Umfragen

  • : Jung & Naiv – Straßenumfrage: Was protestierst du denn gegen Überwachung?
    Jung & Naiv – Straßenumfrage: Was protestierst du denn gegen Überwachung?

    Ich konnte es nicht glauben, aber es gibt sie wirklich: Menschen, die gegen den Überwachungsstaat sind. Unfassbar, aber wahr. Ich konnte mit ein paar dieser Exoten gestern am Rande des 1. Großen BND-Spaziergangs („Geheimdienste hautnah erleben“) bei der neuesten „Jung & Naiv“ Straßenumfrage sprechen und wollte wissen: Was habt ihr denn bitte gegen Sicherheit? Warum wollt ihr nicht von Staaten überwacht werden? Wollt ihr etwa nicht sicher sein?

    Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen.

    Alle Folgen „Jung & Naiv“ gibt’s im Youtube-Kanal www.jungundnaiv.de

    30. Juli 2013 5
  • : Studie im Auftrag der Bundesregierung findet heraus: Netzaktivisten halten nichts von den Unionsparteien
    Studie im Auftrag der Bundesregierung findet heraus: Netzaktivisten halten nichts von den Unionsparteien

    Politische Netzaktivisten tendieren „überdurchschnittlich zu den Grünen, unterdurchschnittlich dagegen zu den Unionsparteien.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2011. Knapp 10 Prozent der Bevölkerung zählen demnach dazu, „überdurchschnittlich unter-40-jährige Männer mit höherer Schulbildung.“

    Im Januar berichteten wir über eine Studie von TNS Infratest mit dem Titel “Politisch Netzaktive und Politik in Deutschland”. Darin stellte das Marktforschungs-Unternehmen fest, dass Menschen, die das Internet aktiv zur politischen Meinungsäußerung und Beteiligung in Deutschland benutzen, eine „starke Ausrichtung auf das linke Parteienspektrum“ haben. Das wird jetzt durch eine zweite Umfrage nochmal bestätigt.

    Das Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung beauftragte auch das Institut für Demoskopie Allensbach mit einer Studie zum Thema „Veränderungen im politischen Informationsverhalten und Interesse der Bevölkerung“. Im September berichtete Hans-Martin Tillack auf stern.de darüber.

    Informationsfreiheit: Studie erhalten, aber nicht veröffentlichen

    Auch diese Studie haben wir nach Informationsfreiheitsgesetz beantragt – natürlich auf FragDenStaat.de. Wir haben die Studie auch erhalten, aber nur in ausgedruckter Form. „Vertraulich!“ steht in der Tat auf dem Titelblatt, und:

    Nachdruck, Vervielfältigung oder Veröffentlichung dieser Daten, ganz oder teilweise, nur mit Genehmigung des Instituts für Demoskopie Allensbach

    Das ist schade, da wir gerne die kompletten 282 Seiten als PDF zum Download angeboten hätten. Immerhin haben wir mit unseren Steuergeldern ja auch für die Studie bezahlt. Doch die rechtliche Lage lässt das leider nicht zu. Aber auch hier könnt ihr die komplette Studie einfach und schnell per Mausklick selbst anfordern und bekommt sie zugeschickt.

    Im Folgenden ein paar Auszüge:

    9. April 2013 23
  • : Unser Blog soll schöner werden (I)
    Unser Blog soll schöner werden (I)

    Kranenburg_-_Bürgerhaus_04_iesBereits seit einiger Zeit denken wir intern und in vielen Gesprächen darüber nach, wie wir dieses Blog weiter entwickeln können. Die letzte Änderung fand im April 2011 statt, wo wir Werbung und das jetzige Design einführten. Es ist also mal Zeit, das Ganze mal weiter zu denken und auf eine neue Stufe zu heben. Und das wollen wir mit Euch zusammen machen.

    Wir haben eine ganze Artikelserie in Vorbereitung, wo wir verschiedene Aspekte einer Weiterentwicklung beleuchten und unsere Ideen zur Diskussion stellen und Euch in den Prozess einbeziehen wollen. Das geht vom Design über eine konzeptionelle Weiterentwicklung mit neuen Formaten bis zur Finanzierung. Starten wollen wir mit der Frage, wer uns eigentlich liest. Das wussten wir bis zum vergangenen Sommer immer nur durch persönliche Gespräche und das Feedback unserer Leserinnern und Leser. Aber wir wollten es genauer wissen und haben Euch gefragt. Die Antworten von rund 2300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben uns jetzt ein wenig mehr Einblick in unserer Leserschaft.

    Wer liest uns eigentlich?

    4. Januar 2013 112
  • : Umfrage: Hilf uns, netzpolitik.org besser zu machen
    Bild: tup wanders. Lizenz: Creative Commons BY 2.0.
    Umfrage: Hilf uns, netzpolitik.org besser zu machen

    Wir sind im Moment am überlegen, wie wir dieses Blog unabhängig weiter entwickeln können. Also sowohl weiterentwickeln im Sinne von neuen Formaten und mehr Inhalten, aber auch in die Richtung, wie wir das finanzieren könnten. Seit acht Jahren gibt es netzpolitik.org, und sehr viele Menschen lesen dieses Blog jeden Monat. Leider wissen wir nur von einem Bruchteil dieser Menschen, also von Euch, wie Ihr diese Seite eigentlich wahrnehmt und lest. Daher haben wir eine Umfrage gestartet, deren Ergebnisse uns helfen soll, dieses Blog noch besser zu machen.

    Bitte nehmt euch die fünf Minuten Zeit, die gut 30 Fragen zu beantworten. Nur wenn möglichst viele Menschen mitmachen, werden die Antworten auch möglichst repräsentativ. Zur Umfrage geht’s unter diesem Link oder nach dem Klick:

    31. August 2012 51
  • : Was sonst noch interessant war: Whistleblowing-Umfrage, Visualisierungs-Wettbewerb, Netzneutralität-Verhaltenskodex, EU-Hack
    Was sonst noch interessant war: Whistleblowing-Umfrage, Visualisierungs-Wettbewerb, Netzneutralität-Verhaltenskodex, EU-Hack

    Weltweite online Whistleblowing Umfrage

    In dieser Umfrage möchten wir ihre Ansichten bezüglich „Whistleblowing“ erfahren. Whistleblowing ist, wenn jemand Insider Informationen bezüglich groben Fehlverhaltens veröffentlicht; entweder gegenüber Menschen oder Autoritäten, die in der Lage sein könnten, etwas dagegen zu tun.

    Forscher der Griffith Universität und der Universität von Melbourn

    So schön können Daten sein

    Welch enormes Potenzial in Infografiken steckt, hat ein Visualisierungswettbewerb gezeigt, den McCandless Anfang des Jahres startete. Der Londoner stellte eine Excel-Tabelle mit Wirtschaftsdaten aus der Filmbranche ins Netz und lobte 5000 Dollar Preisgeld für die besten Visualisierungen aus. 671 Filme der Jahre 2007 bis 2011 umfasste die Liste – darunter Blockbuster wie „Avatar“, Animationen wie „Wall‑E“ und Michael Moores Dokumentation „Sicko“.

    Technology Review – Holger Dambeck

    ISPs split over UK open internet code of practice

    Ten ISPs including BT, O2 and Talktalk backed the agreement promising not to restrict or block content unless there was a reason to deploy „reasonable traffic management practices“.

    But Virgin Media said the principles set out were too vague while Vodafone said the code was „impractical“.

    BBC News

    Hackers Linked To China’s Army Seen From EU To D.C.

    In just 14 minutes of quick keyboard work, they scooped up the e‑mails of the president of the European Union Council, Herman Van Rompuy, Europe’s point man for shepherding the delicate politics of the bailout for Greece, according to a computer record of the hackers’ activity.

    Over 10 days last July, the hackers returned to the council’s computers four times, accessing the internal communications of 11 of the EU’s economic, security and foreign affairs officials. The breach, unreported until now, potentially gave the intruders an unvarnished view of the financial crisis gripping Europe.

    Bloomberg – Michael Riley, Dune Lawrence

    After the Arab Spring: new paths for human rights and the internet in European foreign policy

    In the medium term, the EU should also consider developing effective regulation of dual use technologies, which are a separate category from the worst of the worst and exist in a far more complex regulatory space. It may also be possible to limit the demand for repressive technologies by actively supporting organisations promoting the democratic control of the Intelligence Services, Law Enforcement and Military Intelligence in third countries. Lastly, the EU should make all public sector funding, financial support and involvement in the creation of communications infrastructure conditional on basic human rights principles.

    Europäisches Parlament – Ben Wagner

    Redrafted US cyber security act could still threaten internet freedom

    The latest draft of the US Cybersecurity Act could restrict internet freedom and result in the prosecutions of ISPs and peer-to-peer media sharers.

    The Act failed to pass in February 2012, but Senator Joseph Lieberman and his supporters have returned with a redraft, which they want passed as quickly as possible in order to address the „clear and present danger“ of cyber criminality and aggression.

    Computing News – Peter Gothard

    31. Juli 2012
  • : Forschungsgruppe Wahlen: 97 Prozent der deutschen Erwachsenen unter 40 sind online
    Forschungsgruppe Wahlen: 97 Prozent der deutschen Erwachsenen unter 40 sind online

    Fast alle jungen Deutschen und 77 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen das Internet. Das hat die Forschungsgruppe Wahlen in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten herausgefunden. Noch immer gibt es Unterschiede nach Alter, Bildung und Geschlecht.

    Seit zwölf Jahren erhebt die Forschungsgruppe Wahlen jedes Quartal in repräsentativen Telefon-Umfragen Strukturdaten zur Internet-Nutzung. In der aktuellen Ausgabe zum zweiten Quartal 2012 hält der Zuwachs der Internet-Nutzerinnen weiter an:

    Die Unterschiede zwischen Ost und West (70 vs. 78 %) sowie Männer und Frauen (82 vs. 71 %) bleiben jedoch deutlich.

    5. Juli 2012 6
  • : Politbarometer: Mehrheit gegen Onlinedurchsuchungen
    Politbarometer: Mehrheit gegen Onlinedurchsuchungen

    Das ZDF hat mit dem aktuellen Politbarometer interessante Zahlen veröffentlicht. Und zwar gibt es (zumindest momentan) eine gesellschaftliche Mehrheit gegen Onlinedurchsuchungen. 43% sind dafür, aber 52% sind dagegen! Interessant ist auch, welche Anhänger einer Partei dafür sind:

    Die Piraten so knapp hinter der CDU/CSU hätte ich jetzt nicht gedacht, die FDP spart man sich wohl mittlerweile in den Balken. Liegt vielleicht auch daran, dass die Piraten, die gegen die Onlinedurchsuchung sind, kein Festnetz mehr haben und nicht angerufen werden können?

    Wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären, kämen CDU/CSU auf 34%, SPD auf 30%, Grüne auf 16%, Linke und Piraten auf 6%, FDP bekäme 4%.

    (Danke an Hilario)

    14. Oktober 2011 105
  • : Online-Umfrage: Verbraucher und Datenschutz
    Online-Umfrage: Verbraucher und Datenschutz

    Hier geht es zu einer Umfrage rund um Datenschutz:

    Der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Universität Kassel führen gemeinsam eine Befragung von Verbrauchern zum Thema Datenschutz im Internet durch. Wie gehen die Nutzer mit den eigenen Daten um, wissen sie über ihre Rechte Bescheid? Wie kompetent sind die Nutzer, wenn es um technische Fragen geht? Ziel der Befragung ist, aus den Antworten konkrete Empfehlungen für die weitere zielgruppenorientierte Arbeit der Verbraucherzentralen abzuleiten.

    Die Umfrage geht bis 30. Juni. Ich hab rund 10 Minuten zum ausfüllen benötigt.

    14. Juni 2011 9
  • : Spaßumfrage von Bitkom zur Netzpolitik-Kompetenz
    Spaßumfrage von Bitkom zur Netzpolitik-Kompetenz

    Bitkom hat eine Umfrage zur Netzpolitik machen lassen, die zumindest nach dem Lesen der Pressemitteilung eher wie eine Spaß-Umfrage aussieht, weil man nicht genau weiß, ob die Befragten überhaupt dazu in der Lage waren, Netzpolitik zu definieren, bzw. die politische Situation einschätzen zu können. Aber ansonsten liest sich sowas natürlich gut:

    In Sachen Internet haben die Bundesbürger offenbar weiterhin massive Zweifel am Sachverstand der politischen Parteien. Jeder sechste Wahlberechtigte ist der Meinung, dass keine der größeren Parteien überhaupt etwas vom Internet oder der Netzpolitik versteht. Jeder zweite sieht sich nicht in der Lage, einer Partei besondere Sachkenntnis zuzuschreiben. Nur jeder Dritte kann bei einer politischen Partei Internetkompetenz erkennen.

    Richtig lustig und aussagekräftig sind dann die statistischen Daten:

    In der Einschätzung der Parteien zeigen sich zum Teil deutliche Unterschiede hinsichtlich Alter und Geschlecht. So haben die Netzpolitiker der Grünen verglichen mit anderen Parteien bei den über 65-jährigen mit 11 Prozent die mit Abstand meisten Anhänger. Die Netzpolitiker von Union und SPD schneiden mit 5 bzw. 3 Prozent in der Gruppe der Senioren besonders schlecht ab. Die Piratenpartei polarisiert am stärksten. Die Internetpolitik der Piraten wird zwar nur von 2 Prozent der Frauen bevorzugt, gleichzeitig messen ihr aber 32 Prozent der Männer unter 30 Jahren die höchste Internetkompetenz zu. Die Grünen erzielen in dieser Altersgruppe ihren schlechtesten Wert und kommen nur auf sechs Prozent.

    Insgesamt landet die CDU/CSU übrigens auf dem zweiten Platz hinter den Grünen. Das sagt schon alles.

    23. November 2010 7
  • : Umfrage zeigt gesellschaftliche Akzeptanz für Open-Data
    Umfrage zeigt gesellschaftliche Akzeptanz für Open-Data

    Bei Zeit-Online findet sich ein Artikel über die Ergebnisse einer interessanten Umfrage der Gesellschaft für Sozialforschung forsa im Auftrag des SAS Instituts zu Open-Data, worauf ich sonst nirgendswo Hinweise finde: Gebt uns unsere Daten wieder. forsa hat 1018 Bürger über die Vor- und Nachteile von Open Data befragt. Herausgekommen ist u.a.:

    19. August 2010 9
  • : Umfrage zur Innovationskultur in Deutschland
    Umfrage zur Innovationskultur in Deutschland

    Google hat vor einiger Zeit ein „Collaboratory“ angestoßen, um dem bunten Netzwerk derer, die sich um das Thema kümmern oder etwas dazu zu sagen haben, einen weiteren Platz zum Austausch zu geben. Eines der ersten nach aussen sichtbaren Lebenszeichen ist eine derzeit noch bis Mittwoch laufende (Meinungs-)Umfrage an uns alle, Parameter der Innovationskultur abzufragen.

    29. April 2010 12
  • : Senioren finden Zensur gut
    Senioren finden Zensur gut

    Wer sich immer fragt, warum die CDU/CSU eine schlechte Netz- und Bürgerrechtspolitik macht, hat hier eine der Antworten: Die Zielgruppe ist Schuld. Wenn man sich die Wählerschichten anschaut, so werden CDU/CSU vor allem von den älteren Bürgern gewählt und haben laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage ein anderes Verständnis von Freiheit:

    Im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit gibt es Generationenunterschiede. Die Jüngeren bis 29 Jahre sprechen sich am stärksten für Freiheit aus, zu 77 Prozent. Ältere ab 65 Jahren haben hingegen weniger Bedenken gegen staatliche Eingriffe – nur 31 Prozent sind gegen staatliche Zensur. In den Altersgruppen bis 49 Jahre lehnt dies demgegenüber jeder Zweite klar ab

    Das kann natürlich auch daran liegen, dass die mediale Berichterstattung über das Internet in den Zielgruppen-Medien immer etwas erschreckend ist. Da denkt man sicher als Unbeteiligter vom Fernsehsessel aus, dass im Netz nur Sodom und Gomorrha herrscht und der Staat was dagegen tun müsste. Andererseits sind die CDU/CSU-Politiker an der Berichterstattung auch nicht ganz unschuldig. Wahrscheinlich ließe sich der Teufelskreis beseitigen, wenn man mal die Chancen des Internets in den Vordergrund stellen würde.

    Bei solchen Umfragen kommen dann auch Diskrepanzen heraus:

    So sagen zwei Drittel (65 Prozent) der Bürger, die Freiheit im Internet müsse erhalten bleiben. Gleichzeitig fordern 61 Prozent vom Staat strengere Regeln und 55 Prozent eine stärkere Überwachung des Datenverkehrs.

    An die mitlesenden Bitkom-Mitarbeiter: Ist es vielleicht möglich, die ganzen Zahlen als Rohdaten zu bekommen?

    Update: Uns erreichte der Hinweis, dass die Zahlen mit Vorsicht zu genießen seien, weil sie vom Forschungsinstitut ARIS kommen, die schon bei einer Umfrage zur elektronischen Gesundheitskarte methologische Fehler gemacht haben.

    11. April 2010 34
  • : Umfrage zu Internet, Gesellschaft und Innovationskultur in Deutschland
    Umfrage zu Internet, Gesellschaft und Innovationskultur in Deutschland

    Eine Umfrage rund um die Themen Internet, Gesellschaft und Innovationskultur in Deutschland bietet das Internet & Gesellschaft Collaboratory jetzt an. Und da kann man mitmachen. Wer Zeit hat, sollte nicht nur die Gegensatz-Paare ankreuzen, sondern auch eine konkrete Meinung zu den Themenblöcken dazuschreiben.

    Welcher Grundlagen bedarf eine Innovationskultur der Informations- und Wissensgesellschaft, die den technischen Eigenheiten und wirtschaftlichen Chancen des Internets sowie den Grundwerten unseres Gemeinwesens gleichermaßen Rechnung trägt? Diesem Thema geht die erste Umfrage des Internet & Gesellschaft Collaboratory nach. Es soll ein Meinungsbild zusammengetragen werden, das zur öffentlichen Diskussion beiträgt. Das Collaboratory ist ein Expertenkreis, der Akteure aus Wissenschaft, Verbänden, Daten- und Verbraucherschutz sowie aus Internet-Unternehmen zusammen bringt. Es wurde von Google Deutschland initiiert, um gemeinsam an Lösungsansätzen zu gesellschaftlichen Fragen rund um das Internet zu arbeiten. Eine Teilnehmerliste der Collaboratory Expertengruppe finden Sie hier.

    8. April 2010 4
  • : Wie würden Sie persönlich das Internet am ehesten charakterisieren?
    Wie würden Sie persönlich das Internet am ehesten charakterisieren?

    Das Meinungsforschungsinstitut FORSA hat für die Zeitschrift Internationale Politik eine Frage an 1004 Menschen gestellt, und die Ergebnisse wandern nun unter der Überschrift „Internet für politisches Engagement weniger relevant“ durch die Medien. Die Einleitung zur Frage ist etwas merkwürdig (und ziemlich falsch):

    Das Internet hat sich in den letzten 15 Jahren vom Email-Dienst zu einem umfassenden und vielfältigen Medium entwickelt. Wie würden Sie persönlich das Internet am ehesten charakterisieren?

    Und hier sind die Ergebnisse:

    Jüngere sehen es eher als Informationsmedium, als Plattform für kriminelle Aktivitäten und als Instrument zur politischen Beteiligung als die Älteren.

    Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Frage und das Ergebnis nicht wirklich aufschlussreich sind. Vielleicht hätte man auch fragen können: Welche Blume ist das Internet für Sie?

    1. Juli 2009 28
  • : Umfrage zu Portable Privacy (Update)
    Umfrage zu Portable Privacy (Update)

    [Neuer Link] Ich bekomme täglich Anfragen zur Teilnahme an irgendwelchen Umfragen für Studienzwecke. In der Regel sind diese langweilig, lustlos und behandeln immer dieselben Fragen (Irgendwann hat man keine Lust mehr, zum 100x die Frage zu beantworten, ob Blogs jetzt Journalismus sind oder nicht). Manche sind eine Ausnahme. Wie die Umfrage zu Portable Privacy von Kai Uhlemeyer. Macht da mit:

    Die Forderungen von Datenschutzbeauftragten sind eindeutig. Sie fordern einen stärkeren Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten im Internet. Doch welche Einstellung haben diejenigen, die tagtäglich beruflich wie auch privat im Internet unterwegs sind? Wie nutzen sie das Internet und wie wichtig ist ihnen Privatsphäre im Alltag? Um einen Eindruck davon zu erhalten wie Internetnutzer diesem Thema gegenüberstehen, führe ich im Rahmen meiner Masterarbeit “Portable Privacy” an der HTW Berlin eine quantitative Umfrage mit dem Titel “Privatsphäre im Netz” durch. Zu dieser Umfrage lade ich Sie hiermit ein. Diese Umfrage umfasst insgesamt 45 Fragen (maximal) und steht in deutscher wie auch in englischer Sprache zur Verfügung. Ziel der Umfrage ist es, folgende Sachverhalte zu erfassen:

    * Wie und wie häufig nutzen Sie das Internet?
    * Welche Dienste und Plattformen verwenden Sie?
    * Welche Einstellung haben Sie gegenüber Ihrer Privatsphäre?
    * Wie gehen Sie im Netz mit persönlichen Daten und Inhalten um?

    22. Juni 2009 16
  • : Familienministerium kauft Allensbach-Umfrage
    Familienministerium kauft Allensbach-Umfrage

    Das Familienministerium hat sich eine Allensbach-Umfrage (PDF) geleistet. In der Pressemitteilung verkündet Ursula von der Leyen ganz erfreut:

    „Das Internet steht für Demokratie und Meinungsfreiheit, die wir alle schützen müssen. Aber eine Freiheit ohne Verantwortung kann es auch in diesem unverzichtbaren neuen Medium nicht geben. Ich freue mich sehr, dass nicht nur der Bevölkerungsschnitt, sondern eine fast ebenso große Mehrheit der Menschen, die das Internet täglich nutzen, die Sperrung von Kinderpornografie im Netz begrüßen“, sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.

    Kurzergebnis: Ältere und schlechter ausgebildete Menschen finden die Zensursula-Pläne gut. Junge und gut ausgebildete Menschen sind kritischer. Das deckt sich ja mit der CDU-Zielgruppe. Man könnte jetzt die Fragestellungen auseinander nehmen und auch die Verpackung der Ergebnisse. Aber ich bin froh:

    Torsten Kleinz hat sich schon die Mühe gemacht, passend darauf zu antworten: Gut, dass wir gefragt haben. Lest das.

    Aber ignorieren wir das. Ignorieren wir auch, dass bei der Umfrage natürlich wieder nur die Blockade von Internetseiten alternativlos vorgestellt wurde und die Gegner des Gesetzesvorstosses mal eben zu “Gegnern von Maßnahmen gegen Kinderpornographie” werden. Ignorieren wir ebenfalls, dass 43 Prozent der Befragten nicht einmal täglich seine E‑Mails abruft und alle anderen als “starke Internet-Nutzer” klassifiziert wurden.

    Update: Höhepunkt ist übrigens das Schaubild 2 im Anhang: „Gegner von Maßnahmen gegen Kinderpornographie“. Damit wird suggeriert, Gegener der Zensursula-Pläne sind für Kinderpornographie. Sowas sollte ein Familienministerium nicht veröffentlichen.

    17. Juni 2009 44
  • : Umfrage: 90% gegen Netz-Sperren
    Umfrage: 90% gegen Netz-Sperren

    92% unterstützen die Pläne der Bundesregierung zur Einrichtung einer Zensur-Infrastruktur? Das tickerte am Sonntag durch die Medien. Finanziert wurde die Umfrage von der Deutschen Kinderhilfe und die Fragestellung war äusserst manipulativ. Nun gibt es eine neue Umfrage, die ebenfalls über Infratest abgefragt wurde und durch den Verein „Mogis – Missbrauchsopfer gegen Internetsperren“ durch Spenden finanziert wurde. Und hier ist das Ergebnis ein ganz anderes. Exklusiv berichtet Zeit-Online über die Ergebnisse: Mehr als 90 Prozent gegen Sperrungen im Internet.

    Mogis nun ließ Infratest fragen, ob man folgender Aussage zustimme oder sie ablehne: „Der Zugang zu Internetseiten mit Kinderpornographie sollte durch eine Sperre erschwert werden, das reicht aus, auch wenn die Seiten selbst dann noch vorhanden und für jedermann erreichbar sind.“ Klingt etwas anders. Suggeriert es doch, dass die Sperren zwar wirksam sein mögen, die Inhalte aber immer noch im Netz sind. Das Ergebnis: Nur fünf Prozent der insgesamt 1000 Befragten sind gegen eine solche Lösung, mehr als 90 Prozent also lehnen Netzsperren ab.[…]Nächste Frage Mogis: „Internetseiten mit Kinderpornographie sollten konsequent gelöscht und die Betreiber strafrechtlich verfolgt werden.“ Zustimmende Urteile kamen von 92 Prozent. Bei der etwas anders formulierten Kinderhilfe-Umfrage waren es, siehe unten, nur 84 Prozent. Letzte Frage von Mogis: „Internetseiten mit Kinderpornographie sollten im Internet frei zugänglich sein, es muss jeder selbst wissen, was er sich anschaut.“ Ergebnis: Nur zwei Prozent sind für diese völlige Freiheit.

    Das Ergebnis ist äußerst erfreulich. Die Ergebnisse stützen unsere Forderung in der Zensursula-Diskusssion: Löschen statt Sperren ist der richtige Weg! Es bleibt zu hoffen, dass die Ergebnisse ebenso von den Medien aufgenommen und in die Politik weiter geleitet werden. Helft dabei und bloggt / twittert darüber!

    20. Mai 2009 42
  • : Allensbach: Mehrheit fürchtet zu wenig Datenschutz
    Allensbach: Mehrheit fürchtet zu wenig Datenschutz

    Eine neue Untersuchung des Marktforschungsunternehmen Allensbach hat sich mit der Frage beschäftigt, wie Bundesbürger den Datenschutz sehen (PDF). Und die Ergebnisse sind interessant:

    In der Bevölkerung hat sich viel Misstrauen entwickelt in puncto Datenschutz. Die große Mehrheit glaubt nicht daran, dass Daten, die bei Unternehmen oder von Staats wegen abgespeichert sind, ausreichend geschützt werden. Dabei ist das Misstrauen gegenüber Unternehmen noch größer als gegenüber dem Staat. Nur 8 Prozent sind davon überzeugt, dass man den Unternehmen bezüglich der Daten, die sie gespeichert haben, über den Weg trauen kann. Im Blick auf den Staat ist die Zahl an Menschen, die in diesem Punkt Vertrauen haben, zwar doppelt so groß (16 Prozent), aber aufs Ganze gesehen hat ebenfalls nur eine Minderheit Vertrauen. 82 Prozent misstrauen den Unternehmen beim Datenschutz, 72 Prozent sprechen dem Staat gegenüber ihr Misstrauen aus.

    Die große Mehrheit macht sich mehr Sorgen, dass ihre Daten nicht ausreichend geschützt sind. Dies sollte vor allem der Großen Koalition zu Denken geben, die gerade im Rahmen der Modernisierung des Bundesdatenschutzgesetzes soviele Ausnahmen auf Druck gewisser Lobbys einbaut, dass auch weiterhin unsere Daten nicht wirklich geschützt sind.

    Dazu passt auch ein Artikel von Zeit-Online von heute: Regierung verabreicht Datenschutz-Placebo.

    Die Gesetzesnovelle zum Datenschutz galt als ein Gewinn für die Verbraucher. Aber inzwischen hat die Regierung alle Fortschritte wieder herausgestrichen

    7. Mai 2009 3
  • : Wer wählt was?
    Wer wählt was?

    Die Flash-Animation „Wer wählt was?“ von der Bundeszentrale für politische Bildung zeigt aktuelle Umfrageergebnisse zum Wahlverhalten visuell an. Dort kann man sich anschauen, welche Parteien von welchen Wählergruppen gewählt werden.

    Eine nette Plattform für Hobby-Demographen.

    [via]

    16. Februar 2009 1
  • : CC.org startet Umfrage zu “non-commercial”
    CC.org startet Umfrage zu “non-commercial”

    John hat es auf creativecommons.de schon geschrieben: CC.org startet Umfrage zu “non-commercial”.

    Die häufigste aller häufigen Fragen zu CC-Lizenzen ist die nach der genauen praktischen Bedeutung der Bedingung ”non-commercial” resp. “keine kommerzielle Nutzung erlaubt”. Es geht dann immer um Details wie ”Ist die Werbeeinblendung bei meinem kostenlos gehosteten Blog schon kommerziell in diesem Sinne?”, “Wenn ich CDs mache und zum Selbstkostenpreis verkaufe, ist das kommerzielle Verwendung der CC-Musik, die drauf ist?” u. ä. Um an dieser Stelle mal weiter zu kommen, ist diesen Herbst bei den CC-Verantwortlichen in San Francisco eine Studie angelaufen, die klären soll, was mit “non-commercial” ganz genau gemeint sein könnte und sinnvollerweise gemeint sein sollte. Jetzt gibt es dazu eine öffentlich zugängliche Umfrage (auf Englisch), an der sich alle Interessierten beteiligen können. Der Poll wird bis 7. Dezember erreichbar bleiben. Hiermit seien alle Leser dieser Seiten eingeladen, ihre Meinung zu hinterlegen. Fragen zum Poll sollten direkt an noncommercial@creativecommons.org geschickt werden.

    Die Beantwortung dauert ca. 20–30 Minuten.

    26. November 2008 5