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Rasterfahndung in Bayern

In Bayern läuft gerade eine riesige Rasterfahndung bei mehr als 2000 Banken und Kreditinstituten, um eine Mordserie aufzudecken – berichtet die FTD: Rasterfahndung stellt Banken vor Probleme „Die Rasterfahndung ist ein sehr teurer Versuch, die Morde aufzuklären“, sagte der Justizsprecher. „Bei diesem Kaliber müssen wir aber alle Chancen nutzen.“ Die Justiz hofft, dass der Täter…

  • Markus Beckedahl

In Bayern läuft gerade eine riesige Rasterfahndung bei mehr als 2000 Banken und Kreditinstituten, um eine Mordserie aufzudecken – berichtet die FTD: Rasterfahndung stellt Banken vor Probleme

„Die Rasterfahndung ist ein sehr teurer Versuch, die Morde aufzuklären“, sagte der Justizsprecher. „Bei diesem Kaliber müssen wir aber alle Chancen nutzen.“ Die Justiz hofft, dass der Täter in der Nähe der Tatorte seine Kredit- oder EC-Karte zum Beispiel an einem Geldautomaten oder einer Tankstelle benutzt hat. Wurde dieselbe Karte an mehreren Tatorten eingesetzt, könnte die Justiz den Karteninhaber überprüfen. „Falls wir den Täter finden und es zu einer Verurteilung kommt, wird er aber die Kosten der Rasterfahndung tragen müssen“, sagte der Sprecher.

Allerdings gibt es noch massive Probleme, u.a. mit unterschiedlichen Datenformaten.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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