NSA: Eine Auskunft würde die Privatsphäre verletzen

Die beiden Senatoren und Bürgerrechtler Ron Wyden und Mark Udall wollten wissen wie viele Amerikaner von der NSA (National Security Agency) seit 2008 ausspioniert wurden. 2008 wurde der Foreign Intelligence Surveillance Act unter der Bush-Regierung erweitert und soll demnächst verlängert werden. Seither darf die NSA jegliche Kommunikation abhören an der Nicht-Amerikaner beteiligt sind. Sie braucht dafür keinen hinreichend begründeten Verdacht mehr.

Die NSA weigert sich aber die Anzahl der Überwachten herauszugeben, weil dies deren Privatsphäre verletzen würde. Außerdem hätte die Behörde nicht genügend Kapazitäten um die Daten zusammenzustellen – sollten sie die Kapazitäten dennoch einsetzen, würden ihre Spionagemissionen behindert.

Das Wirded-Magazin zitiert Wyden dazu wie folgt:

„All that Senator Udall and I are asking for is a ballpark estimate of how many Americans have been monitored under this law, and it is disappointing that the Inspectors General cannot provide it,“ Wyden told Danger Room on Monday. „If no one will even estimate how many Americans have had their communications collected under this law then it is all the more important that Congress act to close the „back door searches“ loophole, to keep the government from searching for Americans‘ phone calls and emails without a warrant.“

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5 Ergänzungen

  1. „Eine Auskunft würde die Privatsphäre verletzen … “
    wäre nur dann gegeben wenn die Überwachung 100% der Bevölkerung wäre

    1. Eine 100% tige Überwachung der Bevölkung sollte heutztage kein großes Problem mehr darstellen , zb „facebook“ schafft es mit ca. 2000 Mitarbeitern , Benutzerkonten von fast 1Mrd Menschen zu Verwalten.
      Der Aufwand jeden der 320 Mio Einwohner in den USA oder 80 Mio in Deutschland ein Benutzerkonto bei den entsprechnenden Diensten anzulegen , ist also gegenüber Stasi Zeiten nur noch minimal und es würde mich sehr Wundern wenn dort nicht längst jeder Einwohner eine Daten-Akte hätte.

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