Der Bundesdatenschutzbeauftragte bloggt jetzt. Irgendwie zumindest. Letzte Woche hatten wir über das neue Forum auf der Webseite des Bundesdatenschutzbeauftragten geschrieben. Nun wird dort ein Blog von Peter Schaar angekündigt. Es funktioniert wohl als eigener Thread innerhalb des Forums.
Ein Blog ist es nicht unbedingt, weil die üblichen Charakteristika eines Blogs nicht vorhanden sind, wie RSS-Feeds. Aber wenn man „bloggen“ als Kulturtechnik „Im Internet publizieren“ definiert, dann kann man es irgendwie auch Blog nennen. Mal schauen, wie Peter Schaar das neue Medium nutzen wird. Schade ist trotzdem, dass man nicht wirklich mitbekommt, wenn neue Artikel vorhanden sind. Vielleicht kann ja einer der Techies beim Bundesdatenschutzbeauftragten einen RSS-Feed aus der Forum-Software bauen? Danke, RSS-Feeds gibts jetzt.
Das erste Posting sieht so aus:
Knapp zwei Wochen nach dem Start des Datenschutz-Forums im Internet habe ich mich entschlossen, dasselbe um einen Blog zu ergänzen (für die Uneingeweihten: „Blog“ steht als Kurzform für „Web Log“ und ist eine Art Tagebuch, das über das World Wide Web verbreitet wird). Mein Anspruch ist es dabei, jeweils zu einem Thema meine persönliche Sichtweise beizusteuern und damit die Orientierung im Umgang mit einer Vielzahl täglicher Datenschutzmeldungen zu erleichtern. Dabei geht es mir nicht darum, den Inhalt von Pressemitteilungen oder sonstigen offiziellen Statements zu doppeln, sondern Hintergründe aufzuzeigen und Fragen zu erläutern, die in der regulären Pressearbeit häufig zu kurz kommen. Natürlich soll über den Inhalt des Blogs diskutiert werden – das Datenschutzforum ist dafür der beste Ort. Sie sind herzlich eingeladen mitzumachen. Anregungen und Kritik sind jederzeit willkommen.
Was ich bisher trotz Einloggens noch nicht entdeckt habe, ist eine Feedback-Funktion. Sind denn Kommentare wirklich nicht eingeplant?
Ansonsten wäre ein echtes Blog prima. So ohne Anmeldeprozedur für Kommentare (Die man dann auch einschaltet), mit einem schöneren Design und natürlich RSS.