Campaigning

  • : Anti-Schäuble Aktion auf der IFA
    Anti-Schäuble Aktion auf der IFA

    Auf der IFA gab es heute eine kleine Anti-Schäuble Aktion. Dabei wurde auch die Aufmerksamkeit genutzt, um neue Zielgruppen auf die Demonstration gegen mehr Überwachung am 22.9. in Berlin hinzuweisen:

    schaeuble_ifa.jpg

    Hier gibts das Bild in Gross. (Alle Fotos lizenzfrei, auch kommerziell, abdruckbar bei Quellnennung „CCC“. Bitte!)

    Und hier ist ein kleiner Bericht:

    „Während der Internationalen Funkausstellung Berlin wurde am 4. September 2007 gegen 15:30 Uhr von Aktivisten des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und dem Chaos Computer Club ein spontanes Go-in über dem Stand der Telekom durchgeführt. Die Aktion erregte bereits im Vorfeld unbeabsichtigterweise Aufmerksamkeit, wurde jedoch nach einem Dialog zunächst vom Standbetreiber geduldet. Da der Versuch ein Transparent mit dem Slogan „Nie wieder Überwachungsstaat“ in mitten der Veranstaltungshalle aufzuhängen, zeitgleich mit einer Bühnenshow erfolgte, wurde es jedoch bevor es vollständig gehisst werden konnte von einem Telekom-Mitarbeiter entwendet. Weitere Aktivisten fanden Zugang zur Empore und konnten ein Transparent mit der Aufschrift „Big Schäuble is watching You“ und dem Konterfei von Wolfgang Schäuble, sowie einen Aufruf zur Demonstration gegen die zunehmende Überwachung durch Staat und Wirtschaft am 22. September in Berlin entrollen und mittels Megaphon einen kurzen Redebeitrag halten, bis sie nach etwa 5 Minuten von dem Sicherheitspersonal des Platzes verwiesen wurden.“

    4. September 2007 12
  • : NetzpolitikTV 022: Blogger meets Greenpeace – Das Video
    NetzpolitikTV 022: Blogger meets Greenpeace – Das Video

    Vor data-epi-spacing vier data-epi-spacing Wochen data-epi-spacing waren data-epi-spacing ein data-epi-spacing paar data-epi-spacing Blogger data-epi-spacing zu data-epi-spacing Gast data-epi-spacing bei data-epi-spacing Greenpeace data-epi-spacing zum data-epi-spacing diskutieren data-epi-spacing und data-epi-spacing Schlauchbootfahren. data-epi-spacing Daraus data-epi-spacing haben data-epi-spacing wir data-epi-spacing folgendes data-epi-spacing Video data-epi-spacing gemacht:

    Hier klicken, um den Inhalt von de.sevenload.com anzuzeigen.


    Link: data-epi-spacing sevenload.com

    Die data-epi-spacing Musik data-epi-spacing stammt data-epi-spacing von data-epi-spacing von data-epi-spacing einem data-epi-spacing meiner data-epi-spacing Lieblings-Netlabels, data-epi-spacing Pulsar data-epi-spacing Records: data-epi-spacing ASKONDO data-epi-spacing – data-epi-spacing DAY data-epi-spacing AFTER data-epi-spacing COLLISION. data-epi-spacing Am data-epi-spacing Ende data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing übrigens data-epi-spacing noch data-epi-spacing Statements data-epi-spacing nach data-epi-spacing dem data-epi-spacing „Musik-Video“. data-epi-spacing Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing 25 data-epi-spacing MB data-epi-spacing grosse data-epi-spacing OGG data-epi-spacing Theora-Datei data-epi-spacing dazu. data-epi-spacing

    Disclaimer: data-epi-spacing Mein data-epi-spacing Unternehmen data-epi-spacing arbeitet data-epi-spacing für data-epi-spacing Greenpeace. data-epi-spacing Das data-epi-spacing Treffen data-epi-spacing war data-epi-spacing aber data-epi-spacing eine data-epi-spacing Non-Profit data-epi-spacing Aktion.

    30. August 2007 1
  • : Das Eis schmilzt
    Das Eis schmilzt

    Sehr nettes Video der Greenpeace-Jugend:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Update: Die Location des Videos hat sich geändert.

    30. August 2007 6
  • : Aktionsidee: Sie fragen, Politiker antworten
    Aktionsidee: Sie fragen, Politiker antworten

    Die ARD bindet jetzt auch etwas ihre Zuschauer ein und kopiert dafür das Format der CNN-Präsidentschaftsdebatte. Dazu wurde die Aktion „Ihre Frage nach Berlin: Sie fragen, Politiker antworten“ gestartet.

    Zum Politik-Auftakt nach der Sommerpause haben wir uns für Sie etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Was wollten Sie von den Spitzenpolitikern schon immer wissen? Was brennt Ihnen auf den Nägeln? Fragen Sie die Politiker selbst! Jetzt können Sie Ihre Frage stellen. ARD-Morgenmagazin, ARD-Mittagsmagazin und tagesschau.de machen es möglich.

    Die Aktion wird vom 3.–5. September im Rahmen von Morgen- und Mittagsmagazin ausgestrahlt. Man soll dazu eine bis zu 20 MB grosse Videodatei hochladen (Format unklar) oder gleich per UMTS-Handy einen Video-Anruf machen.

    Zielgruppen sind Kurt Beck, Guido Westerwelle, Edmund Stoiber, Renate Künast, Ursula von der Leyen und Peer Steinbrück.

    Aktionsvorschlag: Wir wäre es, wenn viele Bürger Fragen zur Vorratsdatenspeicherung stellen würden? Oder zu anderen aktuellen netzpolitischen Gesetzgebungen? Einfach eine Kamera anschmeissen, eine gute Frage nett lächelnd in die Kamera formulieren, das Video ins Blog stellen und bei der Tagesschau hochladen.

    [Danke Serge]

    23. August 2007 3
  • : Aufraffen zur Klage gegen Vorratsdatenspeicherung
    Aufraffen zur Klage gegen Vorratsdatenspeicherung

    Mehr als 17000 Leute melden online, dass sie in Karlsruhe klagen wollen gegen die Vorratsdatenspeicherung. Mehr als 5000 schicken ihre Vollmacht per Post an den Anwalt.

    Frage: Wo sind die anderen 12000? Antwort: Im Medienbruch hängen geblieben.

    Nächste Frage: was tun? Die Antwort: Hier als Film.

    16. August 2007 7
  • : dpa tickert die Massenklage gegen die Vorratsdatenspeicherung
    dpa tickert die Massenklage gegen die Vorratsdatenspeicherung

    Den dpa-Artikel kann man u.a. bei Stern.de lesen: Verfassungsrichter erwarten Massenklage.

    Karlsruhe hat also selbst den Boden für eine intensive Überprüfung des geplanten Gesetzes bereitet. Sollten die Richter das Verfahren bereits im kommenden Jahr zu Ende bringen, dann fiele ihre Entscheidung ungefähr mit dem 25. Jahrestag des Volkszählungsurteils zusammen. Am 15. Dezember 1983 „erfanden“ die Karlsruher Richter das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, wie der Datenschutz in der Juristensprache heißt. Nie zuvor waren so viele Verfassungsbeschwerden zu einem Thema eingegangen. Doch die nun angekündigte Klage von 5000 Beschwerdeführern könnte den historischen Rekord toppen – damals waren es 1310.

    1. August 2007 7
  • : 5000 Verfassungsklagen gegen die Vorratsdatenspeicherung
    5000 Verfassungsklagen gegen die Vorratsdatenspeicherung

    Aus der heutigen Pressemitteilung des AK Vorrat:

    Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung meldet heute den Eingang der 5.000sten schriftlichen Vollmacht zur Erhebung einer Verfassungsbeschwerde gegen die von CDU/CSU und SPD geplante Protokollierung der Telefon‑, Handy‑, E‑Mail- und Internetnutzung der gesamten Bevölkerung (sog. „Vorratsdatenspeicherung“). Seit November 2006 ruft der Arbeitskreis zur Beteiligung an der Verfassungsbeschwerde auf.

    Online haben sich zwar schon mehr als 16.000 Leute dafür registriert, doch die handschriftlich unterschriebene Vollmacht auf Papier per Post an den Anwalt zu schicken, das scheint vielen Leuten ein zu großer Medienbruch zu sein. Vielleicht sind sie auch nur feige (das ist die häufigste Vermutung im Heise-Forum, was wohl mehr über die Leute dort aussagt als über die wahren Gründe), faul oder verpeilt.

    Wer im digitalen Medium bleiben will und trotzdem etwas gegen Vorratsdatenspeicherung und andere Überwachungspläne tun will, kann sich mal das Banner für die Demo am 22. September in Berlin auf die Seite holen:

    30. Juli 2007 6
  • : Blogger bei Greenpeace
    Blogger bei Greenpeace

    Am vergangenen Freitag ging es nach Hamburg, zum „Schlauchboot fahren bei Greenpeace“. Wie jede grössere Organisation hat Greenpeace auch eine digitale Spaltung im Haus. Es gibt viele, die neue soziale Medien in die eigene Arbeit einbinden und die Potentiale des Netzes nutzen wollen. Aber es gibt auch viele, die eher Ängste vor dem Neuen und Unbekanntem haben. So gab es eine Einladung an ein paar Blogger zu einer Diskussionsrunde in Hamburg, wo der Hauptsitz ist, inkl. Fahrtkostenerstattung. Und um das Treffen attraktiver zu machen, fand es direkt im Aktionsmittellager von Greenpeace statt, was etwas weiter entfernt liegt. Dort werden Aktionen vorbereitet, es gibt Werkstätten und ein riesiges Materiallager. Da kommt man am Besten mit einem der grossen Symbole von Greenpeace hin – dem Schlauchboot.

    30. Juli 2007 7
  • : Aktion “Lobbyisten in die Sommerpause…!”
    Aktion “Lobbyisten in die Sommerpause…!”

    Lobbycontrol hat gestern eine kleine Aktion vor dem Finanzministerium gemacht und die Seite www.keine-lobbyisten-in-ministerien.de gestartet.

    bmwi_web.jpg

    Lobbycontrol fordert von der Bundesregierung:

    1) Lobbyisten raus aus den Ministerien! Die Beschäftigung externer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ministerien muss beendet werden. Mit einer verbindlichen Regelung muss zukünftigen Fällen dieser Art ein Riegel vorgeschoben werden.

    2) Offenlegung aller Informationen! Noch immer sind nur wenige Informationen über vergangene und aktuelle Fälle externer Mitarbeiter verfügbar. Wir verlangen zu erfahren, wer wann und zu welchen Themen in den Ministerien mitgearbeitet hat!

    3) Transparente und demokratische Wege zu externem Sachverstand! Der Austausch zwischen Regierung und Gesellschaft ist sinnvoll – aber er muss auf demokratischem Wege eingeholt geschehen, z.B. über Anhörungen oder andere Beteiligungsverfahren, die einen gleichberechtigten und offenen Zugang aller gesellschaftlicher Interessen ermöglichen.

    keinelobbyisten1_web.jpg

    Hier gibts weitere Fotos von der Aktion Sommerpause.

    26. Juli 2007 1
  • : Schlauchboot fahren mit Greenpeace
    Schlauchboot fahren mit Greenpeace

    Seit einigen Monaten zählt Greenpeace Deutschland zu unseren Kunden bei newthinking communications. Das freut uns sehr, da die Sympathie für die Arbeit von Greenpeace bei allen Mitarbeitern sehr hoch ist. Im Moment entwickeln wir ein Social Network für die Ehrenamtler. EhrPort (Für Ehrenamtler-Portal) wird auf Basis des freien Content-Management-System Drupal realisiert und soll die Aktiven auf lokaler und nationaler Ebene besser vernetzen. Die Plattform geht bald in den Beta-Test und wir werden noch öfters darüber berichten.

    Unserer Kenntnis nach ist Greenpeace auch die erste grössere NGO, die ein Social Network in die eigenen Infrastrukturen integriert. Diese Pionierleistung macht uns auch etwas Stolz und sehr motiviert.

    Zusätzlich beraten wir Greenpeace bei der Nutzung von sozialen Medien im Netz und der Integration von Blogs, Podcasting und anderen Werkzeugen in die eigene Arbeit und Strukturen. Dazu gehört auch die Einladung von Bloggern für den kommenden Freitag in die Greenpeace-Zentrale in Hamburg. Die Kommunikation mit Bloggern funktioniert anders als tradionelle Presseabteilungen gewöhnt sind. Greenpeace erhofft sich mit diesem Treffen etwas mehr Einblicke in die Bedürfnisse und Arbeitsweisen von Bloggern, die als Multiplikatoren und Kommunikatoren in einer zunehmend vernetzten Medienwelt für eine NGO immer relevanter werden. Gleichzeitig soll ein grösserer Dialog gestartet werden, wie das Web 2.0 Organisationen in das digitale Zeitalter transformieren kann.

    Ein besonderes Highlight des Events werden Schlauchbootfahrten im Hamburger Hafen und ein Besuch im Materiallager der Organisation sein. Bei voraussichtlichen 17° und Regen (Ende Juli) werden die Bedingungen auch besonders authentisch sein. Wir werden mitbloggen und mitfilmen. Und freuen uns jetzt schon auf die Schlauchboote und die sicher spannenden Diskussionen.

    25. Juli 2007 3
  • : Demo gegen Überwachung: 22. September in Berlin
    Demo gegen Überwachung: 22. September in Berlin

    Vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung initiiert, findet wieder eine bundesweite Demonstration „Freiheit statt Angst“ gegen den Überwachungswahn statt. Samstag, 22. September, ab 14:30 geht es los am Brandenburger Tor, dort ist auch die Abschlusskundgebung.  Nachdem in Frankfurt im April nach unterschiedlichen Angaben zwischen 2000 und 5000 Leute auf der Straße waren, soll jetzt die fünfstellige Marke geknackt werden. In der Woche danach findet die Bundestags-Anhörung zur Vorratsdatenspeicherung statt.

    demo-frankfurt-mid.JPG
    Alles weitere: Demo-Aufruf, Anreise und Mitfahrbörse, Übernachtung, Werbematerial, Mitmachen und Mithelfen.

    24. Juli 2007 13
  • : Mit Exe-Dateien gegen den Bundestrojaner?
    Mit Exe-Dateien gegen den Bundestrojaner?

    Die Grünen haben eine Art Bildschirmschoner mit dem Titel „Stoppt Schnüffel-Schäuble!“ auf einer eigenen Seite online gestellt. Die Idee dahinter soll sein, dass man das gezippte Exe-File herunterladen und installieren soll, um damit gegen den Bundestrojaner zu demonstrieren. Ist das Programm geladen, erscheint ein Schäuble-Gesicht auf dem eigenen Rechner. Man könnte jetzt viel über den möglichen Sinn und Unsinn dieser Aktion schreiben, aber die Zeit nutze ich lieber für andere Dinge. Für Meinungen stehen die Kommentare zur Verfügung.

    Torsten hat schon passendes dazu geschrieben: Lobbyismus für Nerds – andersherum.

    19. Juli 2007 18
  • : Stasi 2.0‑Shirt-Spendenaktion bringt >11.000 Euro
    Stasi 2.0‑Shirt-Spendenaktion bringt >11.000 Euro

    Die Stasi 2.0‑Shirt-Spendenaktion hat dem AK Vorratsdatenspeicherung mehr als 11.000 Euro beschert!

    Spreadshirt hat dazu eine Pressemitteilung herausgegeben: Die Vorwahl der anderen – Spreadshirt spendet Datenschützern.

    Das „Stasi 2.0“ Motiv hat eine bewegte Geschichte. Adler, Initiator der Aktion „Überwach!“, wollte mit dem Motiv auf die Gefahren durch staatliche Kontrolle aufmerksam machen – und zwar in möglichst drastischer Weise. Etwas zu drastisch, befand die Spreadshirt Rechtsabteilung, die das Motiv zunächst ablehnte. Doch Spreadshirt-Gründer und CEO Lukasz Gadowski setzte sich nachhaltig für den Druck ein: „Ich respektiere Schäuble und habe Verständis für die sensible Sicherheitslage. Aber mit Satire müssen Politiker einfach rechnen.“ Ganz unabhängig vom Missbrauchspotenzial seien die Schäuble-Pläne außerdem ineffektiv und wirtschaftlich wenig effizient. Ergebnis: das Shirt wurde nicht nur gedruckt und verkauft, sondern auch mit einer Spende von 5 Euro pro Verkauf verknüpft. Ergänzt wurde der Spreadshirt-Beitrag durch eine weitere optionale Spende seitens der Kunden, die sie über einen variablen Kaufpreis festlegten.

    Die Stasi 2.0‑Shirts gibt es seit dem 30.6.2007 nicht mehr über Spreadshirt mit einer automatischen Spende an den AK Vorrat. Im AK wird gerade überlegt, die T‑Shirts künftig selber zu vertreiben. Auch an Aufkleber und andere Devotionalien wird gedacht.

    16. Juli 2007 18
  • : Free the Iphone
    Free the Iphone

    Die US-NGO FreePress hat die Kampagne „Free the Iphone“ gestartet, die sich für mehr Wahlfreiheit einsetzt.

    We need to unlock the potential of these devices and open the public airwaves to real competition. At FreetheIphone.org, the campaign for Wireless Freedom is a fight for:

    * The freedom to use whatever device we want on any network
    * The freedom to choose among providers in a competitive wholesale marketplace
    * The freedom to access any content or services we want through our devices

    16. Juli 2007 3
  • : Free EUtube
    Free EUtube

    Die Kampagne „Free EUtube“ fordert „Our Right to comment on Eutube propaganda“:

    * Recently the European Commission launched EUtube, EUtube is a Youtube channel for EU content
    * In an unprecedented move the European Commission disabled EUtube user comments.
    * European Union officials educate us why they need to listen to citizens. ‚EU communication must be a two way street’, says Commissioner Wallström. How does video propaganda improve our participation? How do disabled «user comments» improve EU listening?
    * Youtube.com is no European company. It uses public content from the European Commission for free. However, European citizens may not download, use, or remix these videos without permission: Copyright infringement!
    * The European Union cannot guarantee that Youtube respects European privacy and data protection standards.
    * The EU Commission cooperates with commercial platforms from abroad such as Youtube but not Wikipedia and true European civil society groups. Why does the Commission discriminate non-commercial platforms?

    We demand:

    1. Citizens and democratic institutions define EU policies. Commission officials are obliged to serve.
    2. Public EU content needs to be free, that is public domain or published under a license such as Creative Commons
    3. Public video content has to be released without copy protection, using open formats.
    4. Public video content has to be unbiased or multipartisan, informative and decent.
    5. EUtube comments censorship must stop.

    Wir hatten vor zwei Wochen mal über EUTube geschrieben: Europa-Propaganda für weniger Politikverdrossenheit?

    12. Juli 2007 1
  • : Blümchenwiese 2.0
    Blümchenwiese 2.0

    Die Antwort des Chaos Computer Club zum Hackerparagraphen:

    bluemchenwiese.jpg

    Es geht darum.

    6. Juli 2007 9
  • : Aktionsbündniss „Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft“ gegen 2. Korb
    Aktionsbündniss „Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft“ gegen 2. Korb

    Das Aktionsbündniss „Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft“ hat heute Nacht diese Mail noch an alle Unterstützer verschickt. Heute kann man sich noch bei den Abgeordneten im Bundestag beschweren.

    Sehr geehrte Unterzeichner der Goettinger Erklaerung,

    am 5. Juli soll im Bundestag die zweite Anpassung des Urheberrechtsgesetzes in zweiter und dritter Lesung verabschiedet werden. Obgleich, soweit das bekannt geworden ist, in letzter Minute offenbar kleinere Zugestaendnisse an Bildung und Wissenschaft gemacht worden sind, sieht das Aktionsbuendnis seine schlimmsten Befuerchtungen dennoch bestaetigt: Mit den gegenueber dem Regierungsentwurf erneuten Einschraenkungen zu Lasten eines freien Umgangs mit Wissen und Information in der Wissenschaft hat die Bundesregierung ihr selbst erklaertes Ziel, naemlich ein „bildungs- und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht“ zu schaffen, vollstaendig verfehlt.

    Bildung und Wissenschaft sind leider auf das Unverstaendnis und die mangelnde Bereitschaft der Politik gestossen, sich mit den
    Beduerfnissen und dem aktuellen Informationsverhalten von Wissenschaftlern, (Hochschul-)Lehrern, Studierenden und Schuelern
    auseinanderzusetzen.

    Die politische Dimension, Rahmenbedingungen fuer eine Informationsgesellschaft zu schaffen, die auch und vor allem bezueglich Bildung und Wissenschaft diesen Namen verdient und die diese in die Lage versetzt, kreativ und auch international kompetitiv
    zu agieren, blieb weitgehend ausgeklammert.

    Das Aktionsbuendnis hat in einem letzten Appell noch einmal entschieden gegen die Vernachlaessigung der Argumente und der Kritik
    aus Bildung und Wissenschaft protestiert und ein Aussetzen der Novellierung angeregt. In der Politik zaehlt letztlich aber nur die
    grosse Zahl. Deshalb moechten wir Sie bitten, den beiliegenden Musterbrief in einer E‑Mail an die Adresse mail@bundestag.de mit der Bitte um Weiterleitung an die Bundestagsabgeordneten zu schicken.

    Dem Aktionsbuendnis ist auch klar, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt kaum noch eine Aenderung oder ein Aussetzen der Novellierung erreichen koennen. Aber es wichtig, dass die Politik weiss, dass die „Basis“ von Bildung und Wissenschaft mit dieser fortschreitenden Beguenstigung der kommerziellen Verwertung auch von mit oeffentlichen Mitteln unterstuetzten Forschungsergebnissen nicht einverstanden ist.

    Ihr persoenlicher Protest ist aber vor allem deshalb wichtig, damit so schnell wie moeglich ein erneuter Anlauf zu einem Dritten Korb
    genommen wird, der dann weitgehend auf die Moeglichkeiten einer freizuegigen Nutzung von Wissen und Information in Bildung und
    Wissenschaft zugeschnitten sein soll. An der Spitze des BMJ scheint sich eine Bereitschaft dafuer abzuzeichnen, auch um ueber das
    Urheberrecht einen breiteren Einstieg in Open Access moeglich zu machen. Schon jetzt versucht der Boersenverein dies mit allen Mitteln zu verhindern.

    Ihr Brief ist also auch zur Unterstuetzung dieses Dritten Korbs wichtig. Ihre Mail muss allerdings spaetestens am Dienstagmittag auf
    den Weg gebracht werden, damit sie noch zu den einzelnen Abgeordneten gelangt.

    Vielen Dank, mit freundlichen Gruessen,

    Prof. Dr. Rainer Kuhlen
    Sprecher des Aktionsbuendnisses „Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft“

    3. Juli 2007 5
  • : Urheberrecht nächste Woche im Bundestag
    Urheberrecht nächste Woche im Bundestag

    Nächste Woche könnte der zweite Korb im Bundestag durchgewunken werden. Wie schon beim ersten Korb sollen alle weiteren strittigen Punkte in den dritten Korb ausgelagert werden. Urheberrecht 3.0 heisst das dann wahrscheinlich. Erstmal soll es wohl am Dienstag im Rechtsausschuss beschlossen werden. Die zweite und dritte Lesung könnte dann schon am Mittwoch oder Donnerstag erfolgen. Damit wäre das Gesetz durch. Die Zeit drängt also, falls man sich nochmal an die Abgeordneten wenden möchte. Bei denen besteht noch viel Beratungsbedarf.

    Es soll ja mal ein ungeschriebens Gesetz gegeben haben, wonach Änderungen am Urheberrecht immer interfraktionell von allen Fraktionen beschlossen werden. Das würde mich bei diesem Gesetzentwurf mehr als wundern. Weiss jemand vielleicht, wie die aktuelle Praxis im Bundestag ist?

    Ein klein wenig Hintergrund zum Nachlesen und informieren:

    3. Oktober 2006: Digital Rights Management
    31. August 2006: Kopierschutz entmündigt!
    13. Juli 2006: Massive Kritik an Urheberrechtspolitik von den Verbraucherzentralen (Mit Video-Interviews)
    22. März 2006: Reaktionen zum 2. Korb Kabinettsbeschluss.
    26. Januar 2006: Live-Stream von Urheberrechtsanhörung.
    12. Januar 2005: Keine Veränderung beim Urheberrecht

    27. Juni 2007 2
  • : Neuer Greenpeace Guide to Greener Electronics
    Neuer Greenpeace Guide to Greener Electronics

    Greenpeace International hat die Ausgabe des „Greenpeace Guide to Greener Electronics“ veröffentlicht. Apple konnte sich durch das Versprechen etwas nach vorne arbeiten, zukünftig auf PVC und andere Chemikalien verzichten zu wollen. Aber toll ist die Leistung immer noch nicht. Nokia führt die Liste an, weil hier nach Versprechungen schon Taten folgten. Mehr Informationen bietet die verlinkte Webseite.

    4th-ranking-meter.jpeg

    The electronics ranking guide has been our answer to getting the electronics industry to face up to the problem of e‑waste. We want manufacturers to take responsibility for the unprotected child labourers who scavenge the mountains of cast-off gadgets created by our gizmo-loving ways. We’ve been happily surprised at how quickly many corporations have risen to the competitive challenge. It’s especially rewarding to see more than a few CEOs openly vying for the top green spot, and challenging their competitors to adopt industry-wide policies to reduce the problem of e‑waste.

    27. Juni 2007
  • : Sechs Fragen an die nationalen Standardisierungsgremien
    Sechs Fragen an die nationalen Standardisierungsgremien

    Die Free Software Foundation Europe hat ein Dokument mit sechs Fragen online gestellt, welche sich an nationale Standardisierungsgremien wendet: Six questions to national standardisation bodies. Hintergrund ist der Versuch von Microsoft, das eigene Format MS-OOXML als offenen Standard bei der ISO-Behörde durchegsetzt zu bekommen.

    Das sind die Themenbereiche:

    1. Application independence?
    2. Supporting pre-existing Open Standards?
    3. Backward compatibility for all vendors?
    4. Proprietary extensions?
    5. Dual standards?
    6. Legally safe?

    All these questions should have answers that should be provided by the national standardisation bodies through independent counsel and experts, and in particular not by Microsoft or its business partners, which have a direct conflict of interest on this issue. If there is no good answer to any one of them, a national body should vote no in ISO/IEC.

    Der FFII fährt momentan noch die OOXML-Kampagne mit einer Petition.

    26. Juni 2007 1