Demokratie

Digitale Demokratie, politische Kommunikation, e‑Government, Wahlen & Wahlkampf, Lobbyismus, Campaigning, soziale Bewegungen & Protest.

  • : European Digital Rights unterstützen!
    European Digital Rights unterstützen!

    Die European Digital Rights Initiative (EDRI) braucht Geld für Lobbying und Kampagnen:

    European Digital Rights needs your help in upholding digital rights in the EU. Donations allow EDRI to hire part-time professional assistance in Brussels and invest in targeted campaigns. With the plans for mandatory data retention and the continuous erosion of digital civil rights, your donation could make a huge difference.

    If you wish to help us promote digital rights, please consider making a private donation, or interest your organisation in sponsorship. We will gladly send you an invoice for any amount above 250 euro to confirm the donation.

    KBC Bank Auderghem-Centre, Chaussée de Wavre 1662, 1160 Bruxelles, Belgium
    EDRI Bank account nr.: 733–0215021–02
    IBAN: BE32 7330 2150 2102
    BIC: KREDBEBB

    15. Juni 2005
  • : Lautgeben – Politik im Hier und Netz
    Lautgeben – Politik im Hier und Netz

    Samstag Abend wurde die Spreeblick KG der Öffentlichkeit präsentiert. Vorangegangen war eine kleine Kampagne, in der sich die beteiligten Weblogs mit einem Countdown in Reihe schalteten. Die Idee hinter dem Spreeblick-Netzwerk ist ein unabhängiger Weblog-Verlag mit gemeinsamer Vermarktung von Anzeigenflächen. Ich bin dabei und freue mich, „Lautgeben – Politik im Hier und Netz“ bekannt geben zu können. Zusammen mit einigen anderen, darunter u.a. Joerg Olaf Schaefers und Jan Michael Ihl, werden wir das allgemeine politische Geschehen kommentieren. Und uns genau anschauen, wie das Netz für Politik genutzt wird. Wann, wenn nicht jetzt, wäre der richtige Zeitpunkt dafür?

    Eigentlich war das Blog für den Wahlkampf2006 unter der Domain wahlkampfblog.de geplant und auch schon aufgesetzt. Die Realität kam schneller als gedacht. Wir hätten das erste Blog in diesem Wahlkampf sein können, aber das war uns nicht so wichtig. Nach der ganzen Inflation an Wahlblogs haben wir uns dann für den besseren Namen entschieden: Lautgeben. Und wir haben gerne auf den gemeinsamen Launch des Spreeblick-Verlages gewartet.

    Hier sind die neuen und alten Blogs, die allesamt interessant sind:

    Antifreeze
    d‑frag
    Lautgeben
    Spreeblick
    Trashkurs
    Zoomo

    Natürlich glauben wir bei Lautgeben nicht daran, mit Blogs reich zu werden. Aber vielleicht reichen ja die Anzeigenerlöse, um einmal im Jahr alle Beteiligten nach Berlin zu holen und gemeinsam eine Party zu feiern. Und wenn nicht, haben wir trotzdem Spass.

    13. Juni 2005
  • : eDemokratie in Indonesien
    eDemokratie in Indonesien

    Etwas unbedarft ging der Präsident von Indonesien an die Möglichkeiten der digitalen Demokratie heran:

    „Wenn Sie glauben, dass Beamte sich nicht kümmern, Sie nicht bedienen und sich nicht um Ihre Problem scheren: Mein Handy ist 24 Stunden am Tag an“, so die Aufforderung von Susilo.

    Dazu veröffentlichte er seine Handynummer und wunderte sich über abertausende SMSe seiner Bürger, die sein Handy überfluteten. Nach Angaben eines Sprechers wurde sein Handy gestern mehrmals „repariert“. Und er hat jetzt fünf neue Telefonnummern bekommen. Ob die auch veröffentlicht werden?

    [via Futurezone]

    13. Juni 2005
  • : EFF: Rechtlicher Leitfaden für Blogger
    EFF: Rechtlicher Leitfaden für Blogger
    eff

    Heute zum zweiten Mal die Electronic Frontier Foundation. Diese hat einen „Legal Guide for Bloggers“ in Form verschiedener FAQs veröffentlicht. Darin finden sich zahlreiche rechtliche Hinweise zu den unterschiedlichsten Fragestellungen, die Blogger betreffen. Von Intellectual Property bis hin zu Privacy. Tolle Sache!

    13. Juni 2005
  • : Morgen beginnt „Berlin05 – Das Festival für junge Politik “
    Morgen beginnt „Berlin05 – Das Festival für junge Politik “

    Jetzt steht der endgültige Veranstaltungsplan für „Berlin 05 – Das Festival für junge Politik“, welches am Wochenende in der Berliner Wuhlheide stattfindet. Das Festival wird noch grösser als geplant. Statt 5000–8000 Besuchern gibt es jetzt schon mehr als 10000 Anmeldungen. Der Vorverkauf ist abgeschlossen, es wird aber wohl noch für jeden Karten zum Preis von 15 Euro an der „Abendkasse“ geben.

    Hier ist mal eine Auswahl von Diskussionsrunden und Workshops, wo ich teilnehmen werde:

    Freitag, 16h-18h, Camp Discordia – Raum Alice:
    Mit Open Source in die Informationsgesellschaft – Wie das Teilen von Wissen die Welt revolutioniert

    Freitag, 18h-20h, Camp Discordia – Raum Alice:
    Blog your participation – Nutzung des Internets zur politischen Kommunikation

    Samstag, 16h-18h, Camp Discordia – Raum Bob:
    Filesharing nach der Digitalen Revolution – Untergang der Musikindustrie oder die neue Chance für Künstler?
    Zusammen mit Janko Röttgers, Julius Mittenzwei und Matthias Mehldau.

    Samstag, 18h-20h, FEZ Palast:
    Filesharing! – Segen für Musik oder für ihre Industrie?
    Hier werde ich zusammen mit Janko Röttgers und Smudo von den Fantastischen Vier über Filesharing diskutieren.
    Moderiert wird die Diskussion von Matthias Spielkamp.

    Den Creative Commons Workshop kann ich leider wegen der kurzfristigen Zusage von Smudo nicht machen. Dieser findet um 17h in einem der Workshop-Räume statt und Philip übernimmt für mich die Einführung in die Creative Commons Lizenzen.

    Des weiteren gibt es einen interessanten iRights-Workshop:

    Mit dabei:
    – Valie Djordjevic, iRights-Redakteurin und Medienkünstlerin;
    – Benjamin Heyer, Musiker, Produzent und Web-Designer;
    – Till Kreutzer, iRights-Redakteur, Rechtsanwalt und Firmengründer;
    – Matthias Spielkamp, iRights-Redakteur, Journalist und Blogger;
    – Reimar Philipps, Musiker, Musikmanager, Label-Gründer (Popagenten).

    Der iRights.info Workshop findet statt am Samstag von 12 bis 14 Uhr in Raum 308.

    Das ist jetzt nur mal ein kleiner Auszug der vielen spannenden Workshops und Diskussionsrunden. Der Chaos Computer Club hat wieder mal ein sehr spannendes Vortragsprogramm im Rahmen des Camp Discordia auf die Beine gestellt.

    9. Juni 2005
  • : Telepolis über Online-Wahlkampf 2005
    Telepolis über Online-Wahlkampf 2005

    Ralf Lüke schreibt in Telepolis über Online-Campaigning im Wahlkampf 2005: Schneller, intensiver Wahlkampf

    Eine der Lehren aus Howard Deans Kampagne dürfte vor allem die Wichtigkeit der Mischung sein: Eine noch so einnehmende Webkampagne fruchtet nicht, wenn der Kandidat in den klassischen Mainstreammedien nicht punkten kann. Doch die Art der Kampagnenorganisierung durch kleine, schnelle Freiwilligenteams mit Rückbindung zur Wahlkampfleitung via E‑Mail und Webforen dürfte auch in der Bundesrepublik Nachahmer finden.

    Kleine Werbung: Über die Howard Dean Kampagne hab ich ausführlich in meinem Beitrag „Online-Kampagnen. Das Netz als Forum politischer Öffentlichkeit“ für das gerade erschiene Buch „Die Google-Gesellschaft“ geschrieben.

    Update: Mittlerweile schreibe ich beim neu gestarteten „Lautgeben – Politik im Hier und Netz“ – Blog über den Wahlkampf 2005

    1. Juni 2005
  • : Castorproteste mit Firefox
    Castorproteste mit Firefox

    Der Castor rollt wieder und die Anti-Atombewegung wird kreativer. Nun gibt es ein Firefox-Theme für den heimischen Castorprotest:

    Lustige Idee.

    30. Mai 2005
  • : Die Zeit über Wahlkampf-Weblogs in NRW
    Die Zeit über Wahlkampf-Weblogs in NRW

    Die Zeit widmet sich mit dem Thema Weblogs im Wahlkampf und hat sich die „Blogs“, oder was manche Parteien dafür halten, in NRW mal genauer angesehen: Hoffen auf den Imagewandel.

    Bleibt zu Hoffen, dass die Parteien bis zum Bundestagswahlkampf noch etwas Üben und die Technik besser verstehen lernen. Im Moment macht das Beobachten der „Blogs“ wenig Spass.

    20. Mai 2005
  • : Keine Diskrimierung beim e‑Government
    Keine Diskrimierung beim e‑Government

    Gerade bei de.internet.com gefunden: Bürger fordern leistungsfähiges E‑Government

    Die Bürger fordern leistungsfähiges E‑Government und verlangen zunehmend Einblick in erhaltene Dienstleistungen und die Sinnhaftigkeit öffentlicher Ausgaben. Vor dem Hintergrund sinkender Budgets und wachsender Anforderungen an bürgernahe Services sowie mehr Wirtschaftlichkeit sei der Einsatz flexibler IT-Anwendungen künftig unabdingbar.

    Ja, das will ich auch. Und zwar mit Offenen Standards, so dass ich zukünftig als Linux-Nutzer nicht diskriminiert werde, wenn ich e‑Government nutzen möchte. Gleichzeitig habe ich als Bürger ein Interesse daran, dass Kosten gespart werden und die europäische, mittelständisch geprägte IT-Branche gestärkt wird. Deshalb wünsche ich mir, dass mit Öffentlichen Geldern finanzierte e‑Government Anwendungen zukünftig als Freie Software programmiert werden müssen. Damit wir endlich mehr Nachhaltigkeit in der staatlichen IT-Landschaft erhalten und der Wettbewerb gestärkt wird.

    18. Mai 2005
  • : Wahlkampf mit Wikipedia
    Wahlkampf mit Wikipedia

    Das ist ja lustig, was ich eben bei Joerg Olaf Schaefers gefunden habe. Und zwar meldet das SPD-NRW-Blog, dass aus dem IP-Bereich des Bundestages bei Wikipedia an den Seiten von Peer Steinbrück und Jürgen Rüttgers herumgepfuscht wurde. Bei Steinbrück wurden aus ehrenamtlichen Tätigkeiten „Nebenverdienste“ und bei Rüttgers fiel mal eben die Kritik an seinen Katholizismus-Verherlichungen raus. Tja, schade für die Union, dass der „Helfer“ im Bundestag anscheinend zu blöd war, einen Anonymizer zu verwenden. Ist vielleicht von schwarzer Seite her auch politisch unkorrekt. Datenschutz soll ja schlecht für die Sicherheit sein…

    Aus schwarzer Sicht könnte man aber auch die Verschwörungstheorie spinnen, dass ein SPDler dies absichtlich gemacht hat, um dem SPD-Blog kurz vor der Wahl nochmal ein wenig Aufmerksamkeit zu widmen. Meine Vermutung ist, dass dies ein übereifriger Praktikant war, der sich jetzt ärgert, dass er den Sozen einen Mini Web-Skandal geliefert hat. Wir werden es niemals rausfinden. Aber eigentlich ist es auch nur normaler Alltag bei der Wikipedia. Und alles ist wieder von anderen Menschen bereinigt und korrigiert worden.

    18. Mai 2005 1
  • : Report: Power to the Edges
    Report: Power to the Edges

    Die US-amerikanische e‑Volve Foundation hat einen Report über die Chancen des Internets für zivilgesellschaftliche Organisationen veröffentlicht. Den Report gibt es als 1,17 MB grosse PDF-Datei zum downloaden, ebenso eine ca. 7 MB grosse Präsentation, ebenfalls im PDF-Format.

    […] This report provides an overview of the state of online democracy; what it is, where it is headed, and what it means for activists and those who support them. A literature review was completed, online discussions were monitored and nineteen in-depth interviews with leaders in the fields of online technologies, nonprofit capacity building, citizen engagement and social networks were conducted. This effort is intended to be a snapshot in time, not the ultimate guide, and to serve as a jumping off point for further discussions to occur online about how these tools and the culture of online civic engagement can be further developed and scaled for broader, deeper and more lasting citizen action.
    […]
    For the purposes of this report, we use four meta categories to describe the kinds of activities included in online civic engagement (more information and examples are available in the Appendix.)

    * Collaboration: many people working together on a single activity, effort or project. Types of technology include wikis, and Yahoo groups discussion boards.
    * Communication: talking with and among constituents. Examples include email, chat rooms, listservs, text messaging using cell phones, and instant messaging
    * New media/Content development: generating and disseminating original news. Examples include web sites, web logs (blogs), newsletters, RSS (news syndication software), and podcasting (regular audio programming delivered via the Internet to an iPod or other MP3 player).
    * Organizing/Collective Action: coordinating the activities of large numbers of activists and supporters. Examples include smart mobs, meet-ups, virtual phone banks, online petitions, and volunteer management databases.

    18. Mai 2005
  • : Buch und Veranstaltung: Die Google-Gesellschaft
    Buch und Veranstaltung: Die Google-Gesellschaft

    Am kommenden Donnerstag organisiert das Netzwerk Neue Medien in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung eine spannende Diskussionsrunde zum Thema „Suchmaschinen“. Einer der Gründe ist die Veröffentlichung des Buches „Die Google-Gesellschaft“, welches diese Tage endlich mal in den Handel kommen sollte. In dem Buch geht es natürlich nicht nur um Suchmaschinen, sondern um den Weg in die Wissensgesellschaft.

    Aus dem Ankündigungstext des Buches:

    Diskussionen zur Wissensgesellschaft gibt es viele, konkrete Bilanzen nur wenige. Dabei ist klar: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ändert sich der Umgang mit Wissen radikal. Wie wir Wissen heute entwickeln, verändern und verbreiten, unterscheidet sich in vielfältiger Weise von früheren Formen. Der umfangreiche Band liefert eine aktuelle Bestandaufnahme der verschiedenen Dimensionen der internetbasierten Wissensgesellschaft. In mehr als 50 Beiträgen ziehen Praktiker, Journalisten und Wissenschaftler Bilanz für Politik und Ökonomie, für Bildung, Medien und Kunst und gleichen dabei Diskussion und Wirklichkeit miteinander ab.

    Ich habe den Beitrag zum Thema „Online-Kampagnen. Das Netz als Forum politischer Öffentlichkeit“ beigesteuert und beschreibe darin verschiedene Herangehensweisen, wie das Netz für politischen Aktivismus genutzt wird.

    Den Ankündigungstext für die Veranstaltung am Donnerstag habe ich etwas gekürzt:

    […] Doch wie das Milliardengeschäft mit der Suche im Internet funktioniert, wissen nur die Wenigsten. Ein tieferer Blick in Funktionsweise und Geschäftsmodelle der Suchmaschinen lässt mehrere Fragekomplexe erkennen, denen sich die Betreiber, aber auch die Nutzer von Suchmaschinen stellen müssen: Die Zensur und das Filtern von Suchergebnissen, der Schutz der Verbraucherdaten und die Qualität der Suchertreffer.

    Weil diese Fragen sowohl die Wissensaneignung als auch die Bürgerrechte (informationelle Selbstbestimmung, Datenschutz) betreffen und eng mit den Fragen der Regulierung des Netzes verbunden sind, verdienen sie stärker als bisher öffentlich debattiert zu werden. Auch weil wichtige Entscheidungen über die Regulierung des Internet (Internet Governance) auf dem Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) der UNO im November in Tunis auf der Tagesordnung stehen.

    Die Diskussion mit VertreterInnen der Branche, der NutzerInnen und der Politik wird erörtern, wie und welches Wissen über die Suchmaschinen zugänglich ist. Es soll dabei erfragt werden, welche Probleme mit der marktbeherrschenden Stellung von Google verbunden sind und wie das Unternehmen mit dieser Verantwortung umgeht. Auch die Alternativen sollen dabei diskutiert werden, um schließlich zu schauen, ob die »Google-Gesellschaft«, in der private Anbieter den Zugang zum Wissen organisieren, eher Erfüllung oder Abgesang auf eine demokratische Wissensgesellschaft ist.

    Und hier ist das Programm:

    19.00 Uhr Begrüßung:
    Olga Drossou, Heinrich-Böll-Stiftung
    Kai Lehmann, Herausgeber »Die Google-Gesellschaft«

    Einführung: Michael Schetsche, Herausgeber »Die Google-Gesellschaft«

    Podiumsdiskussion:
    »Willkommen in der Google-Gesellschaft. Unternehmen, Politik und VerbraucherInnen in der Verantwortung«, mit

    Stefan Keuchel, Google Deutschland
    Sabine Frank, Geschäftsführerin Freiwillige Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter
    Wolfgang Sander-Beuermann, Vorsitzender SuMa e.V.
    Katja Husen, Bundesvorstand B’90/ Die Grünen
    Günter Krings, MdB, CDU-Fraktion
    Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein

    Moderation: Jochen Wegner, Focus

    21.00 Uhr Get together

    Die Veranstaltung scheint leider schon überbucht zu sein, so dass Anmeldungen nicht mehr möglich sind. Aber wir werden die Diskussion zumindest mitschneiden und danach via Podcast und/oder Bittorrent online stellen. Eventuell gibts auch noch eine Video-Doku, aber das ist immer so ein Aufwand im Gegensatz zum Audiomitschnitt…

    17. Mai 2005
  • : Podcasts vom Personal Democracy Forum
    Podcasts vom Personal Democracy Forum

    Gestern fand in New York das Personal Democracy Forum statt. Aus der Selbstbeschreibung:

    Personal Democracy Forum 2005 is the premier event for political leaders, activists and operatives; technologists, journalists and futurists and anyone else looking for strategic understanding and market opportunities in the evolving world of technology-driven politics.

    The Annual Personal Democracy Forum Conference features an energizing cross-section of keynote speakers, brief high-impact presentations, single-topic workshops and issue-driven panels.

    Alle Reden und Podien gibt es nun als Podcasts zum downloaden. Sind einige sehr interessante dabei.

    17. Mai 2005
  • : Der New Yorker Techno-Kandidat
    Der New Yorker Techno-Kandidat

    Andrew Rasiej (Das wird wohl Ra-SHAY ausgesprochen),ist einer von vier demokratischen Kandidaten für das New York City’s Office of Public Advocate. Wired hat ein Interview mit ihm gemacht, weil er sehr progressiv mit dem Medium Internet im Wahlkampf umgeht und viele gute Ideen hat:

    Rasiej: For one, I’m blogging as much as I can find time for, and we’re going to podcast and video-blog as well. We’ve already built into the site the ability for people to give us their cell-phone number to schedule a text-message reminder on when to go vote, and we’re going to post every suggestion a person makes to the site, both on how to make the city better and how to improve the campaign. We’re going to demonstrate the viability of universal broadband by getting some volunteers together to „light up“ some buildings in poor neighborhoods with Wi-Fi. We’re going to get volunteers to show how easy it will be to use cell phones for civic engagement, by informing people when the next train is due in at some subway hubs and by encouraging people to post pictures of potholes and other things that need fixing to Flickr or a similar photo-blogging platform.

    But most important, we’re encouraging people to use this campaign to think and act creatively and collectively in ways that the net makes more viable. The network will come up with the best ideas on how to approach politics, and I’m listening as hard as I can. I can’t become New York’s public advocate without all the other public advocates in this great city. We can only be elected together. If elected, the public advocate’s office will be their office.

    6. Mai 2005
  • : UK: I voted for you because…
    UK: I voted for you because…

    Die UK-Wahlen sind gerade vorbei, da hat MySociety.org schon die passende Webseite online gestellt: I voted for you.

    allowing those that voted to say why they voted and what they expect from those who are going to get power.

    Passend dazu gibt es auch die Seite „Not Apathetic“, in der Nichtwähler begründen können, warum sie nicht gewählt haben.

    6. Mai 2005
  • : Chancen für eine 3. Partei in den USA durchs Internet?
    Chancen für eine 3. Partei in den USA durchs Internet?

    Ermöglicht das Internet in den USA neue Chancen für eine dritte, unabhängige Partei? Ronald Brownstein geht dieser Frage in der LA Times nach und berichtet über MoveOn, Joe Trippi und die Howard Dean Kampagne: Internet, Polarized Politics Create an Opening for a Third Party.

    The Internet could allow an independent candidate to more easily identify an audience and financial base, just as it has allowed blogs like the liberal Daily Kos or conservative InstaPundit to find a community of like-minded readers. More precisely, the Internet has allowed readers to find those blogs. And because the audience mostly finds the product, rather than the other way around, the cost of entering the market is radically reduced.

    Von Joe Trippi gibt es das Buch „The Revolution will not be televised“. Ich habs im vergangenen Winter gelesen und abgesehen von den biographischen Abschnitten zu seiner Person, die mich nicht sonderlich interessiert haben, ist es doch spannend und aufschlussreich.

    25. April 2005
  • : Open source methods and their future potential
    Open source methods and their future potential

    Unter einer Creative Commons Lizenz wurde vorgestern von der Young Foundation in Grossbritianien eine Studie zum Thema „Open source methods and their future potential“ veröffentlicht. Hier kann das 77-seitige PDF heruntergeladen werden.

    The rise of the Internet has made it possible for knowledge to be created and shared in ways that emphasise its character as a common good, rather than as something to be owned. In the world of open source programming, the computer software is distributed under licence, allowing users to change or share the software’s source code – the human readable version of a computer programme. This open and collaborative approach to creating knowledge has produced remarkable results, such as the Linux operating system and the web-based encyclopaedia Wikipedia. In defiance of the conventional wisdom of modern business, open source methods have led the main underlying innovations around the Internet.

    Other fields have much to learn from open source methods – because they bring principles and working methods which can help to produce better knowledge, goods or services, or make them available on more widely beneficial terms. From the formulation of public policy to more open forms of academic peer review, setting up mutual support groups for people facing similar health problems to collaborative forms of social innovation, the principles of open source promise to radically alter the we approach complex social problems.

    The future potential of these methods is such that they will soon become commonplace in our lives. Just as it is now impossible to think about getting things done without considering the role of the Internet, so will it soon be impossible to think about how to solve a large social problem without considering the role of open methods.

    22. April 2005
  • : Internationale Kampage gegen Überwachung gestartet
    Internationale Kampage gegen Überwachung gestartet

    Die am 20. April gerichtete International Campaign Against Mass Surveillance (ICAMS) richtet sich gegen die globale Überwachung des einzelnen. Die Kampagne ist ein gemeinsames Projekt zahlreicher Datenschutz- und Bürgerrechtsbewegungen aus der ganzen Welt und will Regierungen und internationale Organisationen über die Risiken und die Unangemessenheit so genannter „Anti-Terror-Maßnahmen“ aufklären und ein diesbezügliches politisches Umschwenken fördern.

    Tony Bunyan (Statewatch, UK) zu den Hintergründen der Kampage:

    „Regeln wie die, biometrische Merkmale in Reisepässen zu platzieren, Provider zur Speicherung aller TK-Daten zu verpflichten oder alle Flugpassagiere besonders zu beobachten, unterstützen viele Behörden oder Staatengemeinschaften wie die EU oder die G8. Wir sprechen hier also inzwischen wirklich von einer globalen Überwachung.“

    22. April 2005
  • : Diskussionsforum des Bundestages zum Informationsfreiheitsgesetz
    Diskussionsforum des Bundestages zum Informationsfreiheitsgesetz

    Der Bundestages hat ein spartanisches Diskussionsforum zum Informationsfreiheitsgesetz gestartet. Viel Diskussion gibt es noch nicht und die Technik erinnert an das letzte Jahrtausend. Trotzdem schön, dass etwas partizipative Demokratie gewagt wird:

    Korruptionsvorbeugung oder Informationsquelle für Extremisten und Wirtschaftsspione?
    Die Einführung eines Informationsfreiheitsgesetz (IFG) sorgt bereits vor seiner Verabschiedung für Kontroversen.

    Die Positionen der Bundestagsfraktionen sind der Ausgangspunkt der Diskussion. Wie lautet Ihre Meinung zum Informationsfreiheitsgesetz? Dieses Diskussionsforum bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Meinung dazu den Fraktionen mitzuteilen und sich mit anderen Bürgern auszutauschen.

    14. April 2005 1
  • : „Blair Watch Project“
    „Blair Watch Project“

    In Grossbritanien wird nächsten Monat vorzeitig gewählt und der Wahlkampf ist in vollem Gange. „The Guardian“ hat das jetzt das „Blair Watch Project“ geschaffen. Hauptgrund der Aktion ist die künstlicher Verknappung von Tony Blair – Bildern durch seine Spindoktoren. The Guardian ruft jetzt die englische Bevölkerung auf, Bilder einzusenden. Und zwar nicht nur von Tony Blair, sondern vom ganzen Wahlkampf. Die Bilder werden bei Flickr gesammelt. Dies geht auch via Handy, so dass Bilder direkt vom Fotohandy per Mail an den Guardian-Flickr-Account geschickt werden können. Dort sind alle Bilder einsehbar. Die Besten schaffen es auch auf die Guardian-Seite. Echt cool!

    8. April 2005