Netzpolitik

Jetzt auch wissenschaftlich belegt: Netzneutralität wird permanent verletzt

Weltweit drosseln oder blockieren Internet-Provider Filesharing-Protokolle wie BitTorrent mittels Deep Packet Inspection. Das zeigen neue Daten von Wissenschaftlern aus New York und den Niederlanden. In Deutschland fällt vor allem Kabel Deutschland negativ auf.


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Das Tool Glasnost des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme ermöglicht Internet-Nutzern, zu untersuchen, ob ihr Provider in Filesharing-Traffic eingreift. Forscher der Syracuse University sowie der Technischen Universität Delft haben die Datenbank der Messergebnisse nun untersucht und auf deeppacket.info dokumentiert.

Aus den Daten geht hervor, dass Internet-Anbieter weiterhin in den Traffic ihrer User eingreifen. Insgesamt geht die Anzahl der Eingriffe zwar leicht zurück, dennoch sind die Ergebnisse regional recht unterschiedlich:

  • USA: Vor fünf Jahren wurde bekannt, dass der Provider Comcast BitTorrent-Traffic filtert. Obwohl ein Gericht 2010 entschied, dass die FCC Comcast das nicht verbieten kann, ist die Filesharing-Filterung in den USA nicht weiter gestiegen. Was aber auch bedeutet, dass mehrere Provider das weiterhin tun.
  • Kanada: In Kanada steigt die Filterung von Filesharing. Vor allem der Platzhirsch Bell Canada hat seine Eingriffe Ende 2010 und Anfang 2011 massiv ausgebaut. Rogers Cable filtert seit 2009 auf hohem Niveau. Diese beiden sind unter den Top 10 der Filter-ISPs in 2011 und 2012. Auch weitere ISPs haben in Deep Packet Inspection investiert.
  • Großbritannien: Auch in Großbritannien wird die Filesharing-Filterung ausgebaut. Sowohl BT Group als auch Virgin Media haben ihre Deep Packet Inspection ausgebaut. Vor allem das Uni-Netzwerk JANET filtert BitTorrent sehr aggressiv.
  • Osteuropa und Lateinamerika: In Ländern wie Brasilien und Polen ist Deep Packet Inspection noch immer vorhanden, aber die Filterung von Filesharing geht zurück.
  • Deutschland: In Deutschland bremst laut den Glasnost-Daten nur ein großer Provider Filesharing-Traffic: Kabel Deutschland. Das ist seit 2008 bekannt und wurde auch bestätigt.

Nach der Crowdsourcing-Initiative Respect My Net und der (bisher immer noch nur als Vorabankündigung erhältlichen) Studie des Gremiums Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation (BEREC) ist das nun die dritte unabhängige Bestätigung, dass die Netzneutralität, auch in Europa, permanent verletzt wird. Von wegen „Der Markt wird es regeln“.

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48 Kommentare
  1. Vodafone Deutschland filtert ebenfalls nachweislich. Durch einen „Konfigurationsfehler“ wird in Süddeutschland bei Vodafone keine Spielzüge der Carcassonne-App übertragen. Wenn man im WLAN ist oder VPN nutzt, funktioniert die Übertragung der Daten (Providerwechsel geht auch). Wobei ein hohes Datenaufkommen an dieser Stelle eine schlechte Ausrede ist. Es wird also definitiv gefiltert bzw. ist Filtersoftware aktiv, wobei Vodafone mit „Internet“ wirbt und verkauft. Ich finde, die müssten mit „ausgewähltes Internet“ oder „exklusives Internet“ werben.

      1. Naja, Skype und die angesprochene Carcassonne-App nutzen jedenfalls p2p-Protokolle um ihre Nutzer miteinander zu verbinden.

  2. Aus meiner sicht gehören alle Ausländischen Seiten gesperrt, und nur wenn sich ein dem Deutschen Rechtgebiet unterstellter Importeur findet über ein Whitliste angezeigt.

    Schliesslich muß, was Offline gilt auch Online gelten, auch bei der Einführ jeder Art auf Deutsches hoheitsgebiet.

    mfg

    Ralf

    1. Sich informationstechnisch abschotten ist eine dumme Idee, denn nur dank des internationalen Wissensaustausch stehen wir heute in der Wissenschaft und in anderen Gebieten da, wo wir heute sind. Ein „Nationales Netz“ würde das Wachstum in Forschung und Wirtschaft wesentlich bremsen.

      Anderer seits glaube ich nicht, dass „Ein Steuerzahler“ es hier auf eine sachliche Diskussion abgesehen hat.

      1. Ich sehe nicht, das wir in der Forschung noch ein Rolle spielen.
        Ausserden, gesetze Gelten doch für alle und Überall im Staatsgebiet, also warum nicht im Internet?

        mfg

        Ralf

      1. So so, eine White List. Sehr intressant. Ah und nur für Seiten aus dem Ausland? :) Sehr intelligent. Wer überwacht diese Seiten dann tagtäglich stündlich, minütlich ob diese sich den hiesigen Gesetzen weiterhin Konform geben? Eine Armada von überwachern bräuchte man die Deutsche bevölkerung wäre dafür gar nicht ausreichend. Wir könnten Arme Inder importieren die das erledigen können wa? *MUAHAHAHA*

        Das kommt davon wenn Leute losplappern ohne auch nur eine Sekunde Ihr Gehirn einschalten. Setzen 6.

  3. Könnte man (oder wer auch immer) dann vielleicht aufhören zu behaupten, die Netzneutralität wäre der Normalfall und die bösen Provider wollen davon weg? Für mich sieht es so aus, Netzneutralität gab es nie, wir (oder wer auch immer) müssen sie künstlich erzeugen.

    1. In der Geschichte des Netzes war und ist das der Normalfall. Erst in den letzten Jahren wollen Provider noch mehr Profit machen und kastrieren richtigen Internet-Zugang zu modernen AOLs.

      1. Google&Facebook usw. machen „ohne“ eigene Inhalte Milliarden geschäfte Provider (ISP) und Hoster die die gesamte Internethardwarestrukutur stemmen verdienen realativ wenig, und wollen mehr vom Kuchen.

        Mein Eindruck ist, dass sie Funktionen und bereits vorhandene Möglichkeiten rückbauen. Ich glaube Downgrading ist das Fachwort dafür.

  4. Dass Kabel Deutschland Bittorrent drosselt ist ja schon fast allgemein bekannt. Und das ist nicht dass Einzige: Auch andere Trafficarten werden, teilweise vorübergehend, um bis zu 80% gedrosselt. Von 15.04. bis 15.05. wurde bei KD wieder mal viel auf der Leitung experimentiert. Anfragen beim Support liefern leider immer nur nutzlose Standardantworten zurück. Seit 16.05. läuft fast alles wieder wie zuvor.

  5. „“Das Tool Glasnost des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme ermöglicht Internet-Nutzern, zu untersuchen, ob ihr Provider in Filesharing-Traffic eingreift.““

    Das tool basiert auf java und ist anders nicht nutzbar. Gab es nicht grade 1, 2 nicht uninteressante Exploits? Apple hat doch grade, auch für OS X 10.5-10.7 rückwirkend, das java-plugin von Safari deaktiviert.

    Scheint mir echt schlechter Stil zu sein ein tool anzubieten, das auf einer kompromittierten Schnittstelle aufsetzt.

    1. Das Problem beim Flashback Trojaner liegt an erster Stelle nicht an Java, bzw an Sun, sondern viel mehr an Apples Updatepolitik. Die Lücke in Java, die es dem Trojaner ermöglichte, einzudringen, wurde auf Windows-Systemen bereits seit Februar geschlossen. Doch im Gegensatz zu den Windows Plattformen bestimmt bei OS X Apple, wann welche Updates, auch für Fremdsoftware wie Java, veröffentlicht werden.

  6. Der Markt kann es nicht regeln wenn ein Markteilnehmer (hier: Kunden) uninformiert gehalten wird.

    Wie sieht es eigentlich bei Deep Packet Inspection mit dem Fernmeldegeheimnis aus???

  7. Aber natürlich regelt der Markt das, zumindest in Deutschland, sehr gut. Es gibt schlieslich zahlreiche Anbieter, welche die Netzneutralität achten. Wer meint, am Markt dürfe es nur eine einzige Art von Angebot geben, nämlich die, welche man z.B. hier bevorzugt, hat den Sinn des Marktes nicht verstanden.

    Die Beschwerde über ein angebliches Marktversagen ist dabei umso absurder, als schlieslich laut angaben auf diesem Blog nur ein einziger Anbieter überhaupt ein Abweichen vom hier geforderten Ideal nachgewiesen wurde.

    1. lol – woher soll ich denn wissen. ob mein ISP nun filter bzw. drosselt oder nicht ohen den ganzen Tag nachzurecherchieren? Ich habe auch noch andere Dinge im Leben zu tun.

      Wenn ich also einen Internetzugang miete/kaufe, dann hat das auch ein solcher zu sein und kein „vodafone-Zugang“ oder „Telekom-Zugang“

      Der Markt kann nur dann funktionieren, wenn die Akteure auf Augenhöhe interagieren. Ich habe beim Vertragsabschluss bestimmte Geschwindigkeiten gebucht und auch in den AGBs steht NICHTS drin aka „bei Seite xy oder Anwedung xy gelten andere Geschwindigkeiten.“

      Das ist ncht nut ein Marktversagen, sondern kratzt imho haarscharf am Betrug vorbei …

      1. Betrug ist aber etwas anders als „Marktversagen“.

        Wenn ihr Vertragspartner vertragsbrüchig gewurden ist, dann verklagen Sie ihn doch – auf Unterlassung.

  8. Bei OVH bekommt man eine quad-core Cloud Instanz mit 100Mbit Trafficflatrate für 8 Euro im Monat. Da einfach OpenVPN drauf installieren und das dann fürs Internet nutzen, ist sogar schneller da OPENVPN die Daten sogar noch beim übertragen komprimiert.

  9. Wird wahrscheinlich keinen Richter stören, da die kompletten Nachrichten ja nicht zusammengebastelt werden. Allerdings ist es meiner Meinung nach ein Angriff gegen das Fernmeldegeheimnis…

  10. Man sollte vielleicht über eine verstaatlichung öffentlicher Netzte nachdenken. Natürlich soll die Regierung sollche Maßnahmen nicht ergreifen dürfen, aber Privaten darf man eine so wichtige Infrastruktur offenbar nicht überlassen, das sie permanent von Eigeninteressen gesteuert werden.

  11. Zum Ausgangspost: Welcher Markt denn? Markt heißt, Marktteilnehmer mit gleichem Zugang zu Information zu haben. Insofern gibt es hier keinen Markt. Was fählt ist quasi eine Ampelregelung für Internet-Provider: Grün: ungedrosselt. Gelb: unangenehm aufgefallen, Provider äußert sich nicht dazu. Rot: es wird gedrosselt. DANN könnte auch der ominöse Markt was regeln.

  12. Was wirklich fehlt sind korrekte, verpflichtende Produktbezeichnungen. In einem „16k DSL Internetzugang mit Flatrate“ hat genau das drin zu sein: ungefilterter, ungewichteter Internetzugang mit Flatrate (kein drosseln nach so-und-so-viel GB traffic)
    Alles andere braucht andere Produktnamen. Und dann kauft sie halt keiner – oder zumindest weniger Leute. So klappt auch der Markt. Würde ich einen „begrenzten* 50 MBit Internetzugang** mit 100 GB*** freien Datenvolumen****, danach gestaffelte***** Drosselung****** bis auf 8kbps“ gefolgt von 2 Seiten Fußnoten kaufen? Hell, no.

    Es läuft im Moment wie bei Lebensmitteln, d.h. schlecht.

    1. „Flatrate“ sagt über Drosselungen nicht unbedingt etwas aus. Es wird meistens explizit dazu gesagt, wenn nur x GB „highspeed“ enthalten sind.

      MobilInternetFlat 5 GB

      sagt doch zum Beispiel vom Namen her alles.

      Warum wird bei einer Flat einer Volumenbegranzung dazu angegeben? Weil diese sich auf das ungedrosselte Volumen bezieht – danach aber auch keine Mehrkosten anfallen, also unbegrenzt der gedrosselte Zugang genutzt werden kann. Das halte ich für allgemein verständlich.

    2. Wird es nicht dazu gesagt und steht nicht um Vertrag, dann besteht in Deutschland der Zugang zu den Gerichten. Einer Unterlassungsklage solte aber eventuell eine Abmahnung vorausgehen, dazu sollte man einen Anwalt konsultieren.

  13. wow, es wird hier immer konstruktiver,
    ich erkenne die kommentarebene kaum wieder.
    lob.
    dann will ich mich mal anschliessen.

    ENTEIGNET ACCESSPROVIDER und CABLE COMPANIES

    Die digitale Infrastruktur gehört in die Hände der User.
    Dies gesagt, bin ich von dieser Warte aus zu Kompromissen bereit.
    Ein wenig.

    1. Yeahr, alle Kommunikationshände in Staatshand. Ich schlage Herrn Schäuble als Internetminister vor.

      Damit wären die Websperren von Frau von der Leyen aber so dermaßen schnell durchgesetz wurden (auch wenn zu umgehen…).

  14. Wenn ich das schon lese: „WISSENSCHAFTLICH BELEGT“ ….
    Wir brauchen wohl in Deutschland für jeden Scheiss ein Gutachten oder zumindest eine Studie, die etwas besagt was die halbe Welt eh schon seit Jahren weiß…
    Erzählt lieber mal konkret, was wir dagegen machen können, wie wir uns schützen oder unseren PC am besten konfigurieren, oder ähnliches…

  15. Eine immer schnellere Internetanbindung mit einer Vervielfachung es Datenvolumen zu immer niedrigeren Preisen kann es auf Dauer nicht geben nach wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten in Frage.
    Daher suchen die Provider nach Auswegen statt ihre Produkte wegen des zu starken Konkurenzdruck die Preise anzuheben.
    Leider wird Netzneutralität oft mit Zensur in einen Topf geworfen was aber nicht stimmt, es geht dabei mehr um die Steigerung des Gewinns.
    Der Staat muss daher die Rahmenbedingungen zur Netzneutralität und zu den Prdukten wie einer Flatrade festlegen, er darf sich nicht darum „Drücken“ sonnst bekommen wir einen Wildwuchs an unterschiedlichen Drosselungen und verstecketen Zusatzkosten wie er schon in den Handy Tarifen herrscht.
    Ist dieser Rahmen festgelegt profitieren schließlich beide Seiten davon der Provider und Verbraucher hat ein unverfälschtes Prudukt , bei welchen auch die Konkurenz nicht „Tricksen“ darf .
    Allgemein müssten dafür aber wohl dann die Flatrade Preise mit der normalen Inflation und dem Datenaufkommen steigen.
    Der Verbraucher muss daran aber erst wieder gewöhnt werden nach einem Jahrzehnt stetiger Leistungssteigerung bei einem durch zu starken Konkurenzdruck bedingten Preisverfall.

  16. „Zum Ausgangspost: Welcher Markt denn? Markt heißt, Marktteilnehmer mit gleichem Zugang zu Information zu haben. Insofern gibt es hier keinen Markt. Was fählt ist quasi eine Ampelregelung für Internet-Provider: Grün: ungedrosselt. Gelb: unangenehm aufgefallen, Provider äußert sich nicht dazu. Rot: es wird gedrosselt. DANN könnte auch der ominöse Markt was regeln.“

    Die Forderung nach Transparenz ist natürlich absolut gerechtfertigt. Ebenso ist Vertragsbruch seitens der Internet-Provider inakzeptabel.

  17. „Der Staat muss daher die Rahmenbedingungen zur Netzneutralität und zu den Prdukten wie einer Flatrade festlegen, er darf sich nicht darum “Drücken” sonnst bekommen wir einen Wildwuchs an unterschiedlichen Drosselungen und verstecketen Zusatzkosten wie er schon in den Handy Tarifen herrscht.“

    [ironie] Ein Glück, dass der Staat Regelungskompetenzen, die er sich erstmal zuspricht, niemals missbrauchen würde[/ironie]

    Erinnert mich an einen Landesdatenschützer, der den elektronischen Personalausweis als einen Schritt in RIchtung mehr Datenschutz gepriesen hat… (weiß hier noch jemand, wer das war?)

    Oder die Idee eine zentrale Staatsbehörde zu schaffen, die überwacht bei welchem Unternehmen welche Daten von wem hinterlegt sind – des Datenschutzes wegen…

    1. Nein, damit meinte ich eher den Verbraucherschutz und natürlich hat der Staat eine gewisse „Regelungskompetenz“ über Produkte, er muß ja nur klar Festlegen was eine Flatrade ist und was nicht mehr so genannt werden darf.
      Das wird ja auch mit vielen anderen Produkten so gemacht, damit nicht jemand eine Gurke als Banane verkaufen kann.
      Dies wäre nicht nur im Sinne der Verbraucher sondern sicher auch für den Anbieter von Vorteil .

  18. ENTEIGNET ACCESSPROVIDER und CABLE COMPANIES

    Die digitale Infrastruktur gehört in die Hände der User.

    Das dies aber ziemlich viele sind, muss dann irgend jemand Treuhänderisch das Netz verwalten. Etwa der Staat?

    Nur die letzte Meile ist ein natürliches Monopol.
    Beim Rest ist Wettbewerb möglich. Und da gibt es durchaus idealistische kleine Provider, was aber noch viel wichtiger ist:

    Es gibt auch jede Menge vernünftige Angebote von kommerziellen Providern.

    Nur auf dem Mobilfunkmarkt gibt es Probleme. Die sind aber zum Teil auch einfach mal wieder technisch bedingt. Die Erfahrung zeigt jedoch: Hat sich der Staat und damit die politische Kaste erst einmal mit diesem Argument einen Bereich unter den Nagel gerissen, dann gibt sie ihn nicht mehr her.

  19. Der Verbraucher muss daran aber erst wieder gewöhnt werden nach einem Jahrzehnt stetiger Leistungssteigerung bei einem durch zu starken Konkurenzdruck bedingten Preisverfall.

    An dem nun was schlimm war? Die niedrigen Preise ermöglichen einen günstigen Netzzugang für jederman – zumindest in unseren Breitengraden.

    1. Weil der Netzausbau und das stetig steigende Datenvolumen zb durch Streaming oder Cloud nun einmal höhere Kosten Verursachen , zudem wollen ja auch die Angestellten bei den Providern von ihren Job leben könnenund Lohnerhöhungen.
      Zur Zeit sind aber aus diesen Gründen generelle Preiserhöhungen nicht Durchsetzbar , also wird das Datenvolumen begrenzt oder die Netzneuralität verletzt, zum Sparen und für zusätzliche Einnahmen.
      Das ganze wäre nicht möglich wenn die Leistungen einer Flatrate
      für alle Anbieter gesetzlich festgelegt wäre, das würde vielleicht zu Preissteigerungen führen und anderen günstigeren Angeboten ohne den Namen „Flatrate“, aber der Verbraucher hätte mit der „original“ Flatrate ein Produkt ohne versteckte Trickserein und verletzung der Netzneutralität.
      Andere nicht netzneutrale Podukte könnten dann auch günstiger Anbeboten werden , aber dafür hätte der Verbraucher die Wahl entscheidet er sich für eine „Flatrate“ mit festgelegten und garantierten Leistungen oder etwas Anderem.

      1. Dann schreiben Sie doch einfach, dass es ihnen schlicht um transparente Produktbezeichnung geht. Es wirkte wie eine „alles muss teuer sein, billig ist böse und neoliberal“-Mentalität.

        Man kann es aber auch allgemein nicht recht machen, oder?

        Entweder man hat Oligopole und ist von wenigen Anbietern abhängig oder es heitß man hätte „zu starken Konkurenzdruck“. Wie der Markt auch aussieht, es ist falsch und schlecht. Der Staat ist die Lösung.

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