Informationstechnologie

  • : Kein VDSL in Teilen von Berlin
    Kein VDSL in Teilen von Berlin

    Heute gibt es aber viele Überraschungen: Teile Berlins ohne neues Telekom-Netz. Wieso sollte es auch plötzlich VDSL überall in Berlin geben, wenn die Telekom es noch nicht einmal fertig bringt, die ältere Technologie ADSL überall anbieten zu können? Bleibt nur Freifunk.

    Ich hatte ja mal vor einiger Zeit den Fehler gemacht, für kurze Zeit ins südliche Pankow zu ziehen, weil die Maklerin und die Telekomseite uns DSL versprochen hatten. Trotz toller Wohnung bin ich aber wieder schnell weggezogen – DSL gibts da bis heute nicht.

    11. Mai 2006 2
  • : Mal wieder: Studien zu Open Source
    Mal wieder: Studien zu Open Source

    Der Standard berichtet über eine Studie des europäischen zentrum für e‑commerce und internetrecht, (nach eigenen angaben „die größte europäische Initiative für Rechtssicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie“) welche rechtliche Sicherheitslücken von Open Source Software aufzeigen soll: Studie hält Open Source Software für rechtlich problematisch. Grösste Überraschung: Auf deren Webseite ist Microsoft als einer der Partner aufgelistet.

    10. Mai 2006 1
  • : Samsung Notebook beim Support
    Samsung Notebook beim Support

    Langsam fühle ich mich von Samsung verarscht. Zur Vorgeschichte: Mein Notebook ist zum wiederholten Male in der Garantiezeit kaputt. Neben der Festplatte, welche schonmal vor einem Jahr ausgetauscht wurde, gesellte sich nun auch noch der DVD-Brenner hinzu. In der Woche vor Ostern wurde das Notebook dann abgeholt und seitdem befindet es sich auf Support-Odyssee.

    Nachdem ich Anfang der Woche nervös wurde, weil ich mein Notebook auf dem LinuxTag zum arbeiten brauche, rief ich beim Service an. Ein Ersatzteil warte noch auf die Zusendung, vermutlich der neue DVD-Brenner. Da ich vorher noch CDs abspielen konnte, nur das brennen nicht funktionierte, vereinbarte ich mit dem Support-Mitarbeiter, dass das Notebook auf jeden Fall diese Woche noch ohne erneuerten Brenner an mich geschickt wird und zwar bis heute. Dienstag also nochmal Fax abgeschickt, dass ich damit einverstanden bin (wenne s denn so bis Freitag hier ist) und mir auch klar ist, dass für den neuen Brenner die Support-Odyssee nach erneutem Einschicken nach dem LinuxTag aufs neue beginnt. (Die müssten dann wieder erneut den Brenner irgendwo bestellen, aber erst wenn Notebook wieder beim Service ist gelandet ist.)

    Gestern nochmal sicherheitshalber angerufen und es stellte sich heraus, dass erst am gestrigen Donnerstag das Fax bearbeitet worden ist! Ich erklärte dem Mitarbeiter, dass sie es gar nicht rausschicken brauchen, wenn es heute nicht hier ist, weil UPS am Wochenende nicht ausliefert und ich Dienstag morgen nach Wiesbaden fahre. Eben also nochmal angerufen, weil das Notebook nicht geliefert wurde. Überraschung: Sie haben es heute rausgeschickt und ich könnte mich freuen, dass es am Dienstag kommt. Haben die kein CRM-System, wo die Mitarbeiter die Kommunikation mit mir eintragen?

    Jetzt dauert es also noch länger. Wenn es Dienstag hier in Berlin angeliefert wird, muss ich erstmal einen neuen Support-Auftrag beantragen, dann wirds wieder irgendwann abgeholt. Der DVD-Brenner, welcher sich gerade wohl irgendwo zwischen Taiwan und Deutschland auf dem Weg befindet, muss neu bestellt werden mit allen Konsequenzen, die das hat. Mit anderen Worten, die Support-Odyssee geht weiter und dauert noch die nächsten Wochen an.

    Gibt es eigentlich eine Garantieverlängerung für solche Fälle? Immerhin dürfte mein Samsung-Notebook mit zwei Jahren Garantie in der Laufzeit mindestens zwei Monate im Support gewesen sein – ohne mein Verschulden und dank der schlechten Qualität der Laufwerke! Spricht nicht gerade dafür, dass ich mir nochmal ein Samsung-Notebook kaufe. Beim nächsten Mal wähle ich einfach bessere Qualität und einen besseren Service.

    Hallo Samsung? Ab wann wird ein Blog-Eintrag denn bei Euch als kritisch eingestuft? Ich finde das nicht mehr schön. Bei Google.de findet man dieses Blog schon mit der Suchanfrage „Samsung Notebook“ in den Top10. (Mit „Samung Notebook“ sogar auf Platz 1, wie ich beim vertippen feststellte).

    Achja, Samsung: Eure automatische Reperatur-Statusabfrage funktioniert nicht wirklich (liefert keine Ergebnisse unter Firefox) und den Spruch darunter finde ich äusserst gelungen:

    Sollten Sie Herausforderungen bei der Suche haben, rufen Sie gerne unser Hotline unter 01805/121213 (12ct./Min.) an.

    Mein Ersatznotebook für nächste Woche wird übrigens ein Transmeta-Chip mit 1GHZ und 256 MB sien. Mit Videos bearbeiten wird leider nichts, da laufen noch nicht mal Clips im Vollbild. Aber fürs Netz reicht es gerade noch aus, wenn es WLAN gibt.

    28. April 2006 8
  • : Dissertation zu DRM und Kopierschutz
    Dissertation zu DRM und Kopierschutz

    Lesenswert ist die Disseration von Julius Mittenzwei zum Thema „Informationen zur Rechtewahrnehmung im Urheberrecht – Der Schutz von Digital Rights Management-Systemen und digitalen Wasserzeichen durch § 95c UrhG“. Das PDF hat 237 Seiten, ein interessantes Literaturverzeichnis und auch sonst sind viele wichtige Fragestellungen aus juristischer und technischer Sicht enthalten.

    28. April 2006 2
  • : Chaosradio zum Thema Web 2.0
    Chaosradio zum Thema Web 2.0

    Am Mittwoch gab es wieder ein Chaosradio, diesmal zum Thema Web 2.0 – Verheißungen und Realität des neuen Webs. Die ganze Sendung gibts mittlerweile als MP3.

    28. April 2006
  • : Computer und Nachhaltigkeit
    Computer und Nachhaltigkeit

    In der Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte“ vom 30. Januar mit dem Thema „Digitalisierung und Datenschutz“ ist ein Artikel von Dennis Mocigemba mit dem Titel „Computer und Nachhaltigkeit“ zu finden. In dem Beitrag geht es u.a. um Fragen der digitalen Spaltung, Elektroschrott, Softwarepatente, Wikis und Freier Software.

    Nachhaltigkeitsdebatten im Sinne von Aushandlungsprozessen zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen finden sich innerhalb der IT-Welt zuhauf, auch wenn sie selten explizit mit dem Begriff Nachhaltigkeit assoziiert werden. Manche dieser Debatten existieren bereits seit Jahrzehnten, andere sind noch jung. Einige vermögen weltweit die Gemüter zu erhitzen, andere sind von lokal begrenztem Interesse. Die Liste ließe sich mit Schlagworten wie Datenschutz, Bildschirmarbeitsverordnung, Social Software, E‑Government oder Software-Piraterie beliebig erweitern.

    Sicherlich wird man den Debatten nicht immer vollständig gerecht, wenn man sie auf ihren normativen Grundgedanken, nämlich den Ausgleich zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen reduziert. Der Vorteil einer solchen Reduktion besteht allerdings darin, diese Debatten für Außenstehende zu öffnen und ihnen zu vermitteln, worum es geht und ob sie selbst betroffen sind. Dies ist die Grundlage für die Partizipation möglichst breiter Bevölkerungsschichten an der Beantwortung der Frage: „In welcher Welt wollen wir mit welcher Technik leben?“ Eine solche Partizipation wiederum ist eine notwendige Voraussetzung für das, was die Bundesregierung als Nachhaltigkeit definiert: ein gesellschaftlicher Zustand, der in einem diskursiven Verfahren als wünschenswert und gerecht ermittelt wurde.

    27. April 2006
  • : Mitschnitte des 4. Berliner Webmontag
    Mitschnitte des 4. Berliner Webmontag

    Vom 4. Berliner Webmontag sind jetzt die Mitschnitte fertig, die diesmal Tim Pritlove gemacht hat.

    Robert Schuster stellte Freifunk und das Berliner Olsrexperiment vor. Hier sind die Folien und hier ist der Vortrag als MP3 (30MB) und OGG (15MB).

    Mario Jakobs stellte OpenLaszlo ist eine Plattform zur Generierung von Rich Internet Applications auf FLASH/AJAX Basis vor. Hier sind die Folien und hier das ganze nochmal als MP3 (15MB) und OGG (8,1 MB).

    Der Webmontag hatte noch mehr Themen, die man sich im kompletten Mitschnitt des Abends nochmal anhören kann – als MP3 (71MB) und OGG (48MB).

    Der nächste Webmontag in Berlin findet am Montag, den 22. Mai wieder bei uns im newthinking store statt.

    27. April 2006 2
  • : Der LinuxTag 2006 startet am Mittwoch in Wiesbaden
    Der LinuxTag 2006 startet am Mittwoch in Wiesbaden

    Am kommenden Mittwoch, den 3. Mai, beginnt der LinuxTag 2006 erstmalig in den Rhein-Main Hallen in Wiesbaden. Unter dem Motto „Sehen, was kommt“ werden auf dem kommenden LinuxTag wieder viele neue Trends rund um Linux, Open Source und Freie Software gezeigt. Der LinuxTag 2006 wird gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher UNIX-Benutzer e.V. (GUUG) vom 3. – 6. Mai veranstaltet. Mehr als 150 Firmen und Open Source Projekte zeigen einen umfassenden Querschnitt an Lösungen aus der Welt von Linux, Freier Software und Open Source.

    Zu den Sponsoren in diesem Jahr gehören IBM, Sun Microsystems, Ubuntu und Novell. Zu den weiteren Ausstellern gehören neben einer Vielzahl an interessanten Freie Software Projekten u.a. Google, Intel und der Linux-Verband mit einem grossen Gemeinschaftsstand.

    Unter dem bewährten LinuxTag-Motto „Where .com meets .org“ besteht das Programm aus verschiedenen Modulen: Das Freie Vortragsprogramm (4. bis 6. Mai), das Practical Linux Forum (3. bis 6. Mai) der Telephony Summit (29. April bis 2. Mai), der Business- und Behördenkongress am 3. Mai und die Tutorien für Anwender und Systemverwalter (2. bis 5. Mai).

    Das komplette Messejournal als PDF mit allen Informationen zu den einzelnen Vorträgen gibt es hier zum Download.

    Hier ist mal ein kleiner Überblick, der längst nicht alle Sub-Konferenzen abdeckt, die auf dem LinuxTag stattfinden. Es ist auch geplant, dass wir mit einem Freien Pressezentrum live vom LinuxTag berichten – mit Podcasting, Videos und Bloggen. (Wie es momentan ausschaut, werde ich leider dank Samsung etwas eingeschränkt arbeiten müssen)

    Ich hab noch ein Dutzend Freikarten, die ich gerne verschicke. First come. first serve! (Mail an mb [add] newthinking [punkt] de)

    Keynotes:

    Zu den Programm-Höhepunkten zählen die Vorträge des Verwalters des Linux-Kernels, Andrew Morton, der brandaktuelle Neuigkeiten zum Linux-Kernel vortragen wird und von Selfmade-Millionär und Kosmonaut Mark Shuttleworth, der die nächste Version „Drapper Drake“ von Ubuntu-Linux vorstellt.

    Keynote: Ubuntu – The future of a Free Linux Distribution

    Keynote: Areas for Improvement in the 2.6 Kernel Development Process

    Freie Vortragsprogramm:

    Der Donnerstag des Freien Vortragsprogrammes steht im Zeichen von Sicherheit und Anwendungsentwicklung von Freier Software. Fans der BSD-Betriebssysteme sowie Linux-Kernel-Hacker kommen am Freitag jeweils mit einem Track auf ihre Kosten. Ein weiterer Schwerpunkt an diesem Tag sind Open-Source Content-Management-Systeme im Rahmen des OscomTag. In diesem Track werden verschiedene populäre freie CM-Systeme und Anwendungsszenarien vorgestellt.

    Am Samstag behandelt ein technischer Track die Themen Virtualisierung und Clustertechnologien. Multimedia und Linux ist schon lange kein Widerspruch mehr, wie ein weiterer Schwerpunkt am Samstag beweist. Besucher erfahren hier mehr über das Potential von Linux im Wohnzimmer oder über komfortable Podcasting-Systeme. In die gesellschaftlichen Auswirkungen von Freier Software führen Vorträge am Samstagvormittag ein.

    Practical Linux Forum:

    Ein wichtiger Bestandteil des LinuxTag ist das Practical Linux Forum. Es findet parallel zur Freien Vortragsreihe ebenfalls vom 3. bis 6. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr statt und wendet sich an Besucher, die praktische Tipps mit nach Hause nehmen wollen. Sowohl erfahrene Anwender wie auch Linux-Neueinsteiger lernen im Practical Linux Forum praxistaugliche Lösungsansätze für häufige Fragestellungen der Benutzung und des täglichen Betriebs. Die Präsentationen werden von erfahrenen Trainern und Dozenten gehalten und finden in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung statt. Die Vorträge werden teilweise in deutsch und teilweise in englisch gehalten.

    Der Business- und Behördenkongress:

    Wenn es um den professionellen Einsatz von Linux und Freier Software geht, gilt der eintägige Business- und Behördenkongress am 3. Mai im Rahmen des LinuxTag 2006 europaweit als wichtige Informationsquelle. Hier können sich Entscheider aus dem IT-Bereich ein Bild über neue Technologien machen und erhalten Hilfskriterien für Investitionen in ihre IT-Infrastruktur. Der Kongress ist aber nicht nur für Unternehmer gedacht, sondern besonders auch für Ansprechpartner aus der Verwaltung. In dem in Zusammenarbeit mit dem LIVE Linux-Verband gestalteten Programm informieren Experten in verständlicher Sprache das ganze Themenspektrum des Einsatzes von Freier Software und Linux in Unternehmen und Behörden.

    Free Software/Open Source Telephony-Summit:

    Zum dritten Mal organisiert die German Unix User Group den Free Software/Open Source Telephony-Summit, internationaler Workshop und technische Konferenz in einem, veranstaltet für Entwickler und Anwender von Free-Software- beziehunsgweise Open-Source-Telefonie-Applikationen. Aber auch Interessenten, die sich über die Free-Software- und Open-Source-Welt im Telefonie- und VoIP-Bereich informieren wollen, finden hier kompetente Ansprechpartner.

    LinuxTag-Hacking Contest:

    Auch beim diesjährigen LinuxTag 2006, vom 3. bis 6. Mai in Wiesbaden, findet wieder ein Hacker-Wettbewerb statt. Im Rahmen der Workshops treffen sich clevere Administratoren am Samstag, den 6. Mai ab 14 Uhr zum „5. Internationalen LinuxTag-Hacking Contest“. Gesponsert von der Astaro AG bereiten die Teilnehmer zunächst ein Linux-System vor und „härten“, schützen es vor feindlichen Angriffen. Anschließend versuchen die Mitspieler, Schwachstellen aufzuspüren.

    Debian Day auf dem LinuxTag 2006

    Der LinuxTag 2006 präsentiert am Freitag, den 5. Mai 2006 in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen einen Tag lang im Rahmen der Workshops das Debian Projekt: Der Debian Day oder Debian-Tag ist traditionell eine eintägige Subkonferenz auf dem LinuxTag, die von der Debian-Gemeinschaft für interessierte Anwender und Entwickler organisiert wird. Das Debian-Projekt ist mit seinen rund 1000 Entwicklern und zahllosen weiteren Mitgliedern eines der größten Software-Projekte im Internet. Ein derart großes Projekt zu organisieren und am Leben zu erhalten erfordert daher eine klare Philosophie und verlässliche Strukturen. Im Projekt selbst werden die Kernaufgaben von mehreren Personen übernommen, um so die Infrastruktur bereit zu stellen und das generelle Funktionieren des Projekts zu gewährleisten.

    Tutorien – „Von Profis für Profis“:

    Der LinuxTag 2006 vermittelt bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung vom 2. bis 5. Mai mit Tutorien verschiedene businessrelevante Themen: „Von Profis für Profis“ werden jeweils ein- bis zweitägige Kurse für Anwender und Systemverwalter angeboten, die bereits über Kenntnisse in der jeweiligen Thematik verfügen und diese vertiefen wollen. Die Tutorials werden von renommierten Experten geleitet, die über langjährige Erfahrung in IT-Firmen oder Freien Projekten verfügen und ihr Wissen vor allem verständlich und anschaulich vermitteln. Deshalb ist es auch möglich, in fortgeschrittene Themen einzusteigen. Um den größten individuellen Mehrwert für jeden Teilnehmer zu bieten, sind die Referenten der Tutorien direkt in die jeweiligen Projekten involviert. Eine ausführliche inhaltliche Darstellung der einzelnen Tutorien sowie Informationen zu den Preisen und Teilnahmevoraussetzungen sind auf der LinuxTag-Webseite zu finden.

    LPI-Prüfungen:

    Wie in den Vorjahren bietet auch dieses Jahr der Linux ProfessionaI Institute e.V. die Möglichkeit, die LPI-Prüfungen 101 und 102 in Deutsch oder Englisch auf dem LinuxTag abzulegen. An allen vier Messetagen vom 3. bis 6. Mai gibt es jeweils zwei Prüfungstermine um 11:00 Uhr und um 14:30 Uhr im Raum 12 der Rhein-Main-Hallen. Die Kosten für die Prüfung betragen mit 60 Euro nur die Hälftes des normalen Preises und sind vor der Prüfung bar zu zahlen, hinzu kommt lediglich noch der Eintritt zum LinuxTag.

    Kartenvorverkauf:

    Der LinuxTag ist als das bedeutendste Ereignis rund um Freie und Open-Source-Software zurecht die europäische Messe mit der größten Gewichtung. Beim Kartenvorverkauf für den LinuxTag 2006 kooperieren die German Unix User Group und Fachbuchhandlung Lehmanns: Im Lehmanns-Online-Shop sowie in allen 32 Lehmanns-Filialen können LinuxTag-Eintrittskarten zu vergünstigten Konditionen erworben werden. Jedes Tagesticket kostet über Lehmanns 5 Euro, dazu kommt pro Bestellung eine einmalige Vorverkaufsgebühr von noch einmal 5 Euro. An der Tageskasse beträgt der Eintritt etwas mehr, nämlich 15/25/35/45 Euro für 1/2/3/4 Tage.

    27. April 2006
  • : Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben
    Veranstaltung: Wie ich lernte, RFID zu lieben

    Mich erreichte den Abend eine Mail über eine interessante Veranstaltung im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) Dortmund: „Wie ich lernte, RFID zu lieben“. In der Reihe „Mit allem Rechnen. Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen“ in der Phoenix Halle, Dortmund gibt es Samstag, 20. Mai 2006, 10:00 – 18:00 Uhr öffentliche Vorträge in englischer Sprache.

    In dieser oeffentlichen Vortragsreihe geht es um kuenstlerisch-kritische Auseinandersetzungen mit der Radio Frequency Identification (RFID) Technologie, die massgeblich in Dortmund mitentwickelt wird. Diese Technologie scheint auf den ersten Blick eine simple Weiterentwicklung des Barcode zu sein (bekannt von jeder Supermarktkasse) – kann aber viel mehr als der gute alte Barcode. Bei RFID Etiketten handelt es sich um passive Radiosender, die auf einen schwachen drahtlosen Energieimpuls die auf ihnen gespeicherten Informationen zuruecksenden. Dies kann heute schon auf eine Entfernung von sechs Metern geschehen – ohne dass der Traeger dies mitbekommt. Mittels dieser Technologie wird es zudem moeglich, Objekte weltweit eindeutig zu identifizieren. Wie wird es sein, in einer Welt zu leben, in der alle Dinge unaufhoerlich miteinander reden?

    Unter anderem sprechen dort Bruce Sterling, Rena Tangens und Padeluun.

    26. April 2006 1
  • : Mein Notebook auf Samsung Support Odyssee
    Mein Notebook auf Samsung Support Odyssee

    Mein Notebook ist seit dem 11. April immer noch auf Samsung-Support Odyssee. Gestern habe ich zum wiederholten Mal angerufen, weil ich langsam nervös werde.

    26. April 2006 5
  • : Neues zum Thema Netzneutralität
    Neues zum Thema Netzneutralität

    Die Netzeitung berichtet über die „Save the Internet“-Kampagne: Initiative kämpft für gefährdete Netzneutralität

    Das Gebot der Gleichbehandlung aller Internet-Inhalte, die so genannte Netzneutralität, wird in den USA derzeit scharf debattiert. Mehrere große Internet Service Provider machten Schlagzeilen mit ihrer Forderung, das aktuelle Internet-Prinzip umzukehren. Statt nur die Nutzer für Zugangsabos zahlen zu lassen, sollten künftig auch Website-Betreiber wie Google oder eBay dafür Gebühren entrichten, dass die Provider ihre Kunden auf ihre Seiten lassen.

    Vorgestern gabs noch einen guten Überblick-Artikel vom PC-Mag: Coalition Sounds Off on Net Neutrality Legislation .

    Beim NPR-Radio gibt es im Stream einen Beitrag zu hören: Internet Debate: Preserving User Parity

    Should the Internet be divided into fast and slow lanes? That’s the question at the heart of the debate over „network neutrality.“ Broadband providers have clashed with Internet and software companies, who are concerned that giving some users preferential treatment for a price effectively shuts out competition.

    Schöne Idee: Im Pulver-Blog wurde auch den „Jeff Pulver’s Viral Marketing Contest to Save the Internet“. 1000$ erhält der beste Beitrag, der das Thema Netzneutralität in Videoform darstellt. Ihc bin mal auf die Ergebnisse gespannt.

    Und auch das passt zufällig: Bundesnetzagentur startet Konsultation zu IP-Bitstrom-Zugang.

    26. April 2006 1
  • : Modernisierung der Bundesverwaltung: Der Abschlussbericht von BundOnline
    Modernisierung der Bundesverwaltung: Der Abschlussbericht von BundOnline

    Dem Bürger wird es manchmal nicht leicht gemacht, wenn er heute auch im Alltag beim Umgang mit Behörden auf das Internet zurückgreifen will. Einen wesentlichen Beitrag zur IT-Servicestruktur in deutschen Amtsstuben hat die Initiative BundOnline geleistet, die gerade ihren Abschlussbericht vorgelegt hat: Für die Initiative als größten eGovernment-Projekt in Europa standen neben der Verbesserung der IT-Struktur auch Verwaltungsmanagement und Bürokratieabbau in den letzten fünf Jahren auf der Agenda. Bis zum 31. Dezember 2005 ermöglichte BundOnline 440 Online-Dienstleistungen und überholte ihr Plansoll um mehr als 60 Dienstleistungen. Ziel war eine IT-gestützte Bundesverwaltung, die man mit mehr Transparenz in den Abläufen, kürzeren Bearbeitungszeiten und den Abbau von Medienbrüchen meistern konnte.

    Das Ergebnis: Bei Information, Beratung, Antragsverfahren, Förderungsabwicklung und anderen für Bürger, für die Wirtschaft und der Kommunikation zwischen den Behörden gibt es bislang 508 Offline-Angebote. Davon waren bis Ende Dezember 2005 bereits 440 im Internet abrufbar. BundOnline richtete dafür Online-Datenbanken, Informationsportale und Behörden-Websites ein.

    „In einer komplexer werdenden Umwelt sind rund um die Uhr verfügbare Informations- und Aufklärungsangebote eine wichtige Orientierungshilfe für BürgerInnen, Bürger und Unternehmen. Die Online-Angebote der Bundesverwaltung leisten hier einen wesentlichen Beitrag, so z.B. das Informationsangebot der Bundeszentrale für politische Bildung, das zu Themenstellungen wie Innenpolitik, politische Grundfragen, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft etc. informiert“, resümiert der Bericht und gibt einen Ausblick auf die eGovernment-Strategie des Bundes: Ziele sind einheitliche Qualitätsstandards bei den Online-Angeboten des Bundes mit einem besonderen Fokus auf Transaktionsleistungen und auch eine Anpassung der rechtlichen Grundlagen und Verordnungen für Online-Dienstleistungen, insbesondere Anpassung von Gebührenordnungen für die elektronische Dienstleistungserbringung. Der Abschlussbericht ist auf der Seite des Bundesministerium des Inneren, genauer bei der Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Verwaltung als PDF-Datei herunterladbar.

    25. April 2006
  • : Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern
    Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern

    Am 13. und am 14. Mai 2006 findet im Kulturzentrum Scheune in Dresden das nächste Datenspuren-Symposium mit dem Motto „Privatsphäre war gestern“ statt. Der Chaos Computer Club Dresden organisiert wieder die jährliche Veranstaltung.

    Das Programm soll morgen stehen, bisher gibt es eine Übersicht der Vorträge und Workshops.

    24. April 2006 1
  • : Ist das die Welt in der ich Leben will?
    Ist das die Welt in der ich Leben will?

    Was ist der Unterschied zwischen Microsoft Corp und 1000 Bloggern? Microsoft hat ein Gesicht und eine Stimme, wird dadurch gehört und wahrgenommen. Wenn der chinesische Regierungschef Mr. Bill Gates besucht kommt das zur Prime Time auf allen Fernsehkanälen, würde er 1000 normale Blogger besuchen, so käme das höchstens in die Regionalpresse. Das Muster läßt sich beliebig fortsetzen. Der potenzielle Verlust von 200 Jobs bei Bertelsmann wiegt schwerer als 10 000 Jobs bei den namen- und gesichtslosen IT-Kein- und Kleinstbetrieben. Kein Gesicht gleich keine Stimme gleich keine Publicity.

    Die Frage, die sich mir stellt: ist das wirklich so, oder kann man mit den modernen Technologien ein so lautes Rauschen erzeugen, dass man wahrgenommen wird? Kann man mit Hilfe von Blogs ein Gegengewicht zu der Lobbymaschine der allgegenwertigen Gesichter erzeugen? Ich weiß es nicht. Aber es ist es wert in einem Experiment erprobt zu werden.

    Auf netzpolitik.org wird fast täglich über neue Gesetze und Entwicklungen berichtet, die unsere Welt nachhaltig verändern werden. Doch wie wird diese Welt aussehen? Lasst uns in der Bloggosphäre unsere Visionen einer Zukunft sammeln, in der wir nicht leben möchten. Wenn das Experiment klappt und wir genügend Visionen zusammenbekommen, so wird das Rauschen so laut sein, dass man uns hören wird. Wenn das Experiment nicht klappt, so bekommen wir vielleicht wenigstens ein paar anschauliche Argumente, welche Folgen diese Veränderungen dieser Zeit mit sich bringen könnten.

    Wie sieht das Experiment aus: Wenn ihr Blogger seit, so berichtet über dieses Experiment und verfasst eventuell eine oder mehrere Visionen und lasst uns dies über Trackbacks wissen. Wenn ihr kein eigenes Blog habt, so könnt ihr eure Kommentare und Visionen direkt in den Kommentaren hinterlassen.

    24. April 2006 20
  • : 22c3 Videos veröffentlicht
    22c3 Videos veröffentlicht

    Die 22c3-Recordings sind seit heute Nacht in verschiedenen Formaten online gestellt worden. 134 der 143 Vorträge des vergangenen 22. Chaos Communication Congress warten auf einen Download. Am Besten funktioniert Bittorrent, es gibt aber immer mehr Mirrors mit FTP- oder sonstigen Quellen. Neun weitere Vorträge warten wohl noch auf eine Endbearbeitung.

    Ansonsten sei hier nur kurz auf drei Vorträge hingewiesen, die ich mitgehalten habe:

    Rootkit: Sony´s digitaler Hausfriedensbruch – Über die Durchsetzung industrieller Interessen um jeden Preis (536MB / MP4)

    Digitale Bürgerrechte unter europäischen Beschuss (421MB / MP4)

    World Summit on the Information Society – Hacking a dictatorship (387MB / MP4)

    Die Audio-Recordings folgen noch in den nächsten Tagen. Müsste theoretisch alles unter einer Creative Commons Lizenz stehen.

    21. April 2006
  • : Verkehrte Welt: Industrie wendet sich gegen Über-Regulation?
    Verkehrte Welt: Industrie wendet sich gegen Über-Regulation?

    Interessante Entwicklung: britische Firmen stellen sich gegen eine womöglich bevorstehende Regulierung von neuen Medien (was immer da tatsächlich kommen mag) im Zuge der Novelle der Fernsehrichtlinie. Meine erste falsche und launische Lesart der Kritik vor dem ersten Kaffee war, dass die Regulierung (im Sinne der Provider) gestärkt werden müsse, auf dass nur noch die Firmen über z.B. ihre Massenhostingangebote etc pp den Markt bestimmen helfen können – und nur die Größen am Markt dürften mitspielen. Aber:

    Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Novelle der Fernsehrichtlinie kommt in Großbritannien von Branchengrößen wie Cisco, Intel, T‑Mobile, Vodafone oder Yahoo unter Beschuss. Sie befürchten einen Innovationsstopp und das Aus für neue Medienformen.

    Tatsächlich, da steht sinngemäß ein „so nicht“. Es geht also um neue Medienformen, „Bürgermedien wie Blogs, Videocasts und vergleichbare Angebote“, die aufregend und neu sind. So, so. Immerhin hier wurde das Potential bereits erkannt. Aber natürlich geht es doch bloß um Innovation dort, wo die genannten Firmen und die zweckmäßig gegründete Allianz der Lobbyisten das Geld wittern: um den potentiellen Werbemarkt (was sonst). Die Mitglieder sollen sich natürlich ausbreiten können dürfen, technisch wie faktisch. Nicht etwa inhaltlich. Und keine Einnahmequelle darf ihnen versagt werden, noch bevor sie zu sprudeln angefangen hat.

    Die britische Kritikerformation wendet dagegen ein, dass der Gesetzesentwurf „neue und bestehende Akteure in den neuen Medien vom Markt abschrecken und Investitionen sowie Innovation von der EU fernhalten“ könnte.

    Welche Innovationen gemeint sind wird auch erkennbar: Product Placement und Schleichwerbung, genau das, was der hiesige BITKOM auch qua herber Kritik an der Novelle gewahrt wissen wollte: Werbung als Basis für alles, was neu ist. Konsumentensouveränität wird kleingehalten, und das Geld, was bisher schon eingestrichen wird, ist unumstößlich unantastbar. Mehr muss ran, das darf nicht verhindert werden.

    An dieser Stelle eine Werbeunterbrechung: Philips würde gerne u.a. Settop-Box-Geräte auf den Markt bringen, die über eine Art Broadcast-Flag verhindern, dass in Werbepausen das Programm gewechselt wird. Oder man drückt die Bezahltaste auf der Fernbedienung, um die Werbung zu verhindern. Entmündigung total, wie knülle ist denn das bitte??

    Hier sehe ich Regulierungsbedarf, der eben das zu verhindern hat. Von wegen öffentlicher Auftrag und so. Aber da wird eine üble Welt zusammengebraut. Eigentlich müsste sich die Content-Industrie beschweren und sich gleich daran machen, man möge doch neue und bessere Inhalte fördern und dafür lobbyistisch die Rahmenbedingungen verbessern, nicht für die, die das ersticken können. Oder habe ich da was falsch verstanden?

    [via heise et al.]

    20. April 2006 5
  • : in2movies – Zum Scheitern verurteilt?
    in2movies – Zum Scheitern verurteilt?

    Also wenn in2movies, die p2p-Filmplattform von Warner Bros in Zusammenarbeit mit Bertelsmann-arvato, den Filmvertrieb revolutionieren soll, dann scheint das Projekt schon beim Start verloren zu haben: Schwacher Start für P2P-Filmplattform (Irgendwie werden bei mir gerade Erinnerungen an Phonoline geweckt).

    Enttäuschend ist aber vor allem die Bildqualität des Films, die längst nicht auf DVD-Niveau liegt: So besitzt der erste Harry-Potter-Streifen bei einer Auflösung von 720 × 300 Bildpunkten (mangels anamorpher Speicherung) ein Videobitrate von gerade einmal 1,88 MBit/s. Bei der Nebelszene am Anfang des Films sind massive Blockartefakte zu erkennen. Entgegen der in2movies-Angaben verfügt der Film auch nicht über Dolby-Digital-Ton, vielmehr ist die (lediglich in deutscher Sprache vorliegende) 5.1‑Tonspur WMA-Pro-kodiert (mit 384 kBit/s Datenrate). Während sich der Dolby-Digital-Datenstom über den Digitalausgang der Soundkarte an einen externen Digital-Surround-Receiver zur Weiterverarbeitung leiten ließe, ist dies mit den WMA-Bitstream nicht möglich. Um den 5.1‑Ton des Gratisfilms über eine Heimkino-Anlage zu leiten, benötigt man daher üblicherweise eine Soundkarte/On-Board-Sound-Lösung mit analogem 5.1‑Ausgang sowie einen AV-Receiver mit analogem 5.1‑Eingang.

    Die Heise-Redaktion brauchte knappe 15 Stunden, um einen Film herunterzuladen. Um einen Film anzuschauen, braucht man einen speziellen Player. Sollen die Verbraucher jetzt zukünftig für jeden Dienst eines Film-Konzerns einen eigenen Player herunterladen? Abgesehen davon kostet ein Film 15 Euro und man kann ihn wegen dem Krüppel-DRM auch nicht weiterverleihen, wie eine DVD, die nur unwesentlich mehr kostet. Tolle neue DRM-Geschäftswelt: Für wie dumm hält man denn die Verbraucher?

    13. April 2006 5
  • : Mein Samsung Notebook ist wieder kaputt
    Mein Samsung Notebook ist wieder kaputt

    Mein Samsung Notebook P35 ist „mal wieder“ defekt. Und schon wieder die Festplatte, wie letztes Jahr schonmal. Scheint nicht gerade die beste Qualität zu sein. Besonders frustrierend ist, dass ich gestern eine neue USB-Festplatte angeschlossen hatte, um ein Backup zu machen und nachdem die ersten 5 MB kopiert waren, stürzte das System ab. Erstmal dachte ich daran, dass vielleicht das Linux zerschossen ist, aber die unbenutzte Windows-Partition lieferte auch nur Bluescreens, wenn man das Notebook nicht in einem ca. 45° Winkel schräg hält! Jetzt versuche ich gerade, mit Knoppix die 60 GB Daten wenigstens nochmal zu sichern, um meine Daten nicht an Samsung zu liefern. Die Festplatte werden sie eh ersetzen (müssen). Notfalls muss die Festplatte erstmal hier ausgebaut werden, damit sie in einem 45° Winkel aufgestellt und an einem anderen Rechner angeschlossen werden kann.

    Dummerweise passierte das gerade (mal wieder) zum unpassenden Zeitpunkt. Ostern läuft erstmal nichts und die Woche danach bin ich unterwegs, wo ein Notebook schon sinnvoll wäre, aber worauf ich vermutlich jetzt verzichten darf. Der Samsung-Service gab mir noch den Tipp, dass ich das Notebook ja erst nach Ostern einliefern könne – aber was bitte schön bringt mir ein kaputtes Notebook, welches ich schräg halten muss, damit der Bluescreen lediglich verzögert wird? Wenigstens kann jetzt auch nochmal der DVD-Brenner gecheckt werden – der lief auch nicht wirklich. Positives gibts zum Notebook aber schon zu erzählen: Nach 1,5 Jahren läuft der Akku immer noch über 3,5 Stunden.

    Und jetzt bin ich wieder auf den Samsung-Kundenservice gespannt und möchte eigentlich nicht mehr Dinge wie das hier erleben.

    11. April 2006 5