Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Tote können nicht verklagt werden…
: Tote können nicht verklagt werden… The Recording Industry Association of America is getting soft. RIAA spokesman Jonathan Lamy announced that they will drop their lawsuit against a woman who died last month at the age of 83 and didn’t own a computer.
[via BoingBoing]
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: Urheberrecht-Aufklärung mit iRights.info
: Urheberrecht-Aufklärung mit iRights.info
Zum Weltverbraucherschutztag am 15. März wird das neue Verbraucherportal iRights.info online gehen, in dessen Beirat ich berufen wurde. Das vom Verbraucherschutzministerium geförderte Projekt dient dazu, darüber aufzuklären, was noch wie im Umgang mit digitalen Medien kopiert werden darf und was nicht. Gleichzeitig sollen die Verbraucher über den zweiten Korb der Urheberrechtsreform und andere Gesetzesvorhaben in dem Bereich aufgeklärt werden, wie die EU-Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums. Vorab gibt es schon ein freigeschaltetes Forum, wo Verbraucher Fragen stellen können. Im Gegensatz zum Forum der Kopien-brauchen-Originale Webseite des Bundesjustizministerium wird natürlich auch auf Fragen kompetent geantwortet.Heise gibt heute schon vorab einen kleinen Überblick, was zu erwarten ist. Morgen wird es auf der Transmediale in Berlin einen kleinen Preview-Launch geben.
…Statt als erstes aufzulisten, was der digitale Netzbürger alles nicht darf, wird zunächst darüber aufgeklärt, was im Zusammenspiel mit PC und Internet, CD-Brennern und Tauschbörsen kopiert werden darf. „Jeder kann Musik, Text und Bild digital speichern, bearbeiten und übertragen, und auf eine Art und Weise an Kultur teilnehmen, die vorher so nicht vorstellbar war“, heißt es auf der Startseite.…
…Das eigentliche Portal gliedert sich in die Schwerpunkte „Kopieren“, „Selber machen“ und „Hintergrund“. Dabei werden typische Alltagssituationen durchgespielt, in denen man etwa beim Musik-Sampeln oder beim Filesharing mit dem Urheberrecht in Berührung kommt. Dazu kommen Informationen etwa über den so genannten 2. Korb der Gesetzesnovelle oder das digitale Rechtekontroll-Management (DRM).…
Mehr Informationen dazu gibt es dann am 15. März.
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: Nachrichtenüberblick 04.02
: Nachrichtenüberblick 04.02 NZZ: Bizarres EU-Ringen um das «Softwarepatent»
Handelsblatt: Software-Patente spalten EU-Parlament und Rat
The Inquirer: Linux will split into two
Intern: ‚Libérez la musique’
ITWorld.com: Persistent presence: The long tail of the blog
Heise: Folgt Los Angeles den Open-Source-Pfaden von München und Austin?
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: Modebranche = Creative Commons?
: Modebranche = Creative Commons? Der Commons-Forscher David Bollier organisierte am 29. die Konferenz “Ready to Share: Fashion and the Ownership of Creativity“. Interessant daran war, dass die Konferenz am Beispiel der Modeindustrie aufzeigen wollte, wie eine weniger restriktive Handhabung von „Geistigem Eigentum“ (Der Begriff „Limitierte geistige Monopole“ passt eigentlich besser) mehr Innovation bringt. Denn BHs mit Leopardenfell können z.B. nicht patentiert werden, aber jeder kann daraus eigene Geschäftsmodelle (z.B. Brand draufsetzen) kreieren. Oder wie David Bollier darüber in seinem Weblog „OnTheCommons“ schreibt: They are all part of a vast creative commons. Seine Keynote findet sich hier im Real-Format.
If you listen to the film and music industries, there is only one way to assure healthy markets and a steady flow of new creativity: strict copyright protection. Yet one of the most creatively robust and competitive industries in the world – fashion – does quite well, thank you, with only the most minimal copyright controls over their work.
In apparel design, you can own your trademarked name and logo, but no one can own the creative design. No one can own hip-hugging denims, leopard-skin bikinis or the herring-bone suit. They are all part of a vast creative commons. Everyone constantly borrows, modifies and transforms other people’s creative work, and the industry is richer for that fact. There is, in fact, a whole niche of the fashion industry based on knocking-off dresses made by elite designers and worn by Hollywood starlets on the red carpet. While knock-offs may not have the prestige of an original Chanel or Gucci dress, no one calls the copy „piracy.“
The framework for creativity in fashion has a great deal in common with the digital world, in fact. From open source software to Wikipedia to the blogosphere, sharing and creative derivation are key elements in the process of creating something new. Originality and derivation blur into each other, making it difficult (or counter-productive!) to impose property boundaries based on some purported individual “originality.” Yet individuals and companies can still make money.
The point is that there are a variety of viable business models for creative endeavors that can be built around less-restrictive intellectual property regimes. This is being shown by IBM and Sun, which recently made dozens of their patents available to anyone, without payment or licensing, on an open source basis. Those companies realize (in this instance at least) that there is more money to be made by fostering a sufficiently large and robust knowledge commons (upon which one can build specialized value-added products and services) than by asserting strict proprietary control (which may actually prevent any marketplace from developing in the first place).
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: Auf der Suche nach der CDU Bundestagsfraktion
: Auf der Suche nach der CDU Bundestagsfraktion Auf der Suche nach mehr Statements zu Softwarepatenten wollte ich die Bundestagsfraktion der CDU besuchen. Nur irgendwie gestaltete sich das anstrengender als gedacht. Zuerst probierte ich www.cdu-fraktion.de und landete bei der CDU-Fraktion in Mecklemburg-Vorpommern. Nicht ganz das, was ich suchte, dort äusserte sich auch niemand zu Softwarepatenten. Der nächste Schritt war also, das Minus in der URL wegzunehmen: www.cdufraktion.de. Dort fand ich zwar auch keine Statement, dafür aber ein ungewohntes Design:

Die Auflösung fand ich dann bei Google: http://www.cducsu.de/ ist die richtige Wahl. Dort fand ich aber auch nichts zu Softwarepatente, sondern nur eine etwas unerfreuliche Meldung, dass die CDU/CSU DNA Tests ausweiten will. Nur gut, dass niemand die Webseite einfach findet.
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: Mehr Meinungen über Softwarepatente-Neustart
: Mehr Meinungen über Softwarepatente-Neustart Mittlerweile kommen die ersten Stellungnahmen zur gestrigen Entscheidung des Rechtsausschusses im Europaparlament an, die ich hier mal dokumentieren will.
Elmar Geese, Vorsitzender des Linuxverbandes, kommentierte die Entscheidung u.a. mit den Worten:
Elmar Geese weist zugleich auf die großen standortpolitischen Vorteile eines Verzichts auf Softwarepatente hin. „Das freie und offene Betriebssystem GNU/Linux, das den Anwendern quasi Eigentumsrechte vermittelt, ist geradezu ein Geschenk an die europäische Maschinenbau‑, Elektro- und Automobilindustrie, ihre weltweite Spitzenposition durch die Implementierung der modernsten Erkenntnisse der Informationstechnologie noch auszubauen, ohne dafür hohe Lizenzgebühren zahlen zu müssen oder von Zulieferern mit Patentansprüchen abhängig zu sein“, erklärte der Linux-Verband. „Embedded Linux als Inbegriff einer Fülle von industriellen Anwendungen in allen Branchen einschließlich der Telekommunikation ist dafür ein lebendiger Beweis.“ Vom Rechtsstaat garantierte monopolistische Nutzungsrechte durch Softwarepatente würden zur Unterdrückung Freier Software und zur intellektuellen Enteignung der Softwareentwickler führen. „Alle ökonomischen Studien zur Informationswirtschaft kommen zu dem Ergebnis, dass das bisherige Fehlen von Softwarepatenten für die innovative und konkurrenzfähige Softwareindustrie in Europa mit verantwortlich ist. Ohne Softwarepatente hat auch die neu belebte Lissabon-Strategie der EU-Kommission größere Chancen“, ist der Linux-Verband überzeugt.
Die Grüne Jugend sagte dazu u.a.:
Wir hoffen zudem, dass der Rat seine Position grundlegend überarbeitet und sich mehr an den Parlamentsideen orientiert. Die rot-grüne Bundesregierung muss in dieser Hinsicht eine treibende Rolle einnehmen. Wäre die Richtlinie in der bisherigen Form verabschiedet worden, wäre dies eine massive Behinderung für den europäischen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort für die Zukunft gewesen.
Wir danken besonders der grünen Europafraktion, die sich seit Beginn der Diskussion ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt und schon lange auf die Gefahren einer scharfen Patenregelung hingewiesen hat. Grüne Politik bedeutet Innovationsförderung, eine Stärkung des Mittelstands und Gestaltungsfreiraum für eine freie Wissensgesellschaft.“
Auch Katja Husen, Mitglied des Bundesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen, gab jetzt ein Statement ab:
Eine Übernahme der Parlamentsposition durch den Rat wäre zwar die beste Lösung gewesen. Aber auch so bietet sich die Chance auf eine Richtlinie, die den Interessen der hauptsächlich mittelständisch organisierten deutschen und europäischen Softwarefirmen gerecht wird und damit Innovation und Arbeitsplätze schafft. Die Kommission ist aufgefordert, einen Neuentwurf vorzulegen, der den Positionen des Europäischen und des Deutschen Parlaments Rechnung trägt.“
Mal schauen, wann andere Parteien sich mal melden.
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: Nachrichtenüberblick 03.02
: Nachrichtenüberblick 03.02 Heise: Novell: Linux, die Zukunft und der ganze Rest
Heise: UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft
The Inquirer: Full steam ahead for Linux railway project
Computerwoche: Größte Linux-Migration der Welt macht Fortschritte
The Inquirer: EU to re-boot software patent legislation
Golem: Softwarepatente: Rechtsausschuss beschließt Neustart
Golem: Neuer Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes
The Register: EU goes on biometric LSD trip
Golem: Versucht Sun die Open-Source-Community zu spalten?
Spiegel: Innenministerium verteidigt umfassende Datenerhebung bei Ticketbestellung
Businessweek: The Weblog Question
Der Standard: Musiker sind Diebe
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: Frankreich: Gericht verurteilt Filesharer
: Frankreich: Gericht verurteilt Filesharer In Frankreich ist erstmals ein Tauschbörsennutzer verurteilt worden. Der 28 jährige Lehrer hatte wohl 10000 Songs angeboten und war laut Heise unter „monatelanger Beobachtung“. 10000 Euro Strafe muss er jetzt an eine Verwertungsgesellschaft zahlen.
Die Musikindustrie begrüßte den „exemplarischen Charakter“ dieses Urteils, Verbraucherschützer verlangten hingegen Straffreiheit für „Musikpiraten“. Das Urteil fiel allerdings milder aus als nach dem Gesetz vorgesehen, das bis zu drei Jahre Haft und 300.000 Euro Geldstrafe vorsieht.
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: Europaparlament: Neustart bei Softwarepatente!
: Europaparlament: Neustart bei Softwarepatente! Der Rechtsausschuss im Europaparlament hat heute bei wohl nur wenigen Enthaltungen für einen Neustart gestimmt. Das bedeutet, dass die EU-Kommission einen neue Richtlinie entwerfen muss.
Update: Heise berichtet mittlerweile als erstes ausführlich darüber:
Sobald Parlamentspräsident Josep Borrell Fontelles dem Drängen des Rechtsausschusses nachkommt, ist die Kommission aufgefordert, sich erneut mit der Richtlinie zu befassen. Konkret soll die Kommission ihren ursprünglichen Richtlinienvorschlag entweder noch einmal an das EU-Parlament übersenden oder einen neuen vorlegen.
Damit würde der Gesetzgebungsweg ganz von vorn beschritten. Die Abgeordneten stützen sich auf Artikel 55 der Geschäftsordnung des Europaparlaments. Er sieht eine erneute grundlegende Befassung der Abgeordneten mit einem Richtlinienvorschlag unter anderem vor, wenn sich die Art des behandelten Problems „entscheidend ändert“ oder sich das Parlament nach Festlegung seines Standpunkts durch Wahlen neu konstituiert. Entsprechende Anträge hatten eine Gruppe von 61 Abgeordneten sowie die Grünen gestellt.
Eva Lichtenberger von den Grünen kommentierte die Entscheidung in der Futurezone:
Es sei „eine sensationelle Entscheidung“ des Europaparlaments, den Ausgang dieses laufenden Prozesses nicht mehr abzuwarten und nicht mehr ausschließlich zu reagieren, sagte die EU-Abgeordnete Eva Lichtenberger [Grüne] am Dienstag Abend zur futurezone.
„Das Parlament hat in einer verfahrenen Lage die Initiative in die Hand genommen. Nun ist nach Paragraph 55 der Geschäftsordnung die Kommission am Zug“, so Lichtenberger.
Morgen muss die Entscheidung nur noch durch ein Gremium der Präsidenten des Europaparlaments, welches aber ein „Abnicker“-Gremium ist, das bisher noch keine eigene abweichende Entscheidung gefällt hat.
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: Bittorrent wächst weiter – Trotz Klage-Welle der Filmindustrie
: Bittorrent wächst weiter – Trotz Klage-Welle der Filmindustrie Die Musik- und Filmindustrie möchte ja gerne den Anschein erwecken, dass ihre Klagewellen gegen Tauschbörsen und die zunehmende Kriminalisierung der Nutzer durch die Politik das Tauschverhalten einschränken. Dass dem aber nicht so ist, berichtet Janko Röttgers auf Netzwelt.de:
Bittorrent bleibt trotz der Kampagne des Filmindustrie-Branchenverbands MPAA weiterhin das aktivste P2P-System. Dies bestätigte jetzt der Gründer der britischen Netzwerk-Analyse-Firma Cachelogic gegenüber dem Onlinemagazin Slyck.com. Zu Hochzeiten verursacht Bittorrent zudem weiterhin mehr Datenverkehr als alle anderen Internet-Anwendungen zusammen. Cachelogic-Gründer Andrew Parker dazu wörtlich: „Ich glaube, die MPAA sollte P2P als Chance und nicht als Bedrohung ansehen.“
BitTorrent: Medienwirksame Kampagne für das Netzwerk
Eric Garland von der in Los Angeles ansässigen P2P-Analyse-Firma BigChampagne glaubt sogar, dass Bittorrent durch die Kampagne der Filmindustrie noch weiter gewachsen ist. „Das ist der ungewollte Effekt öffentlichkeitswirksamer Anti-Piraterie-Kampagnen“, so Garland gegenüber Slyck. „Wir haben das immer wieder beobachten können, angefangen mit der Klage gegen Napster.“
Vielleicht ist das ganze ja doch eine riesige Marketingkampagne der Industrie für p2p?
Update: Gnutella geht auch immer weiter nach oben. Mittlerweile gibt es über 1,2 Millionen Nutzer am Tag, wie diese Statistik zeigt.
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: Nachrichtenüberblick 02.02
: Nachrichtenüberblick 02.02 de.internet.com: Verbraucherschützer begrüßen geplante Änderungen am Telekommunikationsgesetz
TecChannel: Kabinett will Handynutzer vor Verschuldung schützen
de.internet.com: Krogmann: Spam zu schnell für SPD und Grüne
The Register: Gates drops in on Brussels
The Inquirer: BillGates™ chats to EuropeanUnion™
Telepolis: Back to the Internet Roots: Macht oder Mythos?
Heise: EU-Abgeordnete beraten über Neustart bei Softwarepatenten
Heise: Open Source Initiative will Aufgabenbereich ausdehnen
Spiegel: Ticketverkauf nach Polizeivorgabe
Silicon: GI-Präsident kritisiert Ticket-Vergabe der Fifa
Silicon: Kopierschutz auch für analoge Kopien?
I‑Newswire: Can the FBI Monitor Your Web Browsing Without a Warrant?
News.com: Open-source honchos trash software patents
Die Welt: Bill Gates sagt der Kriminalität im Internet den Kampf an
Pro-Linux: OSDL-Podium zu Aspekten des OSS-Entwicklungsmodells
ORF.at: Polizei wirft Auge auf U‑Bahnen
Computerwoche: Microsoft will Codeeinsicht für Behörden erweitern
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: Open Source Halbleiter?
: Open Source Halbleiter? Open-Source-Software erfährt derzeit einen Run wie nie zuvor. Die Betriebssysteme und Anwendungen sind meist robust und beliebt, weil viele Augen über die Entwicklung wachen. Dieses Modell will GOSPL (Generalized Open Source Programmable Logic) jetzt auch die Entwicklung von Halbleitern übertragen. Ähnlich wie in der Software-Branche könnte diese Open-Source Bewegung bald den Markt grundlegend aufrollen, und das vor allem bei Consumer-Geräten.
Jetzt will die GOSPL-Community annähernd eine Million EDA-Codezeilen (Electronic Design Automation) frei zugänglich machen. Diese speziellen Design-Programme für die Konstruktion von FPGA-Halbleitern (Field Programmable Gate Array) kommen von der italienisch-französischen STMicroelectronics.
[via Silicon]
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: Open Soure Initiative wird neu strukturiert
: Open Soure Initiative wird neu strukturiert
Die Open Soure Initiative, eine Non-Profit Organisation, die sich der Förderung von Open Source widmet, wird neu strukuriert. Ziel ist eine grössere Vernetzung mit Open Source Software Lieferanten und eine internationalere Ausrichtung. Eric Raymond, Autor des populären Essays „The Cathedral and the Bazaar“ und bisheriger Präsident, trat zurück. In einem Statement sagte er dazu: „One of the most important parts of any founder or leader’s responsibility is to know when to step aside“. Neuer Präsident wird Russ Nelson, sein Stellvertreter wird Michael Tiemann, Vizepräsident von RedHat.Russ Nelson, the new president of the OSI, said that the organization’s recast priorities can help the open-source and free-software movements continue their transition from the realm of volunteer-programmer activitiy to that of an industry backed by large corporations and governments.
„Stresses on the open-source community, including big corporate involvement and the expectations of (a) growing user community, are challenges OSI can help with,“ Nelson said in a statement. „We’ll be offering initiatives aimed at meeting the needs of what has become a serious and professional software ecosystem.“
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: Denial-of-Service-Attacke auf Heise.de
: Denial-of-Service-Attacke auf Heise.de Heise.de befindet sich seit gestern unter Beschuss einer Denial-of-Service-Attacke. Nachdem Golem früher am Tag schon auf ein Load-Balancing-System hingewiesen hat, hat Spiegel-Online die Presseerklärung des Heise-Verlages veröffentlicht. 10000 Euro gibts für sachdienliche Hinweise.
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: Interview: Die soziale Struktur von Open Source Entwicklung
: Interview: Die soziale Struktur von Open Source Entwicklung Newsforge hat Andreas Brand interviewed, der eine soziologische Studie über Freie Software Entwicklung am Beispiel des KDE-Projektes durchführte: The social structure of open source development
Andreas Brand is a sociologist researching ways of recruiting and organising teams of volunteers on the Internet. He has been studying KDE as an example of an open source project based upon collaboration without hierarchies. As part of his work he has conducted interviews with KDE developers, participated in several open source conferences, analysed the KDE home page, and distributed a questionnaire among volunteers. We asked him about his thoughts on the KDE development model.
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: Manuel Castells: Innovation, Information Technology and the culture of Freedom
: Manuel Castells: Innovation, Information Technology and the culture of Freedom Manuel Castells hat auf dem World Social Forum in Porto Allegre eine spannende lange Rede gehalten, die jetzt auch im Netz verfügbar ist: Innovation, Information Technology and the culture of Freedom.
Introduction: Open Source as Social Organization of Production and as a Form of Technological Innovation Based on a New Conception of Property Rights.…
…Conventionally, in a capitalist economy, property is the right to exclude others from the use of a good or service. In open source, property is configured fundamentally around the right to distribute, not to exclude. The source code for open source is published and distributed for the use by anyone who wishes. And because the source code is known, users can modify it, and can modify or generate new applications. Free source code is open, public, and non proprietary. This new form of property, that is entirely contradictory with the usual regime of intellectual property rights, is supported by a governance system that holds together a community of producers. It is based on human motivation to work within this logic and is supported by an evolving set of organizational structures to coordinate behavior.
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: LinuxTag: Call for Papers beendet – Rekordzahlen von Beiträgen eingereicht
: LinuxTag: Call for Papers beendet – Rekordzahlen von Beiträgen eingereicht Am 15. Januar ist der Call for Papers für den diesjährigen LinuxTag zu Ende gegangen. Rund 160 Themenvorschläge aus dreißig Ländern, darunter Indien, Argentinien und Brasilien, wurden fristgerecht
eingereicht. Die eingegangenen Beiträge werden nun von der Jury gesichtet. Beiträge, die innovative Technologien vorstellen oder in der Linuxwelt aktuell diskutierte Entwicklungen thematisieren, haben
besonders gute Chancen, berücksichtigt zu werden.Ausschlaggebend für die Auswahl einzelner Themen ist natürlich, dass ein allgemeines Interesse der LinuxTag-Besucher prognostiziert werden kann. Teilnehmer, deren Beiträge ausgewählt werden, werden Anfang März benachrichtigt und sind gebeten, eine ausführliche Präsentation ihres Entwurfes einzureichen.
Folgende Programmschwerpunkte stehen für den LinxTag 2005 bereits fest:
- Video (Buchprojekte mit OSP)
– Professionelle Softwareentwicklung (Java and more)
– „Spezialtrack Freie Software“ in Zusammenarbeit mit der FSFE
– Schwerpunktthema Content-Managment-Systeme
– LAMP-Day: Thementag rund um Linux, Apache, MySQL und PHPDas dies nur ein kleiner Ausschnitt der Linux-relevanten Bereiche ist, zeigt sich in der großen Anzahl von Beiträgen, die zu selbst angegebenen Kategorien eingereicht wurden. Wie viele Anwendungsfelder es für Linux tatsächlich gibt und wie dynamisch die Linux-Entwicklung ist, wird rasch deutlich, wirft man einen Blick auf die Liste der eingereichten Themen:
- Significant Community-related Development: Open Source,
Free Software
– Business Applications: solutions with a focus on non-technical
business
– Desktop Applications: GUIs, KDE, GNOME
– Operating Systems: kernel, file systems, drivers, platforms
– Hardware, embedded systems and real time solutions
– Database Applications: RDBMS, ODBMS, ERP systems
– Legal Issues: patents, privacy, trademarks, DRM, licensing
– Games and Entertainment uvm.Nicht nur aufgrund des zehnjährigen Jubiläums, sondern insbesondere wegen der zu erwartenden Themenvielfalt, verspricht der LinuxTag 2005 also ein besonderes Ereignis zu werden.
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: Nachrichtenüberblick 01.02
: Nachrichtenüberblick 01.02 Golem: BSI will freien Desktop für Behörden und Unternehmen
Heise: Schily will mehr Kosten für neuen Polizeifunk übernehmen
Telepolis: Staatliche Zensur nicht so schlimm
ZDNet: Sun-Patente: Open Source-Community will Klarheit
News.com: Lawyers ride shotgun for open source
de.internet.com: Datenschützer kritisieren Personalisierung der WM-Tickets
Spiegel: Juristen streiten über Deutschlands ersten MP3-Rippdienst
Heise: Kritik an Websperren in Südkorea
Heise: Leichter verschlüsseln mit Mail-Client KMail
Heise: Debatte um freigegebene Sun-Patente
Süddeutsche: Software für die Dritte Welt – Der Code der Armut
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: Sounds Right – „Info-Heft über die Musikszene“
: Sounds Right – „Info-Heft über die Musikszene“ Jenny Louise Becker, Jura Studentin und Chill-Out DJane mit dem Künstlernamen „La Nina“, hat ein 188 seitiges „Sounds Right – Info-Heft über die Musikszene“ geschrieben. Darin behandelt sie alle wichtigen Themen von DRM, P2P, Sampling bis hin zur GEMA. Das Heft gibts als PDF zum kostenfreien Download, kann aber auch gebunden für 3 Euro bestellt werden.
„Wie oben bereits angesprochen, sprang mir zunächst die momentane [Problem-]Situation ins Auge: urheberrechtlich geschütztes digital vertriebenes Gedankengut aller Art und teilweiser Kriminalisierung derselben. Als „21st Century Digital Girl“, auch wenn ich noch Vinyl auflege, geht natürlich gar nichts mehr ohne permanenter e‑Mail-Connect, ohne Google, ohne dem Netz. Zwar gehör ich nicht zu den Sucker-DJs mit Standleitung und einer Million MP3-Files auf der Festpladde, auch nicht zu den „Wollen wir ins Kino in den neuen XY, ist gerade angelaufen? Hab ich schon auf CD geguckt“- MovieTrashKids … aber dass das der Stand der Dinge ist und vollkommen zu unserer Normalität gehört, ist klar. Dass das an sich verboten ist und zwar komplett, auch zum privaten Gebrauch, ist auch klar – oder nicht? Dann lass’ Dich im Folgenden eines „besseren“ [?] belehren…“
Ein echt cooles Heft!
[via de-bug]
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: CCC Antwort auf Bill Gates Märchen
: CCC Antwort auf Bill Gates Märchen Jetzt hat auch der Chaos Computer Club zu Bill Gates Märchen-Geschichten Stellung genommen: „Deutschland unsicher im Netz“. Zahlreiche Beispiele für Microsoft Sicherheitslücken alleine für den Monat Januar werden dabei genannt und sinnvolle Vorschläge für ein sicheres Internet dazu: GNU/Linux oder Apple nutzen.
…Bill Gates betont damit erneut, wie wichtig das Thema Sicherheit für Microsoft und seine Kunden ist, allerdings geben die bisherigen Erfahrungen mit Microsoft wenig Anlaß zu Optimismus. Vor mehr als drei Jahren hat Bill Gates persönlich die Microsoft- Entwickler angewiesen, sich mehr auf die Sicherheit anstatt auf neue Funktionen zu konzentrieren (Gates: Sicherheit hat Vorrang). Dazu bemerkt Lars Weiler, Sprecher des Chaos Computer Club: „Leider vergeht kaum ein Monat, ohne daß Microsoft eine Sicherheitslücke in ihren Produkten eingestehen muß – besonders oft ist der sehr verbreitete Web-Browser Internet Explorer betroffen.“…
…Das von Microsoft empfohlene Installieren aller verfügbaren Sicherheits-Updates ist in der Praxis weniger effektiv als angepriesen. Updates für bekannte kritische Fehler sind teilweise fehlerhaft, beheben nicht immer das eigentliche Problem und lassen manchmal Monate auf sich warten. Angesichts der bisherigen schlechten Leistung von Microsoft auf dem Gebiet der Sicherheit betrachtet der CCC die neuesten Ankündigungen mit Skepsis. „Es bleibt abzuwarten, was die Initiative für den normalen Anwender bewirken kann und ob das drei Jahre alte Versprechen von Bill Gates, Sicherheit habe in Zukunft höchste Priorität, endlich eingelöst wird“, so Weiler. Anwender, die darauf nicht mehr warten wollen, können bereits heute zu den vorhandenen Alternativen wie z.B. GNU/Linux oder MacOS X greifen.…