Kultur

5 vor 12 (heute: 2×3+3)

Apropos Netzsperren. Ab 10 Uhr diskutiert der Innenausschuss des Europaparlaments über die von Cecilia Malmström geforderten Netzsperren. Hier soll/wird es einen Livestream geben. Morgen (27.04.) ab 10 Uhr.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Ansonsten war heute nicht nur „Welttag des geistigen Eigentums„, sondern auch „Das Internet verändert die Welt“-Tag. Gut, der ist ja eigentlich jeden Tag, aber irgendwie muss ich ja zu den nächsten drei Links überleiten:

# Evgeny Morozow über das Internet und zerstörte Hoffnungen (Foreign Policy)
# Gepflegtes Shirky-Bashing: The Shirky Rules (Tom Slee)
# Peter Kruse: Das Internet hat die Regeln der Macht neu definiert (Welt)

Und sonst so? Facebook. Überall Facebook!

# Facebook zieht deutscher Konkurrenz davon (FAZ.net)
# Peter Cashmore: Facebook Does What’s Best For Facebook (Mashable)
# Kevon Kelleher: What Can Stop Facebook? The App Economy Can. (TheBigMoney)

Andererseits, braucht es dafür Apps? Braucht es überhaupt dedizierte Apps? Das hat sich letztens Markus Breuer gefragt:

# iPhones, iPads und der App-Store – Ein strategischer Ansatz für den Umgang mit dem mobilen Internet (Markus Breuer)

PS: http://openlike.org/ ist schon bekannt, oder?

6 Kommentare
  1. Es bewahrheitet sich die Befürchtung, dass der „netzpolitische Dialog“ nur als Feigenblatt vor dem jämmerlichen Gemächt der Innenpolitik dient. Irgend eine Form der Einflussnahme erweist sich damit einmal mehr als Illusion. Man sollte an dieser Stelle geschlossen und medienwirksam die Kommunikation abbrechen wie schon im Juli 2009 der „AK gegen Internet-zensur“. Die einzige Einflussnahme die bisweilen funktioniert sind solche symbolischen Watschen.

  2. Wir wollen keine No-go-Areas, in die man sich nicht mehr hineinwagen kann. Deswegen stellen wir vor bestimmten Seiten große Warnschilder auf, worauf steht, dass man sich nicht hineinwagen kann.

    Hört der sich eigentlich ab und zu selber zu?

  3. @ninjaturkey: Der AK Zensur hat den Dialog nicht abgebrochen. Zumindest nicht vollständig. Ganz im Gegenteil. Tatsächlich wurden einige Ziele vor allem dadurch erreicht, dass der Dialog mit engagierten Politikern fortgeführt wurde (und wird).

    Nicht einmal der CCC, der nach aussen ja gerne Totalopposition spielt, hat die runden Tische verlassen.

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