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EFF-Animation über EULAs

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) feiert 20-jähriges Bestehen und hat dazu eine neue Animation veröffentlicht, die die Absurdität von Software-EULAs und Lizenzbedingungen von Online-Services aufzeigt:

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July 10, 2010, marks EFF’s 20th anniversary! To thank you for your support over these two decades, please enjoy this new animation created especially for us by celebrated cartoonist and free culture activist Nina Paley. This short cartoon highlights some of the reasons why EFF is here.

Die Animation nach dem Klick:

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4 Kommentare
  1. 1. Glückwunsch!
    2. Nettes Video, ich verzweifle auch immer beim Lesen, seit Wochen will ich bei moneybookers Kunde werden und komme einfach nicht dazu deren rechtliche Texte zu lesen.
    In vielen anderen Fällen hab ich’s mir angetan um mich dann bei der letzten Klausel gegen die Software oder den Dienst zu entscheiden, weil ausgerechnet die allerletzte Klausel für mich totales nogo war/ist.

  2. @Ertappt: Ich kenne keine, aber ich merke wie sehr es das Leben erschwert. Ich verbringe Stunden damit genau das zu tun, mir die rechtlichen Aspekte von Netz-Dienstleistern und Softwaren reinzuziehen. Das ist extrem aufwendig.
    Darüber hinaus werde ich zuweilen „angemacht“ wenn ich das tue (und wenn ich’s nur überfliege), weil es einfach dauert.

    Das ist auch einer der Gründe warum ich standardisierte Lizenzen so mag, wie sie im freien Sektor üblich sind. Ich lese mir die Lizenzen ja nicht immer wieder aufs Neue durch, sondern ich lese „GPL v3“ oder „Mozilla License“ oder „CreativeCommons v2 by-nc-sa“ oder was auch immer und weiß aufgrund der Überschrift was drin steht.
    Ich fände es fanstastisch wenn sich dies im unfreien Bereich auch durchsetzte „Microsoft Standard-EULA v2009.4“ oder „Sun-EULA bis auf die Änderungen nach Abschnitt 8 und 12“.

    Ich hatte einst mal überlegt ein Wiki aufzusetzen, wo man Software- bzw. Dienst-Lizenzen aller Art reinstellt und kommentiert bzw. markiert. Nämlich die Stellen, die dem ein oder anderen Anwender aufstoßen könnten. Aber nicht müssen, unterschiedliche Anwender haben ja auch unterschiedliche Interessen, also stoßen sie sich auch an unterschiedlichen Punkten in einer Lizenz.
    Dazu muss man dann eben kommentieren bzw. auch „übersetzen“ (in unjuristik) können wo dann eben dran steht „kommerzielle Nutzung nicht erlaubt“ (was ein typisches Beispiel sein dürfte was manchen Anwendern egal ist und manchen nicht).
    Die Idee scheiterte daran, dass die meisten Lizenzen natürlich nicht kopiert und publiziert werden dürfen und ohne das Original ist so ein Dienst nicht sehr nützlich.

    PS: Werden hier Kommentare jetzt händisch freigeschaltet? Bis meiner von dort oben erschien hat es ganz schön gedauert.
    Find ich nicht schlimm, weil es zuweilen einfach nötig ist, aber ich hätte mich gefreut informiert zu werden in einem Artikel.

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