Netze

Mach mit und rette die Netzneutralität!

Die Uhr tickt: In wenigen Wochen endet die Konsultation zur europäischen Netzneutralität. Mitmachen ist nicht schwer und Voraussetzung dafür, dass uns das offene Internet erhalten bleibt.

Jetzt an der Konsultation der europäischen Regeln zur Netzneutralität mitmachen! In drei Wochen ist es zu spät.

Über 43.000 Menschen haben in den letzten Wochen ihre Stimme erhoben und mit Hilfe von SaveTheInternet.eu bei der Konsultation zur europäischen Netzneutralität mitgemacht. Das ist schon eine ganze Menge, aber verglichen mit den 3,7 Millionen US-Amerikanern, die vor zwei Jahren erfolgreich an die FCC appellierten, besteht noch ein gewisser Aufholbedarf.

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Viel Zeit bleibt nicht mehr: In exakt drei Wochen, am 18. Juli 2016, endet bereits die Frist zur Stellungnahme. Danach wird es nicht mehr möglich sein, zur Debatte stehende Überholspuren (sogenannte Spezialdienste), diskriminierende Modelle wie die Spotify-Flatrate (Zero Rating) und Qualitätsklassen zu verhindern, mit denen bestimmte Anwendungen gedrosselt werden können. Detaillierte Analysen, warum es sich dabei um schlechte Ideen handelt, die das offene Internet untergraben, findet ihr hier, hier oder hier.

Netzneutralität noch nicht in trockenen Tüchern

Ebenfalls nicht zu vergessen: An der Konsultation nimmt natürlich auch die Telekommunikationsindustrie teil, die gerne noch größere Ausnahmen hätte und Schlupflöcher in die Netzneutralität reißen würde. Das darf nicht passieren. Umso wichtiger ist eure Stimme, denn in trockenen Tüchern ist die Netzneutralität in Europa noch lange nicht.

An der Konsultation kann man entweder direkt per E-Mail an das zuständige Regulierungsgremium BEREC teilnehmen (NN-Consultation@berec.europa.eu) oder einfach das Tool von SaveTheInternet.eu benutzen, das den ganzen Vorgang deutlich vereinfacht. Es dauert nur wenige Minuten, versprochen. Und trägt dazu bei, dass das Internet, wie wir es bisher kannten, erhalten bleibt.

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5 Kommentare
  1. Kontrolliert nicht uns, die Kleinen von nebenan, sondern schaut erstmal vor Eurer eigenen Türe, es geht Euch um Macht, Kontrolle und noch viel mehr, wollt uns das Volk unterjochen mit allen Mitteln, doch nicht mit mir. Es ist Zeit sich zu wehren, was ich hiermit tue, denn es muss endlich ein Ende haben.

  2. Britten raus aus der EU per Referendum, allerorten gelaber etwas muss sich verändern, Glyphosat erneut für 18 Monate freigegeben. Danach ist die Untersuchung beendet und es wird entschieden ob es Krebserregend ist und Verboten werden muß oder nicht.
    Ein Revoltionärer, Erfrischender und Überraschender Entscheid der EU währe gewesen, ersteinmall für 18 Monate das Zeug zu Verbieten und stellt sich dann herraus, es ist nicht Krebserregend, kann man den Verkauf wieder erlauben.
    Währe kein Schlechter Anfang in der pre Brexit Zeit gewesen für die EU.
    Aber solange die EU-Posten dazu benutzt werden nicht mehr Wählbare Figuren wie z.B. die von uns entsannten Herren Öttinger und von Gutenberg, deren einzige Handungsmotivation eine neue Einbaucküche ist, in EU-Ämtern zu Parken, kann das nix werden, egal in welchem Bereich.
    Ja, Einbauküchen, der gewöhnliche Umschlag mit ein paar Scheinen ist OldSchool. Lohnt, dass mal näher zu beleuchten.
    Ebenso ist es faszinierend zu beobachten was für ein Dummgelaber von der SPD seit dem Brexit kommt, sie brauchen nix beklagen oder Vorschlagen, nur machen, immerhin ist die SPD seit einer gefühlten Ewigkeit in der Regierung, damit an der Macht, und könnte etwas anschieben oder zumindest Blockieren, tun sie leider nicht.

    1. In England hat die Jugend ganz überwiegend pro EU gestimmt, die Analyse der SPD zum Brexit: wir müssen dringend etwas gegen Jugendarbeitslosigkeit machen ;D Wenns nicht so gefährlich wäre könnte man lachen wenn man sieht, wie sie alle, von CDU bis LINKE, um den Heißen Brei herumeiern. Die AfD freut sich. Man kann vermuten, dass, wie wohl bei fast allem, was hier gemacht wird, unsere Freunde von hinterm Teich dahinterstecken, Deutschland, ein kleines Land mit seltsamen Menschen im Nirgendwo …

      1. Wettbewerbsverzerrung und Monopolbildung werden die Folge sein.
        Wenn ich das machen würde dürfe ich Strafen über meine Verhältnisse zahlen.

        Man kann garnicht Politik verdrossen sein, was uns die Herrschaften da servieren hat mit Politik wenig zu tun.

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