Die Radiosendung HR2-Kontrovers diskutierte heute das Thema „Rechtlose Arbeitnehmer? Rasterfahndung im Betrieb“. Gäste waren Dr. Peter von Blomberg von Transparency International, und Roland Schäfer von der Deutsche Vereinigung für Datenschutz.
Korruption ist eine schleichende Vergiftung der wirtschaftlichen Beziehungen. Und die große Frage ist: Wo beginnt sie? Ist es bereits das Paket Kaffee für die Arzthelferin?
Korruption muss bekämpft werden, darüber ist man sich in unserer Gesellschaft seit langem einig: Wer beispielsweise interne und geheime Informationen weitergibt, handelt illegal und muss bestraft werden. Können kleine Zuwendungen noch als freundliche Gefälligkeit durchgehen, sind Zuwendungen von Tausenden Euro gewiss kein Kavaliersdelikt mehr, dürfen aber nicht mit illegalen Methoden bekämpft werden – auch der Schutz der Persönlichkeit ist ein allgemein anerkanntes, hohes Gut, und mit diesem verbunden ist der Schutz der persönlichen Daten. Daraus ergibt sich ein Zielkonflikt zwischen Korruptionsbekämpfung und Persönlichkeitsschutz: Dürfen beispielsweise Arbeitnehmerdaten, die für die Gehaltsauszahlung erhoben werden, vom Unternehmen auch für völlig andere Zwecke eingesetzt werden? Oder anders gefragt: Wie kann man eine Abwägung dieser widerstreitenden Interessen vornehmen? Sind die gesetzlichen Regelungen hinreichend präzise?
Hier ist die MP3 des 51 Minuten langen Gesprächs.
Danke an nielskob für den Hinweis.
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Ein Kommentar zu „Rechtlose Arbeitnehmer? Rasterfahndung im Betrieb“
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Was mir heute wichtig erscheint #5326…
Rasterfahndung: Korruption ist eine schleichende Vergiftung der wirtschaftlichen Beziehungen. Und die große Frage ist: Wo beginnt sie? Ist es bereits das Paket Kaffee für die Arzthelferin? Die Radiosendung HR2-Kontrovers diskutierte über das Thema …
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