Arbeitsplätze beim Hersteller sichern?

Die Partei-Strategen der Linkspartei sind vermutlich etwas am schwitzen ob eines Antrages des Kreisverbandes Marburg-Biedenkopf für den kommenden Bundesparteitag. Diese fordern nicht weniger als ein Notebook pro Parteimitglied, damit man besser in Foren diskutieren kann. Abgesehen von den etwas hohen Kosten, ist vor allem ein Argument für den Kauf phänomenal: Damit könne man „Arbeitsplätze beim Hersteller“ sichern. Na, da werden sich die Taiwanesen und Chinesen aber freuen.

Das Feedback ist schon gross in Foren und auf Twitter. Während die einen anerkennen, dass sich die Linkspartei-Mitglieder mal dem Netz nähern (Die Silversurfer sind ja auch derzeit die am schnellsten wachsende Altersgruppe im Netz), schlagen andere vor, dass man die Notebook doch aus den alten SED-Kassen bezahlen könnte. Ich bin mal auf das Abstimmungsergebnis gespannt. Mehr bei Heise: Linke fordern 100.000 „Partei-Laptops“.

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Eine Ergänzung
  1. Für mich ist das nur mal wieder eine Aktion sich mal wieder ins Gespräch zu bringen oder auf das neue Internetportal aufmerksam zu machen!

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