Informationstechnologie
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: Die Telekom, Regulierung, VDSL und der Wettbewerb
: Die Telekom, Regulierung, VDSL und der Wettbewerb In der Technology Review erklärt Torsten J. Gerpott die Debatte rund um die Deutsche Telekom und den Ausbau des VDSL-Netzes: Ein Stellvertretergefecht.
Sowohl die DT als auch die alternativen Carrier spielen in der VDSL-Debatte jedoch mit verdeckten Karten. Der DT geht es weniger um Innovationsschutz. Sie nutzt den VDSL-Ausbau als Vehikel, um aus ihrer Sicht überzogene Eingriffspotenziale der Bundesnetzagentur in eigene Entscheidungen abzubauen. Und die DT-Wettbewerber fürchten sich weniger vor einem VDSL-Nachfrageboom, von dem sie ausgeschlossen sind. Sie treibt mehr die Sorge um, dass das Konzept der Regulierung marktbeherrschender TK-Anbieter als notwendige Voraussetzung für die Entstehung von Wettbewerb in Deutschland generell zu Grabe getragen werden könnte.
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: Dritter Webmontag in Berlin: Audiomitschnitte
: Dritter Webmontag in Berlin: Audiomitschnitte Auch der dritte Webmontag in Berlin war ein voller Erfolg. Rund 70 TeilnehmerInnen kamen in den newthinking store, um sich über neue Projekte zu informieren und auszutauschen.
Es gab vier kurze Vorträge, die hier als OGG-Audiodateien verfügbar sind:
- Laufrausch: Ein Google-Mashup für Jogger, vorgestellt von Peter Schink. (OGG, 6,6 MB)
- Semapedia: Physical Hyperlinks für Handys, vorgestellt von Martin Schmidt. (OGG, 10 MB)
- Webride.org: Annotation von Webseiten, vorgestellt von Arash Yalpani. (OGG, 10 MB)
- Open-Logo-Project von Spreadshirt, vorgestellt von Andreas Milles. (OGG, 10 MB)
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: Heute ist Ajax-Tag?
: Heute ist Ajax-Tag? Heute scheint ein kleiner AJAX-Medientag zu sein: Sowohl bei Telepolis („Ajax rein und Kurs 360°“) als auch bei der Tagesschau („Ajax macht das Web attraktiver“) gibt es Artikel zu „Asynchronous Javascript and XML“.
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: 250 Franken für vielleicht 5 Jahre haltbare Biometrie-Pässe
: 250 Franken für vielleicht 5 Jahre haltbare Biometrie-Pässe In der Schweiz wird es künftig, wenig überraschend, biometrische Pässe geben. Der „Pass 06“ wird ab September ausgegeben und muss wie anderswo extra teuer bezahlt werden: 250 Franken (etwa 160 Euro) kostet das Teil, dessen Nutzen nicht nur fragwürdig, sondern dessen technische Haltbarkeit auch offiziell ungeklärt ist:
Das 250 Franken (etwa 160 Euro) teure Dokument gilt zunächst nur für fünf Jahre, weil nicht klar ist, wie lange der eingebaute Chip hält. Er enthält ein digitales Passbild als biometrisches Merkmal sowie alle Informationen seines bereits maschinenlesbaren Vorläufers „Pass 03“. Fingerabdrücke sollen erst später erfasst werden.
Interessantes Konzept, klingt nach „Produkt reift erst beim Kunden“-Versuchsballon. Zumal die alten Pässe zehn Jahre, also doppelt so lange gültig sind und preiswerter sind. Ich würde ja schätzen, dass man genaueres erst in 10 Jahren weiß, und zwar weil erst dann signifikante Anzahlen von neuen Biometriepässen in Umlauf sein werden.
Mehr bei heise.de.
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: Politischer exe-Bildschirmschoner der CDU
: Politischer exe-Bildschirmschoner der CDU Auf der Suche nach parteipolitischen Informationen im Internet stieß ich auf den interaktiven CDU-Bildschirmschoner. Damit könnte ich mir über das Web mit „den aktuelle CDU-Schlagzeilen“ ziehen.
Leider gibt es ein Problem: ich verwende Linux und kann keine .exe-Dateien ausführen. Ich kann dazu auch keine Prüfung der Datei vornehmen, bevor ich sie installiere, weil sie nicht im Quellcode vorliegt. Dazu passt natürlich, dass mir bisher noch kaum positive, bejahende oder förderliche Äußerungen der CDU, die freie und plattformübergreifend verwendbare Software betrifft, untergekommen sind (tendenziell eher im Gegenteil, man möge meine Angaben ergänzen). Insgesamt ist der Zuschnitt auch eher niedrigschwellig:
Da der Schoner geladene News-Schlagzeilen lokal zwischenspeichert, benötigt er keine permanente Verbindung zum Internet und funktioniert auch offline. Das stellt sicher, dass der Bildschirmschoner keine ungewollten Online-Kosten verursacht!
Das stellte natürlich auch sicher, dass wenn ich offline bin, ich keine aktuellen Informationen oder neue Inhalte erhalte. Aber immerhin gibts auch das Angebot, die Nachrichten per RSS zu erhalten. Aber die Zielgruppe der Parteiwebseite interessiert das vermutlich nicht, denn das wird dort nirgendwo erwähnt. Es ginge auch anders, wie die Sozen zeigen: RSS wird erwähnt. Aber auch dort nur eine unschöne .exe.
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: Erster RFID-Virus
: Erster RFID-Virus Andrew Tanenbaum, Informatikprofessor hat Kollegen der Universität Amsterdam ein Papier veröffentlicht, in dem erklärt wird, wie Viren und Würmer für die RFID-Funkchips hergestellt werden können. In dem Dokument (PDF) wird anhand einer Oracle Middleware erläutert, wie Viren auf den Chips unter bestimmten Bedingungen die Software in den Lesegeräten, aber auch Einträge in den Datenbanken verändern können, mit denen die Lesegeräte verbunden sind.
Dass sich verschlüsselte Kommunikation nachträglich wieder unauthorisiert entschlüsseln lässt, zeigte sich schon am 1. Februar 2006: Niederländischer Biometrie-Reisepass gehackt
Mehr im heise newsticker und auf Telepolis.
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: MP3: Cory Doctorow – Europe’s Coming Broadcast Flag
: MP3: Cory Doctorow – Europe’s Coming Broadcast Flag Bei IT-Conversations gibt es jetzt die spannende Keynote von Cory Doctorow auf der vergangenen Eurooscon zum Thema „Europe’s Coming Broadcast Flag“ (MP3).
European mandates such as the Digital Video Broadcasting organization’s Content Protection & Copy Management are similar to the American broadcast flag but possibly more draconian in scope. Doctorow argues that digital rights management (DRM) is based on the notion that you can design a safe „so strong you can leave it in the robber’s living room“ and that DRM technologies treat users as attackers. According to Doctorow, DRM does little to protect copyright and is not a contract, as some might argue. At stake, he believes, is the open source community’s ability to write software, understand and improve technology, and disrupt markets with new and better way to create or distribute creative works.
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: Identität 2.0 mit Higgins
: Identität 2.0 mit Higgins Technology Review berichtet über Higgins, ein neues Open Source Framework zur Identitätsverwaltung, welches federführend von der Eclipse Foundation in Zusammenarbeit u.a. mit IBM und Novell entwickelt wird. Es soll das erste Identity-Management-Projekt sein, das auf offene Quellcodes setzt: Identität 2.0.
Bei Higgins geht es außerdem nicht nur um eine sichere Software für das ID-Management. „Wir nutzen den Open-Source-Ansatz nicht nur aus technischen Gründen, sondern weil es uns darum geht, dass die Endnutzer ihre digitale Identität aktiv selbst verwalten können sollen. Da kommt dieser soziale Aspekt hinzu.“ Harvard-Mann Clippinger erwartet, dass Higgins eines Tages noch mehr tun kann, als nur die einzelnen Online-Identitäten zu managen. Er stellt sich Nutzergemeinschaften vor, die aus „Circles of Trust“ bestehen – so ähnlich wie es eBay seinen Nutzern erlaubt, Märkte und Gemeinschaften nach gemeinsamen Interessenslagen zu bilden. Ein eBay-Community-Mitglied könnte dann ausgewählte Informationen mit Leuten in einer Yahoo-Gruppe teilen, sagt er.
Pro-Linux hatte schon Ende Februar über die Kooperation berichtet: Unternehmen unterstützen freies »Projekt Higgins«.
Passend dazu ist auch ein Interview mit David Weinberger im Handelblatt, wo dieser zur Identitätsfrage Stellung nimmt: „Wir sagen einander die Wahrheit“
Eine aktuelle Diskussion dreht sich um die Frage, ob wir Systeme brauchen, mit denen Internet-Nutzer ihre Identität nachweisen können. Wäre solch eine Online-Entsprechung des Personalausweises nicht ausgesprochen hilfreich?
Die Situationen, in denen man sich online mit seiner echten Identität ausweisen muss, sind äußerst selten. Die meisten Transaktionen können wir vornehmen, ohne uns eindeutig zu identifizieren; online, wie offline. Es gibt momentan einen enormen Druck, ein perfektes Regime aus kompletten, verfolgbaren Identitäten zu errichten. Dieser Druck geht definitiv nicht von den Nutzern aus. Für den größten Teil aller Transaktionen sind Pseudonyme hervorragend geeignet. Ich kenne die Identität eines Ebay-Verkäufers oder eines Wikipedia-Autors nicht, aber ich sehe, dass der Mensch hinter diesem Pseudonym 99,8 Prozent positive Bewertungen auf E‑Bay besitzt oder bereits 500 gute Artikel in der Wikipedia verfasst hat. Eindeutige Identitäten sind für eine Hand voll Fälle nützlich. Aber solche Systeme werden derart in die Hard- und Software verankert, dass sie allgegenwärtig sein werden. Es wird Nebenwirkungen geben, die jetzt noch schwer vorhersehbar sind. Sagen wir, man übergibt solch ein System an die Chinesen, die ein Interesse daran haben, jede abweichende Stimme zu verfolgen. Das wäre eine Katastrophe für die Menschenrechte. Es würde bedeuten, dass in Ländern ohne Rechte das Internet nicht mehr die Hoffnung der Dissidenten wäre. Ich denke nicht, dass wir dieses Werkzeug bereitstellen sollten.
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: Kampagne für öffentliche Geo-Daten
: Kampagne für öffentliche Geo-Daten INSPIRE heisst eine neue, von der Europäischen Kommission vorgeschlagene, Richtlinie für räumliche Dateninfrastrukturen (Original: „Spatial Data Infrastucture“). Dagegen wendet sich die Kampagne „Public Geo Data – State-collected Geographic Data is public property“. Die freie Nutzung von Geo-Daten wird gefordert und die Privatisierung dieser öffentlichen Daten wird zu Recht kritisiert. Also mitmachen, sonst bekommen wir wieder sowas wie die Datenbankrichtlinie, wo jeder sagt, die sei ökonomischer Unsinn, aber man bekommt sie nicht mehr weg!
We the undersigned, ask Members of the European Parliament to reject the current draft of the INSPIRE Directive on European Spatial Data Infrastructure because:
* INSPIRE does not guarantee that European citizens and businesses can download and freely re-use Geographic Information collected by government.
* Instead it entrenches a policy of charging citizens for information they have already paid to collect, enforced by state copyright over geographic information.Given that:
* Public Geographic Information is the bedrock of how civil society is managed in the information age.
* Free map data could enable a new generation of location-based technologies with enormous economic and social potential.
* Open access to geodata is the best way to ensure co-operation between Europe’s government agencies on environmental and census data, and in other important fields.The INSPIRE Directive risks holding back the economic and social potential in maps and location-based technology in Europe by many years.
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: Angela Merkel auf der Cebit
: Angela Merkel auf der Cebit Angela Merkel verweilte heute in Hannover, um die Cebit zu eröffnen. In ihrer Rede kündigte sie an, ein neues Regierungsprogramm für die Informationsgesellschaft in Deutschland zu erarbeiten. Hoffentlich war dies keine Drohung. Gleichzeitig wurde Geld versprochen. Mit einem neuen 6‑Milliarden-Euro-Programm zur Förderung von Zukunftstechnologien soll es wieder aufwärts gehen in Deutschland. Mal schauen, wie das Geld angelegt wird. Wird damit tatsächlich Innovation gefördert oder wieder nur riesige Softwareprojekte, die dann nicht funktionieren. Davon gab es ja viele Beispiele in letzter Zeit.
Gespannt bin ich ja mal auf den angekündigten IT-Gipfel. Vermutlich wird das sowas wie der Job-Gipfel, wo sich dann Merkel und Müntefering mit den Chefs von Bitkom, der Telekom und Siemens treffen und zum Schluss alle glücklich in die Kamera strahlen?
Ansonsten ist die Rede nicht wirklich von Bedeutung. Interessant ist ihr Glaube, die elektronische Gesundheitskarte würde „die Kommunikation zwischen den medizinischen Einrichtungen schneller und sicherer machen“.
Höhepunkt der Rede ist sicherlich dieser Absatz, wo ich das verwendete Bild für etwas unglücklich erachte:
Und wo besser als auf einer IT-Messe wird der Wert eines solchen Ansatzes erkennbar?! Ein IT-Programm, das alles leisten sollte, das wäre viel zu fehleranfällig. Bekannte Programme – ohne Schleichwerbung zu machen (Google/Apple) – arbeiten aus genau diesem Grund nicht mit einem Rechner. Sie verbinden vielmehr viele kleine Rechner. Man könnte es in der Politikersprache auch Dezentralisierung nennen.
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: Heute Abend in PlusMinus: Wie sicher sind eigentlich die neuen Kreditkarten?
: Heute Abend in PlusMinus: Wie sicher sind eigentlich die neuen Kreditkarten? Das wird sicher lustig: Heute Abend geht das ARD-Magazin plusminus der Frage nach, wie sicher die neuen Kreditkartenchips eigentlich so sind?
Kreditkarten mit der neuen Chip-Technologie können beim Bezahlvorgang an der Kasse ausspioniert werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Cambridge Universität mit von deutschen und britischen Banken ausgegebenen Kreditkarten. Die Kryptologen demonstrierten einem Team des ARD-Wirtschaftsmagazins [plusminus vor laufender Kamera, dass dies problemlos möglich ist. Dabei sollten die Chips sensible Kartendaten besser vor Missbrauch schützen als dies mit den herkömmlichen Magnetstreifen möglich ist.
[plusminus, 21:40h, ARD
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: Podcasting: Ellen Reitmayr von OpenUsability
: Podcasting: Ellen Reitmayr von OpenUsability Das aktuelle Podcasting-Interview habe ich mit Ellen Reitmayr gemacht. Ellen ist Usability-Expertin und engagiert sich sowohl beim KDE-Projekt als auch bei OpenUsability. In dem Interview geht es um Usability im Allgemeinen und wie man die Benutzerfreundlichkeit von Software und die Wikipedia darauf testen kann. Aber auch die OpenUsability-Plattform und das Projekt werden ausführlich vorgestellt.

Das Interview gibt es sowohl im freundlichen und nachhaltigen Ogg Vorbis Format (15MB) als auch in einer MP3-Version (13MB).
Und hier sind die Folien eines Vortrages von Ellen zum Thema „OpenUsability – Puts a Smile on Your Interface“.
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: Ubiquitäres Computing im Inforadio
: Ubiquitäres Computing im Inforadio Das Inforadio Berlin (UKW 93.1) strahlt gerade eine Sendung aus zum „flächendeckenden“ Computing, auch mit (wenn auch schwachen) kritischen Untertönen.
Insgesamt war die Stoßrichtung unkonkret und von der Richtung her akadamisch-weltfremd. „Die Informatisierung der Gesellschaft“ ist ein schönes Forschungsmotto, ja sicher doch, aber RFID und die Datenspuren, die wir alle so tagtäglich und unfreiwillig hinterlassen geben problemlos mehr Stoff her als akademische Diskussionen, nämlich praktischen Nutzen. Neben Kühlschränken, die automatisch frische Milch nachbestellen und der Servicewerkstatt, der man keinen Kaufbeleg außer dem eingebauten RFID-Chip mehr präsentieren muss (was wir uns als Verbraucher noch nie wirklich gewünscht haben) auch noch universelle Datenformate und eine maschinenbestimmte Kommunikationen – zum Nutzen auch von Geheimdiensten und zur Bildung von Konsumentenprofilen ohne Zustimmung. Verzeiht wenn ich etwas zynisch werde, ich hatte einfach im Beitrag mehr erwartet.Ein netten Aufhänger hatte sich die Redaktion gesucht: das Zitat von Ken Olson, Gründer von DEC, der neben der amüsanten Fehleinschätzung, dass niemand einen Rechner zu Hause haben wolle, Jahre später noch folgendes gesagt hat (bestimmt haben sie das Zitat auch aus der Wikipedia ;)
„I’m quoted all the time as saying (early during the PC revolution) that there was no reason to have a computer in the home. What I said, I said very carefully and knew exactly what I was saying because I had prepared it. I said, ‚I don’t think we want our personal lives run by computer.’ If you steal something from the refrigerator at midnight, you don’t want it entered into the computer.“
Darauf baute ein Gutteil des Beitrags auf, was ich salopp kommentiere: wir wollen beim Datenverkehr nicht ertappt werden, wir wollen nicht belauscht werden, und doch haben wir keine Kontrolle darüber (außer durch totale Entsagung von der Technik). Der Handy-Trick gegen RFID wurde nicht erwähnt, nicht die kommende Vorratsdatenspeicherung, nicht die Alufolie. Nicht der Zuschlag dafür, dass wir das ganze mitfinanzieren. Auch die informationelle Selbstbestimmung kam nicht vor, dafür aber die digitale Langzeitdatenspeicherung und das digitale Vergessen. Bei einer etwa engen Zentrierung auf RFID auch nicht verwunderlich; das mach in etwa soviel Sinn wie allein das unter allgegenwärtige Computer zu subsummieren.
Womöglich wird der Beitrag nochmals wiederholt, ich konnte das gerade nicht beim Sender finden. Es wäre eine Chance gewesen, zumindest eine kritische Stimme unterzubringen, die nicht nur aus der akademischen Elfenbeinwelt kommt. Beispiele und Gegenargumente, sogar aktuelle statt visionäre, gibt es schon heute.
Update: Danke für den Hinweis in den Kommentaren, der Beitrag ist jetzt als MP3 verfügbar.
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: Freifunk Spring Convention
: Freifunk Spring Convention Vom 24.3. bis zum 26.3. findet die Freifunk Spring Convention als Wireless Community Weekend in der c‑base in Berlin statt.
Wer sich auf sozialer wie auch auf technischer ebene, mit 802.11-community-networking beschaeftigen und sich im rahmen eines drei taegigen „waveloeten“ workshops auf der c‑base mit anderen freifunkern austauschen moechte, ist hiermit herzlich eingeladen am WCW teilzunehmen
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: Technologie-Trends mit Mathias
: Technologie-Trends mit Mathias Mein Gast-Autor Mathias Schindler ist von Spiegel-Online zu seinen Technologie-Trends befragt worden: Schindler weiß, was er (nicht) will.
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: Kampagne für Netz-Neutralität
: Kampagne für Netz-Neutralität In den USA wurde heute von einem Netzwerk verschiedenster Organisationen und kleinen Firmen eine Kampagne für den Erhalt einer Netz-Neutralität gestartet. Die Kampagne richtet sich explizit gegen AOL und Yahoo, welche in letzter Zeit vehement für eine „eMail-Tax“ Lobby betreiben. Zu den beteiligten Organisationen gehören beispielsweise MoveOn! und der konservative RightMarch. Allerdings finde ich gerade nur bei MoveOn Hintergründe zum Protest und ein Formular zum mitmachen.
Mehr gibts beim Boston Globe: Groups mobilize against fees for bulk e‑mailings.
While everyone hates the unsolicited messages that clog inboxes, the plan has spawned a backlash from an unusual coalition of liberal and conservative political groups that rely on bulk e‑mails to communicate with members and raise money.
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: Hai Ti! – Comic
: Hai Ti! – Comic 
Einen lesenswerten Comic hat das Schoolnet Namibia-Projekt veröffentlicht, um jungen Menschen die Notwendigkeit von IT-Technologien und Freier Software zu vermitteln. Mittlerweile gibt es auch einen zweiten Teil.
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: Die Tagesschau über Vergangenheit und Zukunft der Suchmaschinen
: Die Tagesschau über Vergangenheit und Zukunft der Suchmaschinen Die Tagesschau hat einen Artikel zur Vergangenheit und Zukunft der Suchmaschinen: Von Veronica zur „sozialen Suche“.
Als 1993 die erste Suchmaschine online gestellt wurde, konnte sich noch keiner vorstellen, wie schnell die Anforderungen an sie wachsen würden. Angefangen bei der reinen Textsuche aus einigen hunderttausend Webseiten arbeiten sich moderne Suchroboter heute durch mehrere Milliarden Seiten, können Bilder oder Musikdaten finden – all das aber nur in rund einem Drittel des gesamten Netzes. Wohin sich die Internetsuche entwickelt, ist noch längst nicht abzusehen.
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: NSA im Data-Mining Kaufrausch
: NSA im Data-Mining Kaufrausch Die New York Times berichtet über eine Einkaufstour der NSA im Silicon Valley. Begehrtes Suchobjekt sind Firmen, welche innovative Data-Mining Lösungen anbieten: Taking Spying to Higher Level, Agencies Look for More Ways to Mine Data.
But by fundamentally changing the nature of surveillance, high-tech data mining raises privacy concerns that are only beginning to be debated widely. That is because to find illicit activities it is necessary to turn loose software sentinels to examine all digital behavior whether it is innocent or not.
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: Webmontag: Audio-Mitschnitte
: Webmontag: Audio-Mitschnitte Zum gestrigen Webmontag in Berlin erschienen rund siebzig TeilnehmerInnen, um sich über neue Web-basierte Dienste und aktuellen Entwicklungen rund um das Stichwort „Web 2.0“ zu informieren und auszutauschen.

Das nette Geklöne wurde um mehrere Minivorträge ergänzt, auf deren Mitschnitte wir an dieser Stelle als OGG-Dateien verweisen:

- .berlin – Eine Domainendung für die Stadt/Städte mit Namen „Berlin“ (OGG, 4 MB)
- Lichtmaschine – Ein Video-on-demand System mit netten Features (OGG, 9,5 MB)
- Spotnick – Ein Konzept für ein Online-Spiel mit Realitätsbezug, aka virtuelle Schnitzeljagd (OGG, 4,3 MB)
- Creative Commons – Ein neues Lizenzmodell, voll Web 2.0 kompatibel (OGG, 7,9 MB)
- Google Epic – Kurze Diskussion der deutschsprachigen Übersetzung der Dystopie über Onlineunternehmen (OGG, 1,9 MB)
Ein Echo zum gestrigen Abend gibt es bereits von Metronom und Peter Schink, welcher den Abend moderierte.
