Auszeichnung bei den Lead Awards

Gestern Abend war ich in Hamburg bei den Lead Awards. Da feiert sich vor allem die Printbranche und verteilt in vielen Kategorien irgendwelche eingerahmten Urkunden in Gold, Silber und Bronze. Und neuerdings sind da auch Blogs dabei (bzw. „WebBlogs“ wie auf dem Anmeldefax stand). Und so gehört netzpolitik.org zu einigen Blogs, die eine Urkunde ohne Rahmen bekommen haben und als „Preisträger“ gezählt wurden. Dafür gabs gleich drei Urkunden und drauf steht „Auszeichnung – Weblog des Jahres“.

Die LeadAwards sind Deutschlands führende Auszeichnung für Print- und Online-Medien. Sie werden seit 16 Jahren vergeben und genießen sowohl in der Medienbranche als auch in der Werbe- und Marketingszene hohes Renommée.

Kannte ich vorher auch nicht. Dachte zuerst, man wolle mir was verkaufen, als eine Frau am Telefon meinte, ich hätte was gewonnen. Die Party war übrigens langweilig. Das Essen aber ok. Und zum Glück waren genug Berliner vor Ort. Das spannenste am Abend war ein längeres Gespräch mit Florence Nibart-Devouard, die Vorsitzende der Wikimedia Foundation ist. Sehr nette Person.

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5 Ergänzungen

  1. Die LeadAcademy hat zum ersten Mal TITANIC für einen LeadAward nominiert: Der Oktobertitel des letzten Jahres (rechts) tritt in der Kategorie „Titel des Jahres“ an; eine Medaille ist ihm schon sicher. Außerdem erhält die Comicserie „Angela the Strangela“ eine Auszeichnung. Die Redaktion freut sich, vor allem, weil sie noch nie einen Preis mit einer derart wichtigtuerischen Binnenmajuskel erhalten hat.

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=110098091509

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