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: Wikipedia Academy 2007
: Wikipedia Academy 2007 Am 24. und 25. August findet in Mainz die Wikipedia Academy 2007 statt:
Im Wissenschaftsjahr 2007 „Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit“ veranstaltet Wikimedia Deutschland die diesjährige Wikipedia Academy in Kooperation mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops werden sich die Teilnehmer umfassend mit der Wikipedia und ihrem Potential für die breitenwirksame Darstellung von geisteswissenschaftlichen Themen auseinandersetzen. Unter dem Titel „Wikipedia und Geisteswissenschaften im Dialog“ zielt die Veranstaltung unter anderem auf die Entwicklung neuer Ideen und Konzepte zur Verbesserung des geisteswissenschaftlichen Themenbereichs in der deutschsprachigen Ausgabe des offenen Enzyklopädieprojektes.
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: c‑base – Video
: c‑base – Video Die c‑base hat noch knapp 40 Tage, das angestrebte Spendenziel von 30.000 Euro für den Erhalt der Räumlichkeiten zu erreichen. Die Hälfte des Geldes ist mittlerweile schon reingekommen, Spenden werden aber imme rnoch gerne angenommen. Jetzt gibt es auch ein Promo-Video, was ein wenig den kulturellen Hintergrund beleuchtet:
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: Optimale Dauer des Urheberrechtsschutzes: 14 Jahre
: Optimale Dauer des Urheberrechtsschutzes: 14 Jahre Golem berichtet über die Jahrestagung der „Economic Research on Copyright Issues (SERCI)“, die hier gerade um die Ecke in der Humboldt Universität in Berlin stattfindet: Auf der Suche nach dem optimalen Urheberrecht.
Interessant ist ein Papier, was Rufus Pollock vorstellte:
Eine Art von Gegenentwurf lieferte im anschließenden Vortrag Rufus Pollock von der britischen Cambridge- Unversität. In einer komplexen Modellrechnung die alltägliche Faktoren wie Inflation und Bedeutungsverlust kultureller Güter berücksichtigt, kam er zu dem Schluss, dass die „optimale Dauer“ des Urheberrechtsschutzes „knapp mehr als 14 Jahre“ betragen würde – was der ursprünglichen Schutzdauer entspricht, die in der „Copyright-Klausel“ der US-Verfassung vorgesehen war. Anhand von empririsch von Marktforschern ermittelten Daten konnte er die Plausibilität seines Modell zeigen. Ausgehend von seinen Forschungsergebnissen und den vielen Ungewissheiten, die in einer so komplexen Modellrechnung stecken, warnte er eindringlich davor, das Urheberrecht vorschnell zu verlängern.
Vorschlägen, den Urheberrechtsschutz für Musikaufnahmen rückwirkend zu verlängern, wie es die Musikindustrie in Europa fordert, erteilte er eine Absage. Eine Verlängerung sei immer eine „Einbahnstraße“; rückwirkend das Urheberrecht verkürzen zu wollen, sei ein hoffnungsloses Unterfangen. Ohne weitere empirische Belege gäbe es aber keine ausreichende Rechtfertigung für eine Verlängerung. Hingegen gäbe es viele gute Argumente für eine Verkürzung.
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: Heute Abend in Berlin: Podiumsdiskussion über Vorratsdatenspeicherung
: Heute Abend in Berlin: Podiumsdiskussion über Vorratsdatenspeicherung Auf der gemeinsamen Podiumsveranstaltung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung und des Seminars für angewandte Unsicherheit werden wir die technischen, rechtlichen und politischen Implikationen dieser Massnahme und mögliche Schritte dagegen diskutieren.
TeilnehmerInnen auf dem Podium sind:
* Constanze Kurz (Chaos Computer Club) zum Bereich techn. Aspekte und IT
* Sönke Hilbrans (Republikanischer Anwaltsverein, Deutsche Vereinigung für Datenschutz) zum Bereich Strafrecht und juristische Aspekte
* Prof. Dr. Norbert Pütter (CILIP/Bürgerrechte und Polizei, FU Berlin) zum Bereich Rechtsstaat, gesellschaftliche Entwicklung
* Ricardo Cristof Remmert-Fontes (Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung) zum Bereich Politik, Vernetzungdo 12.7.07, Audimax im Ostflügel der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, 19 Uhr
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: CCC-Camp: Erste Version des Fahrplans veröffentlicht
: CCC-Camp: Erste Version des Fahrplans veröffentlicht Eine erste frühe Version des Fahrplans ist für das Chaos Communication Camp 2007 veröffentlicht worden. Das Camp findet vom 8. – 12. August nahe Berlin statt.
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: Morgen in Dresden: „Was tun, wenn die Bombe tickt?“
: Morgen in Dresden: „Was tun, wenn die Bombe tickt?“ Morgen findet an der TU-Dresden die Abschlussveranstaltung zur Ringvorlesung „Menschenrechte – Wen interessierts?“ statt:
Unter dem Motto „Was tun, wenn die Bombe tickt?“ haben wir verschiedene Experten der Innen- und Sicherheitspolitik sowie der Menschenrechte eingeladen, um die Frage zu diskutieren, welche Maßnahmen zur Verbrechensbekämpfung zulässig sind und wo die Grenzen staatlichen Handelns liegen.
Folgende Referenten sind eingeladen:
* Staatssekretär Klaus Fleischmann (Sächsisches Staatsministerium des
Inneren
* Wolfgang Gunkel (MdB, SPD, Innen- und Menschenrechtsausschuss des
Bundestags
* Jan Arend (amnesty international)
* Oberst i.G. Wolfgang Geist (Bundesakademie für Sicherheitspolitik)
* Johannes Lichdi (MdL, Bündnis 90/Die Grünen
* Moderation: Prof. Dr. Ulrich Fastenrath (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht)Podiumsdiskussion :: 10. Juli 2007 :: 16.40 – 18.10Uhr :: TU-Dresden, Heinz-Schönfeld-Hörsaal (BAR,SCHÖ), Barkhausen-Bau, Eingang
Georg-Schumann-Str. 13 -
: Nächste Woche ist wieder Berliner Webmontag
: Nächste Woche ist wieder Berliner Webmontag Am 16. Juli ist der nächste Berliner Webmontag im newthinking store. Alles weitere steht im Wiki.
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: Bundestag verabschiedet 2. Korb der Urheberrechtsnovelle
: Bundestag verabschiedet 2. Korb der Urheberrechtsnovelle Heute ist der Tag der Entscheidung in Sachen zweiter Korb Urheberrecht. Zumindest das letzte Abnicken, die Entscheidungen sind in den letzten Tagen gefällt worden. Der Prozess heisst zweiter Korb, weil die Umsetzung der European Copyright Directive (EUCD) im ersten Versuch ein wenig fehlerhaft war. Um den „ersten Korb“ trotzdem zeitnah abzuschliessen, hat man einfach alles in den zweiten Korb ausgelagert. Und auch jetzt rufen die ersten wieder nach dem dritten Korb, weil vieles ungeklärt oder umstritten ist. Ein kurzer Blick auf die Anfänge des Gesetzesprozess zeigt den ersten Eintrag dieses Blogs zum zweiten Korb am 10. September 2004.
Was sind die Knackpunkte, die Reaktionen und was sagt die Berichterstattung? Dies wollen wir hier ausführlich aus Verbrauchersicht dokumentieren.
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: Netaudiofestival 2007 in Berlin
: Netaudiofestival 2007 in Berlin Am ersten Oktoberwochenende findet in Berlin erstmals in Deutschland das Netaudiofestival 2007 statt. Angekündigt wird „ein WhoIsWho der internationalen Netlabel-Szene.“ Aus der Ankündigung:
Das Netaudiofestival 2007 verbindet Merkmale einer Konferenz mit einem anspruchsvollen Unterhaltungsprogramm für Anhänger (nicht nur) elektronischer Tanzmusik. Mit zahlreichen Workshops, Info- und Diskussionspodien wird das Festival tagsüber Einblicke hinter die Kulissen der Netaudioszene liefern, während der Output der Netlabelszene im Rahmen des nächtlichen Partyprogramms für den Besucher unmittelbar erfahrbar gemacht wird. Interessierte Artists, aber auch Netlabelbetreiber, die einen Beitrag zum Festival leisten möchten, können ihre Bewerbung bis 31. Juli an booking@netaudioberlin.de senden.
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: c‑base Spendenaktion
: c‑base Spendenaktion Die c‑base ist mal wieder in akuter Finanznot und sammelt Geld zur Bezahlung der Miete:
Die Raumstation c‑base, seit 12 Jahren ein Stück Berliner Subkultur jenseits staatlicher Fördertöpfe, ist akut bedroht.
Wir müssen bis zum 31.07.2007 mehrere ausstehende Monatsmieten auftreiben – sonst wird der Verein verschwinden. Dadurch geht ein wichtiger Freiraum für Ideen- und Projekterschliessung (z.B. Freifunk oder der Wikipedia-Stammtisch), Eventort (z.B. Ausstellungen, Konzerte, Open Stage) sowie ein Ort für freie Wissensvermittlung und nicht zuletzt ein Zuhause für Utopisten und Zukunftsforscher in dieser Stadt verloren. Ihr könnt uns helfen, indem ihr vorbeischaut und euch von unserer Idee begeistern lasst. Kommt einfach vorbei und packt mit an, werdet Mitglied, überweisst eine Kleinigkeit oder klickt den Spendenbutton. (Alle Spenden sind steuerlich absetzbar, da wir gemeinnützig sind). -
: Morgen in Leipzig: Salon Surveillance #1 mit „Alltag Überwachung“
: Morgen in Leipzig: Salon Surveillance #1 mit „Alltag Überwachung“ Morgen sind Roman Mischel und Fiete Stegers in Leipzig beim Salon Surveillance zu Gast, um ihren Film „Alltag Überwachung“ zu präsentieren.
Für ihren Film „Alltag Überwachung“ (2006) haben die beiden Journalisten einen Querschnitt durch aktuelle Tendenzen zur Überwachungsgesellschaft gezogen: Videoüberwachung, RFID, Vorratsdatenspeicherung. Dabei stellen sie vor allem die Fragen: Warum ist bisher großer Widerstand wie seinerzeit gegen die Volkszählung ausgeblieben? Was bedeutet das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heute? Dafür sind sie von Hamburg, über Bielefeld, Brüssel, Leipzig und Berlin gereist, um Innenminister, Datenschutzbeauftragte, Politiker im europäischen Parlament, Polizisten und AktivistInnen gegen Überwachung zu interviewen. Im Salon stellen sie Filmausschnitte vor und wollen einen Anstoß zur weiteren Diskussion geben.
Mittwoch, 4. Juli 2007, 19 Uhr, Horns Erben (Arndtstraße 33)
Und für alle Nicht-Leipziger gibt es hier den Film zum Download (350MB / MP4).
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: Chaos Communication Camp 2007: Vorverkauf gestartet
: Chaos Communication Camp 2007: Vorverkauf gestartet Für das Chaos Communication Camp 2007 ist der Vorverkauf gestartet. Das mittlerweile dritte Camp des Chaos Computer Club findet vom 8.–12. August in Finowfurt nahe Berlin statt. Zu Preisen von 100 bis 130 Euro sind Eintrittstickets im Vorverkauf erhältlich, auch Unterstützertickets zum Preis von 500 bzw 1500 Euro können bereits vorab gekauft werden.
Noch bis zum 22. Juli können auf einer eigenen Vorverkaufsseite die Tickets vorbestellt werden, mehr Informationen zu den Tickets auf der Veranstaltungsseite. Die Bezahlung der Vorverkaufstickets ist ausschliesslich per Überweisung möglich. Die erste Pressemitteilung zum Camp findet sich auf der Presse-Seite des Camps, viele weitere Informationen auf der Website des Camps sowie dem dort verlinkten Wiki.
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: iCommons: Keynotes
: iCommons: Keynotes Jonathan Zittrain hält gerade eine von zwei Keynotes des Abends. Tolle Show, sehr sympathisch und lustig. Bisher eine Mischung aus Computer-Geschichte und der Bedeutung von Gestaltung der IT-Architektur. Zittrain ist ein Geek und das kommt auch rüber.
Die Keynotes werden übrigens auch nach Second Life gestreamt, falls das jemand nutzt. Hier sind die Infos.
Jetzt ist Lawrence Lessig dran. Mal eine neue Show. Auch toll. Aber ich blog mal nicht mit. Die beiden Keynotes sollte man sich lieber später auf Video anschauen.
Lessig hat zum Schluss einen Teilrückzug angekündigt. Zehn Jahre wären genug und es wäre Zeit für ein neues Projekt für die nächsten zehn Jahren. Er wolle nicht mehr nach aussen hin als „Sprecher“ einer grossen Bewegung gesehen werden. Diese Aufgabe müssten viele übernehmen. Für die nächsten Wochen kündigte er seinen Rückzug aus allen Vorständen ausser Creative Commons an (EFF, FSF, Publik Knowledge, etc.). Was das Projekt für die nächsten zehn Jahre sein wird, liess er relativ offen. Aber es scheint, dass er sich mehr in die US-Politik einmischen will. Ob als Jurist oder Politiker ist noch unklar.
Update: Er will wohl mehr darüber forschen, wie Geld die Politik regiert. Also vergleichbar mit dem industriiell-militärischen-komplex, den es frühe rmal gab.
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: iCommons: Political activism
: iCommons: Political activism Gerade ist das Panal „Political activism“ gestartet. Und ich hab kaum noch eine Stimme, weil ich eine Erkältung mitgebracht habe. Ich sollte mit aufs Panel und unsere Arbeit vorstellen. Mir ist es jetzt lieber, ich komme später für ein paar Minuten mit einer Slideshow auf die Bühne, als dort die ganze Zeit zu sitzen und mir ständig vor Publikum die Nase zu putzen und ins Mikro zu husten.
Ansonsten ist es sehr interessant. Dort sitzen Becky Hogge von der britischen Open Rights Group, Erik Josefsson von der EFF, Elizabeth Stark von FreeCulture.org und Cory Doctorow von BoingBoing.
Parallel findet der Workshop „How to Grow Commons Based Business Models“ statt. Die Qual der Wahl, Activism oder Geschäftsmodelle. Beides spannend.
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: iCommons: A Cultural Environmentalist Movement and Beyond?
: iCommons: A Cultural Environmentalist Movement and Beyond? Gerade startet die Session „A Cultural Environmentalist Movement and Beyond?“ mit Cory Doctorow, John Wilbanks, Jennifer Jenkins und James Boyle. Sicherlich eines der spannensten Panels auf dem ganzen iCommons Summit. Dementsprechend ist der Raum auch überfüllt. Und unklar ist, warum die Diskussion nicht im grossen Saal stattfindet. Dort gibt es auch genug Steckdosen. Weiss jetzt gar nicht, ob das hier aufgezeichnet wird.
James Boyle ist immer grosses Kino, wenn er spricht. Er ist Commons-Forscher und gibt einen Überblick zum Thema, was Umweltschutz und Public Domain gemeinsam haben. Und vor allem, was die Umweltbewegung mit der Free Culture Bewegung gemeinsam hat. Leider redet er zu schnell fürs mitbloggen. Eine kurze Zusammenfassung: Von der Umweltbewegung kann man lernen, Bilder zu schaffen um komplexe Zusammenhänge den Menschen erklären zu können. Auf der letzten Wizards of OS 4 hatte ich zu dem Thema mal einen Workshop gemacht, der sich um diese Fragestellung drehte. Tote Robben oder verschmutzte Bäche sind mächtige Bilder, um das Bewusstsein für Probleme zu schaffen. Was sind unsere Bilder?
Jennifer Jenkins ist Direktor des Center for the Study of the Public Domain an der Duke Law School und erklärt Probleme mit dem Copyright anhand von Beispielen. Jugendliche haben einen Film gedreht über ihr Leben. Das grosse Problem war, dass ein Handy mittendrin kurz klingelt und damit eine Rechteverletzung vorlag. Die Rechte dafür zu bekommen kostete 500 Dollar. Ansonsten spricht sie allgemeine Probleme des Copyrights im Bildungssektor an.Gerade wurden erstmal „Bound by Law – Comic“ an alle verteilt. Prima, wollte ich immer schon mal bestellen. Der Rucksack wird immer voller mit interessanten Materialien. Das Comic kann man jetzt auch übersetzen. Wer also Zeit und Lust dazu hat, findet hier alle Infos.
Cory Doctorow berichtet über die Anti-DRM-Bewegung. Ein hilfreiches Bindeglied waren US-Politiker, die keine Ahnung vom Thema hatten, diese aber nach aussen kommunizierten. Gleichzeitig sind radikale Positionen wie vom schwedischen Piratenbüro und der Piratebay notwendig, um zu verdeutlichen, dass eine DRM-kritische Position kein Extremismus ist. DRM-Kritik in einem Satz: „Machines shouldn’t be designed to attack their owners.“
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: iCommons: Jamendo
: iCommons: Jamendo Jamendo wird gerade von Sylvain Zimmer (CTO) vorgestellt. Muss ich zu Jamendo noch viel schreiben? Wohl eher nicht. Wer die Plattform noch nicht kennt: Die Plattform kommt aus Luxemburg und da gibts bisher ca. 3500 verschiedene Musikalben, die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden.
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: iCommons ‑Summit 2007 – Tag 1
: iCommons ‑Summit 2007 – Tag 1 Wir sind da und der iCommons Summit beginnt.
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: iCommons – Summit in Dubrovnik
: iCommons – Summit in Dubrovnik 
Die nächsten Tage könnte es hier etwas ruhiger sein, da ich mich morgen mit der geschätzten Meike via Split nach Dubrovnik zum iCommons-Summit durchschlagen werde. Der Kongress ist quasi das Welttreffen der Creative Commons Bewegung und viele spannende Menschen werden vor Ort sein. Netz gibts theoretisch auch und ich werd dann wieder von dort berichten, wie letztes Jahr auch schon aus Rio.
Danke nochmal für die konkreten Reisehinweise, wie man von Split nach Dubrovnik kommt. Wir werden es mit dem Bus versuchen, da das Schiff Donnerstags leider nicht fährt. Eine Unterkunft suchen wir dann flexibel vor Ort. Wünscht uns Glück, dass das gut klappt.
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: Medienforum NRW
: Medienforum NRW Nächste Woche findet das Medienforum NRW statt. Am Mittwoch gibt es einen „Internationalen Konvergenzkongress“ und ich bin gleich zweimal für irgendwelche Untertage als Podiumsreferent eingeladen. Im Rahmen des „Internetday2007“ soll ich was zu einer Diskussion mit dem Titel „Web 2.0 – Internet fürs Volk oder: Wem gehört das Netz?“ beitragen. Irgendwie sitzen da sonst nur Konzernvertreter auf dem Podium, was Mittags im Raum „Raum Mosel/Produzentenlounge“ stattfindet.
Keine Ahnung, ob das spannend wird, mit 1,5x Burda und 1,5x Holtzbrinck über „Wem gehört das Netz“ zu diskutieren. Also mal schauen. Frag mich nur, über welche „Bewegung“ da diskutiert werden soll?
Die Web‑2.0‑Bewegung stellt die Partizipation der Nutzer in den Vordergrund. Gleichzeitig kaufen immer mehr Großunternehmen die neuen Start-ups wie YouTube und StudiVZ. Kann so der partizipatorische Ansatz gewahrt bleiben, und wer verdient am User Generated Content?
Dann gibts noch den „Podcastday2007“ und ich bin eingeladen zur Diskussion über „Citizen Journalists – Demokratisierung oder Qualitätsrisiko?“ im „Raum Ruhr“. Das findet irgendwann Nachmittags statt.
Was unterscheidet Blogger und Podcaster, die im Netz ihre Meinung äußern, von Amateurreportern, die im Auftrag von Medienunternehmen recherchieren? Wie (kann) partizipativer Journalismus in Medienunternehmen integriert werden? Werden Blogger und Podcaster zur fünften Gewalt, und was hieße das für „professionelle“ Journalisten?
Mal schauen, wie das wird, zweimal an einem Tag auf einem Panel zu sprechen. Zumal ich am Vortag noch von Dubrovnik nach Köln kommen muss.
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: Das Schaufenster Deutschlands: Katastrophal
: Das Schaufenster Deutschlands: Katastrophal German-foreign-policy.com kommentiert das Theater rund um den G8-Gipfel in Heiligendamm: Katastrophal.
Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der G8-Gipfel keines seiner angeblichen Ziele realisieren wird und in ein innenpolitisches Fiasko übergeht. Die überbordende Repression führt zu Auseinandersetzungen zwischen den Regierungsparteien und entwertet das Schaubild von den friedlichen Zuständen in der deutschen Musterdemokratie. Wie es in mehreren Berichten deutscher Diplomaten im Ausland heißt, ist der Eindruck in den Gastländern „negativ“ bis „katastrophal“. In Deutschland, schreibt der Londoner „Independent“, kehrt eine „Polizeistrategie der harten Hand“ zurück – „die alte, deutsche Tölpelei“.