Prozess
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Österreich: Kritik am Prozess gegen den Produzenten des Ibiza-Videos
Der ehemalige FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache auf einem Wahlplakat 2014. Österreich: Kritik am Prozess gegen den Produzenten des Ibiza-Videos Das Ibiza-Video hatte den Rechtspopulisten Strache und die Koalition mit der konservativen ÖVP zu Fall gebracht. Internationale Menschenrechtsorganisationen und Journalistenverbände kritisieren jetzt, mit welchem Aufwand Österreich gegen den Produzenten des Videos vorgeht. Sie sehen darin einen Einschüchterungsversuch gegen Menschen, die Skandale aufdecken wollen.
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Wikileaks: USA greifen Gesundheitsgutachten von Assange an
Das Konterfei des Wikileaks-Gründers an einer Wand in Marseille. Wikileaks: USA greifen Gesundheitsgutachten von Assange an Die USA haben in einer Anhörung durchgesetzt, dass beim Hauptverfahren wieder über den Gesundheitszustand von Assange verhandelt wird. Weil der Gesundheitszustand entscheidend für die Frage einer Auslieferung ist, ist das ein Rückschlag für Assange.
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: Selbsternannter Erfinder der E‑Mail unterliegt gegen Erfinder des Streisand-Effekts
: Selbsternannter Erfinder der E‑Mail unterliegt gegen Erfinder des Streisand-Effekts Die Klage des Unternehmers Shiva Ayyadurai gegen Techdirt, ein US-Blog über Technik und Netzpolitik, ist abgewiesen worden. Das berichtet Techdirt selbst. Ayyadurai, der behauptet, dass er die E‑Mail erfunden habe, hatte das Blog wegen Diffamierung auf 15 Millionen Dollar verklagt. Techdirt hatte die Erfindung der Mail durch Ayyadurai in mehreren Artikeln angezweifelt und die Berichterstattung mit zahlreichen Beweisen untermauert. Für Techdirt wäre […]
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: #FreeZone9Bloggers – Tweetathon für die angeklagten BloggerInnen in Äthiopien
: #FreeZone9Bloggers – Tweetathon für die angeklagten BloggerInnen in Äthiopien In Äthiopien wurden im April insgesamt 10 BloggerInnen und Journalisten verhaftet und wegen Terrorismus angeklagt. Sechs davon gehören dem Bloggerkollektiv Zone9 an (wir berichteten). Der Prozess gegen sie beginnt diesen Freitag am Montag, 4. August. Die Anklage bezieht sich nicht auf die Berichterstattung der Verhafteten, sondern unter anderem auf die Zusammenarbeit mit terroristischen Organisationen und […]
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: Technoviking-Prozess geht in zweite Runde
: Technoviking-Prozess geht in zweite Runde Nach dem erstinstanzlichen Urteil im sogenannten Technoviking-Prozess hatte es zunächst so ausgesehen, als wäre damit zumindest die gerichtliche Auseinandersetzung rund um das zum Internet-Meme gewordene YouTube-Video beendet. Der Künstler Matthias Fritsch, der das ursprüngliche Video auf YouTube hochgeladen hatte, wollte das Urteil akzeptieren und plante einen Dokumentarfilm über Fall und Prozess (siehe „Interview zum erstinstanzlichen Urteil […]
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: Interview zum erstinstanzlichen Urteil im Technoviking-Prozess [Update]
: Interview zum erstinstanzlichen Urteil im Technoviking-Prozess [Update] Anfang des Jahres haben wir schon einmal über den laufenden Prozess rund um das Internet-Meme Technoviking berichtet (vgl. „Der Technoviking-Prozess“) . Bei der gerichtlichen Auseinandersetzung geht es darum, dass sich der unfreiwillige Hauptdarsteller eines im Rahmen der Fuckparade 2000 in Berlin aufgezeichneten Videos (siehe Embed) in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sieht und von dem Video-Künstler Matthias Fritsch 2009 Entschädigung, sämtliche Einnahmen die mit […]
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: Muss Google in Frankreich bald Begriffe zensieren?
: Muss Google in Frankreich bald Begriffe zensieren? Die französische Musikindustrievereinigung SNEP und Google streiten sich schon seit geraumer Zeit vor französischen Gerichte darum, ob die Autovervollständigung von Google auch Begriffe wie „torrent“, „megaupload“ oder „rapidshare“ vorschlagen darf. Die SNEP sieht darin eine Unterstützung von Copyrightverletzungen und verlangt von Google die Begriffe zu zensieren. Das oberste französische Gericht kassierte nun das letzte Urteil […]
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: Prozess gegen kino.to: Geständnis eines Programmierers
: Prozess gegen kino.to: Geständnis eines Programmierers Am Landgericht Leipzig hat heute der mutmaßliche „Chef-Programmierer“ des hochgenommenen Streaming-Portals kino.to ausgesagt. Einer alten Hackertradition folgend, arbeitet er umfassend mit den Behörden zusammen, so Golem: „Ich habe dann die Kronzeugenregelung unterzeichnet und den Ermittlern alle Passwörter gegeben.“ Bis auf das Masterpasswort von B. habe er alle Passwörter in seiner Datenbank gehabt. P. erklärte sich […]