Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Nachrichtenüberblick 20.01.
: Nachrichtenüberblick 20.01. Intern.de: P2P-Coup?
The Register: German national library busts copy protection
de.internet.com: Gesetz für Rückgabe von Elektronikgeräten auf den Weg gebracht
Handelsblatt: Standort D: Licht und Schatten liegen eng beieinander
Pro-Linux: Französiche Gendarmerie Nationale will 80.000 PCs zu OpenOffice.org migrieren
Wired: Safe E‑Mailing for Dummies
Wired: Like It or Not, Blogs Have Legs
Techworld: Linux servers safer than ever
Standard: Lobbying gegen Linux
The Register: Music sites charged with ‚enslaving’ users
Futurezone: Napsters offene Rechnungen
Urheberrecht.org: Erste Einigung bei Sammelklage gegen Bertelsmann in den USA
Telepolis: Peripherie-Watch
Heise: Unterhaltungselektronik-Riesen gründen DRM-Konsortium
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: TAZ über das BSI: Deutschlands freundlichster Geheimdienst
: TAZ über das BSI: Deutschlands freundlichster Geheimdienst Die Taz hatte in der gestrigen Ausgabe einen Artikel über das „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“, welches als „Deutschlands freundlichster Geheimdienst“ bezeichnet wird:
Das „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ in Bonn gibt gern den harmlosen deutschen Hausmeister im Internet. Tatsächlich spähen in seiner Werkstatt Meister-Hacker unser digitales Leben aus
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: Softwarepatente am Montag erneut im Fischereiausschuss?
: Softwarepatente am Montag erneut im Fischereiausschuss?
Gut möglich, dass am kommenden Montag Softwarepatente wieder im Landwirtschafts- und Fischereiausschuss als sogenanntes „A‑Item“ behandelt werden. Das berichten gut informierte Quellen in Brüssel. Der Luxemburgische Minister Krekke brachte dies heute bei einer Sitzung des Rechtsauschusses im Europaparlaments (JURI-Auschuss) ein, auch von Industrieverbänden sei dies zu hören. Zwar ist noch nichts offiziell, aber das war es beim letzten Versuch im Dezember bis kurz vorher auch nicht. Allerdings ist es eine erneute Verschiebung auch gut möglich.Nun berichten auch die ersten Medien darüber:
Heise: EU-Rat will weiteren Anlauf bei Softwarepatenten wagen
Golem: Softwarepatente: Nun doch Durchwinken im Fischereirat?
Pro-Linux: Patente wieder bei den Fischen
Futurezone: Keine Entscheidung bei Software-Patenten -
: Nachrichtenüberblick 19.01.
: Nachrichtenüberblick 19.01. Heise: Vom Internet als Misthaufen und Gerüchteschleuder
Heise: Wissensmagazin auf Wikipedia-Basis geplant
Telepolis: Verbrechen war gestern
News.com: State bill could cripple P2P
Golem: FirstSource – Überwachungswerkzeug für illegalen Datentausch
Golem: Verein fördert Marketing-Aktivitäten von OpenOffice.org
Spiegel: Transparent sollst du sein, Bürger
Spiegel: Ermittlungsdebatte: Widerstand gegen Ausweitung der DNS-Analyse wächst
Spiegel: Saudi-Arabien: Die Handy-Revolution
Spiegel: PR-Eigentor: Apple gegen Apple-Fans
Tagesspiegel: Wer kopiert, zahlt
Stuttgarter Zeitung: Umwertung der Werte
The Economist: Computer chips for “open-spectrum” devices are a closed book
Intern.de: Insider: ‚Bit Torrent brummt weiter’
ZDNet: USA: Neue Gesetzesvorlage gegen P2P
Telepolis: Von Zensur, die sich nicht lohnt, und Freiheit, die nichts ändert
The Register: UK gov ready to u‑turn on passport-ID card link?
Golem: Studie: Kein Verlass auf Ad-hoc-Netze
Tagesschau: Missbraucht die Politik das Strafrecht?
News.com: Home electronics giants launch antipiracy strategy
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: Creative Commons – Filmabend mit Diskussion: Route 66 – ein amerikanischer albTraum
: Creative Commons – Filmabend mit Diskussion: Route 66 – ein amerikanischer albTraum
Kurz vor Weihnachten wurde der Film „Route 66 – ein amerikanischer albTraum“ als erster „Open Source – Film“ aus Deutschland veröffentlicht. Das Neue daran war, dass ein Film unter eine Creative Commons – Lizenz gestellt wurde. Kopieren und Verändern ist ausdrücklich erwünscht, wenn die Autorennamen genannt werden und der Film nicht kommerziell genutzt wird. Ein Remixen des Werkes mit eigenen oder anderen Creative Commons – Werken wird dadurch möglich gemacht. Der Film wurde zum kostenfreien Download ins Internet gestellt, Tauschbörsen werden dabei als Vertriebsmedium genutzt. Wem er gefällt, kann sich das Buch zum Film, den Soundtrack auf CD oder die DVD direkt bestellen. Die Filmemacher nutzen auch das Internet um Spenden für ihr neues Filmprojekt „Die letzte Droge“ zu sammeln. 2000 Euro werden dafür benötigt und mit der Spendenaktion „Toastbrot für Independent-Filmer!“ wurde der Betrag innerhalb eines Monats fast erreicht.Im Anschluss an ein Creative Commons Netzwerktreffen für den deutschsprachigen Raum werden im newthinking store Ausschnitte des Films „Route 66 – ein amerikanischer Albtraum“ gezeigt. Anschliessend gibt es eine Diskussion über die Chancen und Potentiale der Creative Commons – Lizenzen für Kreative und Künstler. Die Filmemacher von „Route 66“ werden vor Ort sein, um über ihre Erfahrungen zu berichten.
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Donnerstag, 20. Januar, 21.00hnewthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin-Mitte
Eintritt frei
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Route 66 – ein amerikanischer albTraum
Worum gehts? Drei naive Jungs träumen von Hollywood. Dabei setzen sie auf die amerikanischsten Werte, die ihnen einfallen: ein unsinnig monströses Auto, voll gestopft mit Fast Food, Ölflaschen und Kameratechnik, auf dem Weg nach Kalifornien via Route 66. Auf der Suche nach den amerikanischen Klischees kommt es zu ungeplanten Zwischenfällen. -
: Günter Grass kritisiert Urheberrechtsreform
: Günter Grass kritisiert Urheberrechtsreform Günter Grass nutzte seinen Auftritt bei einem Symposium der VG Wort in Berlin zur Kritik an der Reform des Urhebervertragsrechtes und warnt vor einer „Verschlimmbesserung“ des bestehenden Urheberrechts. Spiegel-Online berichtet darüber in „Die „toten Seelen“ der Urheber“
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„Kann es sein, dass die Bundesregierung eine erneute Kampagne der Verleger mit Großanzeigen fürchtet und bereits jetzt vor der Macht der Lobby kapituliert?“
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Er wolle nicht lange „den Hochmut in Chefetagen bejammern“, meinte Grass in Berlin. „Mir geht es in diesem Fall um den skandalösen Zustand der Rechtlosigkeit von Urhebern im Verhältnis zu den Aufkäufern ihrer künstlerischen Arbeit. Man kauft und verkauft uns, als existierten wir nicht. Als seien wir Unpersonen. Als wolle man nicht zur Kenntnis nehmen, dass wir Urheber einem Bertelsmann – oder wem auch immer – die Grundlage seines Bestehens zuliefern. Ohne uns gäbe es ihn und all die anderen nicht.“
…Bundesjustizministerin Zypries verteidigte dagegen die Vorreiterrolle Deutschlands als „Schrittmacher“ des Urhebervertragsrechtes:
Grundsätzlich sei die Stellung der Urheber in Deutschland jedoch sehr gut, so Zypries. Seit der letzten Novellierung des Urhebervertragsrechts 2002 nehme Deutschland eine Schrittmacherrolle ein. In keinem anderen Land seien die Urheber geistigen Eigentums, das in Deutschland Verfassungsrang habe, besser geschützt. Dennoch bringe das digitale Zeitalter immer neue Techniken, die gleichzeitig immer neue Möglichkeiten zum geistigen Diebstahl schafften. Darauf müsse der Gesetzgeber reagieren.
Aber irgendwie meint sie was anderes als Günter Grass…
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: Starkes Wachstum für Linux im Mittelstand prognostiziert
: Starkes Wachstum für Linux im Mittelstand prognostiziert Das auf Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMUs) spezialisierte New Yorker Beratungs- und Marktforschungsfirma AMI Partners erwartet in einer neuen Studie ein rasantes Wachstum von Freier Software auf dem Desktop. (Vorsicht: Doc-Format). Das globale Wachstum auf dem Desktop soll 2008 bei 39% liegen, für Server nur bei 34%. In den Schlüsselmärkten Europa und Asien sagt das Unternehmen noch höhere Wachstumsraten voraus.
IDC hatte Ende letzten Jahres ein durchschnittliches Wachstum von 30% prophezeit und Linux im Mainstream verortet. Die neuen Zahlen zeigen, dass Linux im Mittelstand stärker als im Gesamtmarkt zulegen wird. Das Wachstum könnte noch höher sein, wenn die Nutzerakzeptanz von Freier Software gesteigert würde und dadurch mehr Wechselbereitschaft entstehen würde. Auch mangelt es in vielen Bereichen noch an Alternativen, allerdings könnte sich dies auch noch ändern.
Die Gründe für das starke Wachstum von Freier Software auf dem Desktop sind:
Der vermehrte Einsatz in den Öffentlichen Verwaltungen und die Unterstützung von Linux durch viele Regierungen bringen mehr Glaubwürdigkeit für Freie Software.
Freie Software fügt sich besser in Standards als proprietäre Software, weil sie die Abhängigkiet von herstellerabhängigen Dateiformaten verkleinert.
KMUs sind für die Weiterführung ihrer Geschäfte auf weiterhin steigende Ausgaben für IT-Produtkte und Dienstleistungen angewiesen. Dieses wachsende Investment führt zu höheren Ausgaben. Immer mehr KMUs suchen deshalb nach Alternativen aus der Freien Software Welt.
Produkte und Support von grossen Unternehmen wie IBM und HP schaffen mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen in Freie Software.
Informieren Sie sich über die Potentiale und Chancen von Freier Software für den Mittelstand auf dem kommenden LinuxTag 2005, vom 22. – 25. Juni in Karlsruhe.
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: Downhillbattle startet neue Aktion
: Downhillbattle startet neue Aktion
Die Musik-Aktivisten von Downhillbattle haben eine neue Aktion gestartet und suchen jetzt für die Finanzierung Geld. Eine CD mit 10 verschiedenen ca. 30 Sekunden langen Jingles über die Musikindustrie und Filesharing wurden produziert und diese soll nun gepresst, und mit Cover versehen an Indie-Radiostationen verschickt werden. 1300 $ soll die Aktion kosten und dafür wird nun Geld gesammelt. Die Jingles kann man sich im Ogg Vorbis-Format auch von der Webseite herunterladen. -
: Nachrichtenüberblick 18.01.
: Nachrichtenüberblick 18.01. de.internet.com: Späte Einführung der biometrischen Reisepässe könnten Reisen in die USA behindern
Heise: Scharfe Kritik an der geplanten Einführung neuer Pässe und Ausweise
Heise: Ex-Bundesjustizministerin kritisiert neuen Entwurf zum Großen Lauschangriff
Laut: Musikbranche: Armutszeugnis für die Pop-Ausbildung
Spiegel: Überwachung: Chatten unter Aufsicht
GlobeandMail: How copyright could be killing culture
Heise: Muss Google böse werden?
Technology Review: Ein bisschen böse
Heise: Datenschutz in den neuen EU-Ländern
Pro-Linux: Studie zur Bedeutung von OpenSource in Europa
VNUNet: Bill Gates will Brasilien vom Linux-Kurs abbringen
Börsenreport: LINUX immer schwerer zu KNACKEN
FAZ: Unternehmen entdecken die Online-Tagebücher
News.com.au: Commons simplifies net rights
DWDL: Gedruckter Weblog: Rheinische Post startet „Opinio“
Futurezone: Software-Patente vor Entscheidung
ZDFHeute: Grüne: EU-Debatte über Software-Patente neu aufrollen
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: RFID & Kundenkarten in der BILD
: RFID & Kundenkarten in der BILD Die Bild-Zeitung berichtet über RFID und Kundenkarten: Vorsicht, Sie werden
zum gläsernen Kunden! Neben dem Metro-Futurestore und Payback-Karten wird noch die WM behandelt:Jetzt soll den Verbrauchern der Ausspionier-Chip RFID sogar als neue Sicherheitstechnik verkauft werden. Tangens: „Die Chips sind auch auf den Tickets für die Fußball-WM 2006 versteckt.“ Darauf ist die Personalausweis-Nummer gespeichert. Wer das passende Lesegerät hat, kann genau feststellen, wer wo im Stadion ist. Tangens: „Die Angst vor Hooligans wird ausgenutzt.“
Zu Wort kommen neben Rena Tangens vom Foebud auch noch der Pressesprecher von Payback und Christian Fronczak vom Bundesverband der Verbraucherzentralen.
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: p2p-Manifesto
: p2p-Manifesto “ P2P Manifesto is a P2P study that I’ve done and also a project, released under CC license. This study (30 pages, available on a dedicated blog, in pdf format or in .torrent/blogtorrent) explain why:
- - P2P is unstoppable
– P2P is positive for Companies
– P2P is positive for the market
– P2P is good for usersAll the readers can create their own P2P Manifesto, free to edit this original P2P manifesto. The idea is to then collect on the blog all the different P2P Manifesto’s releases, to create a good knowledge base point about P2P issues.“
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: Vortrag: Die Welt der Wikipedia
: Vortrag: Die Welt der Wikipedia
Am kommenden Mittwoch, den 19. Januar, halte ich um 20h einen Vortrag über „Die Welt der Wikipedia“ im newthinking store in Berlin. Der Vortrag ist für Einsteiger gedacht und wird einen Überblick über die ganzen Wikipedia-Projekte und die Grundlagen bieten.Die Adresse ist Tucholskystr. 48, Berlin-Mitte.
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: Neues „Free Software Magazine“
: Neues „Free Software Magazine“ Welcome to the „Free Software Magazine“ project. Free Software Magazine is the free magazine for the free software world, available on paper and in electronic format
Hier ist der Link: Free Software Magazine
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: Nachrichtenüberblick 17.01.
: Nachrichtenüberblick 17.01. Heise: OLG: Gezieltes Ausfiltern von E‑Mails kann strafbar sein
Wired: Photo Sites Share and Share Alike
Wired: Open-Source Biology Evolves
Telepolis: Bezahlt doch Euer Internet alleine!
Heise: Datenschützer kontert Forderung nach Ausweitung von DNA-Tests
Futurezone: Chip-Implantate für schottische Stammgäste
Heise: Frankreichs Gendarmerie wechselt zu OpenOffice
ZDNet: Ist die Windows-Welt reif für Linux?
Heise: SCO vs. Linux: Die Zeit läuft SCO davon
Silicon: Software identifiziert Datentauscher
Spiegel: Vom Nil in die Charts
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: Creative Commons Comics auf deutsch
: Creative Commons Comics auf deutsch 
Einen sehr anschaulichen Einstieg in die Creative Commons Lizenzen bietet das frisch übersetzte Comic „Ein Spektrum an Rechten“ auf den Seiten von Creative Commons Österreich. Und hier ist das englische Original.
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: Überwachungstechnologien im Alltag
: Überwachungstechnologien im Alltag Die Welt am Sonntag hat ausführlich zusammengestellt, was der „Alltag als Fundgrube für Datensammler“ so alles bietet. Verschiedene Firmen, Produkte, aktuelle Forschungen und Anwendungen werden vorgestellt.
Videoüberwachung in Berlin zum Beispiel:
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In Berlin betreibt die Verkehrszentrale fast 100 Kameras, das Sony-Center am Potsdamer Platz ist komplett erfaßt, ebenso die Meilen um die Regierungsbezirke. Am Ostbahnhof arbeiten mindestens 70 Systeme. „Man kann einzelne Personen aus der Menge herausholen und einen Vergleich mit vorhandenen Fotos ziehen“, sagt Siemens-Techniker Uwe Tilzen. Viele Kameras sind kaum zu sehen. Discreet-Technologies zum Beispiel bietet Apparate an, die in Feuermelder oder Steckdosen passen und ihre Aufnahmen drahtlos an einen Rechner schicken.
…„Noch“ gehts uns gut…
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Noch darf die Polizei deutsche Bürger nicht mit diesen Hilfsmitteln komplett erfassen. Davor schützen Gesetze. Die Technik ist aber soweit, alle Überwachungsverfahren und die gesammelten Daten zu kombinieren. Ob eine totale Videokontrolle Sinn macht, ist fraglich. Zumal Terroristen bei ihren Aktionen gefilmt werden wollen, damit TV-Sender die Bilder weltweit senden können.
…Es gibt aber auch Hilfe zur Selbsthilfe. Alufolie eignet sich z.B. gut als „Privacy Enhancing Tool“:
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Ganz Vorsichtige umwickeln ihre Portemonnaies mit Alufolie, damit kein funkendes Lesegerät Karten mit persönlichen Daten erfassen kann, zum Beispiel die geplanten Personalausweise mit Mikrochips. Darauf werden biometrische Daten wie Fingerabdrücke gespeichert sein. Um Mißbrauch zu vermeiden, könnten die Chips einen Code erstellen. Damit erhielt die Polizei Informationen über die Person ohne Hinweise auf ihre Identität. „Wir müssen den Unterschied zwischen Berechtigungsnachweisen und Identifizierung begreifen“, sagt Marc Rotenberg, Geschäftsführer des Washingtoner Electronic Privacy Information Center.
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: VIVA-TV goes Open Source
: VIVA-TV goes Open Source …
Das Framework, welches während der technischen Weiterentwicklung von VIVA PLUS entstand, stellt der Fernsehsender jetzt der Open-Source-Welt zur Verfügung. Nachdem es unter die freie BSD-Lizenz gestellt wurde, ist es nun für jedermann erhältlich.KONG42 (Kernel Of Nice Gizmos) ist modular, event-basiert und entstand in Anlehnung an das MVC-Modell auf Basis von PHP5. KONG42 ermöglicht die Erstellung von Applikationen innerhalb kürzester Zeit.
Bei VIVA ist KONG42 das zentrale Framework für alle crossmedialen Anwendungen in den Bereichen TV, Internet und Mobile. Es kommt bei der komplexen Steuerung der Online- und On-Air-Inhalte zum Einsatz – beispielweise verwaltet es die Community-Tools auf www.viva.tv und www.vivaplus.tv und sorgt für den reibungslosen Ablauf interaktiver Formate wie »Get the Clip« oder der weltweit ersten 3D-Spiele im Fernsehen, die per SMS gesteuert werden.
Tobias Trosse, Director Program & Production von VIVA PLUS und zuständig für interaktive Inhalte bei VIVA und VIVA PLUS: »Wir setzen seit langem erfolgreich auf bewährte Open-Source-Software. Nach Jahren des Nehmens geben wir der OS-Gemeinde jetzt etwas zurück: KONG42. Gleichzeitig ist die Freigabe unseres Frameworks als absolute Kampfansage gegen Software Patente zu verstehen.«
…[via Pro-Linux]
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: Als Bertelsmann-Lobbyist im Europaparlament
: Als Bertelsmann-Lobbyist im Europaparlament Wer schon immer mal wissen wollte, wie die europäische Urheberrechtsdirektive entstanden ist, bekommt im Standard ein wenig Nachhilfe:
Was in Berlin rechtens ist, scheint in Brüssel und Straßburg billig, wenn auch nicht kostenlos zu sein: Abgeordnete zum EU- Parlament lassen sich von Großkonzernen bezahlen. Sie arbeiten – sagen sie – neben ihrem Fulltimejob als Mandatar auch noch in der Privatwirtschaft. Das ist fein, zumal in den Sphären der Politik so niemand den Kontakt zum wirklichen Leben verlieren muss.
…
Der deutsche Elmar Brok zum Beispiel ist Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses im EU-Parlament, Funktionär der Europäischen Konservativen, Lohnabhängiger der Bertelsmann AG. „Ich arbeite täglich 15 bis 18 Stunden“, erklärt er. Wie viel für wen, sagt er nicht dazu. Aber: „Politik ist keine Arbeit, sondern ein Hobby.“ Das aber betreibt er durchaus ambitioniert: Herr Brok, heißt es, habe maßgeblich an der EU-Direktive zum Urheberrecht mitgewirkt, die Medienkonzerne begünstigt (Stichwort: Bertelsmanns Not leidende Musiksparte BMG). Wer solchen offensichtlichen Lobbyismus mit Mandat betreibt, braucht sich etwa um das umstrittene Abgeordnetenstatut im EU-Parlament erst gar nicht zu sorgen.
…Die Berliner Zeitung konkretisiert die Tätigkeit von Elmar Brok:
Bleibt der Fall des EVP-Abgeordneten Elmar Brok, der seit 13 Jahren für den Bertelsmann-Konzern als Senior Vice President im Bereich Medienentwicklung tätig ist. Brok reagiert unwirsch, wenn er auf seine Doppelkarriere angesprochen wird. Er habe den Nebenjob für Bertelsmann „vom ersten Tag an“ öffentlich gemacht, sagt Brok. Seine parlamentarische Arbeit und seine Tätigkeit für den Medienkonzern aus Gütersloh seien „sauber getrennt“. So beteilige er sich in Fraktion und Ausschüssen nie an medienpolitischen Debatten und Abstimmungen.
Sehr ausführlich geht auch german-foreign-policy.org auf Elmar Brok ein und widmet dem Fall gleich eine ganze Analyse über die Arbeit der Bertelsmannstiftung:
…
Spezialaufgabe
Die Konzern-Stiftung, erklärt Böckelmann, „ist mit ihren Experten in allen maßgeblichen Gremien auf deutscher und europäischer Ebene präsent. Ohne Bertelsmann oder gar gegen Bertelsmann geht hier nichts mehr.“ Wie ein Konzernsprecher mitteilt, ist es im Rahmen der Gesamt-Aktivitäten des Unternehmens die spezielle Aufgabe des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Europaparlaments, Elmar Brok, „die internationalen gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen zu beobachten und für das Unternehmen mit Blick auf Investitionen zu bewerten“Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über die Umbenennung seiner Tätigkeit:
Media Development nennt sich seit neuerem, wofür der Konzern Bertelsmann den Europaabgeordneten Elmar Brok (CDU) bezahlt; vor kurzem hieß er noch „Europabeauftragter des Vorstandes”.
Der Taz gab er Ende Dezember ein Interview zu seinen Tätigkeiten, wo er genauer auf die Hobby-Frage eingeht:
Frage: Wahrscheinlich weil sich jeder wundert, wie Sie das eigentlich schaffen: Ihr Mandat, Ihre Parteiämter – und dann auch noch Bertelsmann?
Antwort: Indem ich 15 bis 18 Stunden täglich arbeite. Ich mache Fehler, aber mangelnden Fleiß hat mir noch niemand vorgeworfen. Es gibt viele, die so viel arbeiten – Journalisten doch auch.
Elmar Brok´s „Hobby“, Politik zu machen, umfasst mindestens folgende Ämter und Positionen:
* MdEP seit 1980
* Mitglied im Vorstand der EVP-Fraktion,
* Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Menschenrechte, gemeinsame Sicherheit und Verteidigungspolitik,
* stellv. Mitglied im Ausschuss für konstitutionelle Fragen,
* Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten,
* Stellv. Vorsitzender der Transatlantic Policy Network Parlamentariergruppe,
* Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten
* Vorsitzender der Studiengruppe „Erweiterung“ des Instituts für Europäische Politik, Bonn,
* Präsident der Europa-Union Deutschlands,
* Stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Bewegung Deutschlands,
* Seit Dezember 2004 Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands
* Vorsitzender des Bundesfachausschusses Europapolitik der CDU (seit 1999).
* Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstands der CDU Nordrhein-Westfalen (seit 1994).
* CDU-Bezirksvorsitzender Ostwestfalen-Lippe (seit 1996).
* Präsident der Europäischen Union Christlich-Demokratischer Arbeitnehmer (EUCDA, seit 2002 [1993–2002: Vizepräsident])
*Mitglied des Politischen Büros der EVP.Dies fand ich auf den Seiten der CDU und auf seiner Homepage.
Wieviel Zeit soll da noch für seine Tätigkeit bei Bertelsmann bleiben, wenn er seine Aufgaben gewissenhaft wahr nimmt?
Update: Die Neue Westfälische hat Angaben zum Verdienst:
Zur Höhe der Einkünfte äußert sich Brok nicht. Nur so viel: Die in der FAZ genannten 200.000 Euro im Jahr seien falsch. Auch die Bertelsmann AG als Arbeitgeber schweigt sich aus. Allerdings bezifferte Brok vor einigen Wochen die 60.000 Euro, die der inzwischen gestürzte Hermann-Josef Arentz (CDU) von RWE erhalten hat, als geringen Betrag.
Als die Süddeutsche Zeitung nun schrieb, dass Brok als Bertelsmanns „Vorposten in Brüssel“ dem Unternehmen aus einem internen Diskussionspapier Informationen weitergegeben habe, reagierte der Bielefelder indes prompt. „Diese Behauptung ist nicht korrekt. Es handelte sich bei diesem Diskussionspapier um ein Dokument, das in weiten Teilen der Öffentlichkeit verbreitet war“, schreibt Brok in einem Leserbrief an die SZ.
Update: Nun berichtet auch die Welt am Sonntag am 6. Februar über die Bertelsmann-Connection und Überschneidungen von Elmar Broks Tätigkeiten:
Doch es gibt sehr wohl Überschneidungen, zum Beispiel bei jenem Interview. Es war Teil eines großen Porträts über den 58jährigen in der ersten Ausgabe des CDU-Magazins „Bei uns in NRW“ im Mai 2004. Ein solch farbiges Magazin will freilich durch Anzeigen finanziert werden. Und den prominentesten und mit Abstand teuersten Platz nahm ausgerechnet Bertelsmann ein.
Der Medienkonzern aus Gütersloh hat gleich die ganze Rückseite des Magazins belegt. Die kostet nach Angaben des verantwortlichen BK-Verlags in Mainz 19 980 Euro. Die NRW-CDU um Fraktionschef Jürgen Rüttgers wird sich über eine solch großzügige Zahlung gewiß gefreut haben. Daß dessen „Mann für Europa“ zugleich einen attraktiven Nebenjob beim besten Anzeigenkunden der Union hat, spielt da wohl nur eine Nebenrolle.
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: Nachrichtenüberblick 14.01
: Nachrichtenüberblick 14.01 Wired: Technology and the Democrats
Wired: They’re Not Worthy
Wired: Hacker ‚Gets More’ From T‑Mobile
Telepolis: Spanien verliert bei Internetnutzung weiter an Boden
Telepolis: Individualitätszumutungen
Heise: Digital Rights Management: Welche Alternativen sind rechtlich möglich?
Golem: Deutscher eSport Bund gegründet
Deutschlandradio: Maut für Musik