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: Tagungsdoku: Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat
: Tagungsdoku: Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat Eine Tagung, die ich leider aus zeitlichen Gründen verpasste:
Am 27. Juni 2005 veranstaltete das Deutsche Institut für Menschenrechte eine öffentliche Tagung zum Thema „Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat“ in Berlin. Schwerpunkte waren die Evaluierung neuer Sicherheitsgesetze und die Schaffung von Datenschutzstandards für den Informationsverbund der EU-Sicherheitsbehörden. Ein besonderer Fokus wurde auch auf die Bedeutung parlamentarischer Kontrolle gelegt.
Jetzt gibt es einen sendefähigen Hörfunkbeitrag von Erich Wittenberg als MP3 und Transcript.
[via Lauscherlounge]
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: Berlin: Montag trifft sich Creative Commons Usergroup
: Berlin: Montag trifft sich Creative Commons Usergroup Am kommenden Montag trifft sich die Creative Commons Usergroup Berlin zu ihrem monatlichen Treffen. Wer Lust und Zeit hat, Creative Commons bekannter zu machen, ist herzlich eingeladen.
Beginn ist 19h und wir treffen uns im newthinking store in der Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte.
Für Einsteiger eignen sich jedoch besser unsere Einführungsveranstaltungen.
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: Nächste Woche: Chaosradio über Embedded Systems
: Nächste Woche: Chaosradio über Embedded Systems Dieses Mal nicht so kurzfristiges Announcement: Nächste Woche Mittwoch Abends zwischen 22h-1h läuft wieder das Chaosradio auf Radio Fritz. Thema diesmal ist „Embedded Systems im Heimbetrieb“. Tim Pritlove und Harald Welte werden in das Thema einführen und mit den Hörern diskutieren. Zur Vorbereitung gibt es eine Wikipedia-Seite, wo Vorschläge gemacht werden können.
Aus der Ankündigung:
Nahezu jedes elektronische Geraet trägt heute schon einen Kleinstcomputer in seinem Herzen. Schon ein simpler DSL-Router verfügt dabei über eine Rechenleistung, fuer die man vor wenigen Jahren noch einen teuren Desktop Computer erweben musste.
Auf vielen dieser System lassen sich heute mehr oder weniger problemlos freie Betriebssysteme installieren. mit denen man die Werksfunktionen nicht nur signifikant erweitern kann, sondern die auch ganz neue Anwendungsgebiete fuer die kleinen Plastehelfer erschliessen koennen. Der niedrige Hardwarepreis macht die Geraete daher besonders interessant fuer findige Bastler.
Chaosradio erklaert, welche Systeme sich besonders eignen und welche Projekte im Internet sich mit der Weiterentwicklung befassen. Wir moechten auch von Euch hoeren, welche Erfahrungen ihr schon gesammelt habt und welche Tips ihr an andere Hoerer weitergeben koennt.
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: Nächsten Tage viel digitaler Verbraucherschutz in Berlin
: Nächsten Tage viel digitaler Verbraucherschutz in Berlin Ganz viel Verbraucherschutz in den nächsten Tagen in Berlin: Morgen lädt die Initiative D21 um 10h in die Mercedes-Welt, Salzufer 1. Dort gibt es ein „Diskussionsforum“ zum Thema „Internet: Wohin surft der Verbraucherschutz?“ – Unternehmensfragen an die Politik“. Wie die Wirtschaft zum Thema Verbraucherschutz steht, wird ganz gut aus einem Interview ersichtlich, was Edda Müller, die Präsidentin der Verbraucherzentrale Bundesverband zuletzt der Netzeitung gab. Ich werde nicht hingehen, ist garantiert ein langweiliger Lobbyistenauflauf zur Frühstückszeit und ich hab noch genug Verbraucherschutz am Wochenende, denn:
Am Wochenende ist „Tag der offenen Tür bei der Bundesregierung“. Das Verbraucherschutzministerium hatte das Netzwerk Neue Medien angefragt, als Vertreter des digitalen Verbraucherschutzes einen Stand zu machen und wir haben unter der Bedingung zugesagt, dass wir ein freies Netz bekommen. Digitaler Verbraucherschutz lässt sich halt online und digital anschaulicher erklären, als rein analog und offline. Nun wird extra für uns eine temporäre DSL-Leitung gelegt, wir bringen einen WLAN-Router mit und stehen interessierten Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung. Ich hoffe nur, dass mein Wochenende nicht darin bestehen wird, von Morgens bis Abends unentgeldlich allen Fragenden in einfachen Worten für mich eher uninteressante Themen wie Phishing und Spam zu erklären. Das macht vielleicht ein bis zweimal Spass, danach wirds nur noch nervig. Vor allem, wenn man dafür ein Wochenende opfert, wo freie Wochenenden für mich eher selten sind. Falls jemand noch helfen möchte, bitte bei mir melden. Vor allem am Samstag könnten wir wegen Urlaubs- und Grippezeit noch Unterstützung gebrauchen.
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: EuroOSCON – European Open Source Convention
: EuroOSCON – European Open Source Convention Vom 17.–20. Oktober findet in Amsterdam die „European Open Source Convention“, organisiert vom O’Reilly-Verlag statt:
The 2005 O’Reilly European Open Source Convention brings together diverse projects and communities from across the continent and around the world to address the changes and challenges unique to the European computing community. Convention participants will explore the remarkable range of open source technology and business innovations, from AJAX, Ruby on Rails, and Plone to open source stacks and IT best practices for open source adoption, integration, and deployment.
Ich fahr hin und berichte hier live darüber. Ich hoffe, dass noch ein paar Interviewtermine klappen werden, die ich dann auch hier veröffentliche.
Übrigens, falls sich noch jemals jemand über die Eintrittspreise beim LinuxTag beschwert: Ein reguläres Ticket für die EuroOSCON kostet „nur“ das 38-fache des teuersten LinuxTag-Ticket. Und das für weniger Programm und nur zwei oder drei „grosse“ Namen mehr. Ich hab Glück, dass meine Akkreditierung als Blogger angenommen wurde. :)
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: Microsoft in Parliament
: Microsoft in Parliament
The Berlin City Parliament’s lobby was quite crowed last night during Microsoft’s promotional party for the Berlin city representatives. Microsoft original invitation went out to all parties and also to a selected crowd of journalists. However, all green-party representatives declined the invitation to Microsofts infomercial-like lobbying event. We joined in by embedded-journalist action, broadcasting a live audio stream and photos of the entire event through netzpolitik.org via our cell phones and UMTS. -
: Berichterstattung: Microsoft im Parlament
: Berichterstattung: Microsoft im Parlament
Am gestrigen Abend war die Lobby der Berliner Abgeordneten Hausen gut gefüllt: Microsoft lud zu Speis und Trank sowie einer Informationsveranstaltung über sich selbst. Geladen waren die Abgeordneten aller Fraktionen, wobei die Grünen geschloßen nicht erschienen, und ausgewählte Pressevertreter. Wir dachten uns, dass Lobbying auch mal etwas transparenter ablaufen kann: Und waren als Embedded Journalists dabei, u.a. mit einem Audio-Live-Stream der Lobbyveranstaltung via UMTS (Der gestern hier zu hören war).
Dort, wo in früheren Zeiten die KPD gegründet wurde, im Feststaal des Berliner Abgeordnetenhauses, begrüßte Walter Momper (Präsident des Hauses, SPD) das größte Softwareunternehmen der Welt. Er bedankte sich mehrfach für das Kommen. Microsoft kostet der Abend ja auch genug an Miete.
Der Redner für Microsoft, Wolfgang Branoner „Director“ von Microsoft Deutschland für den „Public Sector“ und ehemaliger Wirtschaftssenator Berlins, sprach in seiner Rede oft davon, hier keine Produkte verkaufen zu wollen. Das macht man ja auch später und an einem anderen Ort. Eine Tupper-Party hatten wir auch nicht erwartet.Bericht und Fotos von der Veranstaltung und der Aktion vor Ort …
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: Dreimal Creative Commons in einer Woche
: Dreimal Creative Commons in einer Woche Die nächsten Tage wird es einige Veranstaltungen geben, wo Creative Commons ein Thema sein wird. In Köln ist Popkomm-Zeit, und da die jetzt klein und bedeutungslos nach Berlin verzogen ist, gibt es Alternativveranstaltungen. Als erstes die „Lust und Freud“ am Samstag im Gloria, eine eher Independent-Veranstaltung von Netlabels. Dort wird es ab 18h verschiedene Workshops geben. Philip Steffan von der Creative Commons User Group Berlin, unser Mann beim Weltjugendtag, ist eh in Köln und wird dort über „Creative Commons – das alternative Lizenzmodell und die Möglichkeiten für Künstler übers Web“ sprechen.
Dann gibts die c/o Pop, wo es am kommenden Donnerstag um 14h ebenfalls eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Creative Commons: Ein neues (revolutionäres?) Copyright-Model ?“ geben wird. Philip muss bis dahin dort bleiben, und Johnny von Spreeblick moderiert die Diskussion.
Für Interessierte und Einsteiger in Berlin biete ich am kommenden Montag um 19h im newthinking store, Tucholskystr. 48, eine Einführung in die Creative Commons – Lizenzen.
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: Die nächste Linux in Berlin am 8. September
: Die nächste Linux in Berlin am 8. September
Die nächste „Linux in Berlin“ findet übrigens am 8. September 2005 im „the Media Centre“ in Berlin-Mitte statt. -
: Datengarten: Pile – das Ende der Turingmaschine
: Datengarten: Pile – das Ende der Turingmaschine Am kommenden Donnerstag, den 18. August, gibt es wieder einen Datengarten des Chaos Computer Club Berlin. Diesmal zum Thema: Pile – das Ende der Turingmaschine
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: BpB-Event: Die elektronische Stadt
: BpB-Event: Die elektronische Stadt Am Donnerstag, den 1. September veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung in der Europäischen Akademie für städtische Umwelt in Berlin eine Veranstaltung zum Thema „Die elektronische Stadt – Sicherheit versus bürgerliche Freiheit – Zur Videoüberwachung im städtischen Raum“
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: Ein Jahr netzpolitik.org
: Ein Jahr netzpolitik.org Heute vor einem Jahr und zwei Tagen habe ich mit einem Eintrag dieses Blog begonnen, einer Pressemitteilung, welche wir über die Freie Software Presseagentur zum Thema Softwarepatente veröffentlicht hatten. Was die Wenigsten wissen ist, dass unter dieser Domain schonmal ein Blog aktiv war, nur im Jahre 2003.Damals nutzte ich noch Nucleus als Software und berichtete „Tagebuch-ähnlich“ von meinen Reisen zu UN-Konferenzen im Rahmen des ersten World Summit on the Information Society und zum Lobbying gegen Softwarepatente in Strassburg, kurz vor der ersten Abstimmung im Europaparlament. Es trug den Untertitel „Backpacking to World Politics“ und ich schilderte meine Erfahrungen und Erlebnisse als junger Mensch in Genf und Strassburg – „bewaffnet“ mit meinem Notebook, Schlafsack und Isomatte. (Hab gerade tatsächlich noch einen Teil im Google-Cache gefunden) Grosse Reisen konnte ich mir nicht leisten und glücklicherweise bekam ich wenigstens die Fahrtkosten mit der Bahn finanziert, 14h Zugfahren, bis ich endlich in Genf ankam. Hotelkosten zahlte mir leider niemand und so nächtigte ich mit dem Schlafsack in Hotelzimmern von Freunden. Die Erlebnisse waren für mich damals sehr beeindruckend, endlich mal viele Menschen persönlich zu treffen, von denen ich immer nur gelesen hatte, bzw. nur virtuell kannte. Danach konzentrierte ich mich erstmal auf andere Dinge, wie den Aufbau meiner Firma und politischem Engagement.
Bis mich letztes Jahr wieder das Bloggen packte. Eigentlich hatte ich das Konzept für dieses Blog schon seit Jahren im Kopf. Damals noch als Portal gedacht wollte ich mit vielen anderen darüber berichten, was im Bereich Netzpolitik passiert. Leider gab es nie konkrete Zusagen, dies gemeinschaftlich zu machen. Und auch die Technik war noch nicht so ausgereift. Im Endeffekt war der Overhead auch immer zu hoch, Texte zu schreiben und sich dann noch um HTML-Formatierungen zu kümmern. Bis sich Blogs durchsetzten. Und mit ihnen easy-to-use publishing Möglichkeiten. Ich liebe dieses Medium, den HTML-Overhead vergessend, kann ich einfach drauf los schreiben, Informationen remixen und neu zusammenstellen, Wissen teilen und Bewusstsein für die Themen der digitalen Welt von morgen schaffen, die leider immer noch zu wenig Beachtung finden. Und neben all den Erfahrungen, die ich dabei sammeln kann, macht es eine Menge Spass.
Im letzten Jahr ist viel passiert, hier in diesem Blog, um Netz und in der realen Welt.
Erste grössere Aufmerksamkeit kam mit dem Livebericht unseres kleinen Hacks der MSN-Promotour im Februar: Microsoft auf Promo-Tour bei uns im Büro. Ganz verwundert war ich über die Nominierung bei den Freedom Blog Awards von Reporter ohne Grenzen in der Kategorie „Internationales“. Als einziges deutschsprachiges Blog unter lauter englischsprachigen Blogs in einem internationalen Wettbewerb fühlte ich mich geehrt, machte mir aber keine Hoffnungen auf den Gewinn. Um so verwunderter war ich über die Pressemitteilung, die mich zum Gewinner erklärte. Ich musste sie zweimal lesen und mir das Ergebnis nochmal von Freunden bestätigen lassen. Danke nochmal an alle, die für mich gestimmt haben. Seitdem steigen die Zugriffszahlen konstant und pendeln sich gerade im Sommerloch bei ca. 2500 verschiedenen Besuchern am Tag ein. Als ich anfing, hätte ich nie geglaubt, dass sowas mal möglich sein würde.
Mittlerweile bekomme ich auch immer mehr Hinweise per Mail, für die ich danken will. Ebenso Andreas und Carsten, die mir mit der Technik etwas den Rücken freihalten. Dazu noch Bea, meiner „Assistentin“, die unter „Blu“ öfters schöne Texte hier reinstellt, die bei uns im Büro entstanden sind, sowie Philipp und Wetter, die partiell auch Artikel dazu liefern. Vor allem, wenn ich wieder mal zu lange unterwegs bin. Und meiner Freundin, der ich manchmal weniger Aufmerksamkeit schenken kann, als sie verdient, wenn ich Abends noch vorm Notebook sitzend schnell etwas schreiben will. Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt. Ich will eigentlich noch viel mehr Interviews mit interessanten Menschen aus dem Netzpolitik-Kontext machen. Und vielleicht finden sich noch mehr Mitschreiber. Was auch noch auf der To-Do Liste steht, ist ein richtiges Logo für netzpolitik.org. Vielelicht findet sich ja mal jemand, der mir eines macht, was mir dann auch gefällt.
Abschliessend kann ich nur sagen: Uns gehört das Netz!
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: 22C3: Private Investigations
: 22C3: Private Investigations 
Der 22. Chaos Communication Congress findet vom 27. bis 30. Dezember 2005 wieder in Berlin statt. Neu in diesem jahr ist der lang ersehnte vierte Tag. Bis zum 1.10. läuft ein Call for Paper für Beiträge. Trotz eines weiteren Tages wird es aber nicht mehr Vorträge und Workshops geben, in denletzten Jahren war das einfach zu viel auf einmal, so dass das Programm diesmal etwas entzerrt wird.
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: Medienecho zur Wikimania
: Medienecho zur Wikimania Die Wikimania ist heute in Frankfurt gestartet und das Medienecho ist erfreulicherweise enorm. Die Online-Tagesschau bringt ein kleines Feature mit einem einführenden Text, einem Interview mit dem Entwickler Brion Vibber sowie einem Interview mit Kurt Jansson. Auch dem Inforadio hat Kurt ein Interview gegeben. Die heute-Redaktion berichtet auch und weiss: Im Wikiversum geht die Sonne niemals unter. Der Hessische Rundfunk ist auch bei der Wikimania sehr aktiv. Neben Online-Artikeln gibt es heute um 18:05h ein einstündiges Special im HR2-Radio. Und nun zieht Spiegel-Online nach: Zehn Dinge, die umsonst sein werden. Die Frankfurter Rundschau hat in ihrer heutigen Printausgabe ein grosses Wikipedia-Feature. Alle Artikel sind auch online verfügbar.
Update:
Jetzt gibt es weitere Berichte rund um die Wikimania. Jimmy Wales hat „Zehn Dinge, die frei sein müssen“ vorgestellt. Ich bin weitgehend derselben Meinung, wundere mich nur über folgendes:
Die zehnte Forderung von Wales betrifft schließlich die Grundlage der „Bewegung für eine freie Kultur“ selbst. Befreit die Communities ist der Aufruf, dass sich die einzelnen Gemeinschaften von der Abhängigkeit von einzelnen Firmen oder Techniken lösen. Viele Communities seien etwa abhängig von Anbietern wie Hostern oder Providern – gerade nach dem Platzen der New-Economy-Blase sei viel Community-Arbeit mit der Pleite von Firmen untergegangen. Ansätze, um Abhilfe zu schaffen, sieht Wales in Angeboten wie Wikicities oder Flickr.
Wie kommt er nur darauf, Flickr dort zu nennen? Immerhin gehört Flickr mittlerweile Yahoo und ist somit nicht frei.
Die Futurezone schreibt über „Wikipedia als Rotes Kreuz fürs Netz“:
Als „äußerst demokratische“ Organisation werde Wikipedia weltweit den freien Zugang zu Informationen im Internet sichern, sagte der aus Florida kommende Wales. „Ich stelle mir vor, dass wir international im Informationsbereich so eine ähnliche Funktion einnehmen wie das Rote Kreuz.“
Auch die Deutsche Welle berichtet: Wikimedia: Frei bis ans Ende der Welt.
Dann geisterte noch eine News durch die Medien, wonach in jedem Wikipedia-Artikel Rechtschreibfehler sein sollen. Verwundert stelle ich fest, dass Medien dies kritiklos übernommen haben, ohne zu hinterfragen, weshalb stichweise nur zwölf (!!) Artikel untersucht wurden und das Ergebnis dann auf alle Artikel hochgerechnet wurde. Sowas nenne ich extrem unseriös. Der Brockhaus-Sprecher bezieht sich natürlich darauf und freut sich, dass er Interviews geben darf.
Erste Bilder sammeln sich bei Flickr.
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: WAMS über Wikipedia und Wikimania
: WAMS über Wikipedia und Wikimania Die Welt am Sonntag berichtete vor zwei Tagen über Wikipedia und die kommende Wikimania: Zum Wissen gibt es die Gemeinschaft gratis dazu
Weltfremde Altruisten sind die Wikis jedoch trotz ihres hehren Ziels, Wissen kostenlos zu teilen, nicht. „Wer Gutes tut, kann sich dabei durchaus auch selbst helfen“, sagt Jimmy Wales. Und Kurt Jansson, Vorsitzender des Fördervereins Wikimedia Deutschland, bekennt freimütig: „Es ist unwichtig, daß es bei Wikipedia kein Geld gibt. Dafür ist es toll, Tausende Leser zu haben und sich mit neuen, spannenden Menschen auszutauschen.“
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: UNESCO Bericht zum WSIS
: UNESCO Bericht zum WSIS Die UNESCO hat im Rahmen des WSIS-Prozesses (World Summit on the Informaton Society / UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft) vier thematische Konferenzen organisiert und nun einen Abschlussbericht vorgelegt.
Die Themen der Konferenzen waren:
“Freedom of Expression in Cyberspace”
“Multilingualism for Cultural Diversity and Participation for All in Cyberspace”
“ICT for Capacity-Building: Critical Success Factors”
“Cultural Diversity in Knowledge Societies”The reports of the four conferences that UNESCO organized from February to May 2005 as “thematic meetings” for the World Summit on the Information Society (WSIS), which will held its second session in Tunis, Tunisia, from 16 to 18 November 2005, are now available on line.
All four meetings endorsed UNESCO’s key principles for building knowledge societies and stressed UNESCO’s role as a facilitator of WSIS implementation activities or mechanisms. UNESCO took the opportunity to foster its multi-stakeholder approach to WSIS implementation activities and to formulate proposals for concrete actions in its areas of competence. The reports on the meetings will be introduced into the WSIS process and their conclusions will inform UNESCO’s future strategies and activities, particularly within the framework of its programme for 2006–2007.
Ich mag die UNESCO, da denken Menschen mit.
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: What the Hack 2
: What the Hack 2 What The Hack ist gestern Abend erfolgreich zu Ende gegangen. WTH wird vermutlich für einige Zeit auch das letzte Hacker-Camp in den Niederlanden gewesen sein. Rop Gonggrijp, einer der Hauptveranstalter erklärte in seiner Abschlussrede, wieso das so ist: Zuviel Bürokratie in den Niederlanden!
Schon zwei Monate vor dem Camp wollten Behörden genaue Pläne für alle Zelte mit allen zu verlegenden Kabeln haben. Ein etwas absurder Plan, da viel erst beim Aufbau wenige Tage vor oder während des Camps richtig klar wurde. Immerhin konnte jeder sein Zelt in vordefinierte Flächen aufstellen und auch lange Strom- und Netzwerkkabel zum nächstliegenden zweckentfremdeten Dixie-Klo legen, welche Switches und Stromverteiler enthielten. Einer der Hauptgründe ist jedoch ein Gesetzesvorhaben in den Niederlanden, welches Veranstalter von Events dazu verpflichtet, die Kosten für die Polizei selbst zu tragen. Spiegel-Online berichtete in einem Artikel über WTH von 16 Polizisten, die vor Ort sein sollen (War Spiegel überhaupt vor Ort?). Diese Zahl ist allerdings masslos untertrieben, insgesamt waren ca. 100 Sicherheitsbeamte registriert, die in verschiedenen Schichten Dienst machten. (Die grosse Frage war noch, ob es mehr registrierte Polizisten als anwesenden Frauen gab…) Zwischendurch flog auch mal eine AWECS-Maschine zur Aufklärung über uns hinüber. Eine Kostenübernahme dieser würde allerdings den benötigten Etat von WTH verdoppeln, was wiederum auf den Eintrittspreis umgelegt werden müsste. Ein hoher Preis für mehr für „Sicherheit“, die niemand auf dem Camp (vor allem in dieser Anzahl) benötigte. Die grosse Überraschung ist allerdings, dass die holländischen Hacker ihr nächstes Camp, welches traditionell alle vier Jahre stattfindet, in Grenznähe machen möchten – auf deutscher Seite. Verwunderlich, dass Holländer bei uns weniger Bürokratie vermuten.
Viele Vorträge waren interessant und wie bei jedem Kongress oder Camp konnte ich nicht alles sehen, was ich eigentlich wollte. Über den einen oder anderen Vortrag werde ich vielleicht noch extra bloggen. Sehr nett war das Feature, dass man Vorträgen über ein DECT-Telefon lauschen konnte. Bei Regen doch sehr angenehm, wenn man im trockenen sitzen bleiben kann. Detlev Borchers beschreibt in einem Artikel für Heise Online den typischen Campgänger vollkommen falsch. Ich weiss ja nicht, in welchem „Village“ er sein Zelt aufgebaut hatte, oder wo er morgens in Netz wollte, aber ich habe niemanden erlebt, der morgens nach dem Aufstehen erstmal sein Sixpack auspackte und rumnervte. Eher waren alle sehr motiviert darin, guten Milchkaffee zu machen. Das Wetter war streckenweise richtig schlecht, wofür die Veranstalter nichts können. Verwundert blickten wir während des Camps auf eine Wetterkarte, die fast die gesamten Niederlanden in verschiedenen Regen-Gelbtönen bedeckten, während Deutschland komplett wolkenfrei war. So regnete es fast jede Nacht und einige Zelte standen unter Wasser. Dementsprechend hatte ich auch wenig Lust, mit meinem Notebook rumzulaufen und hab es die meiste Zeit im Zelt stehen lassen. Aber trotz des Wetters war es ein richtig cooles Camp mit sehr vielen interessanten Menschen. Nur das mit den Parties lernen wir nochmal. Ist schon echt frustrierend, wenn man bis zu 10 schlechte Parties zur Auswahl hat.
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: What The Hack 1
: What The Hack 1 What The Hack ist gestartet und versprüht immer noch ein wenig den Charme eines Aufbautages. In vier Zelten läuft das Vortragsprogramm, welches in den Wochen vorher noch sehr technisch aussah. Aber pünktlich zum Start sind noch einige interessante nicht-technische Vorträge dazu gekommen. Wie bei jeder grösseren Veranstaltung funktioniert das WLan noch nicht, dafür gibts überall Switches für Kabel.
Die niederländische Polizei ist gleich mit einem grösseren Truck angekommen, falls mal irgendwas mit dem Internet aus dem Camp heraus passieren sollte. Sind ja viele technik-kompetente Menschen hier mit allerlei Technik versammelt. Um alle über die Anwesenheit der Polizei zu informieren, gibts jeden Tag um 16h einen „Lawful Interception-Workshop“ im Truck, so die News im Wiki. Was ein netter Social Hack ist, da die Polizisten ja nicht hier sind, um mal all ihre Überwachungsausrüstung zu präsentieren. Heute um 16h standen wohl viele Menschen am Truck, und wollten Einlass haben.
Viele amerikanische Medien wie CNN übernehmen einfach eine Ap-Meldung, welche die Kooperation für bare Münze nimmt:
Even the local police officers assigned to monitor „What the Hack“ are being included in the event. Officers are holding daily workshops to educate the public about how they go about securing events like these. Such cooperation with authorities would have raised eyebrows in previous years.
Das Wetter verspricht für Samstag morgen mal etwas Sonne, sonst besteht ständige Gewittergefahr. Aber das ist kein Problem, da es eine Vielzahl von grösseren Vortrags- und Projektzelten gibt. Heute morgen stand wohl der ganze Acker unter Wasser, bei unserer Ankunft um 14h war aber schon die Sonne da und die meisten Pfützen verschwunden. Seitdem ist es bewölkt und sehr schwül.
Es gibt ein Camp-Wiki, bei Flickr finden sich auch schon viele Bilder und „What The Planet“ aggregiert verschiedene Blogs.
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: Auf dem Weg zu WhattheHack
: Auf dem Weg zu WhattheHack Ich bin gerade auf dem Weg nach Holland zum „What the Hack“ – Camp. Am Freitag spreche ich um 17h in Zelt3 zusammen mit Elmar Geese, dem Vorsitzenden des Linux-Verbandes über folgendes Thema:
A Guide to Free Software Lobbying
Lobbying for Open Source and Free Software is necessary for raising awareness in politicians’ minds. But there are only few who really do just that on a national and european level. Lobbying for free software means working in your spare time against lots of paid Microsoft lobbyists and agencies. In this presentation we want to show how lobbying for free software and open source works and what can be done to promote freedoms in the digital age.
Berichte gibts dann ab morgen, wenn die Technik (und das Wetter) mitspielt.
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: Chaosradio: Sicherheitswahn auf dem Prüfstand
: Chaosradio: Sicherheitswahn auf dem Prüfstand Chaosradio 104, 27.07.2005, 22–1 Uhr: Sicherheitswahn auf dem Prüfstand
Deutschland 2005. Wir befinden uns zwischen den Anschlägen von London und Bundestagswahl. Kaum waren die Opfer des schrecklichen Attentates geborgen, forderten konservative Politker eine Ausweitung der Videoüberwachung und aus Richtung der Ermittlungsbehörden werden die Rufe nach einer umfassenden Speicherung sämtlicher Telefon- und Internetverbindung laut. Der Datenschutz heißt plötzlich „Täterschutz“ und alle bürgerlichen Freitheiten sollen „auf den Prüfstand“.
Wollen wir in einer vollüberwachten Gesellschaft leben und bringt eine allumfassende Beobachtung wirklich mehr Sicherheit? Welche technischen Maßnahmen können solche furchtbaren Terroranschläge verhindern? Verträgt sich Hi-Tech gegen Terror mit einer stabilen Demokratie?
Eine Diskussion, die leider mal wieder brandaktuell ist. Mittwoch im chaosradio.
Fragen und Kommentare zu dieser Sendung sowie allgemeine Anfragen bitte an chaosradio@ccc.de
Außer im Radio könnt ihr Chaosradio während der Sendung auch per Livestream empfangen. Danach liegen die Streams mit einigen Tagen Verzögerung unter ftp://ftp.ccc.de/chaosradio, oder siehe http://www.ccc.de/club/ftp