Die Taz berichtet über den Protest gegen die elektronische Gesundheitskarte: Das letzte Gefecht.
Am Freitag wollen Ärzte, Patienten und Bürgerrechtler sich öffentlichkeitswirksam zu einem Bündnis gegen ein Stück Plastik zusammenschließen, das künftig Krankheiten, Allergien oder Röntgenbilder von Patienten ganz einfach zugänglich machen soll. Das letzte Gefecht um die Gesundheitskarte ist entbrannt. „Das Gesundheitsministerium will die Karte gegen alle Widerstände einführen“, sagt Silke Lüder von den Ärzten für die Verhütung des Atomkriegs, „wir brauchen eine demokratische Diskussion.“ Ab 2008 wird die Karte in Deutschland schrittweise eingeführt. Bei dem Protest sind so gegensätzliche Organisationen wie der eher als links geltende Chaos Computer Club (CCC) ebenso dabei wie der konservative Virchowbund, einer der großen deutschen Ärzteverbände.
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Ein Kommentar zu „Das letzte Gefecht der elektronischen Gesundheitskarte?“
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[…] sind dann zukünftig laut Plänen die Bürgermeister zuständig, ebenso wie die Ärzte bei der elektronischen Gesundheitskarte und wahrscheinlich auch bald der Finanzwirt bei der Steueridentifikationsnummer und der PC-Laden […]
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