In der Schweiz wird es künftig, wenig überraschend, biometrische Pässe geben. Der „Pass 06“ wird ab September ausgegeben und muss wie anderswo extra teuer bezahlt werden: 250 Franken (etwa 160 Euro) kostet das Teil, dessen Nutzen nicht nur fragwürdig, sondern dessen technische Haltbarkeit auch offiziell ungeklärt ist:
Das 250 Franken (etwa 160 Euro) teure Dokument gilt zunächst nur für fünf Jahre, weil nicht klar ist, wie lange der eingebaute Chip hält. Er enthält ein digitales Passbild als biometrisches Merkmal sowie alle Informationen seines bereits maschinenlesbaren Vorläufers „Pass 03“. Fingerabdrücke sollen erst später erfasst werden.
Interessantes Konzept, klingt nach „Produkt reift erst beim Kunden“-Versuchsballon. Zumal die alten Pässe zehn Jahre, also doppelt so lange gültig sind und preiswerter sind. Ich würde ja schätzen, dass man genaueres erst in 10 Jahren weiß, und zwar weil erst dann signifikante Anzahlen von neuen Biometriepässen in Umlauf sein werden.
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