YouTube

  • : GEMA versus YouTubes: Die Top 1000
    GEMA versus YouTubes: Die Top 1000

    Viele Musikvideos sind in Deutschland bei Youtube gesperrt. Youtube suggeriert recht geschickt, dass dies an der GEMA liegt. Die Realität ist aber etwas komplexer und aufgrund von langwierigen Verhandlungen, bei denen Youtube alle (sicherlich überzogenen) Forderungen der GEMA abblockt, trifft Google auf jeden Fall eine Mitschuld.



    OpenDataCity hat eine kleine Anwendung entwickelt
    , womit die Top 1000 der beliebtesten Videos weltweit danach untersucht werden, ob wir sie auch aus Deutschland anschauen können. Ergebnis ist: Rund 60% sind in Deutschland nicht verfügbar.

    Ein großer Teil der YouTube-Videos sind nicht überall zu sehen. Fast 19% der weltweiten Top 1000-Videos sind in einem oder mehreren Ländern außerhalb Deutschlands gesperrt. In Deutschland jedoch sind über 60% der 1000 beliebtesten Videos nicht verfügbar, weil YouTube davon ausgeht, dass die Musikrechte „möglicherweise“ bei der Musikverwertungsgesellschaft GEMA liegen.

    Hier klicken, um den Inhalt von apps.opendatacity.de anzuzeigen.



    Unterstützt durch MyVideo. Realisiert von OpenDataCity. Anwendung unter CC-BY 3.0.

    Mehr zum Hintergrund schreibt Lorenz Matzat bei Datenjournalist.de.

    28. Januar 2013 72
  • : Risikofaktor Einbettung: YouTube, Twitter und das Urheberrecht
    Risikofaktor Einbettung: YouTube, Twitter und das Urheberrecht

    Eine der meistgenutzten Funktionen von Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten ist die Möglichkeit, diese direkt in die eigene Webseite bzw. Blog einzubetten. Nicht nur Video-Plattformen von YouTube bis hin zu Vimeo liefern als eine Sharing-Option gleich den Embed-Code für die eigene Homepage, auch Slideshare oder Scribd und selbst Twitter fördern das Einbetten einzelner Tweets durch Bereitstellung entsprechenden Copy&Past-Codes.

    Dennoch sind die rechtlichen Implikationen dieser im Internet völlig alltäglichen Kulturtechnik alles andere als geklärt. Telemedicus listet beispielsweise „Das Einbinden von Videos aus Videoportalen“ als eines von fünf Beispielen dafür, dass selbst medienkompetente Nutzer regelmäßig im alltäglichen Gebrauch Urheberrechte verletzen:

    Da es für den Endnutzer so wirkt, als stamme das Video von der ursprünglichen Webseite, hält die wohl h.M. das Einbinden solcher Videos für eine eigenständige Nutzungshandlung nach § 19a UrhG […]. Das heißt, jeder Webseitenbetreiber, der fremde Videos einbindet, braucht eine Lizenz. Und zwar nicht nur vom jeweiligen Urheber, sondern auch von sämtlichen Leistungsschutzberechtigten, z.B. Kameramann, Toningenieur und Fernsehsender. Das ist im Regelfall unmöglich.

    Bislang waren die praktischen Folgen solcher mehr oder weniger urheberrechtswidrigen Einbettungen gering. Zumindest für die Betreiber kommerzieller Blogs könnte sich das jedoch ändern, wenn deutsche Verwertungsgesellschaften dem Beispiel der niederländischen BUMA/STEMRA folgen sollten. Marc Weissenberger berichtet nämlich von der Praxis, von kommerziellen Webseitenbetreibern für das Einbetten von Videos Vergütung zu verlangen:

    Laut einem Artikel von http://www.nu.nl hat die niederländische GEMA namens BUMA/STEMRA angekündigt, kommerzielle Webseiten vor Gericht zu ziehen, falls diese Youtube-Videos von Künstlern, die durch die STEMRA vertreten werden, auf ihren Homepages embedden, ohne einen entsprechenden Betrag dafür zu zahlen.

    Diese Vergütungspflicht ist auch deshalb bemerkenswert, weil es in den Niederlanden – im Unterschied zu Deutschland – bereits seit längerem eine Einigung zwischen YouTube-Eigentümer Google und den Verwertungsgesellschaften über eine Vergütung für die Nutzung von Inhalten auf YouTube gibt (vgl. den Google Europe Blog). Hier stellt sich die Frage, ob das nicht eine doppelten Vergütung darstellt, wenn einerseits via YouTube und dann für die Einbettung desselben YouTube-Videos noch einmal Vergütung eingefordert wird. Hinzu kommt, dass die Beschränkung auf die Abmahnung von Einbettungen in kommerziellen Kontexten keineswegs gesetzlich vorgesehen ist sondern, so zumindest die Rechtsansicht von BUMA/STEMRA, im Ermessen der Verwertungsgesellschaft liegt.

    23. Januar 2013 15
  • : Ofcom-Studie: 44% der Internetnutzer unsicher ob Inhalte legal sind
    Ofcom-Studie: 44% der Internetnutzer unsicher ob Inhalte legal sind

    Ein zentrales Ergebnis des britischen Hargreaves-Reports zum Thema geistiges Eigentum und Wachstum war, dass es mehr unabhängiger Forschung zum Thema bedarf. Die britische Medienaufsichtsbehörde Office of Communications (Ofcom), die Mitte des Jahres einen Entwurf für ein Three-Strikes-Modell vorgelegt hatte, hat nun die erste größere Studie mit dem knackigen Titel „Online copyright infringement tracker benchmark study“ veröffentlicht. Die Studie basiert auf einem vergleichsweise großen Sample von 4.400 Personen, die teilweise online und teilweise Face-to-Face befragt wurden. Wie der Titel schon impliziert, handelt es sich bei den Ergebnissen um den ersten Bericht einer Längsschnittstudie, das heißt die Befragung wird laufend wiederholt werden um Entwicklungen erkennen zu können. Einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der Studie verschafft die Executive Summary (PDF), die komplette Studie ist ebenfalls online (PDF).

    Durchgeführt von der Firma Kantar Media ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie, dass die Unsicherheit unter Internetnutzern Urheberrecht betreffend enorm hoch ist: 44% der Befragten gaben an, ’nicht besonders sicher’ oder ‚überhaupt nicht sicher’ zu sein, welche Inhalte online legal sind und welche nicht (3% kreuzten außerdem „weiß nicht“ an, weshalb die Ofcom-Pressemeldung von 47% spricht).

    Angesichts dieser Zahlen müssen viele andere Ergebnisse der Studie natürlich mit Vorbehalt interpretiert werden. Die Frage danach, warum und wieviele illegale Inhalte konsumiert werden ist vor dem Hintergrund der großen Unsicherheit, was überhaupt legal ist und was nicht, natürlich schwerer zu beantworten. Das wird auch daran erkennbar, dass der Studie zufolge ein substantieller Anteil der Befragten sämtliche Video-Inhalte auf YouTube für illegal hält (S. 37). Gleichzeitig schätzt die Studie den Anteil illegal konsumierter Inhalte, indem sie von der Zahl der konsumierten Gratis-Inhalte jene abzieht, die nach Auskunft der Befragten ‚legal’ konsumiert worden sind (S. 8).

    21. November 2012
  • : Private Rechtsdurchsetzung mittels Content ID: neue Regeln, neuer Algorithmus
    Private Rechtsdurchsetzung mittels Content ID: neue Regeln, neuer Algorithmus

    Ein zentrales Instrument sowohl zur Eindämmung von Urheberrechtsverletzungen als auch zur Monetarisierung auf YouTube ist das sogenannte Content-ID-Verfahren. Dabei hinterlegen Rechteinhaber Referenzdateien, die YouTube automatisch mit hochgeladenen Dateien abgleicht. Wird eine Übereinstimmung festgestellt, kann das entweder die Sperrung der Datei zur Folge haben oder die Beteiligung an mit dem Video verdienten Anzeigenerlösen.

    Wie David Pachali auf Arbeit 2.0 berichtet, stand dieses Verfahren aber heftig in der Kritik, u.a. von Seiten der Electronic Frontier Foundation (meine Übersetzung):

    Content ID ist ein undurchsichtiges und proprietäres System, wo der Ankläger gleichzeitig als Richter, Jury und Henker fungieren kann.  […] Das Content-ID-System kippt jede Balance, die im Rahmen des Digital Millennium Copyright Acts (DMCA) vorgesehen ist, und erlaubt noch schädlichere Formen der Manipulation und des Missbrauchs.

    Letzteres spielt darauf an, dass neben betrügerischen Falschmeldungen um an Werbung mitzuverdienen insbesondere im Bereich von Fair Use bzw. urheberrechtlichen Schranken (z.B. Parodie) Videos fälschlicherweise blockiert, stumm geschaltet oder monetarisiert werden.

    4. Oktober 2012 18
  • : Mohammed-Video: Meinungsfreiheit oder Brandstiftung?
    Mohammed-Video: Meinungsfreiheit oder Brandstiftung?

    Den passenden Beitrag zu dieser unsäglichen Mohammed-Schmäh-Video-Debatte hat gestern Abend ZAPP auf NDR gesendet: Schmähvideo – Meinungsfreiheit oder Brandstiftung?

    Haben Sie es gesehen – das ganze Video? Oder auch nur die Bilder? Seit der unglaublichen Aufregung über einen unglaublich schlecht gemachten Film, wird auch hierzulande heiß diskutiert: Zeigen oder nicht zeigen? Ist das Mohammed-Video eine Provokation, die man verbieten sollte oder doch fällt es unter die Meinungsfreiheit?

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    20. September 2012 44
  • : Unschuld der Muslime: YouTube zensiert „anti-islamischen“ Film in Ägypten und Libyen
    Unschuld der Muslime: YouTube zensiert „anti-islamischen“ Film in Ägypten und Libyen

    YouTube hat erstmals den Zugriff auf ein Video gesperrt, obwohl es nicht gegen die Richtlinien des Videoportals verstößt. Der Trailer des anti-islamischen Films „Unschuld der Muslime“ gilt als Auslöser für Proteste, in deren Verlauf der amerikanische Botschafter in Libyen ums Leben kam. Damit zensiert der amerikanische Konzern erstmals Inhalte für andere Länder.

    „Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar.“ Diese YouTube-Meldung gibt’s jetzt nicht nur wegen der GEMA in Deutschland, sondern auch in Ägypten und Libyen. Der Trailer des laut Wikipedia „von zahlreichen Medien als antiislamisch eingestuften Films“ Innocence of Muslims wird von YouTube nicht mehr an IP-Adressen aus diesen beiden Ländern ausgeliefert.

    In dem Film soll der Prophet Mohammed beim Sex gezeigt werden, was viele Muslime als Beleidigung auffassen und zu Protesten animierte. Nochmal Wikipedia:

    In der Folge dieser Proteste wurden am 11. September 2012 auf die US-amerikanische Botschaft in Kairo und das US-amerikanische Konsulat in Bengasi Anschläge verübt, bei denen mehrere Diplomaten und Soldaten ums Leben kamen. Zu den Todesopfern gehört der US-amerikanische Botschafter J. Christopher Stevens.

    13. September 2012 45
  • : RAP NEWS 15: Big Brother is WWWatching You
    RAP NEWS 15: Big Brother is WWWatching You

    Die Internet Video-Sendung Juice Rap News hat eine neue Folge veröffentlicht. Das Thema diesmal ist staatliche Überwachung:

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    5. September 2012 4
  • : Zensur durch Copyright: Nach Mars Rover und Hugo Award blockiert YouTube nun auch Barack Obama
    Zensur durch Copyright: Nach Mars Rover und Hugo Award blockiert YouTube nun auch Barack Obama

    Derzeit ist der Mitschnitt des ersten Tages des Parteitags der amerikanischen Demokratischen Partei auf YouTube blockiert. Die Begründung ist mal wieder der übereifrige Copyright-Filter, den Medienunternehmen automatisch füttern können. Erst kürzlich hat es auch die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA und auf Ustream den Science-Fiction Leserpreis Hugo Award getroffen.

    Statt der Rede von First Lady Michelle Obama war gestern beim YouTube-Mitschnitt nur folgender Copyright-Hinweis zu lesen:

    This video contains content from WMG, SME, Associated Press (AP), UMG, Dow Jones, New York Times Digital, The Harry Fox Agency, Inc. (HFA), Warner Chappell, UMPG Publishing and EMI Music Publishing, one or more of whom have blocked it in your country on copyright grounds. Sorry about that.

    5. September 2012 14
  • : OwnTube: Piratenfraktion Berlin entwickelt YouTube-Alternative als Open-Source-Projekt
    OwnTube: Piratenfraktion Berlin entwickelt YouTube-Alternative als Open-Source-Projekt

    Am Dienstag wurde OwnTube vorgestellt, ein Portal zum hochladen, encoden, downloaden und kommentieren von Videos. Gestartet wurde es von der Piratenfraktion Berlin, die auf einer ersten Instanz die Aufzeichnung ihrer Sitzungen und Veranstaltungen veröffentlicht. Der Quellcode steht auf GitHub und wird als „Open Source“ bezeichnet, auch wenn eine Lizenzangabe fehlt.

    Die erste Instanz ist auf owntube.piratenfraktion-berlin.de, wo sich bisher vier Videos finden.

    Aus der Pressemitteilung:

    „OwnTube“ ermöglicht der Fraktion und jedem interessierten Anwender, der Zugriff auf einen Server hat, in Zukunft unabhängig von großen Videoplattformen multimediales Material zu veröffentlichen. “OwnTube” verfügt über offene Schnittstellen, das heißt, die veröffentlichten Daten können von verschiedensten Programmen gelesen und verarbeitet werden.

    Den Python/Django Code gibt’s auf GitHub.

    24. August 2012 30
  • : Youtube-Movies auch auf deutsch
    Youtube-Movies auch auf deutsch

    Youtube steigt jetzt auch in den VoD-Markt ein und hat für Deutschland auf youtube.com/movies einige Filme freigeschaltet. Mit dabei ist u.a. Dune – der Wüstenplanet.

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    Wenn man unten bei Youtube die Sprache auf englisch umstellt, bekommt man mehr Filme in englischer Sprache.

    [via]

    9. August 2012 6
  • : Krauss-Maffei Wegmann: Eigentümerin von Rüstungsunternehmen will YouTube-Video verbieten
    Krauss-Maffei Wegmann: Eigentümerin von Rüstungsunternehmen will YouTube-Video verbieten

    Eigentümer des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann gehen weiter juristisch gegen Kritiker der Waffengeschäfte vor. Jetzt will die fünfprozentige Eigentümerin Vera von Braunbehrens ein YouTube-Video verbieten, das sich künstlerisch mit ihrer Rolle in der Panzerfirma auseinandersetzt. Zuvor hatte bereits Rüdiger von Braunbehrens eine Unterlassungserklärung gegen die Kampagne 25.000 Euro erwirkt.

    Im Mai lobte das Zentrum für politische Schönheit 25.000 Kopfgeld aus für Hinweise, „die zur rechtskräftigen Verurteilung der Eigentümer des Waffenkonzerns Krauss-Maffei Wegmann führen“. Das Rüstungsunternehmen stellt unter anderem die Kampfpanzer Leopard 2 her, von denen bis zu 800 nach Saudi-Arabien verkauft werden sollen. Da die Bundesregierung diesen Panzerdeal nicht verhindert, will die Kampagne so mit öffentlichen Druck dieses Geschäft mit dem Tod verhindern.

    Den 38 Eigentümer/innen aus drei Familien gefällt diese öffentliche Aufmerksamkeit nicht. Die Psychotherapeutin Vera von Braunbehrens geht jetzt juristisch gegen ein Video auf YouTube vor, das künstlerisch mit Eckdaten ihrer Biografie spielt. In einer Nachricht an den YouTube-Account, die netzpolitik.org vorliegt, beschreibt ihr Rechtsanwalt das Video zunächst treffend:

    8. August 2012 38
  • : Daniel Suarez: Kill Decision
    Daniel Suarez: Kill Decision

    Daniel Suarez, der Autor von Daemon und FreedomTM, hat ein neues Buch veröffentlicht: Kill Decision. Bei mir steht das Buch auf dem Wunschzettel, Leser berichteten bereits, dass es sehr zu empfehlen sei. Suarez war bei „Authors at Google“ eingeladen und diskutierte dort das Buch und mögliche Zukunftsszenarien. Davon gibt es ein Video:

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    Unmanned weaponized drones already exist—they’re widely used by America in our war efforts in the Middle East. In Kill Decision, bestselling author Daniel Suarez takes that fact and the real science behind it one step further, with frightening results.

    8. August 2012 3
  • : Notice and Staydown: Haften Hoster für wiederholte Urheberrechtsverletzungen?
    Notice and Staydown: Haften Hoster für wiederholte Urheberrechtsverletzungen?

    Wenn File-Hoster über Urheberrechtsverletzungen auf ihrer Plattform informiert werden, müssen sie diese entfernen. Doch sollen sie diese zukünftig automatisch verhindern? Gerichte in Deutschland und Frankreich kommen zu unterschiedlichen Bewertungen. Die EU will eine einheitliche Regelung.

    Diensteanbieter im Internet sind für fremde Inhalte laut deutschem Telemediengesetz und europäischer E‑Commerce Directive zunächst nicht verantwortlich. Falls ein Inhalt rechtswidrig ist, muss der Anbieter diesen jedoch entfernen (Notice and Takedown). Gleich mehrere Gerichte beschäftigen sich derzeit mit der Frage, ob die Anbieter auch zukünftige Versionen diese Inhalte selbst verhindern müssen.

    19. Juli 2012 6
  • : Rechtsextremismus online: Soziale Netzwerke sind jetzt das wichtigste Rekrutierungsfeld für Nazis
    Rechtsextremismus online: Soziale Netzwerke sind jetzt das wichtigste Rekrutierungsfeld für Nazis

    Das Internet und soziale Netzwerke sind mittlerweile das wichtigste Rekrutierungsfeld für Rechtsextreme. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht Rechtsextremismus online von jugendschutz.net hervor. Die Autoren fordern neben Engagement von Plattform-Betreibern ein couragiertes Einmischen der Zivilgesellschaft.

    Öffentlichkeitsarbeit auf sozialen Medien

    Die extreme Rechte in Deutschland ist keinesfalls nur ein Randproblem der Gesellschaft, die allenfalls noch Verbindungen zu zwielichtigen Behörden haben. Gruppenbezogene Menscheinfeindlichkeit ist auch in der Mitte der Gesellschaft weit verbreitet, bereits bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus wurde vom Extremismus der Mitte gesprochen.

    Die aktuellen Rechere-Ergebnisse verdeutlichen, wie leicht Neonazis mit emotionalen Themen (wie sexuellem Missbrauch, Arbeitslosigkeit oder Finanzkrise) Zustimmung auch außerhalb ihrer Szene erhalten können:

    Ein rechtsextremes Musikvideo zum Thema Kindesmissbrauch brachte es bei YouTube auf fast eine Million Klicks, das bedeutet, es wurde durchschnittlich etwa 25.000 Mal pro Monat angeschaut. Ein rechtsextremes Facebook-Profil zum gleichen Thema erreichte mehr als 35.000 Zustimmungen.

    12. Juli 2012 14
  • : Internet-Zensur in China: Videos werden jetzt nicht mehr nachträglich entfernt, sondern explizit freigegeben
    Internet-Zensur in China: Videos werden jetzt nicht mehr nachträglich entfernt, sondern explizit freigegeben

    In China sollen staatliche Stellen jetzt alle Internet-Videos anschauen und danach über eine Freigabe entscheiden. Das berichtet die Peking-Korrespondentin Didi Tang der Nachrichtenagentur AP. Die Regierung werde schon dafür sorgen, dass das auch umgesetzt wird.

    Da die einzige Quelle dazu bisher anscheinend die AP-Meldung ist, verlinken wir mal auf die taz, die diese ungeändert veröffentlicht hat:

    Die chinesischen Zensurbehörden haben die Regeln für Videos im Internet weiter verschärft. Anbieter müssen demnach alles Material vor der Veröffentlichung zunächst von einer staatlichen Stelle sichten lassen. Der Schritt sei notwendig, um junge Menschen vor vulgären Inhalten zu schützen, hieß es in einer Mitteilung. Kritiker befürchten, dass auch zunehmend beliebte Drama-Serien und Kurzfilme der verschärften Zensur zum Opfer fallen könnten.

    Die Regelung sei eine Reaktion auf das schnelle Wachstum des Angebots an Filmen im Internet, die oftmals vulgäre, gewalttätige oder pornografische Inhalte zeigten, erklärte die Staatliche Verwaltung für Radio, Film und Fernsehen (SARFT) und das Staatliche Büro für Internet-Information. Ziel der Maßnahme sei, ein qualitativ höherwertiges Online-Programm zu fördern. Anbieter von Internet-Videos müssten dabei mehr Verantwortung übernehmen.

    Die Webseite der SARFT hat leider noch nichts dazu.

    Auf den ersten Blick erscheint das ja etwas weltfremd und unrealistisch, angesichts des Fakts dass allein auf YouTube in jeder Sekunde eine Stunde an Video-Material hochgeladen wird. Aber YouTube ist in China eh gesperrt und die lokale Alternative hat kräftig in die Zensur investiert:

    Der beliebteste chinesische Online-Video-Anbieter Youku beschäftigt nach eigenen Angaben bereits mehrere hundert Mitarbeiter, die alles Bildmaterial prüfen, bevor es hochgeladen wird. Weder vulgäre oder gewaltsame Inhalte noch irgendetwas Politisches habe dabei eine Chance durchzukommen, sagte eine Mitarbeiterin, die anonym bleiben wollte.

    11. Juli 2012 6
  • : Video: Meet Creative Commons
    Video: Meet Creative Commons

    Creative Commons Quatar hat ein drei Minuten langes Erklärvideo zu den offenen Lizenzen veröffentlicht:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    2. April 2012 5
  • : Funkzellenabfrage und anhaltende Vorratsdatenspeicherung: Endlich dagegen klagen
    Funkzellenabfrage und anhaltende Vorratsdatenspeicherung: Endlich dagegen klagen

    Gegen die massenhafte Funkzellenabfrage in Dresden sind jetzt Rechtsmittel eingelegt worden. Notfalls will man bis zum Bundesverfassungsgericht ziehen. Auch gegen die fortwährende Speicherpraxis von Mobilfunkanbietern soll geklagt werden.

    Die Funkzellenabfrage, das Ermittlungsinstrument „für alle Fälle“, ist durch ihre Anwendung in Dresden und Berlin etwas bekannter geworden.

    Die Probleme jedoch bleiben: Mobilfunkanbieter speichern Daten, die sie gar nicht brauchen. Behörden fragen riesige Datenberge ab und nutzen sie für eine Rasterfahndung. Tausende Menschen werden Teil von Ermittlungen gegen ein paar Einzelpersonen. Darüber informiert wird niemand.

    Ausgeforscht, aber nicht benachrichtigt

    27. März 2012 13
  • : Der Auf#Regener: Kim Schmitz singt statt YouTube – oder – frei geht immer nur gegen die Künstler
    Der Auf#Regener: Kim Schmitz singt statt YouTube – oder – frei geht immer nur gegen die Künstler

    Wenn ich früher an Element of Crime dachte, wäre mir dazu ein Begriff wie Ignoranz als einer der letzten eingefallen. Seit gestern ist das anders, seit Sven Regener, Frontmann der fast schon legendären Band, bei Zündfunk auf Bayern 2 einen so unfassbar ignoranten Rant abgelassen hat, dass sogar Jan Delays Lapsus in Sachen Abmahn-Einnahmen dagegen fast noch putzig wirkt. Dass Sven Regener das Opfer einer Verwerter-Gehirnwäsche geworden sein könnte, halte ich für eher unwahrscheinlich. Vielmehr dürfte es sich um ein unfreiwilliges Eingeständnis des verloren gehenden Kontakts zum jüngeren Teil der Bevölkerung handeln. An diesen „auch jüngeren“ Menschen scheint dem „Rock’n’Roller“ Regener wohl selbst eher wenig zu liegen, schließlich sind für ihn all die YouTube-Schauer „asoziale“ „Deppen“, die sich zu „Lobbyisten“ von Google machen lassen.

    23. März 2012 161
  • : „Leider geil“: Deichkind protestieren gegen Sperrung auf YouTube
    „Leider geil“: Deichkind protestieren gegen Sperrung auf YouTube

    Die unendliche Geschichte des Streits zwischen Google/YouTube und GEMA über die Sperrung von Musikvideos ist um eine Anekdote reicher. So protestieren Deichkind auf ihrer Facebookseite gegen die Sperrung ihrer Videos auf YouTube wie folgt:

    Sooo,
    „Leider geil„ist jetzt auch gesperrt.
    Ob Plattenfirma, Youtube oder GEMA, egal wer dafür verantwortlich ist. Wir wollen, dass unsere Videos zu sehen sind. Regelt euren Scheiß jetzt endlich mal und macht eure Hausaufgaben.Ihr seid Evolutionsbremsen und nervt uns alle gewaltig..

    Deichkind haben dafür mittlerweile knapp 20.000 Likes bekommen. Sie reihen sich damit ein in die Kritik an GEMA und YouTube sich zu einigen, wie sie Mitte 2011 auch von den Major Labels geäußert wurde („Plattenbosse rebellieren gegen YouTube-Blockade“).

    In diesem Zusammenhang auch noch einmal der Hinweis auf einen Artikel von Markus zum Thema „Youtube: Geo-Sperrung leicht umgehen

    10. März 2012 50
  • : Google vs Datenschutz – jetzt History löschen!
    Bei Google anmelden
    Google vs Datenschutz – jetzt History löschen!

    Am 1. März wird Google die Daten der Nutzer seiner verschiedenen Dienste miteinander verknüpfen. Zum Glück hat der Februar dieses Jahr 29 Tage, so dass man heute letztmals die Chance hat, vorher angehäufte Informationen zu entfernen.

    Einen Aufschub, wie ihn europäische Datenschützer auf Grund von nicht ausgeräumten Unklarheiten fordern, lehnt die Firma ab. Spiegel Online zitiert den zuständigen Google-Mitarbeiter Peter Fleischer mit den Worten

    Google hat keine Möglichkeit, die weltweite Einführung unserer neuen Datenschutzregeln zu pausieren.

    Die EFF hat zum Löschen der Daten aus der Suchmaschine eine Anleitung erstellt und weist darauf hin, dass auch nach Löschung und dem Abschalten der Web History weiterhin Daten von Google für interne Zwecke gesammelt werden, die auch von Strafermittlungsbehörden angefordert werden können. Einen Teil der persönlichen Daten, die Google sich zusammengesammelt hat, kann man übrigens auf https://www.google.com/dashboard einsehen.

    Die etwas kompliziertere Anleitung zum Entfernen der Daten aus YouTube haben wir für Nutzer der deutschen Sprachversion hier nachgebaut:

    29. Februar 2012 53