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: GEMA versus YouTubes: Die Top 1000
: GEMA versus YouTubes: Die Top 1000 Viele Musikvideos sind in Deutschland bei Youtube gesperrt. Youtube suggeriert recht geschickt, dass dies an der GEMA liegt. Die Realität ist aber etwas komplexer und aufgrund von langwierigen Verhandlungen, bei denen Youtube alle (sicherlich überzogenen) Forderungen der GEMA abblockt, trifft Google auf jeden Fall eine Mitschuld.
OpenDataCity hat eine kleine Anwendung entwickelt, womit die Top 1000 der beliebtesten Videos weltweit danach untersucht werden, ob wir sie auch aus Deutschland anschauen können. Ergebnis ist: Rund 60% sind in Deutschland nicht verfügbar.Ein großer Teil der YouTube-Videos sind nicht überall zu sehen. Fast 19% der weltweiten Top 1000-Videos sind in einem oder mehreren Ländern außerhalb Deutschlands gesperrt. In Deutschland jedoch sind über 60% der 1000 beliebtesten Videos nicht verfügbar, weil YouTube davon ausgeht, dass die Musikrechte „möglicherweise“ bei der Musikverwertungsgesellschaft GEMA liegen.
Unterstützt durch MyVideo. Realisiert von OpenDataCity. Anwendung unter CC-BY 3.0.Mehr zum Hintergrund schreibt Lorenz Matzat bei Datenjournalist.de.
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: Ofcom-Studie: 44% der Internetnutzer unsicher ob Inhalte legal sind
: Ofcom-Studie: 44% der Internetnutzer unsicher ob Inhalte legal sind Ein zentrales Ergebnis des britischen Hargreaves-Reports zum Thema geistiges Eigentum und Wachstum war, dass es mehr unabhängiger Forschung zum Thema bedarf. Die britische Medienaufsichtsbehörde Office of Communications (Ofcom), die Mitte des Jahres einen Entwurf für ein Three-Strikes-Modell vorgelegt hatte, hat nun die erste größere Studie mit dem knackigen Titel „Online copyright infringement tracker benchmark study“ veröffentlicht. Die Studie basiert auf einem vergleichsweise großen Sample von 4.400 Personen, die teilweise online und teilweise Face-to-Face befragt wurden. Wie der Titel schon impliziert, handelt es sich bei den Ergebnissen um den ersten Bericht einer Längsschnittstudie, das heißt die Befragung wird laufend wiederholt werden um Entwicklungen erkennen zu können. Einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der Studie verschafft die Executive Summary (PDF), die komplette Studie ist ebenfalls online (PDF).
Durchgeführt von der Firma Kantar Media ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie, dass die Unsicherheit unter Internetnutzern Urheberrecht betreffend enorm hoch ist: 44% der Befragten gaben an, ’nicht besonders sicher’ oder ‚überhaupt nicht sicher’ zu sein, welche Inhalte online legal sind und welche nicht (3% kreuzten außerdem „weiß nicht“ an, weshalb die Ofcom-Pressemeldung von 47% spricht).
Angesichts dieser Zahlen müssen viele andere Ergebnisse der Studie natürlich mit Vorbehalt interpretiert werden. Die Frage danach, warum und wieviele illegale Inhalte konsumiert werden ist vor dem Hintergrund der großen Unsicherheit, was überhaupt legal ist und was nicht, natürlich schwerer zu beantworten. Das wird auch daran erkennbar, dass der Studie zufolge ein substantieller Anteil der Befragten sämtliche Video-Inhalte auf YouTube für illegal hält (S. 37). Gleichzeitig schätzt die Studie den Anteil illegal konsumierter Inhalte, indem sie von der Zahl der konsumierten Gratis-Inhalte jene abzieht, die nach Auskunft der Befragten ‚legal’ konsumiert worden sind (S. 8).
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: Private Rechtsdurchsetzung mittels Content ID: neue Regeln, neuer Algorithmus
: Private Rechtsdurchsetzung mittels Content ID: neue Regeln, neuer Algorithmus Ein zentrales Instrument sowohl zur Eindämmung von Urheberrechtsverletzungen als auch zur Monetarisierung auf YouTube ist das sogenannte Content-ID-Verfahren. Dabei hinterlegen Rechteinhaber Referenzdateien, die YouTube automatisch mit hochgeladenen Dateien abgleicht. Wird eine Übereinstimmung festgestellt, kann das entweder die Sperrung der Datei zur Folge haben oder die Beteiligung an mit dem Video verdienten Anzeigenerlösen.
Wie David Pachali auf Arbeit 2.0 berichtet, stand dieses Verfahren aber heftig in der Kritik, u.a. von Seiten der Electronic Frontier Foundation (meine Übersetzung):
Content ID ist ein undurchsichtiges und proprietäres System, wo der Ankläger gleichzeitig als Richter, Jury und Henker fungieren kann. […] Das Content-ID-System kippt jede Balance, die im Rahmen des Digital Millennium Copyright Acts (DMCA) vorgesehen ist, und erlaubt noch schädlichere Formen der Manipulation und des Missbrauchs.
Letzteres spielt darauf an, dass neben betrügerischen Falschmeldungen um an Werbung mitzuverdienen insbesondere im Bereich von Fair Use bzw. urheberrechtlichen Schranken (z.B. Parodie) Videos fälschlicherweise blockiert, stumm geschaltet oder monetarisiert werden.
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: Mohammed-Video: Meinungsfreiheit oder Brandstiftung?
: Mohammed-Video: Meinungsfreiheit oder Brandstiftung? Den passenden Beitrag zu dieser unsäglichen Mohammed-Schmäh-Video-Debatte hat gestern Abend ZAPP auf NDR gesendet: Schmähvideo – Meinungsfreiheit oder Brandstiftung?
Haben Sie es gesehen – das ganze Video? Oder auch nur die Bilder? Seit der unglaublichen Aufregung über einen unglaublich schlecht gemachten Film, wird auch hierzulande heiß diskutiert: Zeigen oder nicht zeigen? Ist das Mohammed-Video eine Provokation, die man verbieten sollte oder doch fällt es unter die Meinungsfreiheit?
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: Unschuld der Muslime: YouTube zensiert „anti-islamischen“ Film in Ägypten und Libyen
: Unschuld der Muslime: YouTube zensiert „anti-islamischen“ Film in Ägypten und Libyen YouTube hat erstmals den Zugriff auf ein Video gesperrt, obwohl es nicht gegen die Richtlinien des Videoportals verstößt. Der Trailer des anti-islamischen Films „Unschuld der Muslime“ gilt als Auslöser für Proteste, in deren Verlauf der amerikanische Botschafter in Libyen ums Leben kam. Damit zensiert der amerikanische Konzern erstmals Inhalte für andere Länder.
„Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar.“ Diese YouTube-Meldung gibt’s jetzt nicht nur wegen der GEMA in Deutschland, sondern auch in Ägypten und Libyen. Der Trailer des laut Wikipedia „von zahlreichen Medien als antiislamisch eingestuften Films“ Innocence of Muslims wird von YouTube nicht mehr an IP-Adressen aus diesen beiden Ländern ausgeliefert.
In dem Film soll der Prophet Mohammed beim Sex gezeigt werden, was viele Muslime als Beleidigung auffassen und zu Protesten animierte. Nochmal Wikipedia:
In der Folge dieser Proteste wurden am 11. September 2012 auf die US-amerikanische Botschaft in Kairo und das US-amerikanische Konsulat in Bengasi Anschläge verübt, bei denen mehrere Diplomaten und Soldaten ums Leben kamen. Zu den Todesopfern gehört der US-amerikanische Botschafter J. Christopher Stevens.
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: RAP NEWS 15: Big Brother is WWWatching You
: RAP NEWS 15: Big Brother is WWWatching You Die Internet Video-Sendung Juice Rap News hat eine neue Folge veröffentlicht. Das Thema diesmal ist staatliche Überwachung:
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: OwnTube: Piratenfraktion Berlin entwickelt YouTube-Alternative als Open-Source-Projekt
: OwnTube: Piratenfraktion Berlin entwickelt YouTube-Alternative als Open-Source-Projekt Am Dienstag wurde OwnTube vorgestellt, ein Portal zum hochladen, encoden, downloaden und kommentieren von Videos. Gestartet wurde es von der Piratenfraktion Berlin, die auf einer ersten Instanz die Aufzeichnung ihrer Sitzungen und Veranstaltungen veröffentlicht. Der Quellcode steht auf GitHub und wird als „Open Source“ bezeichnet, auch wenn eine Lizenzangabe fehlt.
Die erste Instanz ist auf owntube.piratenfraktion-berlin.de, wo sich bisher vier Videos finden.
Aus der Pressemitteilung:
„OwnTube“ ermöglicht der Fraktion und jedem interessierten Anwender, der Zugriff auf einen Server hat, in Zukunft unabhängig von großen Videoplattformen multimediales Material zu veröffentlichen. “OwnTube” verfügt über offene Schnittstellen, das heißt, die veröffentlichten Daten können von verschiedensten Programmen gelesen und verarbeitet werden.
Den Python/Django Code gibt’s auf GitHub.
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: Youtube-Movies auch auf deutsch
: Youtube-Movies auch auf deutsch Youtube steigt jetzt auch in den VoD-Markt ein und hat für Deutschland auf youtube.com/movies einige Filme freigeschaltet. Mit dabei ist u.a. Dune – der Wüstenplanet.
Wenn man unten bei Youtube die Sprache auf englisch umstellt, bekommt man mehr Filme in englischer Sprache.
[via]
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: Krauss-Maffei Wegmann: Eigentümerin von Rüstungsunternehmen will YouTube-Video verbieten
: Krauss-Maffei Wegmann: Eigentümerin von Rüstungsunternehmen will YouTube-Video verbieten
Eigentümer des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann gehen weiter juristisch gegen Kritiker der Waffengeschäfte vor. Jetzt will die fünfprozentige Eigentümerin Vera von Braunbehrens ein YouTube-Video verbieten, das sich künstlerisch mit ihrer Rolle in der Panzerfirma auseinandersetzt. Zuvor hatte bereits Rüdiger von Braunbehrens eine Unterlassungserklärung gegen die Kampagne 25.000 Euro erwirkt.Im Mai lobte das Zentrum für politische Schönheit 25.000 Kopfgeld aus für Hinweise, „die zur rechtskräftigen Verurteilung der Eigentümer des Waffenkonzerns Krauss-Maffei Wegmann führen“. Das Rüstungsunternehmen stellt unter anderem die Kampfpanzer Leopard 2 her, von denen bis zu 800 nach Saudi-Arabien verkauft werden sollen. Da die Bundesregierung diesen Panzerdeal nicht verhindert, will die Kampagne so mit öffentlichen Druck dieses Geschäft mit dem Tod verhindern.
Den 38 Eigentümer/innen aus drei Familien gefällt diese öffentliche Aufmerksamkeit nicht. Die Psychotherapeutin Vera von Braunbehrens geht jetzt juristisch gegen ein Video auf YouTube vor, das künstlerisch mit Eckdaten ihrer Biografie spielt. In einer Nachricht an den YouTube-Account, die netzpolitik.org vorliegt, beschreibt ihr Rechtsanwalt das Video zunächst treffend:
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: Daniel Suarez: Kill Decision
: Daniel Suarez: Kill Decision Daniel Suarez, der Autor von Daemon und FreedomTM, hat ein neues Buch veröffentlicht: Kill Decision
. Bei mir steht das Buch auf dem Wunschzettel, Leser berichteten bereits, dass es sehr zu empfehlen sei. Suarez war bei „Authors at Google“ eingeladen und diskutierte dort das Buch und mögliche Zukunftsszenarien. Davon gibt es ein Video:
Unmanned weaponized drones already exist—they’re widely used by America in our war efforts in the Middle East. In Kill Decision, bestselling author Daniel Suarez takes that fact and the real science behind it one step further, with frightening results.
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: Notice and Staydown: Haften Hoster für wiederholte Urheberrechtsverletzungen?
: Notice and Staydown: Haften Hoster für wiederholte Urheberrechtsverletzungen? Wenn File-Hoster über Urheberrechtsverletzungen auf ihrer Plattform informiert werden, müssen sie diese entfernen. Doch sollen sie diese zukünftig automatisch verhindern? Gerichte in Deutschland und Frankreich kommen zu unterschiedlichen Bewertungen. Die EU will eine einheitliche Regelung.
Diensteanbieter im Internet sind für fremde Inhalte laut deutschem Telemediengesetz und europäischer E‑Commerce Directive zunächst nicht verantwortlich. Falls ein Inhalt rechtswidrig ist, muss der Anbieter diesen jedoch entfernen (Notice and Takedown). Gleich mehrere Gerichte beschäftigen sich derzeit mit der Frage, ob die Anbieter auch zukünftige Versionen diese Inhalte selbst verhindern müssen.
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: Rechtsextremismus online: Soziale Netzwerke sind jetzt das wichtigste Rekrutierungsfeld für Nazis
: Rechtsextremismus online: Soziale Netzwerke sind jetzt das wichtigste Rekrutierungsfeld für Nazis Das Internet und soziale Netzwerke sind mittlerweile das wichtigste Rekrutierungsfeld für Rechtsextreme. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht Rechtsextremismus online von jugendschutz.net hervor. Die Autoren fordern neben Engagement von Plattform-Betreibern ein couragiertes Einmischen der Zivilgesellschaft.
Öffentlichkeitsarbeit auf sozialen Medien
Die extreme Rechte in Deutschland ist keinesfalls nur ein Randproblem der Gesellschaft, die allenfalls noch Verbindungen zu zwielichtigen Behörden haben. Gruppenbezogene Menscheinfeindlichkeit ist auch in der Mitte der Gesellschaft weit verbreitet, bereits bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus wurde vom Extremismus der Mitte gesprochen.
Die aktuellen Rechere-Ergebnisse verdeutlichen, wie leicht Neonazis mit emotionalen Themen (wie sexuellem Missbrauch, Arbeitslosigkeit oder Finanzkrise) Zustimmung auch außerhalb ihrer Szene erhalten können:
Ein rechtsextremes Musikvideo zum Thema Kindesmissbrauch brachte es bei YouTube auf fast eine Million Klicks, das bedeutet, es wurde durchschnittlich etwa 25.000 Mal pro Monat angeschaut. Ein rechtsextremes Facebook-Profil zum gleichen Thema erreichte mehr als 35.000 Zustimmungen.
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: Internet-Zensur in China: Videos werden jetzt nicht mehr nachträglich entfernt, sondern explizit freigegeben
: Internet-Zensur in China: Videos werden jetzt nicht mehr nachträglich entfernt, sondern explizit freigegeben In China sollen staatliche Stellen jetzt alle Internet-Videos anschauen und danach über eine Freigabe entscheiden. Das berichtet die Peking-Korrespondentin Didi Tang der Nachrichtenagentur AP. Die Regierung werde schon dafür sorgen, dass das auch umgesetzt wird.
Da die einzige Quelle dazu bisher anscheinend die AP-Meldung ist, verlinken wir mal auf die taz, die diese ungeändert veröffentlicht hat:
Die chinesischen Zensurbehörden haben die Regeln für Videos im Internet weiter verschärft. Anbieter müssen demnach alles Material vor der Veröffentlichung zunächst von einer staatlichen Stelle sichten lassen. Der Schritt sei notwendig, um junge Menschen vor vulgären Inhalten zu schützen, hieß es in einer Mitteilung. Kritiker befürchten, dass auch zunehmend beliebte Drama-Serien und Kurzfilme der verschärften Zensur zum Opfer fallen könnten.
Die Regelung sei eine Reaktion auf das schnelle Wachstum des Angebots an Filmen im Internet, die oftmals vulgäre, gewalttätige oder pornografische Inhalte zeigten, erklärte die Staatliche Verwaltung für Radio, Film und Fernsehen (SARFT) und das Staatliche Büro für Internet-Information. Ziel der Maßnahme sei, ein qualitativ höherwertiges Online-Programm zu fördern. Anbieter von Internet-Videos müssten dabei mehr Verantwortung übernehmen.
Die Webseite der SARFT hat leider noch nichts dazu.
Auf den ersten Blick erscheint das ja etwas weltfremd und unrealistisch, angesichts des Fakts dass allein auf YouTube in jeder Sekunde eine Stunde an Video-Material hochgeladen wird. Aber YouTube ist in China eh gesperrt und die lokale Alternative hat kräftig in die Zensur investiert:
Der beliebteste chinesische Online-Video-Anbieter Youku beschäftigt nach eigenen Angaben bereits mehrere hundert Mitarbeiter, die alles Bildmaterial prüfen, bevor es hochgeladen wird. Weder vulgäre oder gewaltsame Inhalte noch irgendetwas Politisches habe dabei eine Chance durchzukommen, sagte eine Mitarbeiterin, die anonym bleiben wollte.
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: Video: Meet Creative Commons
: Video: Meet Creative Commons Creative Commons Quatar hat ein drei Minuten langes Erklärvideo zu den offenen Lizenzen veröffentlicht:
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: Funkzellenabfrage und anhaltende Vorratsdatenspeicherung: Endlich dagegen klagen
: Funkzellenabfrage und anhaltende Vorratsdatenspeicherung: Endlich dagegen klagen Gegen die massenhafte Funkzellenabfrage in Dresden sind jetzt Rechtsmittel eingelegt worden. Notfalls will man bis zum Bundesverfassungsgericht ziehen. Auch gegen die fortwährende Speicherpraxis von Mobilfunkanbietern soll geklagt werden.
Die Funkzellenabfrage, das Ermittlungsinstrument „für alle Fälle“, ist durch ihre Anwendung in Dresden und Berlin etwas bekannter geworden.
Die Probleme jedoch bleiben: Mobilfunkanbieter speichern Daten, die sie gar nicht brauchen. Behörden fragen riesige Datenberge ab und nutzen sie für eine Rasterfahndung. Tausende Menschen werden Teil von Ermittlungen gegen ein paar Einzelpersonen. Darüber informiert wird niemand.
Ausgeforscht, aber nicht benachrichtigt
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: Der Auf#Regener: Kim Schmitz singt statt YouTube – oder – frei geht immer nur gegen die Künstler
: Der Auf#Regener: Kim Schmitz singt statt YouTube – oder – frei geht immer nur gegen die Künstler Wenn ich früher an Element of Crime dachte, wäre mir dazu ein Begriff wie Ignoranz als einer der letzten eingefallen. Seit gestern ist das anders, seit Sven Regener, Frontmann der fast schon legendären Band, bei Zündfunk auf Bayern 2 einen so unfassbar ignoranten Rant abgelassen hat, dass sogar Jan Delays Lapsus in Sachen Abmahn-Einnahmen dagegen fast noch putzig wirkt. Dass Sven Regener das Opfer einer Verwerter-Gehirnwäsche geworden sein könnte, halte ich für eher unwahrscheinlich. Vielmehr dürfte es sich um ein unfreiwilliges Eingeständnis des verloren gehenden Kontakts zum jüngeren Teil der Bevölkerung handeln. An diesen „auch jüngeren“ Menschen scheint dem „Rock’n’Roller“ Regener wohl selbst eher wenig zu liegen, schließlich sind für ihn all die YouTube-Schauer „asoziale“ „Deppen“, die sich zu „Lobbyisten“ von Google machen lassen.
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: „Leider geil“: Deichkind protestieren gegen Sperrung auf YouTube
: „Leider geil“: Deichkind protestieren gegen Sperrung auf YouTube Die unendliche Geschichte des Streits zwischen Google/YouTube und GEMA über die Sperrung von Musikvideos ist um eine Anekdote reicher. So protestieren Deichkind auf ihrer Facebookseite gegen die Sperrung ihrer Videos auf YouTube wie folgt:
Sooo,
„Leider geil„ist jetzt auch gesperrt.
Ob Plattenfirma, Youtube oder GEMA, egal wer dafür verantwortlich ist. Wir wollen, dass unsere Videos zu sehen sind. Regelt euren Scheiß jetzt endlich mal und macht eure Hausaufgaben.Ihr seid Evolutionsbremsen und nervt uns alle gewaltig..Deichkind haben dafür mittlerweile knapp 20.000 Likes bekommen. Sie reihen sich damit ein in die Kritik an GEMA und YouTube sich zu einigen, wie sie Mitte 2011 auch von den Major Labels geäußert wurde („Plattenbosse rebellieren gegen YouTube-Blockade“).
In diesem Zusammenhang auch noch einmal der Hinweis auf einen Artikel von Markus zum Thema „Youtube: Geo-Sperrung leicht umgehen“
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: Google vs Datenschutz – jetzt History löschen!
Bei Google anmelden : Google vs Datenschutz – jetzt History löschen! Am 1. März wird Google die Daten der Nutzer seiner verschiedenen Dienste miteinander verknüpfen. Zum Glück hat der Februar dieses Jahr 29 Tage, so dass man heute letztmals die Chance hat, vorher angehäufte Informationen zu entfernen.
Einen Aufschub, wie ihn europäische Datenschützer auf Grund von nicht ausgeräumten Unklarheiten fordern, lehnt die Firma ab. Spiegel Online zitiert den zuständigen Google-Mitarbeiter Peter Fleischer mit den Worten
Google hat keine Möglichkeit, die weltweite Einführung unserer neuen Datenschutzregeln zu pausieren.
Die EFF hat zum Löschen der Daten aus der Suchmaschine eine Anleitung erstellt und weist darauf hin, dass auch nach Löschung und dem Abschalten der Web History weiterhin Daten von Google für interne Zwecke gesammelt werden, die auch von Strafermittlungsbehörden angefordert werden können. Einen Teil der persönlichen Daten, die Google sich zusammengesammelt hat, kann man übrigens auf https://www.google.com/dashboard einsehen.
Die etwas kompliziertere Anleitung zum Entfernen der Daten aus YouTube haben wir für Nutzer der deutschen Sprachversion hier nachgebaut:
