Kultur

Interfilm in Berlin

In Berlin startet diese Woche das 22. Interfilm-Kurzfilm-Festival. Ich wollte da eigentlich ausführlicher drüber berichten, da auch Digitalkultur im Rahmen des Festivals an Bedeutung gewinnt, aber Blogger dürfen sich nicht akkreditieren. Als Antwort auf meine Anfrage erhielt ich nur:


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Für eine Presseakkreditierung brauchen wir einen Presseausweis, da unser Kontingent an Akkreditierungen begrenzt ist.
Wir würden uns trotzdem freuen, wenn du das Festival besuchen und im Netz besprechen würdest.

Dann gibts also keine Berichterstattung hier. Muss ich mir jetzt langsam mal einen Presseausweis zulegen oder soll ich darauf hoffen, dass Eventorganisatoren mal etwas moderner werden? Ereteres ist vermutlich für die nächsten Jahre noch einfacher.

5 Kommentare
  1. jetzt, markus. bitte. wie lange lebst du schon in deutschland? zur presse gehörst du dann, wenn du einen presseausweis hast. die blogosphäre ist eine freizeitwelt. zumindest für die mehrheit unserer mitbürger. aber was du mit „netzwelt“ in wirklichkeit machst, ist nicht freizeit, sondern pressearbeit. die mittlerweile ja auch öffentlich anerkannt und mit preisen belohnt wird. also schreib ein paar verbände zwischen verdi und djv an und lass dir einen presseausweis geben. tu’s einfach.

  2. Zumindest in Berlin dürfte es momentan recht einfach sein, einen Presseausweis zu bekommen: der Deutsche Journalistenverband/Berlin kabbelt sich gerade mit seinen Abtrünnigen um Neuzugänge an der Front … :-)

  3. Tut mir leid Markus. Aber ich finde es ein ganz kleines bisschen lächerlich, dass Du nicht über das Festival berichten willst, weil sie Dir keinen VIP Status geben. Ich kenne mich mit der Pressearbeit nicht aus, aber was versprichst Du Dir von einer Akkreditierung?

  4. @ Fritz: Ich werds wohl langsam mal tun. Beim letzten Versuch bin ich an der ver.di Hotline gescheitert, die der Meinung waren, ich könne nicht Mitglied werden, weil ich Unternehmer sei. Ein neuer Versuch ist es aber nun wohl wert.

    @ Stefan: Das macht es gar nicht so einfach. Wo soll man denn da noch reingehen. Dachte eigentlich an ver.di aufgrund verschiedener Empfehlungen.

    @ Martin: Einen VIP-Status wollte ich nicht haben und ich finde die Anfrage auch nicht lächerlich. Aufgrund vieler Termine hab ich diese Woche nur begrenzt Zeit, wollte aber gerne über ein bis zwei Panels auf dem Festival berichten. Dies ist mir nicht der ganze Eintritt für das Festival wert, zumal ich eigentlich auch einen kostenlosen Service bieten wollte, nämlich eine Berichterstattung über die besuchte Panels. Journalisten erfüllen eigentlich (ind er alten Welt) dieselbe Funktion. Da das Festival diesmal auch verstärkt einen Schwerpunkt auf Digitalkultur und Neue Medien hat, war ich etwas erstaunt, dass noch immer die alten Kategorien gelten. (Akkreditierung nur gegen Presseausweis, ob der Journalist dann berichtet ist auch egal)

  5. Nimm es bitte nicht persönlich. Wir müssen bei interfilm wirklich sehr stark darauf achten (gibt einfach sehr, sehr viele, die es versuchen – du glaubts gar nicht, wie viele „Filmproduzenten“ in Berlin unterwegs sein können). Sicher kann bei dem einen oder anderen Weblog da auch eine Ausnahme gemacht werden, das ist dann aber abhängig von der persönlichen Einschätzung, wie fachnah ein bestimmtes Weblog ist oder nicht (und klar, da kann man sich irren, wenn man sich in der Szene und in der Materie, die dich interesseiert, nicht so auskennt).

    Nur so am Rande: es wird meines Wissens für eine Akkreditierung auch eine Gebühr erhoben, die mehr kostet als der reguläre Eintritt von ein paar Programmen der Rahmenveranstaltungen.

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