Zwischenbilanz: Ein Jahr Enquete-Kommission

Bei Zeit.de gibt es eine Zwischenbilanz zu einem Jahr Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“: Die schwierige Arbeit der Internet-Enquete.


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Und selbst wenn sich die Enquete als Ganzes auf eine Linie einigt, heißt das noch nicht, dass diese auch im übrigen Parlament gehört wird – wie das Beispiel AdHocracy zeigt. In der Enquete sitzen viele Abgeordnete, die zum ersten Mal dem Bundestag angehören. Sie müssen erst noch zeigen, dass sie die Ergebnisse auch gegen ihre Altvorderen in den eigenen Fraktionen durchboxen können. Ist die Enquete-Kommission bislang also erfolgreich? Vielleicht. Zumindest aber belegt sie, dass sich der Bundestag mit den Fragen der Informationsgesellschaft beschäftigt.

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5 Kommentare
  1. > Zumindest aber belegt sie, dass sich der
    > Bundestag mit den Fragen der
    > Informationsgesellschaft beschäftigt.

    aso, wie bei Olympia, dabei is alles ;)
    sehr sinnvoll

  2. Mir kommt es so vor, als sei die EIdG immer noch nicht richtig gestartet. Das ist sie für mich erst, wenn alle 12 Themengebiete im Adhocracy sind.

    mfG, Levu

  3. „Die Piraten diskutieren nur über Strukturen und Köpfe und dabei fehlen ihnen auch noch charismatische Köpfe, die ihre Themen eloquent nach außen vertreten können.“

    Tja, wenn Gutti nur seine Doktorarbeit nicht unlauter erworben hätte, könnten ihn die Piraten echt brauchen – die hatten ja nie was gegen ihn persönlich – und seine Frau fanden sie immer schon recht hübsch, und gegen ein bissel Unterstützung für den CCC hätten sie ihr gar diese komische RTL – II -Sendung verziehen und sie hätten ihm das bissel TCP/IP und Rest-Bullshitbingo schon beigebracht, zur Not hätten sie noch irgendwelche 5 1/2 Zoll-Disketten ausfindig gemacht, in dem sie ganz stolz sein erstes Turbopascalprogramm mit Inline-Assembler, ( das uns damals sehr beim stabilen Aufbau der Mailboxen half ) präsentieren können, von dem er selbst kaum noch wusste, weil es zwar fast perfekt war, er aber nie einen Lauf ohne Warnings hinbrachte, weil er die bereits mit dem EDT auf BS/2000 – Rechnern bei Siemens in Fürth vorbereitet hatte, dabei aber immer vergass, die /-Karten rauszunehmen …

    … und überhaupt, ich muss mal dringend wieder früh ins Bett …

  4. Lustig, dass die Piraten immer nur auf Berlin und NRW reduziert werden, denn im Rest des Landes ist die Lage komplett anders, aber dafür müsste man ja mal über seinen Tellerrand schauen.

    Und ohne sie wäre die Enquete doch schon längst wieder beerdigt worden. Ich befürchte, dass sie erst Ergebnisse produzieren wird, wenn in Ba-Wü ein orangener Balken bei den Wahlergebnissen auftaucht.
    Ich wünschte es wäre anders, aber die „Volksparteien“ kümmern sich da nur wenn man sie unter Druck setzt und Grün&Gelb haben letztes Jahr mehrfach gezeigt, dass sie gleichzeitig für und gegen etwas sein können, was uns auch nicht hilft.

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