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: Anhörung am Donnerstag: Open Source in der Berliner Verwaltung
: Anhörung am Donnerstag: Open Source in der Berliner Verwaltung Am kommenden Donnerstag, den 3. Mai, gibt es im Berliner Abgeordnetenhaus eine Anhörung des „Ausschusses für Verwaltungsreform, Kommunikations- und Informationstechnik“ zum Thema „IT-Strategie des Landes Berlin: Open Source/Offene Standards beim Einsatz von Software in der öffentlichen Verwaltung“. Die Anhörung ist von 9:30h – 12:30h angesetzt und findet in Raum 113 statt.
Ich bin am Donnerstag leider nicht in Berlin. Würde mich aber über eine Berichterstattung freuen. Wer dabei sein möchte, hat folgende Möglichkeiten zur Anmeldung:
- akkreditieren lassen über Ressort Öffentlichkeitsarbeit, Frau Sertcan, Tel.: 2325 1051
– Anmeldung als Besucher bei Frau Schulz, Tel.: 2325 1064
– Anmeldung online+[Danke an Bastian]
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: Berlin – Dubrovnik?
: Berlin – Dubrovnik? Wenn nichts dazwischen kommt, will ich Mitte Juni nach Dubrovnik in Kroatien zum iCommons Summit 2007 fahren. Aber erstmal stellt die Anfahrt eine gewisse Herausforderung dar. Direktflüge von Berlin gibts nicht, nur umständliches Umsteigen innerhalb Deutschlands, was wiederum die Preise extrem erhöht. Daher mal die Frage an die werten LeserInnen, ob es intelligentere (im Sinne von preiswerteren) Anreisemöglichkeiten gibt? Abflug muss nicht unbedingt Berlin sein, sondern Leipzig, Hamburg und notfalls Frankfurt liegen ja noch mit Bahncard in Reichweite. Gibt es neben Zagreb (Da gibts eine Köln-Zagreb-Verbindung) irgendwelche internationalen Flughäfen in der Nähe von Dubrovnik, die mittels Zug nah erreichbar sind? Über sachdienliche Hinweise freue ich mich in den Kommentaren.
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: Free Kareem
: Free Kareem Bisschen kurzfristig: Aber wer morgen früh in Berlin Lust und Zeit hat, kann zwischen 11:00 bis 11:30 Uhr vor den Ägyptischen Botschaft für die Freilassung des Ägyptischen Bloggers Abdelkareem Nabil Soliman demonstrieren. Morgen finden in verschiedenen Städten und Ländern kleine Kundgebungen statt.
[via]
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: FSFE-Fellow-Event in Düsseldorf am 7.5.
: FSFE-Fellow-Event in Düsseldorf am 7.5. Die Düsseldorfer Fellows der Free Software Foundation Europe präsentieren am Montag 07.05.2007 um 19:30 Uhr im Saal der Gaststätte „Philipp“ „Shane Mc Coughlan – Coordinator of the Freedom Task Force (FTF) mit einem Vortrag zum Thema „An overview of Free Software licensing and the Freedom Task Force“.
Free Software licensing appears to be a formidable subject, encompassing as is does the specialised fields of both technology and law; an initial glance would suggest that two forms of expertise are required to understand it. However, Free Software licensing is less formidable than it appears. In this talk the audience will be introduced to Free Software licensing and the emerging Free Software support networks, and will learn why Free Software Foundation Europe (FSFE) established the Freedom Task Force. The audience will learn what services the FTF offers, and how it supports individuals, projects and businesses in Europe.
Der Eintritt ist frei.
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: Umweltgerechtigkeit in der globalen Computerproduktion
: Umweltgerechtigkeit in der globalen Computerproduktion Am Montag, 23.4., fand eine inhalts- und aufschlussreiche kleine Veranstaltung organisiert vom WEED PC Global Projekt in Köln statt, die die Wertschöpfungskette von Computer Hardware, ausgehend von der Rohstoffgewinnung über Produktion bis Entsorgung unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten beleuchtete. Als zentralen Bezugspunkt der Veranstaltung stellte Soenke Zehle den Zwischenstand seines WEED Arbeitspapieres zum Thema vor.
Hier einige kurze interessante Aspekte und Links, die ich dabei kennengelernt habe:
Einleitend wurde die Problematik der extrem kurzen Produktzyklen (von im Schnitt 2,5 Jahren) von Computerhardware (und auch Mobiltelefonen) und des somit grossen Materialumsatzes thematisiert. Das Design unterstütze die Kurzlebigkeit durch nicht-modularen Aufbau, bei dem das Austauschen defekter Einzelteile teilweise nicht möglich ist. Die dezentralen, hoch-globalisierten Produktionsprozesse sowie die raschen Innovationszyklen in der Computerindustrie machten ein exaktes Nachvollziehen der Wertschöpfungsketten inklusive der einzelnen Komponenten, z.B. für eine Zertifizierung, nahezu unmöglich. Das WEED Papier verfolgt den Ansatz der Umweltgerechtigkeit und behält dabei soziale wie ökologische Belange gleichermassen im Blick.
Im ersten Themenblock ging es um Rohstoffe im Zusammenhang mit Computerproduktion. Während Computer allgemein mit Entmaterialisierung assoziiert werden, ist ihre Herstellung doch sehr materialintensiv, zumal angesichts der Massenproduktion. Eine Vielzahl von, zum Teil seltenen, Metallen wird in Hardware verarbeitet – im Detail wurden hier die Rohstoffe Kupfer und Wasser (> wasserintensive Chip-Produktion) vorgestellt.
Zum Themenblock Produktion stellte Zeina Alhajj von Greenpeace International Ergebnisse der Studie „Cutting Edge Contamination“ vor, die teilweise starke toxische Verschmutzungen (z.B. Flammhemmer PBDE), in Boden und Grundwasser rund um Computerteile herstellende Firmen in Südostasien und Lateinamerika identifzierte. Mit der Toxic Tech Campaign möchte Greenpeace die grossen Computerhersteller zu mehr Verantwortung für die ökologischen Auswirkungen ihrer Produkte bewegen, sowohl im Design als auch in der Entsorgung. Als Anreiz erstellt Greenpeace ein regelmässiges Öko-Ranking von Computerherstellern, welches die Policies und Praktiken bezüglich Giftstoff-Verarbeitung in der Herstellung und Verantwortung gegenüber Altgeräten bewertet. Interessant ist die Bewegung von Firmen auf der Skala innerhalb kurzer Zeit, bzw. das Verharren eines vielgeliebten Herstellers auf dem letzten Platz. Die Diskussion ergab, dass ein Öko-Ranking zwar ein guter Schritt sei, aber wichtige Aspekte wie Sozialstandards ausblende.
Zum Thema Entsorgung und Verantwortung von Firmen für Altgeräte gab es Referenten vom Umweltbundesamt und vom Verband kommunaler Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Hier habe ich gelernt, dass es zwar gesetzliche Richtlinien gibt, die die Verwendung toxischer Stoffe in Elektrogeräten in der EU einschränkt, aber dass z.B. keine rechtliche Grundlage und Praxis zum Monitoring der Ausfuhr von Elektronik-Altgeräten z.B. in Entwicklungsländer existiert. Die Geräte der kommunalen Altgeräte-Sammlung (die von den Kommunen finanziert werden) kämen rein in die Wiederverwertung, aber nicht die Wiederverwendung, da die Hersteller allein Interesse an den wertvollen Sekundärrohstoffen wie Kupfer hätten.
Zum Ausklang habe ich dann noch etwas zu den Möglichkeiten von Freier Software und nachhaltiger Computernutzung erzählt. Und festgestellt, dass das Thema „faire“ Hardware auf jeden Fall mehr Beachtung verdient. Das WEED-Arbeitspapier wird demnächst online zu finden sein.
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: re:publica – Nachlese (auch kurz)
: re:publica – Nachlese (auch kurz) Nachdem Johnny am Wochenende auf Spreeblick schon ein kurzes Fazit gebloggt hat, komme ich heute auch dazu. Kurzfassung: Es war schöner, als wir je gehofft haben. Ich hab sowas auch noch nie erlebt: Es kommen doppelt soviele Menschen wie geplant, die Vorbereitung war sehr viel Improvisation, man öffnet die Tür und ab dann war es nur noch entspannt. Abgesehen von Schlafdefiziten bei mir und anderen, die sich regelmässig am frühen Nachmittag bemerkbar machten. Unser Ziel war, einen Ort zu schaffen, wo Menschen zusammenkommen, gemeinsam denken, sich vernetzen, lernen und Spass haben. Das haben wir anscheinend sehr zufriedenstellend geschafft. Wobei wir uns auch beim Wetter bedanken müssen, das war zwar geplant, aber wir hatten eher weniger Einfluss auf den Erfolg.
Schön fand ich, soviele sympathische Menschen mal im realen Leben kennen zu lernen, deren Blogs ich lese. Oder die mir sonstwo im Netz begegnen. Nicht so schön fand ich, dass ich einige Teilnehmer unbedingt mal kennenlernen wollte und das irgendwie nicht klappte. Toll war das Feedback. Und das Gefühl, dass man eine grössere Konferenz organisiert und die Tage der Konferenz fast als Urlaub empfindet. Nicht so toll war, dass ich geplant hatte, auch viel mit Medien rumzuspielen – ich liess aber die meiste Digitaltechnik im Rucksack und kommunizierte lieber mit Menschen. Naja, ist ja irgendwie doch toll. Richtig toll war funktionierendes freies WLAN und als Dank befinden sich jetzt ca. 20 Access-Points im Besitz der Berliner Freifunk-Community, die damit freie Infrastrukturen in Berlin ausbauen.
Wir haben viele Ideen und Feedback für nächstes Jahr bekommen. Und freuen uns schon auf die Organisation, die wir auch offener gestalten wollten. Mit den Teilnehmern, die dieses Jahr dabei waren und anderen, die nächstes Jahr dazu kommen wollen. Beim ersten Mal war dies eher schwierig. Zuwenig Vorbereitungszeit und viele konnten sich nicht vorstellen, welche Vision wir mit der re:publica realisieren wollten. Jetzt wissen viele, wie eine Konferenz aussehen soll, die uns Spass macht. Ab jetzt muss man auch nicht mehr alles neu ausdenken, planen und improvisieren. Jetzt gehts ans Remixen, besser machen und veredeln.
Danke an alle, die mitgeholfen haben! Und danke an alle, die zu den drei schönen und entspannten Tagen beigetragen haben!
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: Deutsche Welle: Blogs im Iran
: Deutsche Welle: Blogs im Iran Die Deutsche Welle lädt am heutigen Montag, den 16. April 2007, 19.00 Uhr, im Berliner Literaturhaus (Fasanenstraße 23, Charlottenburg) zu einer Blogpräsentation ein. Experten geben in deutscher Sprache einen Einblick in die iranische „Blogosphäre“.
Anlass: Deutsche Welle startet neues Internet-Angebot für Iran Etwa 70 Prozent der Bevölkerung im Iran sind 30 Jahre und jün¬ger.
Unter den rund 75 Millionen Einwohnern haben Schätzungen zufolge bereits knapp elf Prozent einen Zugang zum Internet. Das ist der Hauptgrund für den Start der eigenen Online-Redaktion. Das Radio-Programm in Farsi der Deutschen Welle gibt es schon seit 45
Jahren.Zur Veranstaltung:
Es wird eine Präsentation geben, und danach eine Diskussionsrunde zur Rolle und Wirkung des Internets als Plattform für freie Meinungsäußerung im Iran am Bespiel iranischer Weblogs.Anwesend:
Pantea Kiani (Pseudonym), Journalistin und Bloggerin, www.ghorbatestan.com, www.ghorbatestan.blogspot.com
Professor Nima Mina, Vergleichende Literaturwissenschaften, School of Oriental and Asian Studies, London
Professor Udo Steinbach, GIGA Institut für Nahost-Studien
Herr Mahmoud Tadjallimehr, Dipl. Ingenieur, Publizist und Experte für technische Internetfragen.
Dr. Jamsheed Faroughi, Leiter DW-RADIO/persisch
Dr. Mohammad-Reza Nikfar, DW-WORLD.DE/persian
Moderation: Farhad Payar, DW-WORLD.DE/persian -
: Medienspiegel zur re:publica
: Medienspiegel zur re:publica Einen Medienspiegel zur re:publica sammeln wir im Wiki. Das Blog-Interesse ist riesig. Drei von zehn Top-Suchbegriffen bei Technorati sind re:publica-relevant. Wow.
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: re:publica hat begonnen
: re:publica hat begonnen Hier wird die nächsten Tage nicht viel geschrieben werden, weil wir seit heute morgen alle auf der re:publica sind. Schön hier und so, rappelvoll, und Markus muss schon den ganzen Tag Interviews geben. Links zu Fotos und allerhand Berichten aus der Blogosphäre gibt es auf der Konferenz-Seite.
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: re:publica – Interviews als Podcast
: re:publica – Interviews als Podcast Einer der liegengebliebenen To-Do´s für die re:publica war bei mir noch Podcasting-Interviews mit verschiedenen Referenten zu machen. Das hat mir aber jetzt Nicole Simon abgenommen, die schon verschiedene interessante Interviews gemacht hat. Weitere folgen noch und Freitag bin ich dran. Hier ist der Podcast-Feed. Und das sind die Interviews:
# Johnny Haeusler (Spreeblick)
# Dirk Olbertz (Blogscout)
# Julian Kücklich über Utopien
# Rainer Kuhlen über Verantwortung für eigene Werke
# Nico Lumma über die Chancen von Politik in D.
# Andrea Götzke über Netz für Entwicklungsländer
# Ahmet Emre Acar über Computerspiele
# Thomas Knüwer über die Zukunft von Zeitungen
# Torsten Kleinz über Trolle
# Ralf Bendrath über Vorratsdatenspeicherung
# Martin Haase über Wikipedia
# Udo Vetter über sein Anwaltsblog
# Jan Schmidt über Wissenschaftler in der Blogosphäre
# Matthias Oborski
# Volker Grasmuck
# Falk Lüke
# Hugo E. Martin
# Stephan Baumann
# Markus BeckedahlDie Interviews bieten einen schönen Überblick über das vielfältige Programm der „re:publica – Leben im Netz“, das wir gestaltet haben. Ich freu mich, dass es nächste Woche live geht.
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: ICANN hat Nutzervertretung für Europa
: ICANN hat Nutzervertretung für Europa Auf der ICANN-Tagung in Lissabon wurde u.a. die europäische Nutzervertretung für ICANN gegründet. Heise berichtet darüber, und ein Heise-Kommentator hat einen Hinweis auf einen sehr lesenswerten Text eines ehemaligen Nutzervertreters hinterlassen, der begründet, warum er dort ausgestiegen ist. (Kann sich noch jemand erinnern, dass vor der Internet-Ewigkeit von sieben Jahren Andy Müller-Maguhn vom CCC von den europäischen Internet-Nutzern direkt in den ICANN-Vorstand gewählt wurde und dort normales stimmberechtigtes Mitglied war?)
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: Tagung: Geistiges Eigentum – Eine Bedrohung für Entwicklung und Gerechtigkeit?
: Tagung: Geistiges Eigentum – Eine Bedrohung für Entwicklung und Gerechtigkeit? Vom 13.– 15.4.2007 findet in Schwerte die Tagung „Geistiges Eigentum – Eine Bedrohung für Entwicklung und Gerechtigkeit?“ statt. Organisiert und ruchgeführt wird sie von INES, EED, ev. Akademie Iserlohn und dem Netzwerk Freies Wissen.
Wir wollen auf dieser Tagung voneinander lernen, Kontroversen identifizieren und diskutieren. Wir wollen der unkritischen Befürwortung geistiger Eigentumsrechte eine differenzierte Sicht entgegensetzen und einen gerechteren Ausgleich der verschiedenen Ziele fordern. Dafür wollen wir gemeinsam nach Handlungsperspektiven suchen und Strategien entwickeln. Wir richten uns mit dieser Tagung an alle, die im Bereich Wissenszugang und geistiges Eigentum bisher haupt- oder ehrenamtlich aktiv sind oder es werden wollen.
Das Tagungsprogramm findet sich hier als PDF.
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: Call for Papers für die FrOSCon
: Call for Papers für die FrOSCon Die FrOSCon wird dieses Jahr wieder stattfinden und hat einen Call for Papers gestartet. Dieser endet am 4. Juni.
Die FrOSCon ist eine zweitägige Konferenz rund um die Themen Freie Software und Open Source, die am 25. und 26. August 2007 an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin bei Bonn stattfindet. Im Vordergrund der Konferenz steht ein reichhaltiges Vortragsprogramm, das aktuelle Themen aus dem Bereich Freie Software und Open Source beleuchtet. Darüberhinaus wird Entwicklern großer Freier Software oder Open Source Projekte Raum geboten, um eigene Treffen, aber auch ein eigenes Programm zu organisieren. Die FrOSCon findet 2007 bereits zum zweiten mal statt. Veranstaltet wird sie vom Fachbereich Informatik in Zusammenarbeit mit der Linux/Unix User Group Sankt Augustin, der Fachschaft Informatik und dem FrOSCon e.V.
Sobald ich Zeit habe, werde ich auch was einreichen.
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: Designwettbewerb: AK Vorratsdatenspeicherung sucht Logo
: Designwettbewerb: AK Vorratsdatenspeicherung sucht Logo Der AK Vorratsdatenspeicherung, der vor weniger als eineinhalb Jahren entstanden ist, hat eine erstaunliche Dynamik entwickelt. Mehr als 12.000 Unterschriften für die geplante Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung, mehr als Tausend individuelle offene Briefe an die Abgeordneten der Großen Koalition, zwei Demonstrationen (die nächste Demo gegen den Überwachungswahn ist am 14. April in Frankfurt), gemeinsame Erklärungen mit bis zu 27 großen und kleinen Verbänden, und inzwischen gibt es sogar eine Reihe von Ortsgruppen. Alles recht ermutigend. Wir machen auf der Re:Publica übrigens auch einen Workshop „Kreativ gegen die Vorratsdatenspeicherung“.
Eine der großen Fragen bei der Außenkommunikation war dabei immer: Wie visualisiert man Vorratsdatenspeicherung? Wie visualisiert man die Privatsphäre? Dazu gibt es jetzt einen Wettbewerb:Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung („AK Vorrat“) sucht seit einem Jahr das Logo schlechthin, welches die Thematik „Vorratsdatenspeicherung,“, „Pauschale Überwachung aller Bürger“, „Gefahr für Privatsphäre, Grundrechte und Demokratie“ anschaulich und frisch verdeutlicht.
Uns bringt diese Aufgabe zur Verzweiflung. Es gab verschiedene Entwürfe, aber das perfekte Logo suchen wir noch immer. Zum Glück gibt es das Web 2.0, das Social Web!
Wir rufen hiermit in der Blogosphäre einen Design-Wettbewerb aus:
Wer entwirft das schönste, beste, noch nie dagewesene, coolste, modernste Logo aller Zeiten für den AK? Wessen Name wird in die Geschichte des Blogosphäre eingehen als Retter des Datenschutzes und Held der Demokratie?
Wir wünschen Euch viel Glück und sind sehr gespannt auf Eure Einsendungen!
Schickt eure Entwürfe bzw. die Links zu euren Blogeinträgen/Entwürfen bitte an
oder veröffentlicht sie auf http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/?title=Logo Die besten Logos werden auf der Re:Publica präsentiert, vielleicht haben wir bis dahin auch schon einen Gewinner.
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: re:publica – Programm entwickelt sich
: re:publica – Programm entwickelt sich Das Programm der „re:publica – Leben im Netz“-Konferenz entwickelt sich immer weiter. Das ist auch der Grund, weshalb ich gerade etwas weniger hier zum bloggen komme. Immerhin wollen mehr als 60 Einzelveranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorträge und kulturelle Events in den drei Tagen vom 11.–13. April organisiert und vorbereitet werden. Das kostet mich ganz schön viel Zeit, macht aber auch Spass. Das derzeitige Programm hat schon viele Themen, die auch in diesem Blog behandelt werden. Und viele Einzelveranstaltungen sind noch nicht sichtbar, werden es aber in den nächsten Tagen sein. Ich bastel im Moment noch Themenstränge: So wird es z.B. mehrere Vorträge hintereinander zu verschiedenen Aspekten von „Games-Culture“ geben, ebenso gibt es mehrere Vorträge zu den Creative Commons Lizenzen und wie man sie anwendet.

Bisher gibt es schon mehr als 160 Anmeldungen, dazu weitere knapp 100 Vortragende und Helfer. Der reguläre Preis (alle drei Tage) beträgt 60 Euro. Blogger und Podcaster erhalten einen Rabatt von 20 Euro, wenn sie auf dem eigenen Blog ein re:publica-Banner einbauen, zahlen also nur 40 Euro. Unternehmen zahlen 100 Euro pro Person. Anmelden kann man sich hier. An der „Abendkasse“ wird es aber auch noch Karten geben. Wer sich das nicht leisten kann und aus Berlin kommt: Wir suchen noch Helfer, die für bestimmte Jobs dann kostenlos Eintritt bekommen. Z.B. das Mikrophon während der Diskussionen herumzutragen.
Bei einem Thema sind mir leider Referenten abhanden gekommen: „Anonym bloggen und anonym im Netz bewegen“. Wer dazu gerne einen Workshop machen möchte, kann mir eine Mail schreiben. Würde das Thema gerne dabei haben. Dafür steht schon ein Workshop fest, um kreative Ideen gegen die Vorratsdatenspeicherung zu diskutieren und zu überlegen.
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: Live: EU-Konferenz zum digitalen Verbraucherschutz
: Live: EU-Konferenz zum digitalen Verbraucherschutz Ich bin gerade im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung angekommen. Hier findet seit gestern Abend die Konferenz “Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt: Beiträge der Verbraucherpolitik” statt, die vom Verbraucherschutzministerium im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft durchgeführt wird. Gestern Abend gab es aber nichts interessantes zu bloggen.
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: Charta Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt 2007
: Charta Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt 2007 Noch bevor ich rüber ins Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zur EU-Verbraucherschutzkonferenz gehe, hat der Bundesverband Verbraucherzentrale schon die „Charta Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt 2007″ (PDF) online gestellt, die dort vorgestellt werden soll. Passend dazu gibt es auch eine Pressemitteilung: „Charta soll Konsumenten im Internet besser schützen“. Ich weiss ja nicht, wie eine (unverbindliche) Charta meine Verbraucherrechte schützen und stärken soll, aber das sei hier mal dahin gestellt. VZBV-Chefin Edda Müller erklärt dann auch passend in der Pressemitteilung: „Verbraucherrechte dürfen nicht zu virtuellen Rechten verkommen“. Also erstmal eine symbolische Charta…
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die neue Charta der digitalen Verbraucherrechte begrüßt. Die heute von Bundesverbraucherminister Seehofer vorgestellte Charta definiert Grundrechte der Verbraucher in der digitalen Welt. Dazu gehören das Recht auf Datensicherheit, der Datenschutz im Internet, das Recht auf Privatkopien bei digitalen Inhalten sowie der Anspruch auf Interoperabilität, also auf einheitliche technische Standards bei Hardware und Software. „Verbraucherrechte dürfen nicht zu virtuellen Rechten verkommen“, sagte vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller. „Die Charta bildet das Fundament für ein verbraucherpolitisches Gesamtkonzept, um starke Bürger- und Verbraucherrechte auch in der digitalen Welt durchzusetzen.“
Die Charta der digitalen Verbraucherrechte war auf Initiative des Europäischen Verbraucherverbands BEUC im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ausgearbeitet worden. „Die Charta muss eine Leitplanke darstellen für die künftige politische Debatte über das Urheberrecht, Datenschutz und den Kampf gegen Spamming und Phishing“, sagte vzbv-Chefin Edda Müller.
Ich berichte gleich mal live von der Konferenz. Hoffe, das offene WLAN gibt es da immer noch.
Erste Einschätzung nach einem kurzen Überfliegen der Charta: Blumige Worte und sehr zahm in den Forderungen. Fast schon langweilig. Da haben sowohl der europäische Verbraucherschutz-Dachverband BEUC als auf der VZBV schon progressivere Papiere veröffentlicht mit einem stärkeren Fokus auf Verbraucherrechte in der digitalen Welt. Aber vermutlich ist das erstmal ein minimales Konsenspapier mit dem Verbraucherschutzministerium. Das werde ich gleich mal rausfinden.
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: Montag ist wieder Webmontag in Berlin
: Montag ist wieder Webmontag in Berlin Montag ist wieder Webmontag in Berlin. Wie immer im newthinking store.
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: Freiheit statt Angst – Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn
: Freiheit statt Angst – Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung lädt ein zur Demonstration nach Frankfurt am Samstag, den 14. April ab 15 Uhr: Freiheit statt Angst – Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn. Und hier ist die Pressemitteilung:
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: Diskussion: Staat surft mit – Journalisten unter Generalverdacht?
: Diskussion: Staat surft mit – Journalisten unter Generalverdacht? Mal wieder eine Diskussion in Berlin: Staat surft mit – Journalisten unter Generalverdacht?
Die dpa-Tochter news aktuell und der BundesverbandDeutscher Zeitungsverleger (BDZV) veranstalten zum vierten Mal eine gemeinsame Podiumsdiskussion. Experten aus Politik und Journalismus diskutieren über das Thema „Staat surft mit – Journalisten unter Generalverdacht ?“. Die Veranstaltung findet am 20. März 2007 im Haus der Presse in Berlin statt.
Der Staat will heimlich über das Internet Computer durchsuchen. Des Weiteren plant das Bundesjustizministerium im Rahmen eines Gesetzes, Telekommunikationsunternehmen zur sechsmonatigen Speicherung von Verbindungsdaten zu verpflichten. Durch diese „Vorratsdatenspeicherung“ könnten staatliche Institutionen nachvollziehen, wer wann mit wem per E‑Mail oder Telefon kommunizierthat und welche Seiten im Internet besucht wurden. Das Gesetz könnte den Schutz der journalistischen Information gefährden, der eine wichtige Grundlage für einen investigativen Journalismus bildet. Wie kann unter diesen Bedingungen die Pressefreiheit gewährleistet werden?
Es diskutieren:
* Wolfgang Bosbach, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag * Dr. Stefan Geiger, Politischer Korrespondent der Stuttgarter Zeitung * Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit * Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes. Dr. Wolfram Weimer, Chefredakteur des Magazins „Cicero“, moderiert die Diskussion.
Die Veranstaltung beginnt am 20. März um 18 Uhr im Haus der Presse, Markgrafenstraße 15. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung unter sommerfeld@bdzv.de möglich.