Netzneutralität
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: „5G-Manifest“: Telekom-Industrie attackiert Netzneutralität, Günther Oettinger stellt sich auf ihre Seite
Worum es wirklich bei 5G geht! : „5G-Manifest“: Telekom-Industrie attackiert Netzneutralität, Günther Oettinger stellt sich auf ihre Seite Günther Oettinger und die Telekom-Industrie versuchen, die neuen EU-weiten Regeln zur Netzneutralität abzuschwächen. Den unabhängigen Regulierungsbehörden wird gedroht: Bei echter Netzneutralität stoppt die Industrie Investitionen in die eigenen Netzwerke.
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: radioeins-Medienmagazin über die öffentliche Konsultation zur Netzneutralität
: radioeins-Medienmagazin über die öffentliche Konsultation zur Netzneutralität Das radioeins-Medienmagazin hat am Wochenende über die öffentliche EU-Konsultation zur Netzneutralität berichtet und zum Studiogespräch die freie Medienjournalistin Vera Linß gehabt.
Das Prinzip der so genannten Netzneutralität sieht vor, dass im Internet alle Inhalte – also auch Audio und Video – zu denselben Bedingungen durchgeleitet werden. Es ist Voraussetzung für kulturelle Vielfalt. Festgelegt werden sollte dieser Grundsatz in einer Verordnung, die das EU-Parlament im Oktober verabschiedet hat. Das Gesetz erlaubt aber Ausnahmen und deshalb ist unklar, ob nicht einzelne Anbieter doch zu Sonderkonditionen ihre Angebote im Internet verbreiten können. Deshalb soll in den nächsten Wochen das Gesetz zur Netzneutralität noch genauer gefasst werden. Der Konsultationsprozess, an dem sich auch jeder Bürger beteiligen kann, läuft bis zum 18.07.2016.
Bei der Konsultation könnt und solltet Ihr noch teilnehmen, solange es geht. SavetheInternet.eu bietet hierzu alle Infos.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 26: BND-Reform und Netzsperren vor der Tür, Netzneutralität am Horizont
Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Long-tailed_Duck_(Clangula_hyemalis)_(2).jpg#">Ken Billington</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">[CC BY-SA 3.0]</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 26: BND-Reform und Netzsperren vor der Tür, Netzneutralität am Horizont Die netzpolitische Woche zusammengefasst: Entscheidungen zur BND-Reform und EU-Netzsperren stehen vor der Tür, keine neue Videoüberwachung in Berlin und wie Du die Netzneutralität in Europa retten kannst.
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: Mach mit und rette die Netzneutralität!
Jetzt an der Konsultation der europäischen Regeln zur Netzneutralität mitmachen! In drei Wochen ist es zu spät. : Mach mit und rette die Netzneutralität! Die Uhr tickt: In wenigen Wochen endet die Konsultation zur europäischen Netzneutralität. Mitmachen ist nicht schwer und Voraussetzung dafür, dass uns das offene Internet erhalten bleibt.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 25: Bundesregierung auf Überwachungskurs
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/7914989@N06/11603535444/">Klaus</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">[CC BY-SA 2.0]</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 25: Bundesregierung auf Überwachungskurs Die netzpolitische Woche zusammengefasst: Die Bundesregierung winkt das Anti-Terror-Paket durch den Bundestag und ist auch in anderen Bereichen auf einem Überwachungskurs. In Berlin kamen polizeiliche Videoüberwachung und auf EU-Ebene Netzsperren ins Gespräch. Fadenscheinige Abmahnanwälte gibt es nun auch für Creative-Commons-lizenzierte Werke.
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: Mozilla ruft zum Erhalt der Netzneutralität auf
<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/hassmanm/6015147310/">Mária Pošteková</a> : Mozilla ruft zum Erhalt der Netzneutralität auf Mozilla ruft dazu auf, sich möglichst zahlreich an der laufenden Konsultation zur Netzneutralität in Europa zu beteiligen. Wie bei den erfolgreichen Kampagnen in Indien oder den USA soll eine breite Unterstützung der Zivilgesellschaft dafür sorgen, dass positiver Druck auf die Regulierer zu starken Regeln für die Netzneutralität führt.
Eine klare, starke Interpretation [der EU-Verordnung durch die zuständige Regulierungsorganisation BEREC] kann das Internet als eine freie und offene Plattform erhalten. Aber eine andere Interpretation kann großen Telekommunikationsanbietern erheblichen Einfluss einräumen und es ihnen ermöglichen, Überholspuren, Kriechspuren und Zero-Rating einzurichten. Das würde das Internet geschlossener und exklusiver machen.
Bei Mozilla glauben wir daran, dass das Internet zur Höchstform auflaufen kann, wenn es sich um eine freie, offene und dezentralisierte Plattform handelt. Das ist die Art von Internet, die Kreativität und Kollaboration ermöglicht; das allen gleiche Chancen bietet; und das Wettbewerb und Innovation begünstigt.
Die Konsultation läuft nur noch bis zum 18. Juli, also noch knapp vier Wochen. Besonders leicht fällt dies mit dem Tool von SavetheInternet.eu, an dem Mozilla ebenfalls beteiligt ist.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 24: Überwachungsausbau, Stärkung der Netzneutralität und Neues zur Störerhaftung
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/rachelhobday/8072240586/"> Rachel Hobday</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>] : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 24: Überwachungsausbau, Stärkung der Netzneutralität und Neues zur Störerhaftung Die netzpolitische Woche zusammengefasst: Polen verabschiedet Anti-Terror-Paket, US-Gericht stärkt Netzneutralität, Bundesrat winkt Störerhaftung durch.
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: Ask me anything: Netzneutralität mit SaveTheInternet.eu
: Ask me anything: Netzneutralität mit SaveTheInternet.eu Bei Reddit läuft gerade ein AskMeAnything mit der Kampagne SaveTheInternet.eu.
After huge victories in India and the US, now it’s Europe’s turn to fight for net neutrality! We are a group of digital rights experts leading the fight. We can explain how net neutrality works in Europe, why this fight matters, and how you can help.
Our current law is full of loopholes. This summer, it’s up to the European telecoms regulators, BEREC, to interpret that law. Their decision could make or break net neutrality.
We need a huge response from netizens supporting net neutrality, or else we’ll be drowned out by lobbyists. Your support is invaluable, and only takes a minute or two: message our regulators at www.savetheinternet.eu.We are:
Thomas Lohninger, AKVorrat
Joe McNamee, European Digital Rights
Estelle Massé, AccesNow
Rejo Zenger, Bits of Freedom
Agnès de Cornulier, La Quadrature du Net -
: Stephen Colbert und Tim Wu erklären Netzneutralität auf einer Achterbahn
: Stephen Colbert und Tim Wu erklären Netzneutralität auf einer Achterbahn In den USA ist die Debatte um Netzneutralität viel größer als bei uns. Das zeigt sich gerade wieder, wo Stephen Colbert in seiner Late Night Show die aktuelle Entscheidung eines US-Bundesgerichtes als Thema hatte. Dazu setzte sich Colbert mit Tim Wu in einer Achterbahn und ließ sich erklären, warum die Debatte wichtig ist.
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: US-Gericht bestätigt Regeln zur Netzneutralität
Netzneutralität <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/redcctshirt/10193870655">redcctshirt</a> : US-Gericht bestätigt Regeln zur Netzneutralität Ein US-Bundesgericht hat die Klage der Telekom-Branche abgeschmettert, die sich gegen Regeln zur Netzneutralität zu wehren versucht. In Europa steht eine endgültige Entscheidung derweil noch aus.
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: Video über Netzneutralität: Save the Internet
: Video über Netzneutralität: Save the Internet Die kommenden fünf Wochen läuft noch die Konsultation der EU-Regulierungsbehörden über mögliche Regeln zur Netzneutralität. Der Video-Künstler Alexander Lehmann hat für die europäische „Save the Internet“-Kampagne ein kurzes und anschauliches Video gemacht, das erklärt, warum man als Bürger, Unternehmen oder Organisation bei der Konsultation teilnehmen sollte und warum das Thema Netzneutralität einen interessieren sollte.
Wer sich engagieren möchte: Das Video und die Kampagnenseite können gerne geteilt werden.
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: Dienstag in München: Diskussion zur Netzneutralität
: Dienstag in München: Diskussion zur Netzneutralität
Morgen Abend findet in der IHK Akademie München um 19 Uhr eine Diskussion zum Thema „Gestaltung der Netzneutralität – Zwei-Klassen-Internet oder nötige Grundlage für Spezialdienste?“ statt. Die Diskussion ist tagesaktuell, weil heute die Konsultation der Regulierungsbehörden gestartet ist, die klären soll, wie die EU-Regeln zur Netzneutralität zu interpretieren sind. Dazu bin ich als Diskutant eingeladen worden und mit mir diskutieren Dirk Grewe, Director Regulatory Affairs bei Telefónica Germany GmbH & Co. OHG und Heiko Zysk, Vice President Governmental Relations & Head of European Affairs bei ProSiebenSat.1 Media SE, moderiert von Cherno Jobatey, Fernsehmoderator und Herausgeber der deutschen Ausgabe von Huffington Post.
Der Einlass ist 18:30, Beginn ist 19:00 und im Anschluß gibt es noch ein Get-together. Die IHK Akademie München ist in der Orleansstr. 10–12, 81669 München. Eintritt sollte frei sein.
Der Einladungstext:
Die Entscheidung, wie das Internet der Zukunft aussieht, fällt in diesen Tagen: Die europäischen Telekommunikations-Regulierungsbehörden setzen die vom EU-Parlament beschlossenen Regeln zur Netzneutralität in die Praxis um. Bleibt es bei einer gleichberechtigten Datenübertragung oder entsteht ein Zwei-Klassen-Internet?
Einige Infrastrukturanbieter fordern, dass Unternehmen für eine besonders gute Übertragungsqualität ihrer Daten zahlen sollen. Auch manche Unternehmen befürworten diesen Ansatz; sie versprechen sich einen Wettbewerbsvorteil, wenn sie ihre Kunden schneller und zuverlässiger bedienen können. Startups und kleine Firmen hingegen befürchten, dass sie sich gegen finanzkräftige Mitbewerber nicht durchsetzen können.
Die neue EU-Verordnung legt zwar fest, dass alle Daten im Internet gleich verarbeitet werden müssen, jedoch dürfen sogenannte Spezialdienste bevorzugt behandelt werden. Offen ist, worum es sich bei Spezialdiensten handelt und welche Vorrechte gewährt werden. Sollten darunter – neben Anwendungen aus der Telemedizin – auch Internetfernsehen, Gaming oder einzelne Streaming-Angebote fallen?
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 22: Vom Recht auf Hip-Hop, halbherziger GroKo und Internetausdruckern
Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/jar0d/4601502733/">Sander van der Wel</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>] : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 22: Vom Recht auf Hip-Hop, halbherziger GroKo und Internetausdruckern Die netzpolitische Woche zusammengefasst: Bundesverfassungsgericht erlaubt Sampling, zweifach durchwachsener Einsatz für freies WLAN und dem Sommer der Netzneutralität.
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: EU’s forthcoming Net Neutrality rules Leaked: Here’s The Good, the Bad and the Ugly
: EU’s forthcoming Net Neutrality rules Leaked: Here’s The Good, the Bad and the Ugly A draft version of the EU regulators‘ guidelines on net neutrality has been leaked. The good news: they’re not terrible. The bad news: they contain huge loopholes on all essential points. This post explains what this means for Europe’s upcoming net neutrality reform.
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: Telekom Deutschland, Hüterin der Netzneutralität und des Wettbewerbs
<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/mattingham/3731341413/">Matt Thorpe</a> : Telekom Deutschland, Hüterin der Netzneutralität und des Wettbewerbs Am vergangenen Wochenende ist in der Rheinischen Post ein lesenswertes Interview mit Niek Jan van Damme erschienen, einem Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Darin wirbt er für ein Zwei-Klassen-Netz, in dem sich beispielsweise Online-Spiele®, die auf schnelle Reaktionszeiten angewiesen sind, Überholspuren erkaufen können. Mit einem Zwei-Klassen-System habe das aber nichts zu tun, so van Damme. Außerdem liege der Telekom die Netzneutralität am Herzen – die man jedoch einschränken müsse, um die Innovationskraft des Internets nicht zu gefährden.
Um das mal klar und unmissverständlich zu sagen, die Deutsche Telekom steht für Netzneutralität. Aber ein freies und offenes Internet bedeutet auch, dass möglichst viele neue Dienste entstehen können. Also müssen wir für manche Angebote auch die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen schaffen. Sonst würden wir die neuen Dienste ja faktisch verhindern – das wäre genau das Gegenteil eines freien Internets.
Auch beim Breitbandausbau sieht sich van Damme darin bestätigt, auf das veraltete Kupferkabel zu setzen. Zum einen würde dadurch ein Monopol der Kabelanbieter verhindert und insgesamt der Wettbewerb beflügelt, zum anderen ließe sich noch einiges aus der antiquierten Technik herausquetschen. Laut van Damme alles Gründe, um die umstrittene Vectoring-Entscheidung der Bundesnetzagentur zu begrüßen, die augenscheinlich auf der Vectoring-Strategie der Telekom fußt:
Wenn wir auf Vectoring verzichten, haben die Kabelnetzfirmen wie Unitymedia in vielen Gebieten ein Monopol auf besonders schnelles Internet. Wenn wir dagegen aufrüsten, können auch andere Telefonfirmen unsere schnellen Anschlüsse anmieten. Wir schaffen also mehr Wettbewerb. Und Millionen Haushalte erhalten durch Vectoring erstmals superschnelle Anschlüsse. Darum befürwortet auch die Bundesnetzagentur unsere Vectoring-Strategie, und ich bin zuversichtlich, dass die EU unseren Vorschlag unterstützen wird.
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: Diesen Freitag: Auf zur Demonstration für Netzneutralität in Wien!
: Diesen Freitag: Auf zur Demonstration für Netzneutralität in Wien! Am 3. Juni soll eine Demonstration in Wien dazu beitragen, die Netzneutralität in Europa zu erhalten. Nur durch öffentlichen Druck können wir erreichen, dass die europäischen Regulierer auf die Zivilgesellschaft hören.