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Demo gegen Überwachung: 22. September in Berlin

Vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung initiiert, findet wieder eine bundesweite Demonstration „Freiheit statt Angst“ gegen den Überwachungswahn statt. Samstag, 22. September, ab 14:30 geht es los am Brandenburger Tor, dort ist auch die Abschlusskundgebung.  Nachdem in Frankfurt im April nach unterschiedlichen Angaben zwischen 2000 und 5000 Leute auf der Straße waren, soll jetzt die fünfstellige Marke geknackt werden. In der Woche danach findet die Bundestags-Anhörung zur Vorratsdatenspeicherung statt.

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13 Kommentare
  1. Ich war ja selber nicht da, aber mir wurde berichtet, dass es zwischendrin total viele Leute gewesen sein sollen (eben bis zu 5000), die dann aber wegen der Hitze vor der Abschlusskundgebung in den umliegenden Cafes versickert sind.

    Egal: Die 10.000er-Marke können wir ja für Berlin mal anpeilen, oder? Es wir gerade geklärt, ob aus Hamburg, Köln und Stuttgart evtl. Sonderzüge gemietet werden können. :-)

  2. @ Ralf:

    Sonderzüge wären klasse! Als ich das mitgekriegt habe (lese ja auch die allgemeine ml) hab ich quasi erstmal einen Freudenhopser auf meinem Sessel hier gemacht… ;-)

    Ich war da – ich glaube, vielen kam das mehr vor als es war, weil die Demo sehr auseinandergezogen war. Aber „ernsthaft“ habe ich nicht mehr als 2000 gehört.

  3. Mensch Ralf, ich hätte echt nicht gedacht, dass ich so viele Uneinigkeiten mit Dir haben würde. Erst diese Stasi 2.0 Sache. und jetzt auch noch so eine Zehntausender-… äh sagen wir mal „Unklugkeit“.

    Was sagt ihr, wenn 8000 kommen? Dann ists n Misserfolg. Klasse, wie beim G8-Gipfel, wo man auch viel zu hohe Zahlen im Vorfeld herausgegeben hatte.

  4. @ Julia: Ein Erfolg ist es, wenn mehr Leute kommen als letzes mal, ganz einfach. Aber wir werden doch wohl noch träumen dürfen, jedenfalls in einem kleinen unwichtigen Blogkommentar? Die Steigerungsrate von der vorletzten Demo auf die Frankfurter Demo war jedenfalls fast 900%, wir können das ja mal hochrechnen. ;-)
    Beim G8-Gipfel ist mir übrigens nie aufgefallen, dass irgendwer die Proteste wegen der TeilnehmerInnenzahlen als Misserfolg bezeichnet hätte – wenn, dann eher wegen der Ausschreitungen.

  5. Äh… Die Anhörungen im Deutschen Bundestag finden am 19. und am 21. September statt, und nicht „in der Woche danach“. Dies Woche ist nämlich gar keine Sitzungswoche.

    Also, nochmal zum mitschreiben:
    19. September öffentliche (jede/r kann sich anmelden!) Anhörung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages zu dem Teil des Gesetzes, der sich mit Telekommunikationsüberwachung und Zeugnisverweigerungsrechten beschäftigt

    21. September zweite Anhörung zum Thema Vorratsdaten-speicherung, Kosten etc.

    Beide Anhörungen sind gleich wichtig.

  6. Weil wir von den Anhörungsterminen noch nichts wussten, als der Demo-Termin entschieden wurde. Die Planungen dafür laufen schon seit ein paar Wochen, wir konnten nur bisher noch nichts dazu veröffentlichen, weil das vor der offiziellen Bestätigung der Demo-Anmeldung durch die Behörden nicht erlaubt ist.
    So oder so ist es gut, dass Demo und Anhörungen so nah beieinander liegen. Wir kriegen damit ein paar Tage gebündelte Medienaufmerksamkeit, und auf der Demo kann man noch auf die Anhörungen regieren. Wenn es eine *Entscheidung* des Bundestages wäre, dann wäre in der Tat eine Demo *vorher* viel wichtiger. Bei ner Anhörung ist das nicht so wild.

    @Julia: „Wir streiten nicht, wir diskutieren nur.“ ;-)

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