Aus der Reihe

  • : Stipendium zur „Topologie der Technik“
    Stipendium zur „Topologie der Technik“

    Stipendien gibts viele: mich erreichte auch das hier über eine alte Mailingliste eines früher mal besuchten Colloqiums, über ein Graduiertenkolleg in Darmstadt, welches interdisziplinär zur „Topologie der Technik“ forscht. Auch hier werden m.E. Geisteswissenschaftler gesucht, genauer aus der Informatik, Philosophie und Germanistik.

    Untersucht werden hier Technisierungsprozesse in ihrer räumlichen, Raum verändernden und Raum bildenden Dimension. Gegenstand der Betrachtung sind aber auch Räume, „in“ denen Technik wirksam wird (wie etwa Labors, Haushalte, Fahrzeuge, Studios, städtische Flächen), sowie Räume, durch die sich Techniken vermitteln. […] Praktiziert wird folglich ein Zugang zu Problemen der gesellschaftlichen Technisierung, der aktiv interdisziplinäre Perspektiven aufgreift, um auf räumliche Aspekte zu fokussieren, die in Zeiten von Globalisierung, Überwachung öffentlicher Plätze und privater Anwesen, arbeitsweltlichen und informationstechnologischen Netzwerken oder dem zugleich Raum übergreifenden und den eigenen aktuellen Standort anzeigenden Informationsaustausch per (Foto)Handy besonders virulent und bedeutsam sind.

    Könnte inhaltlich ganz gut für interessierte Leser dieses Blogs passen. Zielgruppe sind widerum diejenigen, die doktorieren wollen und nach Darmstadt gehen möchten. Hier ist mehr Zeit für die Bewerbung: bis zum 15.1.2007. Ausführliche Informationen über das Kolleg hier, es gibts den vollständigen Ausschreibungstext als PDF.

    29. November 2006 3
  • : Stipendium zur Wissensgesellschaft
    Stipendium zur Wissensgesellschaft

    Erreichte mich gerade über die GWTF-TALK-Liste: eine Stipendiumsausschreibung für unterbeschäftigte Geisteswissenschaftler wie etwa Soziologen, Historiker und Philosophen. Das Projekt muss wohl vor allem irgendwie unter das Stichwort Wissenschaftsforschung fallen, ansonsten sei der Spielraum wirklich „sehr groß“.

    Die moderne Gesellschaft prägt der Wissenschaft neue epistemische und institutionelle Merkmale auf. Diese Veränderungen lösen Rückwirkungen in anderen Bereichen der Gesellschaft aus. In dem von der DFG und dem Land Nordrhein-Westfalen geförderten und vom Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) getragenen Graduiertenkolleg beteiligen sich Wissenschafts- und Techniksoziologie, Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftsgeschichte und Rechtswissenschaft an der Erforschung dieser Transformationsprozesse. Das Dissertationsprojekt soll sich auf die Probleme angewandter Forschung und der Wissenschaft in Beratungskontexten beziehen.

    Vielleicht gibt es ja hier Interessenten aus der formal passenden Zielgruppe, die das Doktorieren vorhaben und sich schnell entscheiden können: am 11.12. ist Bewerbungsschluss. Man müsste allerdings zu IHNEN nach Bielefeld gehen wollen. ;) Hier gibts den vollständigen Ausschreibungstext.

    28. November 2006
  • : Deutsche Bahn verliert Urheberrechtsstreit
    Deutsche Bahn verliert Urheberrechtsstreit

    Heute mal aus der Reihe „Das Urheberrecht im Alltag“ mal eine leicht skurille Geschichte: „Aus einem Roman streicht man auch nicht einfach ein Kapitel“. Die Deutsche Bahn hat einen Prozess in erster Instanz gegen den Architekten des Berliner Hauptbahnhofs verloren. Konkret ging es um ein Gewölbe an den Kellergleisen, was man sich gespart hat und eine light-Version einbauen ließ. Der Architekt hat geklagt und nun muss die Bahn hoffen, in nächster Instanz zu gewinnen oder mehr als 40 Millionen Euro mehr ausgeben und die Dauerbaustelle weiterführen.

    28. November 2006
  • : Ubuntu Christian Edition erscheint in Version 2.0
    Ubuntu Christian Edition erscheint in Version 2.0

    Die Ubuntu Christian Edition ist in der Version 2.0 erschienen. Neben den üblichen Ubuntu-spezifischen Updates gibt es als Special noch:

    The Daily Bible Verse feature now uses the new gVerse program. It has the same functionality, but fits much better into the Ubuntu CE look and feel.

    28. November 2006 3
  • : Plone-Workshop im newthinking store
    Plone-Workshop im newthinking store

    Für LeserInnen, die sich in Reichweite von Berlin aufhalten, in eigener Sache: am Freitag, den 17.11. findet im newthinking store ein Workshop zu Plone und Zope statt. Es geht um die Anpassung der Oberfläche, so dass man hinterher gelernt hat, was zu tun ist, damit ein Plone nicht mehr nach Plone aussehen muss. ;) Es sind noch Plätze frei, die Preise sind moderat (95,00 Euro / 65,00 Euro (ermäßigt)) und große Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung per Mail an veranstaltungen@newthinking.de.

    14. November 2006
  • : Philippinen
    Philippinen

    Morgen früh fliege ich auf die Philippinen. Dort werde ich als Referent über Freie Software im Rahmen der „FOSS@Work: An International Conference-Workshop for Small to Medium Enterprises in the IT Industry“ sprechen und moderieren. Wenn alles gut geht, bin ich am 20. November wieder zurück. Mein erstes Mal Asien, ich bin echt gespannt.

    Ich weiss nicht, ob ich dort ausreichend Netz haben werde. Deswegen bleibt diese Spielwiese vermutlich weitgehend meinen Mitautoren überlassen. Macht was draus.

    Update: Just for the record, ich bin gelandet. 11 Stunden Flug am Stück können ganz schön anstrengend sein. Und das mit der Sicherheit kann man bald nicht mehr übertreiben. Für Flugpassagiere bedeutet das noch länger dumm rumstehen. Und das ohne Getränke (Und ich stand zweimal dumm herum, wegen Umsteigen). Hier ist es wie erwartet sehr heiss – und schwül. Nicht so ganz erwartet hab ich die fehlende Sonne. Ich muss noch ergründen, ob es am Smog liegt oder ich die Reste der Monsumzeit mitbekomme. Das Hotel hat zumindest Kabelinternet. Ich weiss nur nicht, wie teuer mich die 24 Stunden Netz kommen, die gerade ablaufen. Allerdings kostet ein Film übers PayTV genauso viel in fremder Währung. Da nutz ich doch lieber Bittorrent.

    10. November 2006 2
  • : Sevenload mag kein Ogg-Theora?
    Sevenload mag kein Ogg-Theora?

    In den letzten Tagen hab ich mehrfach versucht, OGG-Theora komprimierte Videos auf Sevenload hochzuladen. Die Unterstützung dieses sympathischen Formates wird als Feature von Sevenload angepriesen. In der Praxis funktioniert es leider nicht wirklich. Ständig bekomme ich die Meldung, dass meine Dateien das falsche Format haben. Ich hatte vor drei Tagen dem Support eine Nachricht zukommen lassen, und das Problem geschildert. Ich bekam zwar ein schnelle Antwort, diese war aber unbefriedigend: Ich solle auf auf die richtige Endung achten. Ich schrieb zwar zurück, dass diese bereits „.ogg“ war und alle Dateien bei mir problemlos von verschiedenen Playern laufen würden, aber damit endete der Dialog. Schade eigentlich. Muss ich mir jetzt doch einen Google-Account einrichten, um OGG Theora Files auf video.google.com hochzuladen?

    Nochmal für den Sevenload-Support: Alle Files wurden mit der aktuellen Version von ffmpeg2theora unter Linux erstellt und laufen unter diversen Linux-Playern problemlos.

    Update: Das ging ja schnell mit dem Feedback. Dann wünsch ich Euch mal viel Erfolg.

    9. November 2006 5
  • : Zone 30
    Zone 30

    Wir gratulieren: Markus ist endlich erwachsen geworden.
    Allet Jute, deine Mitblogger!

    Zone 30

    7. November 2006 12
  • : Memory mit Strommasten
    Memory mit Strommasten

    Aus aktuellem Anlass hat Zeit.de ein lustiges Memoryspiel mit kaputten Strommasten online gestellt.

    6. November 2006
  • : Bill Gates auf Promo-Tour in Deutschland
    Bill Gates auf Promo-Tour in Deutschland

    Bill Gates ist gerade auf Promo-Tour in Deutschland und hat den Tagesthemen ein Interview gegeben: „IT-Kenntnis grundlegende Kulturtechnik“. Dort findet man z.B. dies:

    Will: Welche Vorteile hat Microsoft davon, bis 2010 vier Millionen Menschen in Deutschland IT-fit zu machen?

    Gates: Ich glaube es ist wichtig, dass unsere Branche sich nicht nur darum kümmert, großen Unternehmen zu helfen und den Gutsituierten. Sondern dass unsere Branche ja auch dafür steht, dass die Computernutzung so etwas ist wie die Lesefähigkeit, also eine grundlegende Kulturtechnik. Und ganz besonders Menschen mit Behinderungen oder alte Menschen, die Computer nutzen wollen und dafür vielleicht vergrößerte Lettern brauchen, sollen die Chance bekommen, Software so einzusetzen, wie es ihren speziellen Bedürfnissen entspricht.

    Und damit alle die Kulturtechnik Software besser erleben können, wird Microsoft in den nächsten vier Jahren vier Millionen Menschen in Deutschland eine Schulung der eigenen Produktpalette anbieten. Garantiert mit allen wichtigen Tastenkombinationen für die gängigen Anwendungen. Das nennt sich dann gesellschaftliche Verantwortung, kommt bei Politikern klasse an und man kann damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Erstmal lenkt es davon ab, dass bei 90% Marktanteil eigentlich sofort das Kartellamt einschreiten müsste, um für mehr Wettbewerb zu sorgen. Und zweitens bindet man mit den Produktschulungen zukünftige Kunden an die eigene Marke. Das hält das Quasi-Monopol am Leben. Toll.

    6. November 2006 2
  • : Interfilm in Berlin
    Interfilm in Berlin

    In Berlin startet diese Woche das 22. Interfilm-Kurzfilm-Festival. Ich wollte da eigentlich ausführlicher drüber berichten, da auch Digitalkultur im Rahmen des Festivals an Bedeutung gewinnt, aber Blogger dürfen sich nicht akkreditieren. Als Antwort auf meine Anfrage erhielt ich nur:

    Für eine Presseakkreditierung brauchen wir einen Presseausweis, da unser Kontingent an Akkreditierungen begrenzt ist.
    Wir würden uns trotzdem freuen, wenn du das Festival besuchen und im Netz besprechen würdest.

    Dann gibts also keine Berichterstattung hier. Muss ich mir jetzt langsam mal einen Presseausweis zulegen oder soll ich darauf hoffen, dass Eventorganisatoren mal etwas moderner werden? Ereteres ist vermutlich für die nächsten Jahre noch einfacher.

    6. November 2006 5
  • : Berlusconis will ProSiebenSat.1?
    Berlusconis will ProSiebenSat.1?

    Der Medienkonzern von Berlusconi, Mediaset, prüft eine Mehrheitsbeteiligung von ProSiebenSat.1. Ich sehe es schon kommen: Am Ende biegt der Springer-Konzern als der grosse Retter um die Ecke, um Deutschlands Medienlandschaft vor Berlusconi zu schützen.

    3. November 2006 1
  • : Neue Transparenz: Atombomben-Baupläne von US-Regierung ins Netz gestellt
    Neue Transparenz: Atombomben-Baupläne von US-Regierung ins Netz gestellt

    Wenn das der Beckstein mitbekommt: US- Regierung veröffentlichte versehentlich Atombomben- Baupläne.

    Tatsächlich fanden sich in den veröffentlichten Dokumenten einige Dutzend über das irakische Atomprogramm, berichtet heute die „New York Times“. Und die haben es in ihrer Eindeutigkeit in sich: Was dort zu sehen war, grenze an eine Bauanleitung. „Schockiert“ hätten in der letzten Woche Vertreter der internationalen Atomenergiebehörde bei Gregory L. Schulte, dem US-Vertreter bei der IAEA, Protest angemeldet. Schulte dementiert das. Erst eine Anfrage der „New York Times“ brachte den Stein ins Rollen: Wenige Stunden später zog die US-Regierung den Stecker und nahm die gesamte Webseite vom Netz.

    Und zwar überaus gründlich. Weder beim Internet-Archiv, noch in den Caches der großen Suchmaschinen finden sich auch nur noch Spuren der Tausende von Dokumenten. Den Link zu veröffentlichen, erübrigt sich: Dort ist nichts mehr, die Adresse ist augenscheinlich sogar aus den DNS-Verzeichnissen der Internetprovider getilgt.

    Die Informationen standen auf dem „Operation Iraqi Freedom Document Portal“, welches wohl dazu genutzt wurde, um eine Legitimität des Irak-Krieges in der öffentlichen Wahrnehmung durch die Publizierung von „Fakten“ zu erreichen. Pikant ist zudem, dass die USA viel mehr Informationen auf dem Portal veröffentlicht haben, als die Mitglieder des Uno-Sicherheitsrates zu sehen bekamen.

    3. November 2006 2
  • : Urheberrechts-Anhörung im Bundestag filmen?
    Urheberrechts-Anhörung im Bundestag filmen?

    Gestern hatte ich schonmal über unsere Idee geschrieben, einfach mal die kommenden Urheberrechtsanhörungen im Bundestag zu filmen und die einzelnen Beiträge der Sachverständigen im Internet zur Verfügung zu stellen. Gründe dafür gibt es einige. Immerhin ist es eine öffentliche Sitzung, Plätze sind limitiert und man muss in Berlin vor Ort sein, technisch ist es problemlos möglich und es würde die Transparenz enorm fördern. Bürger könnten sich mit den unterschiedlichen Argumenten besser auseinandersetzen und die letztendliche Entscheidung durch das Parlament evt. besser verstehen. Zumindest dienen diese Anhörungen theoretisch der Meinungsbildung, auch wenn das Ergebnis vorher meist schon feststeht.

    Wie ich gestern schon schrieb, ist das aber nicht so einfach. Mitarbeiter von verschiedenen Bundestagabgeordneten haben mich immer wieder an das Sekretariat des Rechtsausschusses verwiesen. Dort hab ich gerade eine freundliche Verantwortliche erreicht und die Situation besprochen. Wie alle anderen war sie erstmal etwas verwirrt, was wir genau dort tun wollen. Sie erklärte mir das Prinzip des Bundestags-Fernsehen und dass die Aufzeichnungen ja Fernsehsendern zur Verfügung gestellt würden. Sie verstand aber auch schnell, dass ich damit nichts anfangen könnte, weil ich nach traditioneller Sichtweise nicht als Fernsehsender gelten würde (Obwohl es hier NetzpolitikTV gibt). Auf das Argument, dass man doch alles mitschreiben könne, konnte ich auch nur antworten, dass wir gerne modernerer Medienformen als die Schrift nutzen wollen würden und das ja mittlerweile auch problemlos gehen würde. Foto- und Videoaufnahmen sind im Bundestag übrigens generell nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt.

    Kommen wir zu ihrem stärksten Argument: Man müsste erstmal die Sachverständigen fragen. Denn diese würden ja hauptsächlich gefilmt und ihre Stellungnahmen könnte man doch auch in schriftlicher Form im Netz finden. Ich erwiderte, dass die Frage- und Antwortrunde doch viel spannender sei, weil die Sachverständigen dort zumeist frei sprechen und nicht alles vom Blatt ablesen würden. Aber das scheint genau das Problem zu sein, dass man genau dies befürchte. Youtube-Politics lässt grüssen. Man könnte aber auch davon ausgehen, dass die Sachverständigen ein Interesse daran haben könnten, für ihre Meinungen ein grösseres Publikum zu erreichen.

    Weiterer Verlauf ist jetzt, dass ich eine offizielle Anfrage stelle, dieses Medium hier erkläre und eine Ausnahmegenehmigung erfrage. Das Sekretariat ist nur der Ansprechpartner in Verwaltungsfragen, hier gehts wohl um eine politsiche Frage, die der Ausschussvorsitz oder sonstwer entscheiden muss. Ich bleibe auf jeden Fall dran. Meiner Meinung nach sollte der Bundestag in seiner Arbeit transparenter werden und Foto- sowie Filmaufnahmen zulassen – auch bei Anhörungen, wo die Lobbyisten auflaufen. Alles andere ist nicht mehr wirklich zeitgemäss. Und wozu hat der Bundestag denn diese transparente Kuppel bekommen?

    3. November 2006 19
  • : US-Zeitungen fürchten sich vorm Netz
    US-Zeitungen fürchten sich vorm Netz

    Lustige Sache: Die US-Verlage auf der verzweifelten Suche nach der Zeitung von morgen

    „Künftig erhalten die Menschen ihr Weltbild von irgendwelchen irren Bloggern, die aus ihrer Unterwäsche schöpfen“, malte der US-Publizist Michael Kinsley im Time-Magazin die düstere Zukunft in den USA an die Wand. In der Washington Post sorgte sich der Kommentator, dass bald „die vorderste Front“ im Kampf gegen die Korruption im Staat zusammenzubrechen drohe. Und Kolumnist Tim Rutten beschwörte in der Los Angeles Times die „Gefahren für die Demokratie“. Die Journalisten sehen in der Krise der US-Zeitungen weit mehr als die Probleme einer Branche – sie fürchten um die politische Kultur im Land. Während Internet-Medien wie Slate sich über die „Selbstüberschätzung“ der Zeitungsleute lustig machen, befinden sich die Verlage selbst auf der fieberhaften Suche nach der „Zeitung von morgen“.

    Ich will mich ja aus meiner privilegierten deutschen Sicht nicht wirklich beschweren, aber was ist an „irgendwelchen irren Bloggern, die aus ihrer Unterwäsche schöpfen“ schlimmer als Fox-News?

    2. November 2006 3
  • : SAP würde republikanisch wählen
    SAP würde republikanisch wählen

    de.internet.com: SAP unterstützt Wahlkampf der Partei von George W. Bush.

    Die Politspenden von US-Tochtergesellschaften großer deutscher Unternehmen gehen im aktuellen Kongresswahlkampf zu mehr als zwei Dritteln an republikanische Kandidaten und Parteiorganisationen. Nach den jüngsten verfügbaren offiziellen Zahlen haben zwölf Tochtergesellschaften zusammen gut 2,5 Millionen Dollar gespendet. Mehr als 1,7 Millionen Dollar davon, also rund 68 Prozent, flossen an Republikaner. Besonders hoch liegt der Anteil bei SAP mit je 78 Prozent, was nur noch von Bayer (79 Prozent) übertroffen wird. Dies geht aus einer Auswertung hervor, die das unabhängige Center for Responsive Politics in Washington exklusiv für die ‚Financial Times Deutschland’ (Freitagsausgabe) erstellt hat.

    2. November 2006 1
  • : Migration, Technik und Design von netzpolitik.org
    Migration, Technik und Design von netzpolitik.org

    Kurze Info in eigener Sache: netzpolitik.org wurde intern runderneuert, inklusive der Maschine und ihrer Bandbreite. Die sehr erfolgreichen Podcasts der letzten Monate sorgten im Juli und August für jeweils 120GB / 160GB Traffic, und im September für beinahe 260GB. Dafür danken wir herzlich. (Und wir hatten damals im Novemer 2005 gedacht, der WSIS-Podcast hätte mit 70GB schon viel ausgemacht…). Auch der September 2006 war bandbreitenstark, dank der CC-Lizensierung der Inhalte. Und die neue Kategorie Netzpolitik-Podcast (samt eigenem Feed) macht es leicht, zwischen von netzpolitik.org erstellten Podcasts und den anderen Podcasts etc. zu unterscheiden, über die hier berichtet wird.

    2. November 2006
  • : Multi-Touch Interaction Research
    Multi-Touch Interaction Research

    Thomas verweist auf die spacige „Multi-Touch Interaction Research“. Hat was von Science Fiction.

    While touch sensing is commonplace for single points of contact, multi-touch sensing enables a user to interact with a system with more than one finger at a time, as in chording and bi-manual operations. Such sensing devices are inherently also able to accommodate multiple users simultaneously, which is especially useful for larger interaction scenarios such as interactive walls and tabletops.

    2. November 2006
  • : Al-Dschasira wird zehn
    Al-Dschasira wird zehn

    Der arabische Fernsehsender Al-Dschasira wird heute zehn Jahre alt. Aus diesem Grund hat der Deutschlandfunk den Medienwissenschaftler Oliver Hahn dazu befragt: „Nachrichtenrevolution in der arabischen Welt“.

    Oliver Hahn: Also als Al-Dschasira vor zehn Jahren eingeführt wurde, war das sozusagen eine Art Revolution, eine journalistische Revolution, eine Nachrichtenrevolution in der arabischen Welt, weil man bis dato eigentlich nur Staatsfernsehen kannte. Staatsfernsehen zu 100 Prozent gelenkt von den jeweiligen Regierungen und Machthabern hatte den Zuschauern auch nicht mehr zu bieten als Protokollnachrichten, Verlautbarungsjournalismus, gleichsam welcher Emir hat welchem Scheich wann und wo die Hand geschüttelt, also kein Journalismus, kein Nachrichtenverständnis nach unserem westlichen Verständnis, und als Al-Dschasira eben vor zehn Jahren eingeführt wurde, wurden sozusagen westliche Nachrichtenstandards auch in der arabischen Welt eingeführt, denn die meisten Redakteurinnen und Redakteure der ersten Stunde von Al-Dschasira kamen ja von dem damaligen arabischen Fernsehdienst der BBC in London, waren also beruflich im Westen ausgebildet, sozialisiert, und sind dann sozusagen mit ihrem arabischen Background, mit ihrem arabischen kulturellen Hintergrund nach Doha in Qatar gegangen, um da den ersten relativ politisch unabhängigen Sender der arabischen Welt aufzubauen.

    Das Interview gibt es auch als acht Minuten langes MP3.

    1. November 2006
  • : J!Cast 19 Die drei Fragezeichen
    J!Cast 19 Die drei Fragezeichen

    Im aktuellen J!Cast-Podcast mit der Nummer 19 geht es um die Markenproblematik bei „Die drei Fragezeichen“.

    Die drei ??? heißen jetzt DIE DR3I, Justus Jonas ist plötzlich ein „Jupiter Jones“ und aus Peter Shaw ist ein „Peter Crenshaw“ geworden. Gleichzeitig wurden neue Folgen der Bücher „Die drei ???“ per einstweiliger Verfügung gestoppt und alte Hörspielfolgen verschwanden vom Markt. Was ist da los???

    Angeblich streiten sich SonyBMG/Europa und der Kosmos-Buchverlag um Lizenzen. Doch wer hat welche Rechte und kann wem was verbieten? Gibt es ein Urheberrecht an Fortsetzungsgeschichten und steht das dem Ursprungserfinder oder den Autoren der Fortsetzungsfolgen zu? Und welche Rolle spielt im Streit möglicherweise das Markenrecht?

    Mit Rechtsanwalt Thomas Ernstschneider, Mitarbeiter am ITM, nähert sich der J!Cast der Lösung des großen Halloween-Rätsels.

    Hier ist die 17 MB grosse Sendung als MP3.

    1. November 2006 1