Datenschutz
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: Komische Argumentation von Merkel zum Ausbau der Videoüberwachung
: Komische Argumentation von Merkel zum Ausbau der Videoüberwachung Das Handelsblatt schreibt über Merkels Forderung nach einem Ausbau der Videoüberwachung:
Merkel will Videoüberwachung in Deutschland ausbauen
In Deutschland soll nach dem Willen der Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) die Videoüberwachung deutlich ausgedehnt werden. Als Begründung sagte Merkel: „Die Londoner hätten ihre Terroristen nie gefaßt, wenn sie keine Videokameras in den U‑Bahn-Eingängen gehabt hätten.“
Bin gerade über die Argumentation ein wenig verwundert. Dachte eigentlich, die Terroristen hätten sich selbst in die Luft gesprengt…
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: 3x Datenschutz zur Nacht
: 3x Datenschutz zur Nacht Eric Töpfer schreibt auf Telepolis über das neue DB-Sicherheitszentrum, Videoüberwachung und „Wohlfühlbahnhöfe“: „Jeden Bahnhof erfassen“
Keine Sorge – eine flächendeckende Überwachung ist nicht geplant?
Kritiker der Videoüberwachung werden hierzulande regelmäßig damit getröstet, dass eine flächendeckende Überwachung wie in Großbritannien nicht geplant sei. Vor dem Hintergrund der Entwicklung bei der Bahn scheint dieser Hinweis allerdings fragwürdig. Obwohl Deutschland sicherlich weit von britischen Verhältnissen entfernt ist, sei zum einen daran erinnert, dass auch britische Städte nicht wirklich flächendeckend überwacht werden. Zum anderen hat die Verharmlosung der Überwachung hierzulande Tradition.
In Niedersachsen soll die Datenschutzaufsicht im nicht öffentlichen Bereich auf das Innenministerium übertragen werden. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisiert dies, wie Heise berichtet: Schaar sieht Unabhängigkeit der Datenschutzaufsicht in Niedersachsen gefährdet.
Für die Arbeit der Aufsichtsbehörde sei Unabhängigkeit von zentraler Bedeutung, betont Schaar. „Jede Einflussnahme auf die Meinungsbildung und die Ausübung der Aufsichtsfunktion muss ausgeschlossen sein. Es liegt auf der Hand, dass ein Ministerium andere, mit einer unabhängigen Datenschutzaufsicht unvereinbare Aufgaben wahrnimmt.“
Die Sommerakademie der Datenschützer findet gerade in Kiel statt und es wird ein „Datenschutzgerechtes E‑Government für den Bürger“ gefordert.
Zu Gast ist auch das BMI, was den neuen ePass vorstellte und was man (also der Staat, Sicherheitsbehörden, …) damit alles machen kann…:
Zunächst stellte Christian Engel vom Referat für Biometrie, Pass- und Meldewesen des Bundesinnenministeriums die eCard-Strategie der amtierenden Regierung vor und ging ausführlich auf den neuen digitalen Personalausweis ein, der 2007 eingeführt werden soll. Dieser Ausweis soll nach Engels neben der chipgestützten Biometrie, die „ausschließlich für Hoheitsaufgaben gedacht ist“, die qualifizierte digitale Signatur in der Fläche einführen. Dabei wird der Ausweis neben dem freiwilligen Signaturzertifikat nach den Plänen des Innenministers mit einer Reihe von Zertifikaten ausgestattet, die E‑Commerce und E‑Government auf eine neue Stufe bringen und „mit dem Identitätsdiebstahl, den Phishing-Attacken Schluss machen“ und Jugendschutz wasserfest machen sollen.
dann gibts ja vielleicht wieder eine Renaissance der komischen Signatur-Lesegeräte, die vor wenigen Jahren schon keiner haben wollte. Wahrscheinlich wird auch schon geplant, dass man nur noch mit dem Pass ins Netz kommt, wegen der Terroristen und so…
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: Livebloggen aus dem Verbraucherministerium
: Livebloggen aus dem Verbraucherministerium Der Tag der offenen Tür im Verbraucherschutzministerium hat heute um 10h begonnen. Wir sind im zweiten Hinterhof untergebracht, wo die Themenparks „Garten“ und „Büro“ sind. Wobei unser Pavillion wohl das „Büro“ darstellt. Um uns herum gibt es Stände der Stiftung Warentest, Verbraucherschutzzentrale Berlin, irgendeinem Freilandlabor und wenigen anderen Ökoständen. Wir haben Glück gehabt, dass wir nicht mit den Themenparks „Kindern“ und „Bauernhof“ zusammen gelegt worden, die sind im vorderen Hof. Ich vergesse irgendwie immer, dass das BMVEL ja noch das ehemalige Landwirtschaftsministerium ist. Uns wurde zwar eine DSL-Leitung zur Verfügung gestellt, die Zugangsdaten dafür mussten wir allerdings nachträglich von Zuhause holen. Danke schön, das hätte durch bessere Kommunikation im Vorfeld verhindert werden können. Aber jetzt haben wir hier ein Funknetz geschaffen und kommen wenigstens ins Netz.
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: Tagungsdoku: Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat
: Tagungsdoku: Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat Eine Tagung, die ich leider aus zeitlichen Gründen verpasste:
Am 27. Juni 2005 veranstaltete das Deutsche Institut für Menschenrechte eine öffentliche Tagung zum Thema „Menschenrechte – Innere Sicherheit – Rechtsstaat“ in Berlin. Schwerpunkte waren die Evaluierung neuer Sicherheitsgesetze und die Schaffung von Datenschutzstandards für den Informationsverbund der EU-Sicherheitsbehörden. Ein besonderer Fokus wurde auch auf die Bedeutung parlamentarischer Kontrolle gelegt.
Jetzt gibt es einen sendefähigen Hörfunkbeitrag von Erich Wittenberg als MP3 und Transcript.
[via Lauscherlounge]
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: Nächsten Tage viel digitaler Verbraucherschutz in Berlin
: Nächsten Tage viel digitaler Verbraucherschutz in Berlin Ganz viel Verbraucherschutz in den nächsten Tagen in Berlin: Morgen lädt die Initiative D21 um 10h in die Mercedes-Welt, Salzufer 1. Dort gibt es ein „Diskussionsforum“ zum Thema „Internet: Wohin surft der Verbraucherschutz?“ – Unternehmensfragen an die Politik“. Wie die Wirtschaft zum Thema Verbraucherschutz steht, wird ganz gut aus einem Interview ersichtlich, was Edda Müller, die Präsidentin der Verbraucherzentrale Bundesverband zuletzt der Netzeitung gab. Ich werde nicht hingehen, ist garantiert ein langweiliger Lobbyistenauflauf zur Frühstückszeit und ich hab noch genug Verbraucherschutz am Wochenende, denn:
Am Wochenende ist „Tag der offenen Tür bei der Bundesregierung“. Das Verbraucherschutzministerium hatte das Netzwerk Neue Medien angefragt, als Vertreter des digitalen Verbraucherschutzes einen Stand zu machen und wir haben unter der Bedingung zugesagt, dass wir ein freies Netz bekommen. Digitaler Verbraucherschutz lässt sich halt online und digital anschaulicher erklären, als rein analog und offline. Nun wird extra für uns eine temporäre DSL-Leitung gelegt, wir bringen einen WLAN-Router mit und stehen interessierten Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung. Ich hoffe nur, dass mein Wochenende nicht darin bestehen wird, von Morgens bis Abends unentgeldlich allen Fragenden in einfachen Worten für mich eher uninteressante Themen wie Phishing und Spam zu erklären. Das macht vielleicht ein bis zweimal Spass, danach wirds nur noch nervig. Vor allem, wenn man dafür ein Wochenende opfert, wo freie Wochenenden für mich eher selten sind. Falls jemand noch helfen möchte, bitte bei mir melden. Vor allem am Samstag könnten wir wegen Urlaubs- und Grippezeit noch Unterstützung gebrauchen.
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: Wirtschaft gegen Vorratsdatenspeicherung
: Wirtschaft gegen Vorratsdatenspeicherung Die Wirtschaft ist auch gegen die geplante Überwachung aller Kommunikationsdaten der europäischen Bürger. Die Industrieverbände Bitkom, BDI und VATM haben dazu eine eigene Stellungnahme erarbeitet:
Die Industrie unterstützt ausdrücklich das Streben nach sachgerechten Lösungen zur grenzüberschreitenden Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus. Sie hat aber erhebliche Zweifel, ob der Nutzen der geplanten Regelungen in angemessenem Verhältnis zu den Belastungen für die betroffenen Unternehmen und den Eingriffen in die Freiheitsrechte der Bürger steht. In einer gemeinsamen Stellungnahme von BITKOM, BDI und VATM weist die deutsche Industrie auf Problempunkte der aktuellen Diskussion hin. Insbesondere möchte sie verdeutlichen, dass viele der geforderten Datentypen derzeit in den Netzen überhaupt nicht vorhanden sind und erst aufwändig erzeugt und verfügbar gemacht werden müssten.
Die Futurezone berichtet über einen „lustigen Herbst“, der uns erwartet:
„Das wird lustig“, meinte Justizministerin Karin Gastinger [BZÖ] in der „Wiener Zeitung“ Zeitung vom Mittwoch, als sie auf die datenschutzrechtliche Diskussion im Rahmen der europäischen Anti-Terror-Maßnahmen befragt wurde. Sie stelle sich jedenfalls auf heftige Debatten über die geplante Speicherpflicht [Data Retention] von Telekom-Verkehrsdaten und Internet-Logfiles ein.
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: ZDF Dokukanal über Spionage
: ZDF Dokukanal über Spionage Derzeit in der „Heavy Rotation“ im ZDF Doku-Kanal: Spionieren ist „in“ .
Das Ausschnüffeln hat allerorten Hochkonjunktur
Spionieren ist „in“: Der Verkauf von Überwachungskameras boomt. Und „Schnüffelprogramme“ sind das am schnellsten wachsende Segment der Softwarebranche.
Sehr spannende Doku! Wird u.a. morgen Nacht um 3:15h wiederholt.
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: Bio PII ‑Abschlussbericht veröffentlicht und zurückgezogen
: Bio PII ‑Abschlussbericht veröffentlicht und zurückgezogen Heise berichtet über den Bio PII-Abschlussbericht: Bio PII: Biometrie im Alltagstest.
Bio PII ist eines von zahlreichen Forschungsprojekten des BSI, die die Tauglichkeit der Biometrie im Alltagseinsatz untersuchen. Bio PII galt als wichtigster Test für die kommende Einführung des europäischen Biometriepasses. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat auf seiner Website kurzzeitig den Abschlussbericht des Projektes Bio PII veröffentlicht. Er ist offenbar wieder vom Netz genommen worden. Im heise online vorliegenden Abschlussbericht ist das Ziel so formuliert: „Die Ergebnisse von BioP II sollten zudem Hilfestellung für die Art und Weise der Einführung der neuen ePässe geben.“ Diese Hilfestellung ist nicht nur ziemlich vage ausgefallen, sondern ging offenbar am Thema vorbei, weil die Technik wie die Zielvorgaben seitens der Luftfahrtbehörde ICAO zwischenzeitlich geändert wurden.
Wer den Bericht will und ihn noch nicht hat, kann mir eine Mail schicken.
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: FAZ über Wahlcomputer bei der Bundestagswahl
: FAZ über Wahlcomputer bei der Bundestagswahl Bei der kommenden Bundestagwahl werden erstmals ca. 2100 Wahlcomputer eingesetzt. Die FAZ thematisiert dies in der heutigen Ausgabe: Bitte keine Kreuze machen! Von den 2100 Computern wird nur einer von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Berlin geprüft. Diese checken den Code und testen alles durch. Mehr ist laut Bundeswahlordnung aber nicht vorgeschrieben. Die restlichen Computer werden einfach ohne Prüfung vom Hersteller an die Kommunen versendet, welche diese für 4100 Euro pro Computer zumeist leasen. Ein Jahr Garantie gibt es auf die Computer, aber 20 Jahre sollen diese laut gesetzlicher Vorlage laufen. Im Gegensatz zu Autos, Feuerlöschern und Fahrstühlen gibt es keinen Prüfsiegel und bisher ist eine Überprüfung anscheinend auch nicht geplant. Zwischen den Wahlterminen stehen die Computer in den Kellern der Kommunen. Ein Ausstausch der Chips soll gar ohne Lötkolben möglich sein.
Die FAZ kommt zu dem Fazit:
Die Erinnerung an die elektronischen Debakel der amerikanischen Präsidentenwahl im Jahr 2000 und auch noch vier Jahre später sollte eigentlich Grund genug sein, jede mögliche Fehlerquelle oder Manipulationsmöglichkeit zu eliminieren. Doch jahrelang stehen Tausende Geräte unbenutzt in den Rathauskellern der Republik. Auch das Büro des Bundeswahlleiters sieht dieses Problem, ist aber nicht berechtigt, den Kommunen Vorschriften zu machen. Und dort gelten Wahlgeräte oft nicht als besonders schützenswert. Sie müssen, außer am Wahltag, noch nicht einmal verplombt werden.
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: Kampagne gegen Datenspeicherzwang hat 25.000 Unterschriften gesammelt
: Kampagne gegen Datenspeicherzwang hat 25.000 Unterschriften gesammelt Die Kampagne von European Digital Rights (EDRi) und anderen, die sich gegen die Pläne von EU-Kommission und Ministerrat zur verpflichtenden Speicherung von Logdateien bei Internet-Providern und Mobilfunk-Betreibern richtet, hat heute Vormittag die Marke von 25.000 Unterstützern übersprungen. An der Spitze liegen die Niederlande (von dort wurde die Kampagne initiiert, und der Amsterdamer Provider XS4ALL ist Mit-Initiator), gefolgt von Finnland und Deutschland.
Aus Deutschland könnten ruhig noch mehr Unterschriften kommen, immerhin gibt es hier zahlenmäßig viel mehr Netizens als in Finnland. Die EDRi will im Oktober die Liste der Unterschriften in einer öffentlichen Aktion an die EU-Gremien übergeben.
Unterschrieben werden kann die Kampagne hier – denkt aber dran, das Land auch richtig auszuwählen, default sind leider immer noch die Niederlande.
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: Frontal21 berichtet über Schnüffelchips
: Frontal21 berichtet über Schnüffelchips Das ZDF-Politmagazin Frontal21 hat gerade einen Beitrag zum Thema Schnüffelchips / RFID gesendet: Der gläserne Bürger – Überwachung per Funk-Chip .
Zu Wort kommen u.a. Rena Tangens vom Foebud, der Berliner Landesdatenschutzbeauftragte Alexander Dix und Johann Bizer vom Landesdatenschutzzentrum Schleswig-Holstein:
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: BpB-Event: Die elektronische Stadt
: BpB-Event: Die elektronische Stadt Am Donnerstag, den 1. September veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung in der Europäischen Akademie für städtische Umwelt in Berlin eine Veranstaltung zum Thema „Die elektronische Stadt – Sicherheit versus bürgerliche Freiheit – Zur Videoüberwachung im städtischen Raum“
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: Videoüberwachung in 3D
: Videoüberwachung in 3D Über CCTV in 3D berichtet die BBC Technology-Seite: CCTV video mixes maps and images
The system automatically tracks and stitches 3D images with CCTV video, maps and other real-time information. It automatically alerts operators to intruders, unusual behaviour, left objects or anything it is told to spot. The UK’s former defence research agency, QinetiQ, plans to bring the US system, called Praetorian, to the UK. It is currently in operation at airports in the US and other high security environments there.
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: Heise über Vorratsdatenspeicherung und EDRi
: Heise über Vorratsdatenspeicherung und EDRi Monika Ermert hat das aktuelle EDRi-gram gelesen und berichtet auf Heise über die Vorratsdatenspeicherungs-Kampagne und die General Assembly der European Digital Rights Initiative letztes Wochenende hier in Berlin: Petition gegen Vorratsspeicherung von TK-Verbindungsdaten findet Unterstützung. Bisher liegt Deutschland bei den Unterschriften auf Platz 3, was uns etwas verwundert. Mehr Unterstützer haben bisher die Finnen und die Niederländer gesammelt. Helft uns, die Kampagne bekannter zu machen und stellt Banner auf Eure Webseite. Natürlich können wir auch noch bessere Banner gebrauchen. Für die Kampagne gibt es auch ein Wiki, welches aber demnächst eine eigene Subdomain bei dataretentionisnosolution.com bekommt.
Die Schwerpunkte unserer Arbeit für das nächste Jahr werden bei Heise auch vorgestellt:
Die Vorratsdatenspeicherung wird nach einem Beschluss der inzwischen 21 EDRI-Mitgliedsorganisationen in 14 Ländern bei ihrer Sitzung am vergangenen Wochenende in Berlin zu den wichtigsten Aktionsfeldern gehören. Daneben will man sich auf die Biometrie und das Nachfolgedokument zur Durchsetzungsrichtlinie für geistiges Eigentum konzentrieren. Außerdem will man die Entwicklungen bei RFID und beim anstehenden Weltgipfel der Informationsgesellschaft verfolgen.
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: 22C3: Private Investigations
: 22C3: Private Investigations 
Der 22. Chaos Communication Congress findet vom 27. bis 30. Dezember 2005 wieder in Berlin statt. Neu in diesem jahr ist der lang ersehnte vierte Tag. Bis zum 1.10. läuft ein Call for Paper für Beiträge. Trotz eines weiteren Tages wird es aber nicht mehr Vorträge und Workshops geben, in denletzten Jahren war das einfach zu viel auf einmal, so dass das Programm diesmal etwas entzerrt wird.
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: Österreich: Datenschutzbericht 2005 erschienen
: Österreich: Datenschutzbericht 2005 erschienen Gerade beim ORF gefunden:
Der Bericht informiert über die Aktivitäten der Datenschutzkommission zwischen 2002 und 2005. Sie befasste sich u.a. mit so viel diskutierten Themen wie den Bonitätsprüfungen bei Handyverträgen, gegen die von der Kommission keine Handhabe gefunden werden konnte, und mit der Konsumentendaten-CD der Firma Herold, die unter bestimmten Auflagen schließlich doch verkauft werden durfte.
Der Bericht kann hier als PDf heruntergeladen werden.
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: Spiegel erklärt Anonymizer
: Spiegel erklärt Anonymizer Nett, dass auch mal in Populärmedien Anonymizer-Software wie TOR oder JAP/ANON erklärt werden. Wie diesmal beim Spiegel. Allerdings ist das Thema eigentlich Pornographie und es erinnert mich schon ein wenig an einen Telepolis-Artikel vor wneigen Tagen, der sich wiederum auf einen US-Artikel der EFF-Pressesprecherin bezieht. Aber was soll’s. In heutigen Zeiten ist jeder Artikel über anonyme Dienste gut, auch wenn es sich um Pornographie handelt. Wer weiss, wie lange diese noch legal bleiben im Krieg gegen den Terror.
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: Abhören im Krankenhaus?
: Abhören im Krankenhaus? Darf ein Verdächtiger im Krankenzimmer abgehört werden? Der Bundesgerichtshof verhandelt heute in Karlsruhe darüber:
Grundlage für die Verurteilung war das Abhören eines Selbstgespräches des Rehabilitationspatienten in seinem Krankenzimmer. Darin hatte er sich selbst gefragt, ob es nicht besser gewesen wäre, dem Opfer in den Kopf zu schießen. Nach Überzeugung der Strafkammer bezog sich seine Äußerung auf die Tötung des Landwirts. Der Mann hatte gegen das Urteil des Landgerichts München Revision eingelegt. Die rechtliche Grundsatzfrage besteht nun darin, ob das abgehörte Gespräch überhaupt gerichtsverwertbar ist.
Sehr kurioser Fall, wieviele Verdächtige wohl Selbstgespräche führen?
Update:
Diese Praxis ist rechtswidrig, wie der Spiegel berichtet:
Selbstgespräche gehören zum „Kernbereich privater Lebensgestaltung“: Wenn sie von der Polizei belauscht worden sind, dürfen sie daher nicht als Beweis gegen Angeklagte verwertet werden. Das entschied der Bundesgerichtshof im Prozess zum „großen Lauschangriff“.
Weiter heisst es da:
Offen bleibe nach wie vor die Frage, ob der Verdächtige im Krankenzimmer hätte abgehört werden dürfen und ob die Überwachung wegen eines zuvor geführten privaten Telefonats abgebrochen werden müssen, hieß es weiter.
Weitere Meldungen dazu:
FR: Abgehörte Selbstgespräche sind kein Beweis
Tagesschau: Abgehörte Selbstgespräche sind kein Beweis
SWR-Radio
SWR-Video -
: Mehr Banner gegen Vorratsdatenspeicherung
: Mehr Banner gegen Vorratsdatenspeicherung Für die Vorratsdatenspeicherungs-Kampagne gibt es neue deutschsprachige Banner:




Stellt sie in Euer Weblog oder auf Eure Homepage und verbreitet die Nachricht weiter. Bisher haben 18000 Europäer unterschrieben. Das können und sollen aber noch viel mehr werden. Wir freuen uns natürlich über mehr Banner!
Ein weiteres deutschsprachiges Banner habe ich gerade bei Lucomo gefunden:

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: Nominierungen für die Big Brother Awards 2005
: Nominierungen für die Big Brother Awards 2005 Seit 2000 verleiht der Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V. (FoeBuD e.V.) jährlich die Big Brother Awards an die schlimmsten „Datenkraken“. Unter den bisherigen Preisträgern sind so illustre Namen Payback, Bayer AG, TollCollect, Tchibos und die Metro Group.
Bis zum 15. August können Nominierungen für die diesjährige Peisverleihung an den FoeBuD e.V. gesandt werden. Preisträger können Verbände, Organisatione, Unternehmen und Personen sein, die Kundendaten bzw. persönliche Daten Dritter erwiesenermaßen fahrlässig oder böswillig mißbräuchlich verwand haben.
Über die Tragweite, des immer stärker um sich greifenden Datenschutzverletzungen, klärt der FoeBuD e.V. auf:
Es geht nicht nur um die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen, sondern um die Sicherung des demokratischen Rechtsstaates: Ein Mensch, der ständig bespitzelt, registriert, und von speziell auf ihn abgestimmter Werbung gegängelt wird, verändert mit der Zeit sein Verhalten. Er soll zum durchschaubaren, beliebig manipulierbaren Objekt derjenigen degradiert werden, die seine Daten benützen. Damit werden Grundprinzipien unserer Verfassung – die Menschenwürde und das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit – beschädigt.
Weitere Informationen zu den „Oscars für Datenkraken“ gibt es hier. Näheres zum FoeBuD e.V. erfahren Sie auf deren Website.