Internetzensur
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: UK: Musikindustrie bereitet weitere Sperrung von Webseiten vor
: UK: Musikindustrie bereitet weitere Sperrung von Webseiten vor Wie TorrentFreak berichtet, bereitet die britische Musikindustrie zum wiederholten Male die Sperrung von Webseiten durch Internetprovider vor. So seien laut einer Insiders aus der Musikindustrie 25 Seiten betroffen, darunter groĂe Bittorrent-Seiten wie 1337x oder der mp3-Streaming Dienst Grooveshark.
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: Russische Wikipedia protestiert gegen Zensurgesetz
: Russische Wikipedia protestiert gegen Zensurgesetz Seit DienstagfrĂŒh erscheint auf der russischen Wikipedia eine Protestseite anstatt der Lexikonseiten. Der russische Ableger der Wikipedia protestiert damit gegen ein geplantes Internetzensurgesetz. Mit diesem sollen zentrale Sperrlisten erstellt werden auf denen Seiten die Kinderpornografie verbreiten, Drogenkonsum fördern oder Anleitungen zum Selbstmord geben gesetzt werden sollen.
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: Ăthiopien blockiert jetzt auch VoIP
: Ăthiopien blockiert jetzt auch VoIP Wir hatten vor wenigen Tagen ĂŒber die Lage in Ăthiopien geschrieben: Ăthiopien baut Zensurinfrastruktur aus. Wie Techcrunch und Al Jazeera berichten wurde in Ăthiopien ein Gesetz verabschiedet, dass die Nutzung von VoIP-Diensten kriminalisiert. Das Gesetz verbietet zudem die Nutzung von âAudio- und Video-Datenverkehr ĂŒber Social Mediaâ und gibt dem Ministerium fĂŒr Kommunikation und Informationstechnologie die Macht den import von Telekommunikationssystemen zu kontrollieren und lizensieren.
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: Ăthiopien baut Zensurinfrastruktur aus
: Ăthiopien baut Zensurinfrastruktur aus Wir berichteten bereits letztes Jahr ĂŒber die BlogosphĂ€re in Ăthiopien und ihre Schwierigkeiten in einem Podcast. Nun hat die EFF einen Bericht veröffentlicht, in dem die aktuelle Situation und der Auf- bzw. Ausbau einer Zensurinfrastruktur beschrieben wird.
Nur ungefĂ€hr 1% der Ă€thiopischen Bevölkerung hat einen Zugang zum Internet â beim einzigen Internet Service Provider (ISP) der staatlichen Ethiopian Telecommunication Corporation (Ethio-Telcom). -
: HTTP-Statuscode: âDieser Inhalt ist in ihrem Land nicht verfĂŒgbarâ
: HTTP-Statuscode: âDieser Inhalt ist in ihrem Land nicht verfĂŒgbarâ Der Google-Mitarbeiter Tim Bray schlĂ€gt einen neuen HTTP-Statuscode vor: 451 Unavailable For Legal Reasons. Diesen hat er bereits bei der Internet Engineering Task Force (IETF) zur Standardisierung eingereicht.
Der Server soll auf diesem Weg dem Nutzer mitteilen, dass der Inhalt aus rechtlichen GrĂŒnden gesperrt/zensiert wurde. -
: âDieser Tweet ist in deinem Land nicht verfĂŒgbarâ â Twitter fĂŒhrt offenbar lĂ€nderspezifische Zensur ein
: âDieser Tweet ist in deinem Land nicht verfĂŒgbarâ â Twitter fĂŒhrt offenbar lĂ€nderspezifische Zensur ein Wie Jannis Kucharz von netzfeuilleton.de berichtet, fĂŒhrt Twitter offenbar gerade eine lĂ€nderspezifische Zensur-Infrastruktur ein. Twitter hat am Donnerstag Abend in einem Blogbeitrag mit dem euphemistischen Titel âTweets still must flowâ angekĂŒndigt, zukĂŒnftig bestimmte Tweets fĂŒr User in bestimmten LĂ€ndern zu sperren.
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: EU-Justizminister fĂŒr Netzsperren â noch 2 Monate fĂŒr uns!
: EU-Justizminister fĂŒr Netzsperren â noch 2 Monate fĂŒr uns! #Censilia wird gerade immer akuter: Die Justizminister der EU-Mitgliedsstaaten haben sich gestern darauf geeinigt, dass sie Internetseiten mit Darstellungen von Kindesmissbrauch löschen und sperren wollen. Damit ist die Linie der Bundesregierung und RumĂ€niens, die sich auf das Löschen konzentrieren und den Aufbau einer Zensurinfrastruktur verhindern wollten, an einer fehlenden SperrminoritĂ€t gescheitert.
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: EU-Justizminister diskutieren Internetsperren am Freitag
: EU-Justizminister diskutieren Internetsperren am Freitag Am Donnerstag und Freitag (7. und 8. Oktober) tagt der Rat der Innen- und Justizminister der EU-Mitgliedsstaaten in Luxemburg. Auf der Tagesordnung ist unter anderem der Vorschlag von Innenkommissarin Cecilia Malmström zur BekĂ€mpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern, der ihr wegen des darin enthaltenen Absatzes zu EU-weiten Internetsperren den Spitznamen âCensiliaâ eingebracht hat.
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: Great Firewall of Taiwan?
: Great Firewall of Taiwan? Die Pressefreiheit in Taiwan hat laut verschiedenen Berichten abgenommen. Die Nachrichten von heute sind aber konkret beunruhigend. Wie Apple Daily berichtet ist offenbar ein Gesetz unterwegs, das erlaubt, unliebsame Inhalte zu sperren und so nach politischen Kriterien Informationen auszusperren.
Scheint als nimmt die regierende KMT die AnnÀherung an China viel zu ernst. -
: #Censilia-Debatte im EP heute
: #Censilia-Debatte im EP heute Jörg-Olaf hatte ja gestern schon drauf hingewiesen: Der Innenausschuss des EuropĂ€ischen Parlaments hat sich heute Vormittag erstmals mit dem Richtlinienentwurf der Innenkomissarin Cecilia Malmström zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung befasst. Der Entwurf schlĂ€gt ja seit einigen Wochen Wellen wegen der dort auch vorgesehenen Internetsperren fĂŒr nicht-europĂ€ische Webseiten und hat Frau Malmström ja schon den Spitznamen âCensiliaâ eingebrockt.
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: Youtube-Ausfall Kollateralschaden der chinesischen Webzensur?
: Youtube-Ausfall Kollateralschaden der chinesischen Webzensur? Gleich mal vorweg: Ich bin kein Netzwerkspezialist. Ich kann nur âwas mit Medienâ und mich im Zweifel auch prima blamieren. Damit bin ich geradezu prĂ€destiniert, die Verschwörungstheorie des Tages zu prĂ€sentieren. Ich sagâs gleich, sie scheint auf den ersten Klick abwegig. Oder eben nicht. Egal, here we go:
Auf einer nichtöffentlichen Mailinglisten laà ich vorhin, dass die Netzturbulenzen heute (u. -
: Zensursula-Anhörung: Es bleibt viel zu tun!
: Zensursula-Anhörung: Es bleibt viel zu tun! Genau zehn Monate nach Einreichung der Petition gegen Internet-Sperren hatte heute die Petentin Franziska Heine Gelegenheit, das Anliegen dem Petitionsausschuss zu erlĂ€utern. Mit 134.015 Online- und 1.391 Offline-Unterschriften sowie 96 weiteren Petitionen mit gleichem Anliegen ist die Petition die bisher gröĂte in der Geschichte der Bundestagspetitionen.
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: JugendschĂŒtzer wollen âfreiwillige Sperrenâ
: JugendschĂŒtzer wollen âfreiwillige Sperrenâ Alvar Freude hat sich den âDritten Berichtâ der Kommission fĂŒr Jugendmedienschutz zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) einmal genauer angeschaut. âDie KJM ist viel gefĂ€hrlicher, als es Zensursula je warâ. Er zitiert aus dem Bericht:
Der KJM-Vorsitzende machte in dem GesprÀch nochmals die Erwartung der KJM deutlich, dass deutsche Access-Provider bestimmte unzulÀssige und jugendgefÀhrdende Inhalte im Sinne des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags freiwillig sperren sollen. -
: Frankreich bekommt Internetsperren
: Frankreich bekommt Internetsperren Die französische Nationalversammlung hat einen Teil des âLOPPSI 2â-Paketes verabschiedet, der die EinfĂŒhrung von Internetsperren gegen kinderpornographische Webseiten vorsieht. Das berichtet La Quadrature du Net.
ISPs werden dazu verpflichtet, Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten zu sperren. -
: Internetfilter und Sendezeiten: Phantasien zum Safer Internet Day
: Internetfilter und Sendezeiten: Phantasien zum Safer Internet Day AnlĂ€sslich des heutigen Safer Internet Days hat Kai Biermann fĂŒr Zeit Online ein Twitter-Interview mit den Machern von Insafe gefĂŒhrt, die den Tag organisieren. Die Antworten sind ebenso erschreckend wie lĂ€cherlich. Nur einige Ausschnitte:
Der Einsatz von providerseitigen Filtern und Sperrungen kann ein wirksames Instrument des Jugendschutzes sein. -
: Zensur im Namen des Jugendschutzes
: Zensur im Namen des Jugendschutzes Der AK Zensur warnt vor dem aktuellen Entwurf des ĂŒberarbeiteten Jugendmedienschutz-Staatsvertrages und hat dazu eine Stellungnahme verfasst.
Der bisherige Entwurf enthĂ€lt PlĂ€ne fĂŒr eine massive Internetzensur im Namen des Jugendschutzes. So sollen Internetzugangsanbieter auslĂ€ndische Webseiten sperren, die sich nicht an deutsche Jugenschutzbestimmungen halten. -
: Die âSelbstdisziplinâ der chinesischen Zensoren
: Die âSelbstdisziplinâ der chinesischen Zensoren Rebecca MacKinnon hat einen interessanten Artikel darĂŒber verfasst, wie die chinesische Regierung die Verantwortung fĂŒr die Internetzensur in weiten Teilen auf die Privatwirtschaft ablĂ€dt. âSelbstdisziplinâ heiĂt das dort:
In China, all Internet and mobile companies are held responsible for everything their users post, transmit, or search for. -
: Die TĂŒrkei sperrt derzeit 3700 Webseiten
: Die TĂŒrkei sperrt derzeit 3700 Webseiten Die OSZE hat einen Report zur Internetzensur in der TĂŒrkei vorgelegt. Darin wird das sog. âInternet-Gesetzâ als unbrauchbar kritisiert, weil es zur Ăbersperrung fĂŒhre und gegen tatsĂ€chlich unerwĂŒnschte Inhalte nicht effektiv sei. Das sagte der OSZE-Beauftragte fĂŒr Pressefreiheit, Miklos Haraszti:
At present, 3,700 Internet sites are blocked in Turkey, including YouTube, GeoCities, and Google sites. -
: Italien: Video-Upload nur noch mit staatlicher Erlaubnis? (Update)
: Italien: Video-Upload nur noch mit staatlicher Erlaubnis? (Update) Per Dekret will die italienische Regierung Internetnutzer dazu verpflichten, vor dem Hochladen von Videos eine Erlaubnis von Kommunikationsministerium einzuholen. Ăber entsprechende Warnungen der Opposition berichtet The Industry Standard.
Bei dem Dekret handelt es sich um die Umsetzung einer EU-Direktive Product Placement. -
: Leutheusser-Schnarrenberger fĂŒr Internet âohne Zensur und Missbrauchâ
: Leutheusser-Schnarrenberger fĂŒr Internet âohne Zensur und Missbrauchâ Die Justizministerin schreibt im Editorial der aktuellen Ausgabe von Kommunikation und Recht ĂŒber ihre Haltung zur staatlichen Internetregulierung. Beim Kampf gegen Kinderpornographie im Netz sei âLöschen statt sperren [âŠ] der neue Grundsatz der Bundesregierungâ. Zugleich fordert die FDP-Politikerin eine âStiftung Datenschutzâ nach Vorbild der Stiftung Warentest.