Linkschleuder
Linktipps der Redaktion
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: Interview zum „Safer Internet Day“: „Eine Stimme für den Datenschutz fehlt“
: Interview zum „Safer Internet Day“: „Eine Stimme für den Datenschutz fehlt“ Tagesschau.de hat mich zum „Safer Internet Day“ interviewt: „Eine Stimme für den Datenschutz fehlt“.
tagesschau.de: In der Debatte fehlt oft die Stimme der Datenschutzbeauftragten der Bundesregierung, Andrea Voßhoff. Wo ist die eigentlich?
Beckedahl: Das ist leider auch bei uns bei netzpolitik.org der „running gag“. Als sie zur Bundesdatenschutzbeauftragten benannt wurde, hatten viele die Befürchtung, dass das ein klasssisches Versorgungsamt ist. Als langjährige CDU-Abgeordnete war sie 2013 nicht wieder in den Bundestag gewählt worden. Sie musste also irgendwohin. Auch nach mehr als einem Jahr hört man nur zögerlich etwas von ihr. Doch gerade jetzt bräuchte man eine Stimme in der öffentlichen Debatte zum Datenschutz. Aber leider geht das Amt komplett auf Tauchgang. Das könnte man fast schon als mutwillig und als Strategie der Bundesregierung erkennen: Bloß nicht zu viel über Datenschutz reden. Dabei wäre das notwendig.
Das und mehr gibts drüben.
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: App und Sex – Wie das Smartphone unser Liebesleben verändert
: App und Sex – Wie das Smartphone unser Liebesleben verändert Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag in einer Sondersendung über „Vom Ende der Sehnsucht“ bzw. „App und Sex – Wie das Smartphone unser Liebesleben verändert“ berichtet.
Was macht diese Vielzahl an Möglichkeiten mit uns? Haben wir mehr Sex? Und warum erscheint uns das Prompte an dieser Art der Kontaktaufnahme als verroht? Ist es nicht einfach eine ökonomische Methode, um Menschen kennenzulernen? Unser Autor Johannes Nichelmann hat sich die Frage gestellt, wie das Smartphone unser Liebesleben verändert. Dafür hat er Menschen getroffen, für die Anwendungen wie Tinder zum Alltag gehören. Während die Turbo-Dating-Apps erst in den letzten Monaten in der breiten Öffentlichkeit populär wurden, sind sie in der Homosexuellen-Szene bereits seit langer Zeit bekannt. Dort nutzt man sie inzwischen schon nicht mehr nur als Plattform des schnellen Kennenlernens. Und auch die Entwickler der App passen sich den teilweise erzwungenen Bedürfnissen der in vielen Ländern diskriminierten und kriminalisierten Szene an.
Singles sind nicht die einzigen, deren Liebesleben das Smartphone beeinflusst. Die Revolution macht auch vor Paaren nicht halt – verkündet die Erotikbranche. Und hinter allem steht die Frage: Was passiert eigentlich mit den Daten über unsere intimsten Gedanken?
Davon gibt es eine MP3 und ein Transcript.
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: Chaos Communication Camp 2015 angekündigt
Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/karl_moor/">Karl Moor</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">BY-SA 2.0</a>. : Chaos Communication Camp 2015 angekündigt Der Chaos Computer Club hat heute bekanntgegeben, dass es im Sommer diesen Jahres wieder ein Chaos Communication Camp geben wird. Der Veranstaltungsort wird der Ziegeleipark Mildenberg sein, wo vom 13. bis 17. August die Hacker zusammenkommen wollen.
Die Preise für die Camp-Tickets stehen noch nicht fest, ein Vorverkauf ist aber angekündigt. Aber der CCC weisst darauf hin, sich den Sommertermin schon mal vorzumerken und sich auf großes Nerd-Spielzeug gefasst zu machen:
Save the date für den Sommerurlaub unter Gleichgesinnten, inklusive funktionierender Draisinen und Lokomotiven!
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Noch ein Tor für Team Internet?: Die Rolle der vernetzten Öffentlichkeit in der Debatte um Netzneutralität in den USA
Noch ein Tor für Team Internet?: Die Rolle der vernetzten Öffentlichkeit in der Debatte um Netzneutralität in den USA Fünf Media Cloud-Forscher um Yochai Benkler haben eine neue Studie veröffentlicht: Score Another One for the Internet? The Role of the Networked Public Sphere in the U.S. Net Neutrality Policy Debate.
In this paper we study the public debate over net neutrality in the United States from January through November 2014. We compiled, mapped, and analyzed over 16,000 stories published on net neutrality, augmented by data from Twitter, bit.ly, and Google Trends. Using a mixed-methods approach that combines link analysis with qualitative content analysis, we describe the evolution of the debate over time and assess the role, reach, and influence of different media sources and advocacy groups in setting the agenda, framing the debate, and mobilizing collective action. We conclude that a diverse set of actors working in conjunction through the networked public sphere played a central, arguably decisive, role in turning around the Federal Communications Commission policy on net neutrality.
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: Autonome, nestbauende Drohnen
: Autonome, nestbauende Drohnen In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen werden Artikel veröffentlicht, in denen sich folgende oder ähnliche Formulierung finden: „Wie aus einem Science Fiction-Roman!“
Ein am Samstag im Guardian erschienener Artikel liest sich stückweise ebenso. Der ausführliche Beitrag behandelt verschiedene, in der Entwicklung befindliche Drohnen-Technologien und ihre nicht-militärischen Nutzungsweisen.
Eine der besonderen Formen werden im Aerial Robotics Labor in London entwickelt. Diese Drohnen orientieren sich an den Fähigkeiten von Tieren und den Vorkommnissen in der Natur und sollen in der Lage sein, autonom zu leben. Das bedeutet: Gegenseitige Reparatur, Nestbau und Reproduktion. Stanislaw Lem beschrieb in den 80er Jahren dergleichen „Maschinen“, die zu anatürlicher Evolution fähig seien.
We are familiar with drones as hi-tech toys, aerial cameras, even weapons of war – but flying 3D printers able to nest in the buildings they maintain and repair? This seems the stuff of science fiction. In a very short space of time, drones have become part of our everyday language and landscape: last year, Amazon shipped 20,000 toy drones worldwide in the runup to Christmas.
Solche Drohnen könnten zu neuen Zwecken verwendet werden, wie zum Beispiel um die Tierwelt und Wälder zu beobachten, Post zu transportieren, Wlan Signale zu steuern, Fenster zu reinigen, etc. Ein beispielhafter positiver Nutzen neuer Drohnentechnologien ist ihr Einsatz zur Aufklärung in schwierig zu erreichenden Gebieten.
Gayton realised the importance of maps while working in Haiti, tracking the source of the 2010 cholera epidemic. He called in engineers from Google Maps, and together they traced the epidemic up river using Jeeps and boats. Within three years, this approach was already out of date. When a typhoon hit the Philippine city of Tacloban in 2013, a charity named Drone Adventures programmed a drone using Google coordinates to map the disaster area.
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: Netzneutralitätsdebatte ist in Deutschland leider nur Randphänomen: Wie schade, wie gefährlich
: Netzneutralitätsdebatte ist in Deutschland leider nur Randphänomen: Wie schade, wie gefährlich Johannes Boie kommentiert bei Süddeutsche.de: Investitionen statt Überholspur.
Wollen wir ein Internet, in dem Provider wie die Telekom festlegen, welche Daten wie schnell beim Kunden ankommen? Die Firmen könnten dann nicht nur von den Nutzern Geld verlangen, sondern auch – für zuverlässige und schnelle Lieferung – von jenen Firmen, die Daten durchs Internet zu eben diesen Nutzern schicken. Das wäre das Ende der Netzneutralität. Wird sie hingegen gestärkt, müssen die Telekommunikationsfirmen alle Daten gleich schnell befördern. In den USA kümmert sich um dieses Thema Präsident Obama. Die Debatte wird auf den Titelseiten der Nachrichtenportale geführt. In Deutschland ist der Streit eher ein Randphänomen für Nerds, Netzaktivisten und Netzpolitiker oder solche, die sich für welche halten. Wie schade, wie gefährlich.
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: Google untersagte Portrait seiner Datenfarm & deshalb gibt es jetzt eine 3D-Simulation
: Google untersagte Portrait seiner Datenfarm & deshalb gibt es jetzt eine 3D-Simulation Als der irische Digitalkünstler John Gerrard eine Anfrage an Google stellte und darum bat, eine Datenfarm des Unternehmens in Oklahoma (USA) porträtieren zu können, wurde er abgewiesen. Dabei interessierte sich Gerrard laut eines Berichtes im Guardian nur dafür, wie das Internet physisch aussieht. Das Unternehmen, welches mittels Google Street View und Google Earth großer Teile der Erde kartographierte, untersagt eine Umkehrung dieses Prozesses auf eigene Gebäude.
Google Earth offers global intrusion from above. The web giant has done its bit to abolish privacy. Now an artist has out-Googled Google, offering a sneak peek at its less than beautiful underbelly.
Nachdem er von Google abgewiesen wurde, erkundigte Gerrard sich bei der Polizei nach der Rechtmäßigkeit dieses Verbots. Ihm wurde mitgeteilt, dass der Luftraum frei zugänglich sei. Deshalb mietete er einen Helikopter an und fotografierte das Gelände detailliert von oben. Aus den 2500 während des Fluges entstandenen Fotografien erstellte er mit einem Team eine digitale 3D-Simulation.
The image he has created is a hyperrealistic virtual portrait. It is a digital sculpture mapped out in three dimensions and shown in real time, so the sun moves across the sky and shadows change on the digital landscape at exactly the same time they do on the real data farm in Oklahoma.
Die Arbeit wird bis Ende März in London ausgestellt.
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Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: BND-Freund Kiesewetter fühlt sich vom BND hintergangen
Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: BND-Freund Kiesewetter fühlt sich vom BND hintergangen Der Geheimdienst-Untersuchungsausschuss hat schon drei Mitglieder verloren, die öffentlichen Begründungen waren für Insider immer unverständlich. Robin Alexander hat für die „Welt am Sonntag“ hinterherrecherchiert: Der dubiose Rücktritt von Merkels Mann für die NSA.
Kiesewetters Vertrauen war gebrochen worden – dort, wo er es am wenigsten erwartete: unter Kameraden. Der Oberst a. D. ist seit 2011 ehrenamtlicher Präsident des Reservistenverbandes. […]
Im November 2014 will Kiesewetter durch einen Zufall entdeckt haben, dass zwei Führungsmitglieder in seinem Reservistenverband mit dem BND zusammenarbeiten. […]
Kiesewetter bestätigt die Recherche: „Nachdem ich von den Vorgängen im Reservistenverband erfuhr, habe ich die Arbeit des Verbandes durch den Bundesnachrichtendienst kompromittiert gesehen. Um möglichen Zweifeln an meiner Unvoreingenommenheit im NSA-Untersuchungsausschuss entgegenzuwirken, habe ich mich konsequent und rasch entschieden, als Obmann zurückzutreten, und möchte dies nicht weiter kommentieren.“
Auch für den Vorsitzenden Patrick Sensburg könnte das Auswirkungen haben:
Und hier treffen sich die Affären von Kiesewetter und Sensburg, ja sie verheddern sich zu einem bisher unentwirrten Knäuel. Denn die beiden Politiker haben nicht nur im Untersuchungsausschuss zusammengearbeitet. Sie sind auch beide Reservisten. Sensburg ist Vorsitzender der Reservistenarbeitsgemeinschaft im Bundestag und gilt damit als designierter Nachfolger Kiesewetters als Präsident des Reservistenverbandes.
Im Reservistenverband lungern also die Zuträger. Das überrascht wenig, rekrutiert der BND doch viele Mitarbeiter aus Armeekreisen, die dann an den Geheimdienst abkommandiert werden. Dass aber selbst die Spitze des Reservistenverbandes offenbar unterwandert wurde, erinnert ein wenig an den NSU und den Verfassungsschutz.
Was ein Auslandsgeheimdienst eigentlich im Inland zu suchen hat, noch dazu bei den Volksvertretern, die genau die Machenschaften dieses Geheimdienstes aufzuklären haben, scheint schon gar nicht mehr in Frage gestellt zu werden. Der BND plaziert seine Inoffiziellen Mitarbeiter um die Ausschuss-Mitglieder herum, so dass nicht mal die Geheimdienstapologeten unter ihnen mehr sicher sein können, unüberwacht zu sein. WTF?
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: Recht auf Vergessen von Plagiaten? Verschwundene Links auf das VroniPlag-Wiki
: Recht auf Vergessen von Plagiaten? Verschwundene Links auf das VroniPlag-Wiki Debora Weber-Wulff, Professorin an der HTW Berlin und verantwortlich für deren Portal Plagiat, berichtet in ihrem Blog über verschwundene Links in der Google Suche auf die Dokumentationsseite des VroniPlag-Wikis. Dort sind jene Personen namentlich aufgelistet, deren Dissertationen oder Habilitationen einen hohen Anteil an Seiten mit Fremdtextübernahmen aufweisen. Zuvor waren Weber-Wulff zu Folge die Ergebnisse sehr prominent in den Ergebnisseiten aufgetaucht.
Die HTW-Plagiatsforscherin sieht in der Entfernung der Links aus den Google-Ergebnissen eine Erschwernis für die Forschung:
This is unfortunate for scientific purposes, as it is vital that other scientists are made aware of dissertations, papers, and books that have been withdrawn for plagiarism or other academic misconduct. Otherwise they will try and replicate experiments that were forged, or build on top of wrong material.
Zumindest in diesem Fall stellt sich die Frage, ob wirklich „nur“, wie kürzlich von Googles Expertenbeirat empfohlen, „im Zweifel gelöscht“ wird oder nicht ganz allgemein zu wenig genau geprüft wird, ob ein überwiegendes Informationsinteresse der Allgemeinheit besteht.
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: Samsung warnt: Bitte achten Sie darauf, nichts Privates vor unseren SmartTVs zu erzählen
: Samsung warnt: Bitte achten Sie darauf, nichts Privates vor unseren SmartTVs zu erzählen Schöne neue Fernsehwelt: In der EULA von Samsung wird darauf hingewiesen, dass man besser nichts Privates in Anwesenheit eines SmartTVs sagen sollte, weil die Spracherkennung dies irgendwohin übermitteln könnte. Da fühlt man sich doch gleich entspannter im Wohnzimmer!
“Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, that information will be among the data captured and transmitted to a third party through your use of Voice Recognition.” This is part of their speech-recognition tech, which uses third parties (whose privacy policies Samsung doesn’t make any representations about) to turn your words into text.
Andere Geräte mit ähnlicher Spracherkennungstechnik müssten ähnliches drin stehen haben. Wir wollen mal anfangen, sowas zu sammeln. Sachdienliche Hinweise können gerne in die Kommentare gepostet werden.
(via)
Update: Bild ist von @dasmemejournal.
Update 2: Der EFF-Aktivist Parker Higgins hat einen Vergleich mit einer Passage aus 1984 von George Orwell auf Twitter veröffentlicht.

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: Neuauflage des c’t-Remix-Wettbewerbs: 2015 mit Creative Commons
: Neuauflage des c’t-Remix-Wettbewerbs: 2015 mit Creative Commons Das Computermagazin c’t bittet auch dieses Jahr wieder um Einreichungen zu einem Remix-Wettbewerb. Im Unterschied zum letztjährigen Wettbwerb „Game Over“ ist dieses Jahr das Ausgangsmaterial unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA-NC) verfügbar. In der Ankündigung bei heise.de heißt es dazu:
Das Computermagazin c’t startet einen neuen Remix-Wettbewerb mit der kanadischen Rock-Band The Easton Ellises. Auf der Wettbewerbsseite www.ct.de/remix können Sie sich zum Wettbewerb anmelden und anschließend die einzelnen Tonspuren der Songs „SexDrugsRocknRoll“ und „Falcon 69“ herunterladen. Die Band hat die Songs unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA-NC 3.0 freigegeben. Sie dürfen Ihren Remix also auch abseits des Wettbewerbs frei im Internet verteilen.
Im Zuge der Interview-Serie mit Remixer/innen haben wir bereits letztes Jahr mit dem mit dem auch dieses Jahr wieder Verantwortlichen Hartmut Gieselmann ein Interview geführt.
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: IT-Service warnt EU-Parlament: MS Outlook auf iOS wegen „schwerwiegenden Sicherheitsmängeln“ löschen.
: IT-Service warnt EU-Parlament: MS Outlook auf iOS wegen „schwerwiegenden Sicherheitsmängeln“ löschen. Mitarbeiter und Abgeordnete des EU-Parlaments müssen Microsoft Outlook nutzen, wenn sie Zugriff auf die offizielle Mailinfrastruktur haben wollen. Viele nutzen das auch mobil. Der IT-Service des EU-Parlaments warnte heute in einer Mail vor schwerwiegenden Sicherheitsmängeln und fordert die Löschung der App sowie das Neusetzen eines Passwortes. Das ist die Mail:
Schwerwiegende Sicherheitsmängel
Sehr geehrte Benutzerin, Sehr geehrter Benutzer,
Die Microsoft Outlook Software für mobile Geräte, die letzte Woche für das Betriebssystem iOS veröffentlicht wurde und in Kürze für Android (Microsoft Outlook Preview) folgt, hat schwerwiegende Sicherheitsmängel.
DG ITEC hat den Zugriff dieser Software auf die E‑Mail Konten des Europäischen Parlaments blockiert, um den Datenschutz und die Vertraulichkeit der Anwender zu gewährleisten.
Bitte sehen Sie von der Installation dieser Software ab. Falls Sie diese Anwendung bereits für Ihre EP-Mail nutzen, löschen Sie bitte Microsoft Outlook auf Ihrem mobilen Gerät. Anschließend sollten Sie Ihr Passwort ändern. Weitere Informationen finden Sie auf der ITECnet-Website hier.
Vielen Dank im Voraus für Ihr Verständnis und Ihre Zusammenarbeit.
ITEC Service Desk for Members steht Ihnen in dieser Angelegenheit telefonischen unter der Durchwahl 83800 oder per E‑Mail unter itecsdmep@ep.europa.eu zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
ITEC Service Desk for Members
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: Coding für die Kleinen – „Programmieren ist die Sprache des 21. Jahrhunderts“
: Coding für die Kleinen – „Programmieren ist die Sprache des 21. Jahrhunderts“ Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 haben der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie Thomas Bendig und das Studio NAND die Initiative „Jeder kann programmieren“ und die Start coding! e.V. ins Leben gerufen. Gefördert wurde es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bitkom und der Intel GmbH und unter den BotschafterInnen finden sich neben Sigmar Gabriel auch Y‑Titty und Maybrit Illner.
Der Ansatz dahinter ist, dass nur diejenigen, die die Technologien verstehen, den digitalen Wandel mitgestalten können.
Deutschland darf den Anschluss an die technologische Entwicklung nicht verlieren.
Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu befähigen, ihr Leben und unsere Gesellschaft aktiver mitzugestalten, indem sie sich an digitalen Schaffensprozessen beteiligen. Nicht mehr lange, und es wird kein Beruf mehr ohne Digitalkenntnisse auskommen. Programmieren ist ein Ausdruck unserer Mündigkeit in der digitalen Welt.
Konkrete Lernangebote gibt es auch auf der Webseite, diese richten sich an Kinder und Jugendliche und dienen eher zum anfüttern, aber nützlich sind die Verweise auf weitere Projekte, wie zum Beispiel Jugend hackt oder Raspberry Pi.
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: Klarnamen-Pflicht für InternetnutzerInnen in China
: Klarnamen-Pflicht für InternetnutzerInnen in China Wie die South China Morning Post berichtete, sollen sich zukünftig alle Internetuser in China mit ihren Klarnamen und persönlichen Informationen auf Webseiten anmelden.
Die neue Regelung wird erwartungsgemäß nächsten Monat in Kraft treten und gilt für alle Online-Accounts, Blogs, Dienste wie Twitter und Facebook, Foren etc. Bisher ist noch nicht bekannt, ob die Regulierung auch rückwirkend gelten wird.
People can still choose an alias and profile pictures, but they must register their real names with web administrators, Xu Feng , chief of the mainland’s top internet watchdog, told mainland media yesterday.
But aliases or pictures considered inappropriate, misrepre-sentative or a threat to national security will be banned. This will put an end to people using the names of foreign leaders such as „Putin“ or „Obama“ as their online identities.
Zwar können danach noch frei gewählte Namen und Profilbilder verwendet werden, aber die dahinterstehende Identität ist eindeutig zuzuordnen.
Xu said the new measures would help eliminate untrustworthy, incorrect or misleading information.
The regulation states that user names must not contain information that breaches the nation’s laws and constitution, threatens national security, leaks state secrets, damages the public interest and religious policies or incites ethnic disputes.
Außerdem sollen alle Usernamen, die andere Personen diffamieren, soziale Instabilität antreiben oder mit Pornografie, Glücksspiel, Gewalt und Terrorismus zusammenhängen, gesperrt werden.
Laut einer Richtlinie des Obersten Volksgerichts können in Zukunft auch Aufzeichnungen aus dem Internet, Blogposts, Kommentare, E‑Mails, Chatverläufe etc. als Beweise in Zivilgerichtsverfahren verwendet werden, berichtete die China Morning Post. In Strafprozessen werden sie bereits seit einigen Jahren zugelassen.
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: Wer Pegida mag, der mag auch…
: Wer Pegida mag, der mag auch… Zeit-Online hat mal die Fans der Pegida-Facebookgruppe genauer analysiert und festgestellt, dass diese große Gruppe sehr homogen ist und die Fans allen Klischees entsprechen: Dürfen wir vorstellen: Die Freunde von Pegida.
Die Pegida-Anhänger bilden demnach eine recht homogene Gruppe: Pegida-Fans sind männlich, zwischen 25 und 49 Jahre alt, sie leben in Sachsen, waren bei der Bundeswehr, sind selbstständig, lesen die Bild-Zeitung oder die Junge Freiheit und sind Anhänger der AfD oder von politischen Gruppen, die noch weiter rechts stehen. Sie machen gerne Party, interessieren sich für Fußball, Autos, Sex, Actionfilme und Mario Barth.
Seiten, auf die Pegida-Fans viele Likes (mehr als 1.000) verteilen, sind beispielsweise: NPD; German Defense League (eine islamfeindliche Organisation); KenFM (Seite des Verschwörungstheoretikers Ken Jebsen); Germanische Götterwelt; Aufwachen Deutschland; Thor Steinar (von Rechtsradikalen gern genutztes Mode-Label); Geil, geiler, tätowiert; Midgard Nachrichten die unsere Regierung verschweigt; Identitäre Bewegung Deutschland (eine lose Sammlung neuer rechter Gruppen); Ich bin stolz Deutsch zu sein. Die Liste ist nicht vollständig, aber sie zeigt das Spektrum. Einziger Ausreißer in dieser Sammlung ist die Fanpage des Komikers Bülent Ceylan.
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: Roboter im Film
: Roboter im Film Interessanter Zusammenschnitt von Robotern in 93 Jahren Filmgeschichte in unter drei Minuten:
Watch 93 years flash before your eyes as your favorite robots, cyborgs and humanoids, stomp, roll and swarm their way across the silver screen, in this epic supercut of robots on film.
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: Selfie mit Storch ? Das Internet der Tiere
: Selfie mit Storch ? Das Internet der Tiere Die Sendung hr2 – Der Tag berichtete gestern über „Selfie mit Storch ? Das Internet der Tiere“.
Der Zoo ist der Notausgang der Menschen – zur Natur! Hat ein Frankfurter Zoodirektor früher immer gerne gesagt. Dieser Notausgang ist heute wichtiger als früher, denn den wirklichen Zugang zur Natur hat uns der Naturschutz verboten. Der Vater, der heute mit seinen Kindern noch Molche fürs heimische Terrarium fängt, macht sich strafbar. Die Naturschutzgebiete darf man nicht mehr betreten. Die Tiere darf man nicht mehr anfassen. Wir haben uns weiter von der Natur, von den Tieren entfernt, als jemals in der Geschichte der Menschheit. Und das, weil wir sie schützen wollen – vor uns selbst. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Natur und nach Nähe zu den wilden Tieren. Auf Facebook kann man Zugvögel verfolgen, mit Webcams in Storchennester schauen. Im Internet werden die Wege der Tiere dank angehefteter Sender nachvollziehbar. Ist das digitale Netz unser neuer Zugang zur Natur? Mit dem Waldrapp, den wir im Winterquartier in der Toskana persönlich besuchen können. Mit dem Wolf, dessen Weg durch die Lausitz wir verfolgen oder dem Monarchfalter, den wir von Nord- nach Südamerika begleiten.
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: Präsident des Bundesnachrichtendienstes droht Geheimdienst-Untersuchungsausschuss
: Präsident des Bundesnachrichtendienstes droht Geheimdienst-Untersuchungsausschuss Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, drohte gestern dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag, dass dieser sich nicht zu sehr mit den kriminellen Machenschaften des britischen Geheimdienstes GCHQ beschäftigen sollte. Denn sonst wäre der Bundesnachrichtendienst blind. Das wiederum berichtet fleißig Focus.de mit einer unkritischen Schreibweise, die an die PR-Abteilung von Geheimdiensten erinnert und von dort auch mit den Informationen versorgt wurde, um Stimmung zu machen.
Der britische GCHQ ist der größte Handlanger der NSA und sich in dieser Tätigkeit auch nicht zu schade, die Infrastrukturen der europäischen Partner mit Schadsoftware zu manipulieren und flächendeckend alles abzuhören und wegzuspeichern, was nur geht.
Die heutige öffentliche Sitzung des Geheimdienst-Untersuchungsausschusses verzögerte sich dadurch um eine Stunde, weil die Mitglieder über den Erpressungsversuch wütend sind und gemeinsam einen Brief an den Bundestagspräsidenten Lammert schrieben, in dem sie sich über Schindler beschweren. Wir berichten aus der Sitzung mit einem Live-Blog.
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: FCC-Vorsitzender Tom Wheeler verspricht: USA can haz Net Neutrality
: FCC-Vorsitzender Tom Wheeler verspricht: USA can haz Net Neutrality Gestern haben wir berichtet, dass die US-Regulierungsbehörde FCC laut Medienberichten kurz davor stehe, die rechtliche Basis für eine echte Absicherung von Netzneutralität vorzuschlagen und Internet als Allgemeingut zu klassifizieren. Heute veröffentlicht der FCC-Vorsitzende Tom Wheeler einen Wired-Gastbeitrag und beschreibt, welche Regelungen er diesen Monat der FCC vorschlagen will: FCC Chairman Tom Wheeler: This Is How We Will Ensure Net Neutrality.
That is why I am proposing that the FCC use its Title II authority to implement and enforce open internet protections. Using this authority, I am submitting to my colleagues the strongest open internet protections ever proposed by the FCC. These enforceable, bright-line rules will ban paid prioritization, and the blocking and throttling of lawful content and services. I propose to fully apply—for the first time ever—those bright-line rules to mobile broadband. My proposal assures the rights of internet users to go where they want, when they want, and the rights of innovators to introduce new products without asking anyone’s permission.
Das klingt noch nicht ganz perfekt. Aber jetzt denken wir uns wieder zurück nach Deutschland und gehen heulen. Denn unsere Bundesregierung plant in etwa das Gegenteil davon.
