e-Democracy

  • : Neustart bei Junge Union TV
    Neustart bei Junge Union TV

    Die Junge Union hat einen eigenen Youtube – Channel. Nun beschwert sie sich über einen „mutmasslichen Hackerangriff“, durch den wohl alle Videos gelöscht wurden. Man wisse noch nicht, ob es „durch einen unwahrscheinlichen technischen Defekt“ oder „mutwillig durch Dritte geschehen“ ist. Das Erste kann man wohl ausschließen und vermutlich hat man ein Passwort verwendet, was sehr einfach durch ausprobieren zu finden war.

    Die Aktion ist nicht schön und ziemlich daneben. Sie zeigt aber wieder anschaulich, wie wichtig (halbwegs-) sichere Passwörter sein können. Schon die kurzfristige Übernahme des CDU_News-Twitter Accounts Anfang Mai zeigte, dass nicht ur in Wahlkampfzeiten die eigenen Kanäle ähnlich gut verriegelt werden sollten wie das eigene Wahlkampfbüro. Letzteres bleibt doch auch nicht (halbwegs) offen, indem man den Schlüssel an der Tür lässt.

    Der „rechtsfreie Raum“ darf auch nicht in der Pressemitteilung fehlen: „Das Internet ist kein moral- oder rechtsfreier Raum. Deshalb fordert die Junge Union einen fairen Internetwahlkampf und tritt gerade in Wahlkampfzeiten für einen offenen und freien Meinungsaustausch im Netz ein.“

    [Danke an Michael]

    17. Juli 2009 50
  • : Open-Government Petition
    Open-Government Petition

    Es gibt eine neue ePetition, die sich für offene APIs einsetzt: Behörden und Verwaltungsverfahren – Bereitstellung einer Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung. Bisher hat sie 617 Mitzeichner

    Der Deutsche Bundestag möge eine API (Application Programming Interface) für sämtliche im Zusammenhang mit dem demokratischen Prozess erhobenen Daten bereitstellen, um so die Transparenz zu erhöhen.

    Begründung

    Daten wie z.B. Wahlergebnisse auf Bundes‑, Länder- und Kommunalebene, Statuszustände von Gesetzesvorhaben, Abstimmungsverhalten von Abgeordneten bei öffentlichen Abstimmungen, alle öffentlich zugänglichen Daten, die bereits im demokratischen Prozess erhoben werden, sollten über eine moderne und standardisierte Schnittstelle programmatisch abrufbar sein. Es soll technisch versierten Bürgern möglich sein, die Daten für Softwareentwicklung zu nutzen, weiterzuverarbeiten und in aufbereiteter Form wieder zu veröffentlichen. Damit könnte die Transparenz unserer Demokratie erhöht werden und eine Partizipation am demokratischen Prozess unterstützt werden. Die um die API entstehende Software wird dem Bürger den Zugang zu diesen Informationen erleichtern.

    16. Juli 2009 12
  • : 5.Kurzstudie: Online-Wahlkampf kommt noch nicht in Fahrt
    5.Kurzstudie: Online-Wahlkampf kommt noch nicht in Fahrt

    Wir haben heute die 5. Kurzstudie zu „Politik im Web 2.0“ (PDF) veröffentlicht. Untersucht wurde die Präsenz von Parteien, Jugendorganisationen sowie Spitzenpolitikern der Parteien und Jugendorganisationen in den in Deutschland relevantesten Social Networks (StudiVZ, MySpace, Facebook) sowie auf YouTube und Twitter. In der fünften Ausgabe (Juli 2009) ist klar, auf welche Plattformen welche Partei setzt.

    Aus der Pressemitteilungen die Key-Findings:

    „Es hat sich viel getan in Politik und Internet: die Europawahl 2009 ist gelaufen. Die Parteien haben einer ersten Bewährungsprobe hinter sich gebracht und stehen in den Startlöchern für den Endspurt zur Bundestagswahl am 27. September. Nun könnte man erwarten, dass durch die Europawahl und die anstehende Bundestagswahl eine Art Wahlkampffieber ausgebrochen sei und die Parteien sich in ihrem Engagement im nach wie vor als neu angesehenen Medium zu überbieten suchten. Hierfür liefern unsere Zahlen keine Belege.

    Die Daten bieten Hinweise darauf, dass die Parteien entweder unterschiedliche Strategien zur Erreichung ihrer Wähler im Web 2.0 gewählt haben, oder dass sich schlicht ihre User an unterschiedlichen Orten im Netz aufhalten. So sind zum Beispiel bei Facebook überproportional starke Grüne- und SPD-Gruppen zu finden, bei StudiVZ sind besondere die FDP und die Union hervorzuheben. Die Linkspartei scheint in der Web 2.0‑Nutzerschaft weiterhin nicht soviel Interesse hervorzurufen, wie dies die anderen Parteien für sich reklamieren können.

    Beim Microblogging-Dienst Twitter ist auffällig, dass Bündnis’90/Die Grünen, die früh diesen Dienst für sich entdeckten, ihre „Follower“-Zahl weiter deutlich steigern konnten und damit den Vorsprung gegenüber den anderen Parteien hielten bzw. weiter ausbauten.

    Insgesamt ist bei den Videoplattformen ein deutliches Wachstum der Zugriffe zu verzeichnen, was nicht zuletzt auf die prominentere Platzierung eben dieser Inhalte auf den Parteiwebsites und ähnlichen Onlinevertretungen der politischen Parteien und ihrer Kandidaten, Gliederungen und Funktionäre zurückgeführt werden.

    Bei StudiVZ hat sich die Etablierung eines neuen Features bemerkbar gemacht, dass den Parteien eine prominente Platzierung auf der Website bietet. Dieses wird deutlich stärker frequentiert als die schon länger existierenden Gruppen.

    Angela Merkel spielt ihren Kanzlerinnen-Bonus auf allen Plattformen aus und lässt Frank-Walter Steinmeier immer weit hinter sich.“

    8. Juli 2009 7
  • : Markus Majowski reloaded
    Markus Majowski reloaded

    Erinnert Ihr Euch an das Angela Merkel Fan-Video von Markus Majowski bei CDUtv auf Youtube? Nachdem es einmal schon gelöscht und gleichzeitig durch eine neue Version ohne Kommentarfunktion ersetzt wurde, ist es jetzt vollkommen entfernt. Die viele Aufmerksamkeit in Blogs wurde der CDU vielleicht zu heikel. Dafür gibt es bei Youtube noch eine Fan-Version des Fan-Videos als Remix zu sehen. Das könnte zwar sprachlich etwas netter, lustiger und intelligenter sein, aber das Original ist ja leider nicht mehr zu sehen.

    7. Juli 2009 10
  • : ARD startet Netzrauschen
    ARD startet Netzrauschen

    tagesschau.de und ARD-aktuell haben heute mit Netzrauschen ein neues Format zur Bundestagswahl vorgestellt. In der heißen Wahlkampfphase sollen ab Mitte August bis zum Wahltag täglich ca. fünf Minuten lange Video-Gespräche mit Politikern, Bloggern und Kampa-Managern veröffentlicht werden. Der Moderator Jan Hendrik Becker und die Netzrauschen-Redaktion „folgen den Spuren, die die Wahlkämpfer im Netz hinterlassen“. Im Pilot-Film ist Kajo Wasserhövel zu Gast, der Kampagnenmanager der SPD. Und bekommt u.a. Fragen zur Piratenpartei und dem Zensursula-gesetz gestellt. Gleichzeitig gibt es ein „Making of“ zu sehen.

    Das Format wirkt sympathisch. Allerdings vermisse ich noch einige Netz-typische Features, die man schnell einbauen sollte: Weder gibt es einen Video-Podcast der Episoden, noch findet sich das Video auf Youtube. So klappt das mit der Verbreitung aber nicht so gut, wenn ich hier nichts einbinden kann. Auch wäre die Verwendung einer Creative Commons Lizenz sinnvoll.

    3. Juli 2009 15
  • : Video: Guttenberg gegen die dunkle Seite
    Video: Guttenberg gegen die dunkle Seite

    Die Tage hatte ich es schon beim Fan-Video von Markus Majowski angekündigt: Der Onlinewahlkampf wird langsam lustig wird. Ein Guttenberg-Fanvideo von dem Youtube-Nutzer wahlsieg09 zeigt, was noch spannendes kommen kann: Guttenberg gegen die dunkle Seite.

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    Im ersten Teil wird zum Anthem aus dem Soundtrack von „Requiem for a dream“ die dunkle Seite der Macht in Form von Rot-Rot-Grünen Politiker-Bildern an die Wand gemalt und dann kommt zu eine Cover-Version von „Bonnie Tyler – Holding Out For a Hero“ aus dem Shrek2-Soundtrack die helle Seite der Macht in Form von Wirtschaftsminister zu Guttenberg. Ist nicht schlecht gemacht und hat mich gerade echt zum lachen gebracht.

    Da es sich hier offensichtlich um einen CSU-nahen Mash-Up handelt: Die Verwendung der urheberrechtlich geschützten Musik und Bilder ohne Lizenz ist übrigens nach geltender Rechtslage illegal und soll nach Ansicht der CDU/CSU im Extremfall mit nichts weniger als Internetentzug bestraft werden. Darauf kann man doch mal bei den eigenen Partei-Spitzen hinweisen.

    3. Juli 2009 24
  • : Trupoli: Tote Politik-Community?
    Trupoli: Tote Politik-Community?

    Die 2007 mit viel VC-Geld und wenig Konzept gestartete Web 2.0 Politik-Community Trupoli scheint endgültig gestorben zu sein. Die Idee hinter der Plattform war, dass man Zitate von Politikern einstellen und Zitate auch bewerten kann. Das hat aber nie wirklich funktioniert. Die Plattform blieb langweilig, unrelevant und unnötig. Weder für Nutzer noch für Politiker war ein Mehrwert erkennbar. Unklar war auch, was für ein Geschäftsmodell dahinter steht. Anfänglich war wohl der große Werbemarkt angepeilt, später wollte man irgendwie mit den Nutzerstatistiken Geld verdienen, quasi als „user-generated Meinungsforschung“ (Wobei immer ersichtlich war, dass man mit den dort erzeugten Nutzerwertungen keinerlei reale Abbildung hinbekommen würde). Dazu sollten auch Premium-Pakete für Politiker verkauft werden. Man dachte daran, dass diese ihre Bewertungen auf die eigene Seite einbinden können. Hat aber wohl kaum einer gemacht.

    Lustig waren auch die Ansichten des Investors Olaf Jacobi zum Erfolg der Plattform. Politik-Digital zitierte ihn im November 2007 mit: „Wir gehen davon aus, dass mehrere zehntausend bis hunderttausend User schnell erreicht sind“. Letztes Jahr im Sommer waren es dann tatsächlich rund 3000. Im Sommer 2008 fusionierte man mit dem „Politik-Informationsdienst“ Polixea, „um das führende unabhängige Politikportal in Deutschland“ zu werden. Hat alles nichts geklappt. Polixea verschwand im Mai aus dem Netz und nun scheint bei Trupoli der Tod eingetreten zu sein. Auf der Plattform findet man nur noch überall diese Fehlermeldung:

    Der letzte Eintrag im Corporate Blog ist von Februar. Und telefonisch ist die Trupoli AG nicht mehr erreichbar. Unter der im Impressum angegebenen Nummer geht nicht mal ein Anrufbeantworter an. Ein Verlust für die deutsche Politik im Netz – Landschaft ist es nicht. Die Plattform hat im Gegensatz zur vollmündigen Aussenkommunikation nie wirklich funktioniert. Und ich kenne auch niemanden, der dem Konzept mit Geschäftsmodell je eine Chance gegeben hat.

    3. Juli 2009 21
  • : Das offizielle Datenschutzforum
    Das offizielle Datenschutzforum

    Auf der Webseite des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit gibt es jetzt ein offizielles Forum rund um die Themen der Behörde. Viel los ist da noch nicht. Bisher gibt es nur nur die Frage „Sind meine Daten geschützt? Ist der Datenschutz noch zeitgemäß?“ Aber das kann sich ja noch ändern, weitere Fragen sind in der Pressemitteilung angekündigt: Neues Datenschutzforum im Internet.

    Schaar: „Wir alle haben in unserem Alltag mit dem Thema Datenschutz zu tun. Es wird Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger ihr Wissen, ihre Meinungen und Erfahrungen zu aktuellen Themen und Problemen mit dem Datenschutz einbringen können. Sie sollen sagen, was Sie von den Datenverarbeitern, uns Datenschützern und der Politik erwarten und hierüber mitein-ander diskutieren. Ich wünsche mir aber auch, dass dieses Forum die Neugierde auf den Datenschutz nicht nur bei Fachleuten, sondern auch bei denjenigen weckt, die bislang diesem Thema eher zurückhaltend gegenüberstehen.“ Gegenstand des neuen Forums ist nicht die datenschutzrechtliche Beratung in Einzelfällen. Fragen zu konkreten Anlässen oder personenbezogene Eingaben werden – schon im Hinblick auf die Wahrung der Vertraulichkeit – weiterhin persönlich beantwortet.

    1. Juli 2009 7
  • : Wired-Interview mit Vivek Kundra
    Wired-Interview mit Vivek Kundra

    Wired.com data-epi-spacing hat data-epi-spacing Vivek data-epi-spacing Kundra data-epi-spacing zum data-epi-spacing Projekt data-epi-spacing data.gov data-epi-spacing interviewt. data-epi-spacing Die data-epi-spacing kürzlich data-epi-spacing gestartete data-epi-spacing Plattform data-epi-spacing soll data-epi-spacing den data-epi-spacing Bürgern data-epi-spacing der data-epi-spacing USA data-epi-spacing eine data-epi-spacing größtmögliche data-epi-spacing Menge data-epi-spacing an data-epi-spacing Behörden-Daten data-epi-spacing zur data-epi-spacing Verfügung data-epi-spacing stellen.

    Laut data-epi-spacing Kundra data-epi-spacing sind data-epi-spacing es data-epi-spacing vor data-epi-spacing allem data-epi-spacing Social data-epi-spacing Networks data-epi-spacing und data-epi-spacing Mashups, data-epi-spacing mit data-epi-spacing denen data-epi-spacing die data-epi-spacing Möglichkeiten data-epi-spacing von data-epi-spacing Open data-epi-spacing Government data-epi-spacing einer data-epi-spacing breiten data-epi-spacing Masse data-epi-spacing an data-epi-spacing Nutzern data-epi-spacing zugänglich data-epi-spacing gemacht data-epi-spacing werden data-epi-spacing wird: data-epi-spacing die data-epi-spacing aus data-epi-spacing den data-epi-spacing Daten data-epi-spacing erstellten data-epi-spacing Graphen data-epi-spacing sollen data-epi-spacing leicht data-epi-spacing in data-epi-spacing bestehende data-epi-spacing Seiten, data-epi-spacing wie data-epi-spacing Blogs data-epi-spacing oder data-epi-spacing Facebook, data-epi-spacing eingebunden data-epi-spacing werden data-epi-spacing können data-epi-spacing und data-epi-spacing somit data-epi-spacing Diskussionen data-epi-spacing eine data-epi-spacing fundierte data-epi-spacing Grundlage data-epi-spacing bieten. data-epi-spacing Als data-epi-spacing Beispiel data-epi-spacing für data-epi-spacing Mashups data-epi-spacing gesellt data-epi-spacing sich data-epi-spacing zum data-epi-spacing FBI-Most-Wanted-Memory data-epi-spacing jetzt data-epi-spacing StumbleSafely, data-epi-spacing das data-epi-spacing aus data-epi-spacing der data-epi-spacing lokalen data-epi-spacing Kriminialstatistik data-epi-spacing den data-epi-spacing sichersten data-epi-spacing Weg data-epi-spacing von data-epi-spacing der data-epi-spacing Party data-epi-spacing oder data-epi-spacing Disko data-epi-spacing nach data-epi-spacing Hause data-epi-spacing finden data-epi-spacing soll. data-epi-spacing Zudem data-epi-spacing soll data-epi-spacing die data-epi-spacing Community data-epi-spacing die data-epi-spacing Datensätze data-epi-spacing mit data-epi-spacing Tags data-epi-spacing versehen, data-epi-spacing um data-epi-spacing die data-epi-spacing riesige data-epi-spacing Menge data-epi-spacing an data-epi-spacing Daten data-epi-spacing besser data-epi-spacing ordnen data-epi-spacing zu data-epi-spacing können.

    Kundra data-epi-spacing vergleicht data-epi-spacing die data-epi-spacing Entwicklung data-epi-spacing von data-epi-spacing data.gov data-epi-spacing mit data-epi-spacing der data-epi-spacing GPS-Technik: data-epi-spacing auch data-epi-spacing diese data-epi-spacing wurde data-epi-spacing staatlich, data-epi-spacing bzw. data-epi-spacing vom data-epi-spacing Militär data-epi-spacing eingeführt, data-epi-spacing war data-epi-spacing jedoch data-epi-spacing für data-epi-spacing private data-epi-spacing Entwickler data-epi-spacing geöffnet. data-epi-spacing Schon data-epi-spacing bald data-epi-spacing waren data-epi-spacing kommerzielle data-epi-spacing Geräte data-epi-spacing entwickelt data-epi-spacing und data-epi-spacing heute data-epi-spacing ist data-epi-spacing es data-epi-spacing selbstverständlich, data-epi-spacing sich data-epi-spacing per data-epi-spacing Gerät data-epi-spacing den data-epi-spacing Weg data-epi-spacing zum data-epi-spacing nächsten data-epi-spacing Mexikaner data-epi-spacing beschreiben data-epi-spacing zu data-epi-spacing lassen. data-epi-spacing Eine data-epi-spacing ähnliche data-epi-spacing Erfolgsgeschichte data-epi-spacing prognostiziert data-epi-spacing Kurak data-epi-spacing auch data-epi-spacing der data-epi-spacing Verwendung data-epi-spacing öffentlicher data-epi-spacing Daten. data-epi-spacing Hierbei data-epi-spacing betont data-epi-spacing er data-epi-spacing auch data-epi-spacing die data-epi-spacing Integration data-epi-spacing mobiler data-epi-spacing Geräte, data-epi-spacing deren data-epi-spacing Anwendungen data-epi-spacing Zugang data-epi-spacing zu data-epi-spacing den data-epi-spacing Datenbanken data-epi-spacing erhalten data-epi-spacing sollen.

    Des data-epi-spacing weiteren data-epi-spacing nimmt data-epi-spacing er data-epi-spacing Stellung data-epi-spacing zu data-epi-spacing Problemen data-epi-spacing des data-epi-spacing Open data-epi-spacing Governments, data-epi-spacing wie data-epi-spacing den data-epi-spacing asymetrischen data-epi-spacing Zugang data-epi-spacing zu data-epi-spacing den data-epi-spacing Informationen, data-epi-spacing Datenschutzbedenken data-epi-spacing und data-epi-spacing die data-epi-spacing Sorge data-epi-spacing vor data-epi-spacing einer data-epi-spacing vorhergehenden data-epi-spacing Filterung data-epi-spacing der data-epi-spacing Daten. data-epi-spacing Er data-epi-spacing bleibt data-epi-spacing jedoch data-epi-spacing bei data-epi-spacing seinem data-epi-spacing Grundsatz, data-epi-spacing dass data-epi-spacing möglichst data-epi-spacing viele data-epi-spacing Daten data-epi-spacing öffentlich data-epi-spacing gemacht data-epi-spacing werden data-epi-spacing sollten data-epi-spacing und data-epi-spacing das data-epi-spacing die data-epi-spacing Plattform data-epi-spacing letztendlich data-epi-spacing auf data-epi-spacing Grund data-epi-spacing ihrer data-epi-spacing Effizienz data-epi-spacing beurteilt data-epi-spacing werden data-epi-spacing sollte.

    Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing das data-epi-spacing Interview data-epi-spacing in data-epi-spacing voller data-epi-spacing Länge:

    Hier klicken, um den Inhalt von c.brightcove.com anzuzeigen.

    26. Juni 2009 3
  • : Gabriele Lösekrug-Möller zum ePetitionssystem
    Gabriele Lösekrug-Möller zum ePetitionssystem

    Heiko Thierl von radio multicult2.0 hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller zum ePetitionssystem des Deutschen Bundestages interviewt. Das Interview ist ca. 10 Minuten lang. Am Anfang geht es um das System an sich und kommt in der Mitte bei der Zensursula-Petition an. Das letzte Drittel dreht sich um die vielen technischen Mängel der Plattform. Sie gelobt Besserung und möchte sich darum kümmern, dass die vielen Bugs beseitigt werden.

    Danke für die Zusendung der MP3.

    11. Juni 2009 6
  • : UK: Tim Berners-Lee soll Open Government voranbringen
    UK: Tim Berners-Lee soll Open Government voranbringen

    Gordon Brown hat den „Erfinder des World Wide Web“, Sir Tim Berners-Lee, gebeten, die Regierung bei der Bereitstellung von Daten zu unterstützen. Wie das Vorbild data.gov, will auch Großbritannien den Bürgen Daten frei zugänglich machen, um das Vertrauen der Bürger in die Verantwortlichkeit der Regierung zu stärken.

    Berners-Lee ist ein großer Befürworter des Open Governments und beschreibt die Haltung der Behörden zu ihren Daten als recht egoistisch:

    „What you find if you deal with people in government departments is that they hug their database, hold it really close, so that they can build a beautiful website to present it.“

    Er fordert, dass zuerst alle Daten unbearbeitet zugänglich gemacht werden müssen, bevor Behörden eigene Auftritte starten. Des weiteren weist er auf die wohl recht fadenscheinigen Ausreden hin, mit die Herausgabe der Daten an Steuerzahler immer wieder verhindert werden soll.

    Hier könnt ihr euch einen Vortrag von Berners-Lee zum Thema auf der TED-Konferenz im März nochmal ansehen:

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    Zur Datenschutzerklärung von TED

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    Via guardian.co.uk

    11. Juni 2009 2
  • : DWGMF: Bürgerjournalismus und Meinungsfreiheit
    DWGMF: Bürgerjournalismus und Meinungsfreiheit

    Auf dem Deutsche Welle Global Media Forum gab es heute eine Diskussion über „Citizen Journalism and freedom of expression“.

    Gabriel Gonzales, der Projektleiter von Best of the Blogs der Deutschen Welle, führte in den Begriff des Citizen Journalism (Bürgerjournalismus) ein. Man könne unter drei verschiedene Formen differenzen:

    1.Spontane Aktionen von gewöhnlichen Menschen in aussergewöhnlichen Ereignissen wie dem Tsunami in Asien, den Bombenanschlägen in Mumbai oder dem Attentat in Winnenden. Menschen würden von vor Ort über digitale Technologien Augenzeugenberichte über Twitter, Blogs, Videos, Fotos und sonstigen sozialen Medien senden.

    2.Bürgermedienprojekte stellen die zweite Form da. In Projekten werden Menschen in der Nutzung digitaler Medien trainiert. Mit diesem Wissen und der Verwendung dieser Technologien werden sie befähigt, ihre eigene Welt zu beschreiben und über Sachen zu berichten, die ihnen am Herzen liegen. Als ein Beispiel brachte er vocesbolivianas.org. Bolivianer können auf der Plattform Geschichten über ihr Leben auf verschiedene Arten wie Blogs, Fotos und Videos erzählen. In einer Kooperation mit Global Voices Online werden interessante Berichte der Weltöffentlichkeit zur Verfügung gestellt und bieten einen Einblick in das Leben in Bolivien. Ein anderes Projekt ist voicesofafrica.org, wo mittels mobiler Technolgien über lokale Aktivitäten in Afrika berichtet wird.

    3.Die dritte Form von Citizen Journalism ist der digitale Aktivismus. Durch die Nutzung von sozialen Medien können Grassroots-Aktivitäten für soziale und politische Kampagnen koordiniert werden. Ein Beispiel ist der ägyptische Blogger Wael Abbas, der als politischer Aktivist und Journalist über Polizeiübergriffe und Übergriffe auf Frauen berichtet. Nachdem er über Folteraktivitäten in Ägypten berichtet hatte, erwirkte die ägyptische Regierung mit viel Druck die Löschung seines Youtube-Accounts. Den gibts jetzt aber wieder aufgrund globalem Druck. In Kolumbien fand die „1 Millionen Stimmen gegen die FARC“ statt, wo Menschen sich vor allem über Facebook vernetzten und Massendemonstrationen vorbreiteten und koordinierten. In China berichteten Blogger und Bürgerjournalisten über Erdbeben, die Opfer und die Folgen für die Bevölkerung. Live SMS-Updates (Vorläufer von Twitter) werden in Pakistan genutzt, um für Demonstrationen zu koordinieren, dafür zu mobilisieren und von dort zu berichten. Und dann gibt’s die Zensursula-Debatte in Deutschland.

    Als Ausblick auf die Entwicklungen brachte Gabriel Gonzales verschiedene Thesen

    1.Das Internet schaffe Raum für neue Möglichkeiten von politischem Aktivismus
    2.Bürgerjournalisten haben eine zentrale Rolle in der Zukunft, da sie Informationen aus erster Hand liefern können.
    3.Tradionelle Medien beginnen erst, die Potentiale zu entdecken.
    4.Citizen Journalismus ist ein globales Phänomen.

    Zum Abschluß brachte er ein Zitat von Tom Glocer, dem CEO von Reuters: „In short the internet has made us all publisher, it is our Gutenberg moment.“

    Als erste Panel-Teilnehmerin stellte Nancy Waltzman von der Sunlight Foundation „Party Time“ vor. Das Blog schafft Transparenz über die vielen Lobby-Parties, die in den USA (Und auch hier bei uns) für Politiker veranstaltet werden. Lobby-Parties seien ein offenes Geheimnis. Niemand spreche da wirklich drüber, dass sie stattfinden, wer dahin geht und welche Interesse dahinterstehen. Mit dem Blog gibt es die Möglichkeit, Termine zu melden und damit wird Transparenz geschaffen. Sie bekommen ihre Infos von anonymen Ressourcen wie auch vertrauenswürdigen Kontakten. Es gab schon Fälle, wo man herausfinden konnte, warum einzelne Politiker nicht bei wichtigen Ereignissen wie Sitzungen waren, weil sie parallel Fundraising-Parties besuchten. Ich hab mit Nacy Waltzman auch noch ein Interview gemacht, was ich demnächst mal veröffentliche.

    Im Gegensatz zu den anderen Panel-Teilnehmern habe man keine Probleme mit der Regierung, weil man in den USA sitze. Aber manche Politiker mögen es nicht, dass soviel über ihren Alltag transparent wird. Sie rufen auch Menschen auf, die Parties zu hacken oder wenn sie da sind, Informationen einzusenden, wer denn vor Ort ist. Das kann man mit Fotos oder Blogberichten machen. Man könne nicht immer garantieren, dass die teilweise anonym eingesandten Informationen richtig sind. Aber man vertraue da auf den Gegencheck der Leser, die vor Ort auch mal schauen können, ob eine Veranstaltung auch tatsächlich stattfindet.

    Israel Yoroba Guebo kommt aus der Elfenbeinküste und schreibt das Blog „le blog de yoro“. In der Elfenbeinküste gibt es kaum Medien und wenn, dann sind die sehr staatsnah. Oppositionsparteien und ‑politiker haben kaum eine Chance, in den Medien zu Wort zu kommen. Blogs bieten hier eine Möglichkeit, neue Öffentlichkeiten zu schaffen. Er hat sein Blog gestartet, weil er als Journalist arbeitete, aber oftmals über Sachen nicht berichten durfte, die nicht regierungsfreundlich waren. In der Elfenbeinküste gibt es wenig Bandbreite und Internet ist sehr teuer. So kann man dort eigentlich nur aus Internetcafes bloggen. Durch das Internet habe er die Möglichkeit, theoretisch der Welt mitzuteilen, was ihn bewegt und wa bei ihm passiert. Zum Glück laufen dort Blogs noch unterhalb des Radars der Regierung, so dass er im Moment keine Repressionen durch Sicherheitsbehörden fürchtet. Das könne sich aber noch ändern. Aber in kleinen Schritten könne man mit Blogs und den neuen Möglichkeiten der Meinungsäusserung die Gesellschaft verändern.

    Nazli Farokhi kommt von der 4equality Kampagne für Frauenrechte aus dem Iran. Wie man sich denken kann, ist das dort kein Spass: Einerseits sich für Frauenrechte zu interessieren, andererseits dort darüber zu bloggen und eine Kampagne mitzumachen. Vor vier Jahren vernetzten sich Frauen in Teheran, um dagegen zu demonstrieren, dass eine Frau nicht Präsident werden darf. Man startete eine Kampagne namens „Gender in 365 days“, um jeden Tag ein neues Frauendiskriminierendes Gesetz zu kritisieren. Aber nichts änderte sich und es gibt uviele diskriminierende Gesetze. Also startete man eine neue Kampagne und gab Frauen die Möglichkeit, auf einer Seite zu schreiben, wenn sie was zu sagen haben. Hausfrauen fingen an zu bloggen und wurden zu Journalisten. Mit der Aktion „1 Millionen Unterschriften für Frauenrechte“ bekamen sie immer mehr Probleme mit den Sicherheitsbehörden. Über 50 Frauen wurden für die Eintretung für ihre Rechte in den Knast gesteckt und man würde nie wissen, was die Regierung noch tun würde, um sie weiter einzuschüchtern. Ein großes Problem sei, dass viele Menschen ihre Rechte nicht kennen würden. Viele Frauen würden nur verstehen, dass sie keinerlei Rechte haben. Anwälte unterstützen diese, um Rechte vor Gericht einzuklagen. Gleichzeitig weden Frauen über ihre Rechte aufgeklärt. Während die Aktivitäten früher einfacher gewesen seien, gäbe es jetzt viel mer Repression. Aber Blogs helfen der iranischen Gesellschaft, Tabus zu brechen und verändern die Gesellschaft damit. Die Regierung fürchtet hingegen die freie Meinungsäusserung und die Konseuqnzen, die sich daraus ergeben.

    Olivier Nyirubugara kommt ursprünglich aus Ruanda, lebt jetzt in den Niederlanden und kommt von der VoicesofAfrica-Plattform. Das sei kein digitaler Aktivismus, da man gegen nichts kämpfe. Aber man gebe Menschen die Möglichkeiten, ihre Gedanken, Hoffnungen und Geschichten zu erzählen. Dabei würden authentische Geschichten entstehen, die lokale Perspektiven aus Bürgersicht darstellen. Es gebe keinen editorialen Prozess, jeder kann publizieren. Das Hauptmedium zum publizieren ist das Handy.

    4. Juni 2009 3
  • : Wer-kennt-Wen löscht Lokalpolitiker
    Wer-kennt-Wen löscht Lokalpolitiker

    In einigen Ecken Deutschlands ist das Social Network Wer-kennt-Wen sehr populär. Genutzt wird es vor allem bei Zielgruppen, die gerade erst im Internet angekommen sind. Und ebenso wie in den anderen gängigen Social Networks nutzen auch Politiker Wer-kennt-Wen, um sich lokal und überregional zu vernetzen und dort Wahlkampf zu machen. Der Mainzer SPD-Lokalpolitiker Andreas Behringer musste jetzt aber feststellen, dass sein Profil plötzlich gelöscht war. Was etwas unpassend kam, weil nächste Woche dort Kommunalwahlen sind und er nach einigen Angaben über Wer-kennt-Wen einen Teil seines Onlinewahlkampfes organisierte.

    Was zur Löschung führte? Das ist etwas unklar, anscheinend reichte dazu eine einzige Beschwerde eines Nutzers. Behringer hatte keine Chance, vor der Löschung zu dieser Beschwerde Stellung zu nehmen. Sein Profil ist jetzt im Datennirvana, weg sind auch viele Nachrichten an ihn, die er noch nicht beantwortet hatte. In zwei Anfragen hat er jetzt die Plattformbetreiber damit konfrontiert und wartet auf eine Antwort, ob und wie er mit seinem Nutzungsverhalten gegen die AGB verstossen haben könnte.

    [Danke an Hanno]

    1. Juni 2009 36
  • : Open Government-Plattform data.gov ist gestartet
    Open Government-Plattform data.gov ist gestartet

    Die neue US-Plattform Data.gov soll der Bevölkerung Zugang zu einer großen Menge an maschinenlesbaren Daten ermöglichen. Diese werden von der öffentlichen Hand bereitgestellt und sind unter anderen als XML, Text/CSV oder RSS-Feeds verfügbar. Zudem sollen auch Tools und Anleitungen für die Verarbeitung der Daten angeboten werden. Ein wichtiger Bestandteil, wie auch schon bei der Entstehung, ist die Einbindung Interessierter: Zum einen kann sie bei der Verarbeitung helfen, z.B. durch das Programmieren von Anwendungen, zum anderen sollen Feedback, Kommentare und Empfehlungen zur ständigen Verbesserung der Seite und ihrer Inhalte beitragen.

    Ein weiterer Schritt ist der Wusch nach einer „kreativen Nutzung“ der Daten, die den „noch nie dagewesenen“ offenen Zugang zu den Daten unterstreicht. Passend dazu startet die Sunlight Foundation die zweite Runde ihres „Apps for America“-Wettbewerbs: in einer Mashup challenge werden die besten Applikationen gesucht, die die bereitgestellten APIs sinnvoll oder kreativ nutzen.

    “Sunlight is organizing Apps for America 2: The Data.gov Challenge to demonstrate that when government makes data available, it makes itself more accountable and creates more trust in its actions. The contest submissions will also show the creativity of developers in designing compelling applications that provide easy access and understanding for the public. At the same time, we can show how open data can save the government tens of millions of dollars by engaging the developer community in application development at far cheaper rates than traditional government contractors.”

    Einer der ersten Teilnehmer hat schon mal den kreativen Weg eingeschlagen: unter http://fbi.thatsaspicymeatball.com/ findet man ein Memory-Spiel, dessen Bilder aus der data.gov-Datenbank der meist gesuchten Verbrecher des FBI abgerufen werden.

    Größter Kritikpunkt ist bislang die scheinbar enttäuschende Menge an verfügbaren Quellen, die von nicht-staatlichen Websiten, wie www.usgovxml.com schon überboten wurde. Das Problem liegt wohl bei den Behörden, denen erst Sinn und Zweck der Mehrarbeit vermittelt werden muss. Trotzdem ist Ellen Miller von der Sunlight Foundation optimistisch:

    „It bothers me less that there are 50 feeds available today because it represents this enormous change in attitude about what public means. It means it’s online. It’s means it’s available. I think it’s a dramatic breakthrough in the role of government.”

    Es bleibt trotzdem spannend, ob es gelingen wird, einen Großteil der Behörden zur Freigabe ihrer Daten zu überreden, oder ob data.gov nur in Einzelfällen sinnvoll nutzbar seien wird. Dies könnte als Planspiel gesehen werden, ob es auch Chancen gibt, einen freien Zugang zu staatlichen Daten gegen den deutschen Behördenfilz durchzusetzen.

    25. Mai 2009 3
  • : Dokumentation: Us Now
    Dokumentation: Us Now

    Die US-Dokumentation „Us Now“ behandelt in 60 Minuten die Frage, wie sich Demokratie und Regierungen öffnen können und transparenter werden. Bei Vimeo findet sich der ganze Film in HD-Auflösung und wenn man sich anmeldet, kann man den Film auch im Quicktime-Format herunterladen.

    In diesem Fenster soll der Inhalt eines Drittanbieters wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an diesen Anbieter. Aus technischen Gründen muss zum Beispiel Deine IP-Adresse übermittelt werden. Viele Unternehmen nutzen die Möglichkeit jedoch auch, um Dein Nutzungsverhalten mithilfe von Cookies oder anderen Tracking-Technologien zu Marktforschungs- und Marketingzwecken zu analysieren.

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    Us Now from Banyak Films on Vimeo.

    In his student flat in Colchester, Jack Howe is staring intently into his computer screen. He is picking the team for Ebbsfleet United’s FA Trophy Semi-Final match against Aldershot . Around the world 35,000 other fans are doing the same thing, because together, they own and manage the football club. If distributed networks of people can run complex organisations such as football clubs, what else can they do? Us Now takes a look at how this type of participation could transform the way that countries are governed. It tells the stories of the online networks whose radical self-organising structures threaten to change the fabric of government forever.

    Us Now follows the fate of Ebbsfleet United, a football club owned and run by its fans; Zopa, a bank in which everyone is the manager; and Couch Surfing, a vast online network whose members share their homes with strangers. The founding principles of these projects – transparency, self-selection, open participation – are coming closer and closer to the mainstream of our social and political lives. Us Now describes this transition and confronts politicians George Osborne and Ed Milliband with the possibilities for participative government as described by Don Tapscott and Clay Shirky amongst others.

    Danke für den Hinweis: Hier ist der Torrent-Link.

    16. Mai 2009 12
  • : Die CDU vergrault die Digital Natives
    Die CDU vergrault die Digital Natives

    Im Provinzblog steht ein guter Text darüber, was das Verhalten der CDU im Netzsperren-Streit auslöst:

    Die 70.000, die sich an der Petition gegen die Sperrung von Internetseiten beteiligt haben, werden Unisono als Unterstützer von Kinderpornografie gebrandmarkt. Den Politiker möchte ich sehen, der sich in einem voll besetzten Wahlkampfzelt vor die grölende Masse stellt und behauptet, alle im Zelt seien volltrunkene Spinner, mit dämlichen Kindern und hässlichen Visagen. Genau das machen einige Politiker aber im Moment mit den Internetnutzern, nur, dass sie es eben noch viel drastischer formulieren. Als Unterstützer von Kinderschändern gebrandmarkt zu werden, ist eigentlich nicht mehr zu übertreffen.

    Dieses, gelinde gesagt, dümmlich-rüpelhafte Verhalten unserer Volksvertreter zeigt gerade einer ganzen Generation, die sich wie selbstverständlich durchs Netz bewegt und informiert, wie inkompetent und ignorant die politische Kaste eigentlich ist.

    Welchen Schaden sie damit anrichten, ist wohl erst in Zukunft absehbar. Die Internetgemeinde fragt sich nämlich gerade, von was Politiker eigentlich Ahnung haben, wenn sie selbst so simple Sachverhalte, wie die wirkungslose Sperrung von Kinderpornoseiten nicht begreifen. Wie sieht ihr Wissen denn dann erst bei komplizierten Themen aus, bei den Renten, Neuverschuldung, Steuergerechtigkeit oder Umweltschutz?

    Zum ganzen Artikel.

    11. Mai 2009 12
  • : Nur beim Bundestag: Die Kurt Cobain Petition
    Nur beim Bundestag: Die Kurt Cobain Petition

    Metronaut verweist auf ein mir noch unbekanntes Feature der ePetitionsplattform des Deutschen Bundestages: Kurt Kobain und die Online-Petition.

    Schon seltsam, dass ich mein Nutzerprofil auf dem Petitionserver des Bundestags unter anderem mit Bildern von Bruce Willis, Kurt Cobain und Dido (sic!) versehen kann. Bin echt irritiert…

    Sicherlich ein Element, um junge Menschen an das Petitionssystem heranzuführen und das Erlebnis zu steigern. „Wolltest Du nicht schon immer mal als Kurt Cobain eine Petition einreichen?“ Man könnte beim Bundestag auch mal nachfragen, ob die Urheberrechte an den Bildern geklärt sind und dabei auf die eigenen verschärften Gesetze und ihre Auswirkungen hinweisen. Normale Nutzer werden für sowas schnell abgemahnt und als Raubkopierer bezeichnet.

    5. Mai 2009 10
  • : Wenn die CDU plötzlich SPD-Propaganda twittert
    Wenn die CDU plötzlich SPD-Propaganda twittert

    Die CDU Online-Redaktion twittert seit kurzem unter cdu_news. Bisher followen 1424 Menschen dem offiziellen CDU-Twitter-Kanal. Gestern hatte ich darüber berichtet, dass der Account auf einmal ein neues CDU-Programm mit drei SPD-Kernthemen verkündete. Ich vermutete, dass jemand auf dem Politcamp09 den Netzwerkverkehr mitgeschnitten hat und beim twittern die Verwendung von https vergessen wurde. Das kann vorkommen, weil viele Twitter-Clients leider nicht https unterstützen und ich daher in offenen Netzwerken immer nur über den Browser und mit SSL twittert nutze.

    Gestern Abend wurde mir von Seiten der CDU versichert, man habe selbstverständlich ein sicheres Passwort verwendet und sei zudem über UMTS ins Netz gegangen. Die Geschichte wurde immer verworrener, aber einen technischen Hack auf der Twitter-Plattform hab ich ausgeschlossen. Heute bekam ich aus derselben Quelle den Hinweis, dass keine der Vermutungen wahr sei, sondern man wohl einfach ein paar Passwörter ausprobiert habe und so Zugang zum Account bekam. Dies bestätigte mir dann auch ein CDU-Mitarbeiter, der aber nicht erklären wollte, ob das Passwort nun dasselbe war wie der Nutzername, auf jeden Fall war es aber sehr ähnlich. Ob cdu_news oder cdu-news, ist unklar. Auf jeden Fall war es etwas leichtsinnig von der CDU-Online-Redaktion, ein so unsicheres Passwort zu verwenden, was man mit ein paar Mal ausprobieren leicht herausfinden kann.

    Nun ist die Mailadresse und das Passwort geändert und die CDU wartet seit gestern Abend darauf, dass Twitter reagiert und die Account-Daten wieder zurücksetzt. Nach 24h ist die fingierte Meldung immer noch zu sehen.

    Die Story schaffte es auch auf focus.de: Wahl-Kampf der Hacker. Dort wurde auch erklärt, dass Unbekannte einige Tage zuvor den Twitter-Account des SPD-Politikers Ralf Stegner übernommen hatten und darüber twitterten, dass Stegner betrunken sei.

    Interessant fand ich auf dem Politikcamp vor allem, dass viele mich aufforderten, ich solle die Quelle nennen, von der ich das kommuniziert bekommen habe. Mein Verständnis von Pressefreiheit ist aber, dass ich meine Quellen nicht verrate – warum sollte ich das auch tun? Auch kam die Argumentation, dass man so etwas nicht publizieren sollte. Diese teile ich auch nicht. Es ist passiert, die Meldung hat Neuigkeitsfaktor und vor allem lenkt es Bewusstsein auf das Thema Datensicherheit. Twitter wird irgendwann reagieren, die Accountdaten zurücksetzen und die CDU-Onlineredaktion hat sicherlich auch gelernt, dass man sichere Passwörter verwenden sollte.

    Und nun ist der besetzte Account wieder zurückgegeben (Mal schauen, wann die CDU reagiert):

    „24-Stunden-Hack hiermit beendet! Eure E‑Mail-Adresse ist wieder frei. Holt euch euer neues Passwort! Gegen Internet-Zensur! #zensursula“

    3. Mai 2009 23
  • : PC09: Einfluss von Netzöffentlichkeiten auf Politik
    PC09: Einfluss von Netzöffentlichkeiten auf Politik

    Eine der wichtigsten Botschaften für politische Internetaktivisten auf dem Politcamp war aus meiner Sicht: Sich nur im Netz zu artikulieren verändert noch nichts. Sondern die User müssen sich auch organisieren, wenn sie Politik beeinflussen wollen. Jemand, der nur vor dem Laptop sitzt und ab und an twittert oder Blogposts schreibt, beteiligt sich zwar an Netzdebatten, er nimmt aber dadurch noch keinen Einfluss auf Politik und verändert erst mal: nichts. So ähnlich haben das sowohl Volker Beck (Grüne) als auch Angelika Dorsch (SPD) dargestellt.

    Internetaffine Politiker wie Beck, Matthias Groote (SPD) oder Frank Schäffler (FDP) verfolgen zwar die Debatten im Netz, an der Vielzahl der 1.0‑Politiker und an den klassischen Massenmedien rauschen sie aber vorbei. Wenn öffentliche Debatten aber überhaupt einen Einfluss auf politische Entscheidungen haben, dann diejenigen, die in den „old school“-Medien geführt werden. Es gibt zwar Ausnahmen, aber die bestätigen – bisher jedenfalls noch – eher die Regel.

    Das Problem der Netzöffentlichkeit ist zum einen die Selbstgenügsamkeit der User. Andere auf dem Politcamp haben das provokativer „Selbstgefälligkeit“ genannt. Damit gemeint ist eine Haltung, die changiert zwischen Parteiverdrossenheit und dem Gefühl zu einer digal-demokratischen Elite zu gehören. Die einen wollen mit Politikern nichts (mehr) zu tun haben, die anderen finden, dass die Politiker gefälligst auf sie zukommen sollen. Das hilft nicht wirklich weiter, wenn man sich nicht nur beschweren, sondern auch politisch was bewegen will. Wenn man also politische Entscheidungen beeinflussen will.

    Ein weiteres Problem ist die oft technokratische Tendenz der Netz-Beiträge. Da beteiligen sich Quasi-Experten, die sich bestens zum Beispiel mit Internetzensur und den technischen Tools, mit denen man sie umgehen kann, auskennen. Um nicht falsch verstanden zu werden: das ist gut so! Es ist gut und wichtig, dass sich Leute zusammenfinden, die das technische oder auch juristische Know-How haben, um etwa Zensurvorstößen der Regierung gewichtige Argumente entgegenzusetzen. Das bietet auch netzaffinen Politikern und anderen Interessierten die Möglichkeit, mehr darüber zu lernen. Ein Problem ist es aber, wenn die guten Argumente von Laien und „Internetausdruckern“ kaum noch verstanden werden. Das macht dann die Debatte im Netz auch für die meisten Journalisten ziemlich unzugänglich. Das ist vielleicht auch der Grund dafür, die „Zensursula“-Problematik zwar heiß im Netz diskutiert wurde und wird, aber bestenfalls lauwarm in den klassischen Massenmedien.

    Was kann man daraus lernen? Zwei Sachen: Blogger organisiert euch! Bleibt nicht nur unter euch und genügt euch selbst, sondern schreibt euren Politikern, wendet euch an die Medien und macht auf eure Anliegen aufmerksam. So ist das nun mal in unserer Demokratie: Wer ein Anliegen hat und etwas verändern will, der muss nicht nur seine Stimme erheben, sondern auch politische Druck machen. Und das andere: schreibt Blogposts und Pressemitteilungen, die auch für Laien und Idiotes, Nicht-Wissende, verständlich sind. Denn wer die Masse erreichen will, der muss auch die Sprache der Masse sprechen. Der muss komplizierte Zusammenhänge vereinfachen und auf den Punkt bringen. Ein bisschen PR gehört da gegebenenfalls auch dazu.

    3. Mai 2009 12
  • : PC09: Wahlkampf im Netz: Effektivere Mobilisierung oder überbewertetes Spielzeug?
    PC09: Wahlkampf im Netz: Effektivere Mobilisierung oder überbewertetes Spielzeug?

    Seit gestern findet das Politcamp09 in Berlin statt. Mehr als 600 politisch interessierte Blogger und Aktivisten, aktive Politiker, deren Berater sowie ein paar Politikwissenschaftler diskutieren über den Zusammenhang zwischen Internet und Politik. Netzpolitik.org ist Medienpartner und wird – sofern es WLAN gibt – vor dort berichten. Den Twitter-Feed findet man unter dem Tag #pc09 .

    Gestern Vormittag wurde unter anderem diskutiert, wie der Wahlkampf im Netz in Deutschland verläuft. Eine Reihe von Beraterfirmen und Netz-Startups bieten mittlerweile Tools an, die eine Echtzeit-Beobachtung der politischen Debatten rund um die Kandidaten und Themen erlauben. Manche machen das als kommerzielle Dienstleistung an die Parteien, andere wie Wahl.de als öffentliches Angebot. Die ersten Auswertungen ergeben noch ein recht uneinheitliches Bild: Die klassische Massenmedienkommunikation dominiert weiterhin, es gibt kaum einen Einfluss politischer Debatten aus dem Netz in die Offline-Welt, und trotz Twitter und ähnlichen Rückkanal-Möglichkeiten wird oft noch über, nicht mit den Politikern diskutiert.

    Patrick Brauckmann, der das Thema an der Uni Leipzig erforscht, schloss daraus, dass auch die Parteien noch keine einheitlichen Strategien für Online-Wahlkämpfe haben. Das war auch die These von Markus Beckedahl, der für Netzpolitik.org heute in der „Elefantensession“ mit den Wahlkampfchefs der großen Parteien die Rolle des Skeptikers hatte. Er stellte auch fest, dass man schön sehen kann, die die Wahlkampagnen immer dem letzten Trend hinterher rennen. Vor vier Jahren haben alle Parteien zur Wahl gebloggt, jetzt stürzen sie sich auf Facebook und Twitter. Die Inhalte und der echte Dialog kommen dabei allerdings oft zu kurz.

    Allerdings hat die Netz-Gemeinde hier eventuell auch eine zu hohe Erwartungshaltung. Eine SPD-Kandidatin berichtete aus dem hessischen Wahlkampf: „Wenn man auf Listenplatz 53 steht und kein eigenes Wahlkampfbüro hat, dann gibt es einfach massive Beschränkungen. Da kommt man nach drei Wahlkampfauftritten abgekämpft abends um 23:00 Uhr nach Hause, und es warten noch mindestens 50 Mails darauf beantwortet zu werden – darunter eine lange Anfrage einer Religionsgemeinschaft, die wirklich Zeit kostet – , wie soll man sich dann noch sinnvoll bei Facebook, Wer-kennt-Wen und allen anderen Plattformen tummeln?“

    Ein Mitglied der Grünen berichtete, dass in der Partei für das Wahlprogramm mittlerweile mehr als 1200 Änderungsanträge vorliegen, weil es über soziale Netzwerke heute ganz einfach geworden sei, die nötige Anzahl Unterstützer für einen Antrag zu finden. Diese riesige Masse an Anträgen müsste aber auch noch irgendwie sinnvoll verarbeitet werden.

    Die Skalierbarkeit von Online-Rückkanälen war auch ein Thema der Twitter-Runde mit echten Abgeordneten. Volker Beck von den Grünen im Bundestag sagte, dass er derzeit noch alle Tweets selber liest und auch schreibt, aber momentan gibt es in Deutschland auch nur 50.000 Twitterer. Beck wollte nicht ausschließen, dass er bei massiv steigenden Zahlen auch solche Kanäle wieder an sein Büro delegieren könnte, genauso wie es schon mit Briefen und E‑Mails passiert.

    Maik Bohne, der seit einigen Jahren die US-Wahlkämpfe beobachtet, gab am Ende auch den Ratschlag, die direkte Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern nicht überzubewerten. Viel wichtiger gerade in Wahlkampfzeiten sei die Peer-to-Peer-Kommunikation zwischen Bürgern und Parteimitgliedern mit Hilfe von Multiplikatoren, und die Nutzung des Internet, um Leute in der Offline-Welt zu vernetzen und zu mobilisieren. Die auf dem Politcamp vorgestellten Monitoring-Tools dürften hier einiges an Hilfestellung für die Wahlkämpfer leisten, weil sie anders als die klassischen Pressespiegel neben thematischen Trends auch solche sozialen Faktoren mit erheben können und so den Wahlkämpfern einen genaueren Blick erlauben. Ob sie allerdings für den Rückkanal, also die Beeinflussung der Meinungsbildung in den Parteien, auch eine Rolle spielen können und sollten, wird hier auf dem Politcamp noch weiter diskutiert werden.

    3. Mai 2009 3