Spiegel-Online berichtet über die aktuelle Diskussion rund um die Verschärfung des Urheberrechtes in Deutschland: Straffrei bei Bagatellfällen? Viele Lobbyisten kommen zu Wort, die weitere Verschärfungen fordern. Und Günter Krings von der CDU/CSU-Fraktion fordert mal wieder alles, was die Unterhaltungsindustrie fordert.
Eine andere Meinung hat BEUC, der Dachverband der europäischen Verbraucherschutzzentralen:
Datenschutz und Verbraucherrechte tauchen in der aktuellen Diskussion kaum auf. Auf der europäischen Ebene versuchen einige Initiativen der pauschalen Kriminalisierung von Konsumenten etwas entgegenzusetzen. „Die Industrie besteht auf der Information oder besser auf der Falschinformation der Kunden, was sie in der digitalen Welt nicht tun dürfen“, sagt Jim Murray, Direktor des europäischen Dachverbands der Verbraucherschützer (BEUC). „Wir glauben, dass es höchste Zeit ist den Konsumenten Grundrechte in der digitalen Welt zu garantieren und ihnen zu sagen, was sie mit ihrer Hardware und ihren Inhalten tun dürfen.“ Gefordert werden unter anderem ein Recht auf Schutz der Privatsphäre und das Recht darauf, nicht pauschal kriminalisiert zu werden.
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Ein Kommentar zu „SpOn: Verschärfung des Urheberrechts in der Diskussion“
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Raubkopien straffrei bei Bagatellfällen
Die Musikindustrie und die CDU schreien nach schärferen Gesetzen, die Staatsanwälte beklagen sich über zuviel Arbeit und die Frau Zypries hat zumindest letzteres verstanden (und das man bei all dem Gewese um die Raubkopierei mal endlich…
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