Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Bill Gates über DRM & Kommunisten
: Bill Gates über DRM & Kommunisten Bill Gates gab dem Gizmodo-Blog ein vierteiliges Interview. Im vierten Teil relativiert er seine Äusserungen Kommunisten und geht auf DRM ein.
Gizmodo: What seems to me—what hurts my feelings—I feel like I, as a customer, want Microsoft to be totally on my side. In that, as far as the people that are producing things, that might want more DRM and might make it inconvenient, I don’t understand what it necessarily benefits you to help them.
Gates: No, I’ve said it exactly. We have your interests totally in mind, but that includes having… if there’s content that can only be there if it’s rights protected, we want to be able to have that content available to you. And so all we’re doing… in no sense are we hurting you, because if they’re willing to make the content available openly, believe me, that’s always the most wonderful thing. It’s the simplest.
Take, like, putting soundtracks onto movies using our movie editor thing. If you have unprotected music you can take slideshows, put music to it, encapsulate it in the file, mail it around—it works perfectly. If you have rights management, it’s actually painful because the people you’re mailing it to don’t have the certificate and it’s kind of painful. But because the artists… some things are only licensed to be in that form, it’s hard to put the track on Movie Maker. But hey, we want you, instead of not having that content, to have that content. And in the case that the authors decided it’s rights managed, you can decide to stay away from it or to use it. That, again, is your choice.
Eigentlich würden wir ja gerne …, aber wegen der Künstler (Eigentlich meint er die Industrie = Rechteinhaber) können wir leider nicht, sorry.…
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: Privacy-Jahresrückblick von EPIC
: Privacy-Jahresrückblick von EPIC Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) hat in seinem EPIC-Alert Newsletter einen Privacy / Datenschutz – Jahresrückblick für das Jahr 2004 zusammengefasst.
The USA PATRIOT Act. California’s privacy reforms. Data outsourcing. National ID. Internet privacy. EPIC’s Special Alert reviews the top privacy stories of 2004 and shows you the trends to keep an eye on in 2005. (Jan. 12)
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: Nachrichtenüberblick 13.01.
: Nachrichtenüberblick 13.01. ArsTechnica: Does the film industry need simultaneous releases?
Futurezone: Patent-Streit erreicht Tauschbörsen
Futurezone: Forderung nach Fingerprints in US-Pässen
Futurezone: Viren-Verbreitung über Copyright-Schutz
Golem: Blockbuster: Filme sollen weltweit zeitgleich erscheinen
Golem: Aufruf zur Befragung von privaten Videoüberwachern
Golem: Bericht: Altnet will Lizenzgebühren von Tauschbörsen
de.internet.com: Datenschützer warnt vor Mautausweitung
Pro-Linux: Kurztipp: Wikipedia offline via mySQL und Apache
LinuxTimes: An Interview with the KDE Team.
Tuxme: Customizing Ubuntu
Heise: US-Army warnt Hacker
Wired: Can Polling Be Fixed?
Wired: Brave New Era for Privacy Fight
Futurezone: Einheitlicher Standard für Biometrie-Pässe
Technology Review: Patently Open Source
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: Aufruf zur Befragung von Videoüberwachern!
: Aufruf zur Befragung von Videoüberwachern! Warum werde ich auf meinen täglichen Wegen überwacht? Wer kann die Bilder einsehen? Wie lange werden sie gespeichert?
Der Arbeitskreis Videoüberwachung und Bürgerrechte ruft dazu auf, mit den alltäglichen Überwachern in Kontakt zu treten. Mit einem vorgefertigten Schreiben können betroffene Bürger Kamerabetreiber bitten, zum Umfang ihrer Maßnahmen Auskunft zu geben. Die Initiative möchte so die Anwendung privater Videoüberwachung im öffentlichen Raum dokumentieren und Überwacher in Bezug auf den Datenschutz sensibilisieren. Die Ergebnisse werden anschließend anonymisiert veröffentlichen.
Mit dem Anschreiben bittet der Videoüberwachte den Betreiber einer Außenkamera, den unten stehenden Fragenkatalog zu seiner Videoüberwachung zu beantworten und an den Arbeitskreis zu senden. Der Fragebogen ist schnell verschickt: Ausdrucken, Adresse eintragen und persönlich abgeben oder per Post schicken. Alternativ kann dem AK die Adresse des Betreibers
mitgeteilt werden.Der überregionale AK Videoüberwachung und Bürgerrechte ist ein Netzwerk von Bürgerrechtlern, Datenschützern, Wissenschaftlern, Künstlern und Journalisten, das seit 2002 die wachsende Überwachung mit Pressearbeit, Aktionen und Workshops kritisch begleitet. Unterstützt wird unsere Arbeit vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung, dem Chaos Computer Club und der Humanistischen Union.
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: „Knast für einen Song“?
: „Knast für einen Song“? 
Eine neue US-Kampagne zur Bewusstseinsbildung für eine Copyright-Reform, hat IPac gelauncht: „Jailed for a Song“
Aus der Ankündigung:
„Resolutions have been made, Boxing Day is long gone, and IPac is greeting the new year with a new campaign called „Jailed for a Song.“ Congress was busy with copyright in 2004, and JfaS is a retrospective on what almost went down. We note several of the craziest items that Big Content asked for – but didn’t get – in 2004, and encourage people to get involved this year.“
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: Keine Veränderung beim Urheberrecht
: Keine Veränderung beim Urheberrecht Heute fand im Bundesjustizministerium ein Pressegespräch zum Urheberrecht statt, da in den nächsten Wochen der Kabinettsentwurf zum „Zweiten Korb“ präsentiert wird. Der Referentenentwurf wurde im September präsentiert und eine Vielzahl an kritischen Stellungnahmen, vor allem von Seiten der Verbraucherschützer und Wissenschaft, folgte seitdem. Das BMJ hat diese alle gesichtet und festgestellt, dass sich gegenüber dem Referentenentwurf eigentlich nichts ändern muss, ausser wenigen kosmetischen Änderungen.
Diese betreffen aber weder die Privatkopie, Filesharing und Open Access. Es bleibt also bei dem, was Zypries im September sagte:
Mit der Neufassung wolle man nicht “die Schulhöfe kriminalisieren“, betonte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). “Wir sehen für Bagatellfälle einen Strafausschließungsgrund vor“, erklärte die Ministerin gegenüber dem Magazin. “Damit bleibt insbesondere das Überspielen einzelner Songs aus illegalen Tauschbörsen straflos, wenn dies in geringem Umfang und ausschließlich zu privaten Zwecken geschieht. Wer also den neuesten Robbie-Williams-Song aus einer illegalen Tauschbörse herunterlädt, wird nicht gleich vom Staatsanwalt verfolgt. Er muss aber mit Schadensersatzansprüchen rechnen.”
Heise hat mittlerweile auch einen Artikel dazu veröffentlicht.
Den Themenbereich Privatkopie, der im Diskussionsforum des Justizministeriums allein bisher über 1000 Beiträge ausgelöst hat, betrachtet Zypries inzwischen als „von allen weitgehend akzeptiert“. Den Befürwortern einer unkastrierten Kopiermöglichkeit für den Heimgebrauch auch bei technischen Hinderungsmaßnahmen hält sie entgegen, dass der von Verwertern angebrachte Kopierschutz zu respektieren sei. Andererseits soll es bei der Nicht-Verfolgung von Downloads aus Tauschbörsen in geringem Umfang bleiben, da sich die „Bagatellgrenze“ mit der Praxis der Strafverfolgung decke. Für die genauere Festlegung des nicht geahndeten Filesharing-Konsums führte die Justizministerin Beispiele an: „Eine Zahl im dreistelligen Bereich ist sicher zu hoch“, erklärte sie. Einstellige Größen könnte man dagegen tolerieren.
Dass die Regelungen zur Privatkopie „von allen weitgehend akzeptiert sind“, habe ich noch nicht mitbekommen. Sowohl die Verbraucherschutzzentralen, als auch Bürgerrechtsverbände und die Verbraucher akzeptieren diese Regelungen so nicht und fordern eine durchsetzungsstarke Privatkopie, ob das nun in die Welt von Zypries passt, oder nicht. Und einstellige Zahlen beim Filesharing sind jenseits der Realität, das ist ja noch nicht einmal ein Album.
Der Ansicht von Kritikern, dass der Entwurf an der Realität der sich aus Tauschbörsen bedienenden „Kopiergesellschaft“ völlig vorbei gehe und damit eine „angemessene Vergütung“ der Urheber eine Illusion sei, hielt Zypries die Forderung nach einer größeren Achtung des Urheberrechts allgemein entgegen. Dafür werbe ihr Haus mit einer Online-Kampagne und die Industrie mit „etwas rüderen Mitteln“. Anders könne das Rechtssystem nicht funktionieren, selbst wenn es „bei den Kids eventuell die ein oder andere Abweichung“ von diesem Verständnis gebe.
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: DRM-freies Bezahlangebot bei Lado
: DRM-freies Bezahlangebot bei Lado Die Hamburger Indiependent-Labels L’Age d’Or und ladomat2000, Heimat u.a. für Tocotronic, Die Sterne und Saalschutz, haben einen neuen Online-Shop für Musik. Mit dem Zeitgeist gehend sind alle Songs auf http://www.ladotunes.com/ komplett DRM-frei, können also auf die üblichen Weisen auch fürs Autoradio vervielfältigt werden. Die Verbreitung in Tauschbörsen per File-Sharing wird als „unglücklich machend“ beschrieben.
Beim Download darf man sich zwischen .mp3 und .ogg entscheiden, pro Song werden 96 Eurocent berechnet. Ganze Alben sind pro Song gerechnet billiger, 7,80 Euro bei weniger als zehn und 9,90 Euro bei mehr als 10 Tracks pro Album. Das ist ein akzeptabler Kaufpreis, wie ich finde, und wünsche Erfolg damit.
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: Open Source Bier
: Open Source Bier 
Die dänische Brauerei „Vores Oel“ hat ein Bier herausgebracht, welches unter einer Creative Commons-Lizenz steht. Das Rezept ist frei und jeder kann daraus eigenes Bier herstellen und unter denselben Lizenzbedingungen auch vertreiben:
„How can beer be open source?
The recipe and the whole brand of Our Beer is published under a Creative Commons license, which basically means that anyone can use our recipe to brew the beer or to create a derivative of our recipe. You are free to earn money from Our Beer, but you have to publish the recipe under the same license (e.g. on your website or on our forum) and credit our work. You can use all our design and branding elements, and are free to change them at will provided you publish your changes under the same license („Attribution & Share Alike“).“
Willkommen im „Open Source Marketing“.

Dabei muss ich immer an die Flasche Wasser denken, die hier bei uns im Büro als Geschenk von Creative Commons Österreich gelandet ist: „Open Source Water“. Diese wurde für den österreichischen Release der Creative Commons Lizenzen auf der Ars Electronica 2004 abgefüllt und stammt aus einer „freien Quelle“:
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: „Kreative“ Linking Policy des Bundesgesundheitsministerium?
: „Kreative“ Linking Policy des Bundesgesundheitsministerium? Das Bundesgesundheitsministerium geht neue Wege:
“Wir freuen uns, dass Sie auf unsere Seite einen Link setzen wollen. Diese Erlaubnis ist jederzeit widerrufbar und gilt nur, wenn Sie die nachfolgenden Regeln einhalten: [..] Der Vertragspartner teilt dem BMGS innerhalb von 24 Stunden nach Setzen des Links durch eine E‑Mail an die Adresse info@bmgs.bund.de das Setzen des Links bzw. die Freischaltung der betreffenden Seite mit.”
Jörg-Olaf Schäfers kommentiert das in seinem Weblog „Yamb“ mit folgenden Worten:
Wer einen Link auf die Webseite der Bundesbehörde setzen will – worauf ich nun aus nahe liegenden Gründen verzichte – “verpflichtet sich [..] als Vertragspartner” dies dem Bundesgesundheitsministerium unverzüglich mitzuteilen. Zudem behält sich das BMGS vor, die Erlaubnis zur Linksetzung “jederzeit zu widerrufen”.
Ein durchaus kreativer Ansatz mögliche Kritiker auszubremsen, wobei diese sich wohl nicht für eine “Linking Policy” interessieren dürften. Auch juristisch ist diese Vorgehensweise mehr als fragwürdig und kaum mit Artikel 5 des Grundgesetzes (Meinungsfreiheit/Pressefreiheit) zu vereinbaren.
Dass man im Impressum des Minsteriums gleich noch auf das ebenso bekannte wie missverstandene “Link-Urteil” des Landgerichts Hamburg verweist, wundert da kaum noch.
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: hack.it.art – Hacktivism in the Context of Art and Media in Italy
: hack.it.art – Hacktivism in the Context of Art and Media in Italy Am Freitag wird in Berlin-Kreuzberg die Ausstellung „hack.it.art ‑Hacktivism im Umfeld von Netzkunst und Medien in Italien“ eröffnet.
Das Projekt Hack.it.art im Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien in Berlin ist eine Ausstellung und eine Veranstaltungsreihe über technologischen, künstlerischen und politischen Aktivismus in Italien. Es untersucht den weiten Komplex von Aktivitäten, die seit den 80ern alternativ zum traditionellen Kunstbetrieb entstanden und zu einem Netzwerk gewachsen sind. Da diese Aktivitäten nicht immer als „Kunst“ identifiziert werden können, sollten sie eher als „Praktiken“ oder als „Aktivismus“ bezeichnet werden.
Über das ganze Land verteilte Kollektive, Aktivisten und Künstler nehmen Bezug auf das Konzept des „Autogestione“, der Selbstorganisation, indem sie mediale und künstlerische Praktiken mit einer „Do-It-Yourself“-Politik verbinden, die sich gegen kommerzielle Abhängigkeit positionieren. Die adäquate Bezeichnung für dieses Netzwerk von Praktiken ist der Begriff „Hacktivismus“. Hacktivismus stellt eine Fusion von Hacken und Aktivismus dar, von Technologie und politischer Aktion. Hacktivismus ist ein rhizomatisches, open-source Phänomen.
…hack.it.art – Hacktivism im Umfeld von Netzkunst und Medien in Italien
15. Januar bis 27. Februar 2005
Eröffnung: 14.Januar 2005 19.00 Uhr Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien
Mariannenplatz 2, 1o997 Berlin
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 bis 19 Uhr
Programm -
: Krokodile widerlegen Musikindustrie
: Krokodile widerlegen Musikindustrie Relativ unbemerkt von mir hat sich wohl ein Krokodil in Form des Songs „Schnappi, das kleine Krokodil“ auf Platz 1 der deutschen Single-Charts geschlichen. Das Lied wurde schon vor wenigen Jahren komponiert und bahnte sich seinen Weg in Form einer MP3-Datei durchs Internet und später durch die Radios bis es als Single aufgelegt wurde. In der Zeit ist nun ein spannender Artikel darüber.
Hier wird kritisiert, dass „das Stück nicht nur den letzten Rest Glauben vieler an eine gewisse Seriosität des deutschen Musikmarktes zerstört“ hat und „ganz nebenbei auch eines der wichtigsten Argumente der Musikbranche für ein strenges Vorgehen gegen so genannte „Raubkopierer“ und die Verbreitung von MP3-Files in Tauschbörsen“ widerlegt.
Bisher war die Argumentation der IFPI, dass vorab veröffentlichte MP3s in Tauschbörsen den Untergang des Abendlandes bedeuten. Allerdings zeigen Stars wie Eninem, dass sie trotz vieler Kopien in Tauschbörsen viele Alben verkaufen. Um es mit der „Zeit“ zu sagen:
„Wie falsch die Argumentation des deutschen Ablegers des internationalen Verbands der Tornträgerhersteller (IFPI) ist, verdeutlicht nun eben auch Schnappi besonders klar. In der Logik der IFPI wäre ein Nummer-Eins-Hit nach der monatelangen freien Verfügbarkeit des Songs im Netz schlichtweg unmöglich.
Offensichtlich müssen sich die Vertreter der Phonoverbände jetzt eine neue Begründung für ihre schlechten Umsätze einfallen lassen. Das Internet und die „Raubkopierer“ als Alleinschuldige für die Misere verantwortlich zu machen, zieht nicht mehr. Vielleicht sollten sich die Plattenfirmen ein wenig mit ihrer Strategie auseinander setzen, die zahlreichen Retortenbands auf Massentauglichkeit und größtmöglichen Erfolg zu trimmen.“
Und zum Schluss das hoffnungsvolle Fazit des Artikels:
So bleibt zu hoffen, dass in Zukunft mehr Songs und Bands den Sprung aus dem Internet in die Charts schaffen, um den Umgang der IFPI mit dem Netz der Netze zu entspannen und die großen Plattenfirmen zum Nachdenken über das eigene Vorgehen zu bewegen. Es muss ja nicht gleich ein Kinderlied sein.
P.S. Wer hat denn der „Zeit“ dieses grausame Content-Management-System samt „modischem“ Design verkauft? Weder Drucken noch Weitersenden funktioniert (Internal Server Error) und die Lesbarkeit am Bildschirm ist nicht gerade toll…
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: Nachrichtenüberblick 11.01.
: Nachrichtenüberblick 11.01. Heise: IBM spendet 500 Patente für Open-Source-Nutzung
Telepolis: IBM gibt 500 Patente für Open Source Projekte frei
Golem: EFF: Presserechte gelten auch für Blogger
Heise: US-Bürgerrechtler unterstützen Apple-Infosite-Betreiber
Guardian: The war on copyright communists
Heise: Elektronische Gesundheitskarte: Karten-Betriebsgesellschaft gegründet
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: Nachrichtenüberblick 10.01.
: Nachrichtenüberblick 10.01. Futurezone: Die Zukunft des Tauschens
Wired: We’re Creative Commonists, Bill
The Observer: Why encyclopaedic row speaks volumes about the old guard
Taz: Software der Sowjets
Heise: Filmstudios durch Ende des DVD-Booms bedroht
Heise: Softwarepatente: EU-Kommission soll Gesetzgebung neu starten
Golem: Softwarepatente: Alles nochmal von vorn?
Futurezone: Streit um Fingerabdrücke neu entflammt
Wired: Apple Suit Raises Suspicions
Wired: Wikipedia Faces Growing Pains
Silicon: Spammer zerstören DNS-Infrastruktur
News.com: Open source reshaping services market
Computerwoche: Bill Gates und die Kreativen Kommunisten
The Register: Southampton Uni goes Open Access
Focus: Hobby-DJs im Dudelrausch
Heise: Abhörverpflichtungen verunsichern Webmail-Anbieter
Silicon: Neuer Ausweis mit Biometriemerkmalen und Datenfunktion ab 2007
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: SuSE 9.2 zum downloaden
: SuSE 9.2 zum downloaden Suse Linux Professional 9.2 gibts jetzt wenige Monate nach dem erscheinen online. Zum downloaden stehen auf den Mirror-Servern ein DVD-ISO-Image, ein CD-ISO-Image (mit ner Mini-Installation, die alle weiteren Dateien von FTP-Servern holt), eine FTP-Installation und zwei Live-Demo-Varianten.
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: Spex nennt Netzpolitik.org
: Spex nennt Netzpolitik.org Das freut mich doch mal, wenn eine Zeitung, die ich regelmässig lese, sich auf meinen Blog bezieht. Und zwar hat Spex jetzt einen Artikel über die Abmahnung von Acid Pauli veröffentlicht, was ich vorgestern in meinem Beitrag „Copyright kills Culture“ thematisiert habe.
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: „Content and Control“ – Whitepaper
: „Content and Control“ – Whitepaper Das Digital Media Project, eine Forschungsinitiative des Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School hat mit Content and Control ein neues Whitepaper vorgelegt mit konkreten Hinweisen und Hilfestellungen für Regierungen und Gesetzgeber zu den Themen DRM, Copyrights und Filesharing.
Assessing the Impact of Policy Choices on Potential Online Business Models in the Music and Film Industries
The online environment and new digital technologies threaten the viability of the music and film industries’ traditional business models. The industries have responded by seeking government intervention, among other means, to protect their traditional models as well as by developing new models specifically adapted to the online market. Industry activity and public debate have focused on three key policy areas related to copyright holders’ control of content: technical interference with and potential liability of P2P services; copyright infringers’ civil and criminal liability; and legal reinforcement of digital rights management technologies (DRM).
This paper seeks to support policymakers’ decision making by delineating the potential consequences of policy actions in these areas. To do so, it assesses how such action would impact relevant social values and four business models representative of current and emerging attempts to generate viable revenues from digital media. The authors caution that government intervention is currently premature because it is unlikely to strike an appropriate balance between achieving industry goals while supporting other social values, such as consumer rights, the diversity of available content, and technological innovation.
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: Video über 2. Creative Commons Geburtstagsparty
: Video über 2. Creative Commons Geburtstagsparty Lessig speech on copyleft and communism
LegalTorrent’s Gary Lerhaupt sez, „It’s video I captured from last nights Creative Commons 2nd anniversary party. The video runs 30 minutes highlighting the short but powerful lifetime of the Creative Commons, but the biggest highlight by far is Lessig closing it out. He takes on both BillBoard and BillGates for their recent FUD (if you can call it FUD). Hilarious.“ (Torrent-Link)[via BoingBoing]
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: „Open Source“ Medikamente
: „Open Source“ Medikamente Das Manager-Magazin berichtet von der Übertragung des Open Source Modells auf die Entwicklung von Medikamente für seltene Krankheiten, wo die Forschung für Pharmakonzerne zu unrentabel ist. Sehr spannend.
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: Wikipedia-Gründer im Spiegel-Interview
: Wikipedia-Gründer im Spiegel-Interview Jimmy Wales, Gründervater von Wikipedia, wurde von Spiegel-Online befragt. Hier sind mal die besten Ausschnitte:
SPIEGEL ONLINE: Der Wiki-Gedanke hat etwas utopisches, weltverbesserisches. Auf viele Menschen wirkt das naiv.
Wales: Für die Gesellschaft kann man nur etwas Gutes erreichen, wenn es freiwillig erreicht wird. Das ganze Wiki-Projekt ist ziemlich naiv. Ich bin ziemlich naiv, weil ich daran glaube, dass Leute ohne Geld zusammenarbeiten. Wenn nur der Umgang miteinander stimmt: Argumente zählen, Freiheit ist entscheidend und man muss andere Leute respektieren.
Und dann gibts noch einen Ausblick in die Zukunft:
SPIEGEL ONLINE: Am 15. Januar 2011 wird Wikipedia zehn Jahre alt werden. Wie wird es dann aussehen?
Wales: Wikipedia wird ganz sicher die größte Enzyklopädie der Welt sein. Auch in Sprachen wie Hindi, wo das Wachstum im Moment langsam ist. Oder Suaheli, da gibt es im Moment nur 500 Artikel. Arabisch existiert bisher auch kaum, dabei könnte die Region wirklich eine objektive Enzyklopädie gebrauchen. Wir werden Wikipedia auf Handys sehen, es werden immer mehr Multimedia-Inhalte zu finden sein. Es wird alle möglichen kreativen Spin-Offs geben. Ich wüsste wirklich auch gerne, was da noch kommt. Meine Vision ist, dass Wikipedia eine entscheidende kulturelle Rolle spielt. Die Menschen sollen sich an die jetzigen Gründerjahre so erinnern, wie man heute an die Gründung der Bibliothek von Alexandria denkt.
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: Nachrichtenüberblick 07.01.
: Nachrichtenüberblick 07.01. The Register: The government open source dynamic
Heise: EU-Pläne zu Biometrie-Visa stecken in Sackgasse
Futurezone: Copyright-Reformer als „Kommunisten“
Neue Musikzeitung: Filmwirtschaft sieht Trendwende bei Raubkopien
News.com: Software firms want copyright law rewrite
The Register: Gates holds forth on Red Menace of IP law reform
Heise: Softwareverband fordert Änderung der US-Copyright-Gesetze
The Register: Plugs to be pulled on EU biometric visa scheme?
Silicon: Mobilfunkindustrie einigt sich auf DRM-Standard
Silicon: Gericht erklärt Drucker zum Kopierer