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Linktipps der Redaktion
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: Vortrag: Kollektive Antworten auf Ausbeutung in der Sharing Economy
Screenshot: Trebor Schol bei "Platform Cooperativism" : Vortrag: Kollektive Antworten auf Ausbeutung in der Sharing Economy In einem Vortrag auf der Konferenz „Platform Cooperativism“ hat Trebor Scholz darüber gesprochen, wie Uber, AirBnB & Co die Produktions- und Wertschöpfungsmechanismen der Gegenwart verändern. Er ist Professor an der New School in New York, die bei dieser Konferenz Kooperativen und Genossenschaften im digitalen Zeitalter untersucht.
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: Gerüchte über Todesstrafe für Bassel Khartabil
: Gerüchte über Todesstrafe für Bassel Khartabil Der syrische Aktivist Bassel Khartabil sitzt seit mehr als drei Jahren in Syrien in Haft und wurde am 3. Oktober aus dem Adra Gefängnis in Damaskus an einen unbekannten Ort gebracht. Damals deutete alles darauf hin, dass Bassel in ein kleines Gefängnis verlegt wurde, welches zu einem Kriegsgericht gehört – warum er von einem Kriegsgericht erneut verurteilt werden sollte, war jedoch unklar.
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: Der #32c3 – Ticketverkauf ist gestartet
: Der #32c3 – Ticketverkauf ist gestartet Es gibt Tickets für den 32. Chaos Communication Congress des Chaos Computer Club, der wieder vom 27.–30.12. in Hamburg stattfindet. Das Standardticket kostet in diesem Jahr 90 Euro. Da der Congress ohne Sponsoren organisiert wird, die Tickets die Kosten decken müssen und alleine die günstigen Standardtickets nicht ausreichen, gibt es auch Suppporter-Tickets.
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: Arbeitspapier zur Datenschutzregulierung in Deutschland
: Arbeitspapier zur Datenschutzregulierung in Deutschland Das Forum Privatheit und selbstbestimmtes Leben in der Digitalen Welt hat Anfang November ein Arbeitspapier von Philip Schütz und Murat Karaboga vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) mit dem Titel „Akteure, Interessenlagen und Regulierungspraxis im Datenschutz – Eine politikwissenschaftliche Perspektive“ (PDF) veröffentlicht.
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: Berlin: Konferenz zur Zukunft der informationellen Selbstbestimmung
: Berlin: Konferenz zur Zukunft der informationellen Selbstbestimmung Kommende Woche, am 26. und 27. November, findet in Berlin eine interdisziplinäre Konferenz des Forums Privatheit zur Zukunft der informationellen Selbstbestimmung statt. In drei Keynotes, sechs Diskussionen und einer Gesprächsrunde mit Vertreter_innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft werden aktuelle Problemlagen und die zukünftige Gestaltung der Informationellen Selbstbestimmung, Big Data, Self-Tracking, sowie Antworten aus der Politik thematisiert.
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: Atlas offener Lernmaterialien in Vorbereitung: OER-Atlas 2016 bittet um Einreichungen
: Atlas offener Lernmaterialien in Vorbereitung: OER-Atlas 2016 bittet um Einreichungen Im Vorfeld des OER-Festivals zu offen lizenzierten Lehr- und Lernunterlagen (Open Educational Ressources, OER) bitten die OrganisatorInnen um Einreichungen für einen OER-ATLAS. Aus den Erläuterungen:
Der OER-Atlas 2016 wird als Publikation einen aktuellen Überblick über die OER-Landschaft im deutschsprachigen Raum bieten. -
: 500 neue Stellen für BND, Verfassungsschutz & Co.
Wo der V-Mann die Selektoren lesen darf: BND-Neubau in Berlin. Bild: Simon - Pierre Krautkrämer. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de/">BY-SA 3.0</a>. : 500 neue Stellen für BND, Verfassungsschutz & Co. Die Bild am Sonntag will laut dpa erfahren haben, dass das Vertrauensgremium des Bundestages 500 neue Arbeitsplätze bei deutschen Geheimdiensten geschaffen hat. Demnach soll der Bundesnachrichtendienst (BND) 225 und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) 250 neue Mitarbeiter erhalten. 125 Stellen des BNDs sollen „Terrorismus“ und 150 Mitarbeiter des Verfassungsschutzes Rechtsextremismus „bekämpfen“.
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: Media and Communication Ausgaben zu Überwachung
: Media and Communication Ausgaben zu Überwachung Das Open Access Journal Media and Communication hat seine zweite und dritte diesjährige Ausgabe dem Thema Überwachung gewidmet. In 15 Artikeln thematisieren die Autor_innen theoretische, rechtliche und praktische Aspekte sowie Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit Massenüberwachung. Besonders interessant ist dabei sicherlich der Artikel von Sebastian Kubitschko, der anhand des Chaos Computer Clubs die Rolle von Hackern in der Bekämpfung von Überwachung und ihre Funktion für den Erhalt einer demokratischen Gesellschaft aufzeigt:
The rationale of this paper is to examine the CCC as a civil society organization that counter-acts contemporary assemblages of surveillance in two ways: first, by de-constructing existing technology and by supporting, building, maintaining and using alternative media technologies and infrastructures that enable more secure and anonymous communication; and second, by articulating their expertise related to contemporary MTI to a wide range of audiences, publics and actors. -
: Digital-Manifest: Zehn Prinzipien gegen die Entmündigung der Bürger
: Digital-Manifest: Zehn Prinzipien gegen die Entmündigung der Bürger Gestern veröffentlichten neun Autor_innen aus den Bereichen Big Data, Soziologie, Ökonomie und Philosophie ein Digital-Manifest, das sich mit zehn Grundprinzipien gegen die Automatisierung der Gesellschaft durch Algorithmen wendet. Die Entwicklung verlaufe von der Programmierung von Computern zur Programmierung von Menschen, was in Singapur und China teilweise bereits beobachtet werden könne.
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: FBI bezahlte Universität für Angriff auf Tor-Anonymisierung
: FBI bezahlte Universität für Angriff auf Tor-Anonymisierung Das Tor-Netzwerk ist häufiger Angriffen ausgesetzt, die darauf zielen, NutzerInnen zu identifizieren. Hinter einer Attacke von ForscherInnen der Carnegie-Mellon-Universität (CMU) soll das FBI mit einer Zahlung von mehr als einer Million Euro stehen, wie nun bekannt wurde. Nach Einschätzung der Tor-EntwicklerInnen wurden die CMU-ForscherInnen bei der Attacke im vergangenen Jahr dafür bezahlt, die Anonymisierung des Tor-Netzwerkes zu knacken und die gewonnenen Informationen im großen Stil zu durchsuchen.
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: EU: Öffentliche Konsultation zum Geschwindigkeits- und Qualitätsbedarf im Internet nach 2020
: EU: Öffentliche Konsultation zum Geschwindigkeits- und Qualitätsbedarf im Internet nach 2020 Die EU-Kommission fragt noch bis zum 7.12. im Rahmen einer öffentlichen Konsultation, welcher „Geschwindigkeits- und Qualitätsbedarf im Internet nach 2020“ existieren könnte. Dazu kann man einen Fragebogen beantworten.
Die Europäische Kommission möchte mit dieser öffentlichen Konsultation Beiträge zum Geschwindigkeits- und Qualitätsbedarf im Internet nach 2020 einholen. -
: Justizministerium aus NRW startet Beteiligungsplattform zu Digitaler Neustart
: Justizministerium aus NRW startet Beteiligungsplattform zu Digitaler Neustart Das Justizministerium NRW hat gestern eine Beteiligungsplattform zum Thema „Digitaler Neustart – Braucht unser Recht ein Update“ gestartet. Hintergrund ist eine Bundesratsinitiative unter Federführung des NRW-Justizministeriums zur Frage, ob das Bürgerliche Gesetzbuch mal dahingehend reformiert werden sollte, dass auch neue digitale Fragestellungen dort aufgenommen werden könnten.
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: Kanzleramt verwehrt IFG-Anfrage wegen #Landesverrat
: Kanzleramt verwehrt IFG-Anfrage wegen #Landesverrat Dem Bundeskanzleramt liegen „einschlägige Dokumente“ zu den Ermittlungen wegen Landesverrat gegen uns vor, will diese aber nicht raus rücken. Eine Informationsfreiheitsgesetz-Anfrage wurde jetzt mit deutlicher Verspätung und Nicht-Einhaltung der Antwortfristen abgelehnt.
Die Begründung ist:
„Urheber dieser zum Teil gemäß der Verschlusssachenanweisung eingestuften Dokumente ist jeweils und ausschließlich das Bundesamt für Verfassungsschutz. -
: Rheinland-Pfalz beschließt Transparenzgesetz
Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/95213174@N08/">blu-news.org</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">BY-SA 2.0</a>. : Rheinland-Pfalz beschließt Transparenzgesetz Der Landtag von Rheinland-Pfalz hat sich heute für ein Transparenzgesetz ausgesprochen, meldet der SWR. Ab dem kommenden Jahr werden die Behörden des Landes damit zu mehr Offenheit gegenüber den Bürgern verpflichtet und müssen von sich aus Daten zur Verfügung stellen.
Das Transparenzgesetz (pdf) verfolgt ein hehres Ziel:
Zweck dieses Gesetzes ist es, den Zugang zu amtlichen Informationen und zu Umweltinformationen zu gewähren, um damit die Transparenz und Offenheit der Verwaltung zu vergrößern. -
: Neuer Euphemismus: Statt Vorratsdatenspeicherung nun Verkehrsdatenspeicherung?
: Neuer Euphemismus: Statt Vorratsdatenspeicherung nun Verkehrsdatenspeicherung? Die Vorratsdatenspeicherung hat wieder einen neuen Namen, von Angela Merkel höchstselbst in Umlauf gebracht. Nach den Begriffen Mindestdatenspeicherung, Mindestspeicherdauer, Mindestspeicherfrist, Höchstspeicherfrist, Vorsorgespeicherung und digitale Spurensicherung wird im immer lesenswerten Neusprechblog die sprachliche Neuschöpfung Verkehrsdatenspeicherung erklärt:
Die V. -
: Netzsperren: rutracker.org droht „ewige Blockierung“
: Netzsperren: rutracker.org droht „ewige Blockierung“ rutracker.org.
Einen Konter der besonderen Art hat sich das vielgenutzte rutracker.org ausgedacht: Nachdem die BitTorrent-Seite von russischen Internet Service Providern (ISP) wegen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Dateien quasi auf ewig gesperrt werden soll, wurden nun schlicht alle Tore geöffnet und die Registrierung der Nutzer ausgesetzt.
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: Die Geschichte der Abmahnindustrie in Deutschland
: Die Geschichte der Abmahnindustrie in Deutschland Im Musikwirtschaftsforschung-Blog setzt sich Peter Tschmuck jetzt mit der Geschichte der Abmahnindustrie in Deutschland auseinander. Teil 1 erzählt die Vorläufer von 2004–2008.
In einer früheren Blog-Serie “Die US-Musikindustrie vs. die FilesharerInnen” (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4) wurde die letztendlich gescheiterte Kampagne der Recording Industry Association of America (RIAA) gegen individuelle Musik-FilesharerInnen in den USA ausführlich dargestellt. -
: NSA: Dämpfer für Telefonüberwachung
: NSA: Dämpfer für Telefonüberwachung Ein US-amerikanischer Richter hat am Montag entschieden (pdf), dass die NSA mit sofortiger Wirkung die Kommunikationsdaten eines Klägers nicht mehr speichern darf. Das Gericht ordnete keinen generellen Stopp der Telefonüberwachung an, sondern sprach spezifisch dem einzelnen Kläger das Recht zu, von dieser ausgenommen zu werden.