Prozess gegen kino.to: Geständnis eines Programmierers

Am Landgericht Leipzig hat heute der mutmaßliche „Chef-Programmierer“ des hochgenommenen Streaming-Portals kino.to ausgesagt.

Einer alten Hackertradition folgend, arbeitet er umfassend mit den Behörden zusammen, so Golem:

„Ich habe dann die Kronzeugenregelung unterzeichnet und den Ermittlern alle Passwörter gegeben.“ Bis auf das Masterpasswort von B. habe er alle Passwörter in seiner Datenbank gehabt. P. erklärte sich bereit, auch in anderen Fällen von Urheberrechtsverletzungen mit den Strafverfolgungsbehörden und der GVU zusammenzuarbeiten und Informationen zu liefern.

Die taz hat auch einen Bericht, die GVU hatte schon zum Prozessauftakt letzter Woche eine Pressemitteilung.

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