Wenn das der Beckstein mitbekommt: US- Regierung veröffentlichte versehentlich Atombomben- Baupläne.
Tatsächlich fanden sich in den veröffentlichten Dokumenten einige Dutzend über das irakische Atomprogramm, berichtet heute die „New York Times“. Und die haben es in ihrer Eindeutigkeit in sich: Was dort zu sehen war, grenze an eine Bauanleitung. „Schockiert“ hätten in der letzten Woche Vertreter der internationalen Atomenergiebehörde bei Gregory L. Schulte, dem US-Vertreter bei der IAEA, Protest angemeldet. Schulte dementiert das. Erst eine Anfrage der „New York Times“ brachte den Stein ins Rollen: Wenige Stunden später zog die US-Regierung den Stecker und nahm die gesamte Webseite vom Netz.
Und zwar überaus gründlich. Weder beim Internet-Archiv, noch in den Caches der großen Suchmaschinen finden sich auch nur noch Spuren der Tausende von Dokumenten. Den Link zu veröffentlichen, erübrigt sich: Dort ist nichts mehr, die Adresse ist augenscheinlich sogar aus den DNS-Verzeichnissen der Internetprovider getilgt.
Die Informationen standen auf dem „Operation Iraqi Freedom Document Portal“, welches wohl dazu genutzt wurde, um eine Legitimität des Irak-Krieges in der öffentlichen Wahrnehmung durch die Publizierung von „Fakten“ zu erreichen. Pikant ist zudem, dass die USA viel mehr Informationen auf dem Portal veröffentlicht haben, als die Mitglieder des Uno-Sicherheitsrates zu sehen bekamen.
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2 Kommentare zu „Neue Transparenz: Atombomben-Baupläne von US-Regierung ins Netz gestellt“
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[…] Neue Transparenz: Atombomben-Baupläne von US-Regierung ins Netz gestellt. […]
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[…] Zurück zum Thema Atombomben und Middle East. Der Iran zeigte sich immerhin dahingehend kooperativ, als dass er strittige Baupläne (Iran: Chronik wichtiger Ereignisse, Abschnitt 14. – 20. November) an die IAEO zurückgab. Doch mittlerweile sorgte eine neue Panne für Hektik. Eine Vielzahl irakischer Dokumente, die das US-Verteidigungsministerium ohne nähere Durchsicht im Internet veröffentlicht wurde, enthielt auch Anleitungen für den Bau einer Atombombe! Man hatte gehofft, dass die Öffentlichkeit zur Analyse der Papiere beitragen konnte. Erst eine Anfrage der New York Times brachte den Stein ins Rollen. Die Dokumente wurden restlos vom Netz genommen (Netzpolitik, Focus.de). […]
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