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  • : ECO gegen Online-Durchsuchung
    ECO gegen Online-Durchsuchung

    ECO, der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., hat sich heute in einer Pressemitteilung weitere Punkte gegen die Online-Durchsuchung ins Spiel gebracht: Online-Durchsuchung: ein Riskio für Provider und ihre Kunden.

    Dazu Klaus Landefeld, Vorstand Infrastruktur und Netze des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco e.V.: Um es klar zu sagen: eine Online-Durchsuchung ist technisch nichts anderes als erfolgreiches Hacking. Wird der Provider eines Verdächtigen derart durchsucht , hat er einen erheblichen Image-Schaden zu befürchten. Und das zu recht. Online-Dienstleistungen sind gewissermaßen die Nervenfasern der Informationsgesellschaft. Sicherheit und Vertrauen in die Sicherheit sind unverzichtbar, nicht nur für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Branche, sondern auch für den unserer Kunden. Es wäre leichtfertig und verantwortungslos, dies für die angeblich nur zehn geplanten Online-Durchsuchungen im Jahr aufs Spiel zu setzen. Deshalb appelliere ich an die Innenminister von Bund und Ländern, ihre Position zum Thema Online-Durchsuchung noch einmal zu überdenken. Zumindest sollte die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum NRW-Verfassungsschutzgesetz abgewartet werden.

    7. September 2007 2
  • : Zeit-Kommentar: Die SPD wird bei Online-Durchsuchungen umfallen
    Zeit-Kommentar: Die SPD wird bei Online-Durchsuchungen umfallen

    Die Zeit sieht die SPD bei der Online-Durchsuchung auch schon umfallen: Angriff auf das letzte Refugium.

    Das Computer-Ausspähen wird also kommen. Wieder einmal wird der Gesetzgeber das Grundgesetz einschränken. Es mag nachvollziehbare Gründe dafür geben, wenn es darum geht, Terroristen davon abzuhalten, Hunderte von Menschen zu töten. Aber es braucht wenig prophetische Fähigkeiten, um vorauszusagen, dass es so kommen wird, wie es in der Vergangenheit immer gekommen ist: Erst versprechen die Innenpolitiker und die Sicherheitsbehörden hoch und heilig, das neue scharfe Schwert nur bei den ganz gefährlichen Straftaten und Verbrechern zu benutzen. Doch dann kommen die Drogenhändler, die Kinderschänder, die Betrüger und schließlich die Steuerhinterzieher. Und plötzlich sind auch Onlinedurchsuchungen ein ganz normales Instrument polizeilicher Ermittlungen. Das war so bei der Kronzeugenregelung, bei der Datenspeicherung zur LKW-Maut und bei der Telefonüberwachung. Die gehört längst zum polizeilichen Alltag und wird von Richtern routinemäßig genehmigt.
    […]
    Vielmehr liegt der Verdacht nahe, dass die Union beim Auskundschaften privater Computer sich der Mühe des Differenzierens gar nicht unterziehen will, sondern nach dem Motto anything goes von Anfang an wesentlich mehr Befugnisse haben will, als es die bisherige Rechtsprechung des Verfassungsgerichts zulässt. Vielleicht deshalb ihr Drang zur Eile. Denn hat das Bundesverfassungsgericht erst einmal ein Urteil gefällt, kommt der Gesetzgeber daran nicht mehr vorbei.

    Dazu passt auch der Artikel „Trojaner im Test“ in der aktuellen Zeit, wo Markus Hansen von ULD die Technik hinter dem Bundestrojaner beschreibt:

    Fazit
    Die Bundestrojaner sollen vor allem zur Terrorismusbekämpfung eingesetzt werden. „Das Innenministerium setzt bei der Onlinedurchsuchung darauf, dass hochintelligente Kriminelle Fehler machen – und das kann lange dauern“, sagt Hansen. Bleibt also die Befürchtung, dass es – bei einer eventuellen Ausweitung auf Privatpersonen – am Ende doch den Ottonormalsurfer am härtesten trifft.

    7. September 2007 2
  • : Mit dem Bus zur Demonstration gegen Überwachung in Berlin
    Mit dem Bus zur Demonstration gegen Überwachung in Berlin

    Wer in Berlin wohnt, hat es einfacher, am 22. September zur grossen Demonstration gegen Überwachung und Vorratsdatenspeicherung in Berlin zu kommen. Wer ausserhalb wohnt und gerne günstig nach Berlin kommen möchte, kann auf einige Bus-Initiativen aus verschiedenen Regionen Deutschlands zurückgreifen. Gemeinsames Busfahren hat den Vorteil, dass man schon auf der Hinreise Spass haben kann und nette Menschen kennenlernt. Abends wird man dann wieder bequem zurückgefahren. Ausserdem spart man Geld gegenüber der Bahn oder sonstigen Anreisemöglichkeiten.

    Konkrete Initiativen gibt es für diese Strecken:

    Mainz – Frankfurt – Giessen – Kassel – Berlin (Ab Mainz ca. 45 Euro)

    Bielefeld – Minden – Hannover – Berlin (Ab Bielefeld 30 Euro)

    Stuttgart – Ulm – Nürnberg – Hof – Leipzig – Berlin (Ab Stuggart ca. 54 Eur0)

    Bremen – Hamburg – Berlin (Ab Bremen ca. 30 Euro / Ab Hamburg ca. 26 Euro)

    Alle notwendigen Informationen rund um die Buchung und Preise finden sich gebündelt im Wiki des AK-Vorratsdatenspeicherung. Mittlerweile gibt es übrigens über 50 Unterstützer-Organisationen für die Demonstration. Das ist ganz schön viel.

    7. September 2007 5
  • : Frontal21: Die Vorzüge der Online-Durchsuchung.
    Frontal21: Die Vorzüge der Online-Durchsuchung.

    Toll:

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    [via]

    6. September 2007 12
  • : Bremst die SPD bei der Online-Durchsuchung?
    Bremst die SPD bei der Online-Durchsuchung?

    Das Deutschlandradio hat heute Justizministerin Brigitte Zypries interviewt: „Die Unterstützung für Online-Durchsuchungen wächst keineswegs“. (MP3)

    Krohn: Aber auch die Unterstützung in der Bevölkerung für Maßnahmen wie etwa die Online-Durchsuchung wächst. Was spricht für Sie am stärksten dagegen?

    Zypries: Um ehrlich zu sein nehme ich gerade das Gegenteil wahr. Die Unterstützung für die Online-Durchsuchung wächst keineswegs, sondern große Verbände wie zum Beispiel der BITKOM, der Verband der Informationstechnik in Deutschland, die Rechtsanwaltsverbände und andere mehr nehmen Stellung gegen die Online-Durchsuchung, kritisieren sie als zu weit gehend. Von daher sehe ich diese Diskussion relativ gelassen und freue mich allenfalls darüber, dass eben auch Menschen vor scheinbar einfachen Lösungen noch warnen.
    […]
    Krohn: Die Experten der Sicherheitsbehörden verlangen die Online-Durchsuchung. Ist das für Sie kein Argument?

    Zypries: Natürlich ist es das erste, dass Sicherheitsbehörden deutlich machen müssen, wofür sie bestimmte Maßnahmen brauchen, und bei dieser Diskussion sind wir ja. Wir sind dabei, uns damit auseinanderzusetzen, und wir sind dabei, die ganzen technischen Fragen zu klären. Ich habe immer gesagt, es gibt keine Vorfestlegung, sondern das wird ergebnisoffen geprüft und da sind wir dran.
    […]
    Krohn: Bremst die SPD?

    Zypries: Ich kann das nicht erkennen, sondern im Gegenteil: wir haben immer gesagt, wir stehen jederzeit für Gespräche bereit. Es war eher das Bundesinnenministerium, das eine Zeit lang nicht für Gespräche zur Verfügung stand.

    Krohn: Wo ziehen Sie die Grenze bei dieser Diskussion um Online-Durchsuchungen?

    Zypries: Das kann ich Ihnen jetzt noch gar nicht sagen, weil die Voraussetzungen, die technischen Voraussetzungen, die wir klären müssen, noch nicht alle geklärt sind. Für meine Begriffe gibt es da eine klare Reihenfolge. Wir müssen zunächst mal sehen, was ist eigentlich technisch möglich und was passiert da technisch und inwieweit greife ich eigentlich in das, was jeder Mensch heute quasi als seinen Schreibtisch ansieht mit viel Privatsphäre, ein und wie kann ich das dann schützen. Die rechtlichen Fragen sind dann anschließend zu klären, denn wenn ich bestimmte technische Vorrichtungen machen kann, dann brauche ich mich rechtlich nicht mehr darum zu kümmern, falls Sie mir da folgen können.

    6. September 2007 1
  • : Da wird eine Mauer um das Internet gezogen
    Da wird eine Mauer um das Internet gezogen

    Die Jungle-World hat mich ausführlich zu Online-Durchsuchungen, Überwachung und Internetzensur interviewt: »Da wird eine Mauer um das Internet gezogen«.

    Schon seit Jahren beschlagnahmen die Behörden Computer oder kopieren Festplatten. Inwiefern sind die staatlich gefälschten E‑Mails eine neue Stufe des Eingriffs in bürgerliche Freiheiten?

    Die neue Stufe ist, dass der Staat unbemerkt in unsere Computer eindringen möchte. Mittlerweile ist auf unseren Rechnern mehr Privat- und Intimsphäre abgespeichert, als in den Schlafzimmern unserer Eltern überwacht werden kann. Bei einer normalen Durchsuchung stehen Menschen vor der Tür, die in der Regel einen Durchsuchungsbefehl haben, und man hat das Recht, einen Anwalt dazu zu rufen. Bei einer verdeckten Online-Durchsuchung lässt sich nicht sicherstellen, dass Daten dadurch manipuliert werden. Das vage Unsicherheitsgefühl bleibt, dass der Staat heimlich in unseren Rechnern ’rumschnüffeln könnte. Wer möchte schon die ganze Zeit mit dem Gefühl im Netz surfen, dass der Staat beim Online-Dating mitlesen könnte?

    Auch in der aktuellen Ausgabe: Kampf um Troja.

    Die geplanten Online-Untersuchungen sind nur eine der vielen Möglichkeiten, die das Bundeskriminalamt »zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus« erhalten soll – so dass beinahe eine Geheim­polizei daraus wird.

    Auch lustig: „Alte Männer mit Kugelschreibern“ über alte Politiker und das Internet.

    Machen wir uns nichts vor: In den vergangenen Jahren ist, nicht nur in Deutschland, eine gefährliche Parallelgesellschaft entstanden. Eine Gegen­gesellschaft von alten Männern, die sich kurz nach Erfindung des Kugelschreibers vom technischen Fortschritt abgekoppelt haben. Reaktionär, dogmatisch, unbelehrbar – und auch noch mächtig stolz darauf. Unsere grundlegenden Werte sind ihnen fremd. Soweit sie davon auch nur Kenntnis erlangen, wollen sie diese Werte zerstören. Die freie Information behindern und die freie Rede bestrafen. Sie wollen über unsere Rechner bestimmen, obwohl sie kaum imstande sind, ihren eigenen auch nur einzuschalten. Sie sind längst dabei, uns zu kolonialisieren. Ihre Missionare heißen Polizist und Staatsanwalt. Ihr liebster Psalm und Schlacht­ruf zugleich lautet: »Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!«

    6. September 2007 3
  • : Der Datenschutz beim G8-Gipfel
    Der Datenschutz beim G8-Gipfel

    Der Landesdatenschutzbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern, Karsten Neumann, kristiert in einer Pressemitteilung die G8-Aktionen von Polizei und Sicherheitsbehörden scharf:

    „Besonders gravierend ist dieser rechtsstaatliche Mangel bei den durchgeführten mehrtägigen Observationen von möglichen Straftätern und deren Verbindungspersonen. Auch hier ist es grundsätzlich zu begrüßen, dass alle aufgezeichneten Daten inzwischen gelöscht sind. Da die Betroffenen deshalb aber nicht von diesen verdeckten Maßnahmen der Polizei informiert werden, wird damit auch diesen Maßnahmen jede Kontrollmöglichkeit durch ein unabhängiges Gericht, den Datenschutzbeauftragten und das Parlament entzogen.“

    An dem Beispiel kann man auch prima sehen, was die Lippenbekenntnisse der SPD bedeuten, dass man eine Online-Durchsuchung doch machen könnte, wenn so rechtsstaatliche Schranken wie eine Benachrichtigung nach einer Überwachungsmassnahme in das Gesetz kommen: Nichts. In der Realität hält man sich einfach nicht dran.

    Etwas ausführlicher als die Pressmeitteilung ist die „Ergänzende Stellungnahme zur Beratung im Innenausschuss“.

    5. September 2007
  • : Wir neuen Bürgerrechtler
    Wir neuen Bürgerrechtler

    Der Rheinische Merkur berichtet über „Wir neuen Bürgerrechtler“.

    Der einhellige Aufschrei der Internet-Generation gegen Wolfgang Schäubles Pläne zur Online-Durchsuchung spricht eine andere Sprache. Es beginnt schon damit, dass die Antwort des Innenministeriums auf Fragen des Justizressorts zu den Details der geplanten Überwachung nicht als Erstes in denherkömmlichen Medien, sondern auf www.netzpolitik.org auftauchte, selbst ernannte „politische Plattform für Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter“. Dort nehmen die jungen Computernutzer das Papier seitdem nach Strich und Faden auseinander.
    […]
    Für die Unionsparteien ist die einseitige Betonung der Sicherheit auf Kosten der Freiheit ein gefährliches Spiel. Bei der Online-Durchsuchung haben sie bereits SPD, FDP und Grüne gegen sich. Sie sind dabei, es sich mit der Mehrheit einer Internet-Generation zu verscherzen, die mehr Angst vor Trojanern als vor Terroristen hat. Es wäre eine Ironie des Schicksals, wenn ausgerechnet Wolfgang Schäuble zum Geburtshelfer einer neuen Bürgerrechtsbewegung würde.

    Freut mich, dass auch mal (christlich-)konservative Medien die aktuelle Politik in unserem Sinne kommentieren. Der Artikel erscheint morgen sogar auf der Titelseite, wie dieses PDF zeigt.

    5. September 2007 4
  • : Social-Networking-Daten verkaufen
    Social-Networking-Daten verkaufen

    Über Spock.com hatten wir mehrfach berichtet. Das Unternehmen Rapleaf zeigt, welche kommerziellen Möglichkeiten hinter diesen Plattformen bestehen, die öffentlich zugängliche Informationen aus Social-Networks und Suchmaschinen zusammenstellen. Und dann als individualisierte Datenpakete weiterverkaufen. Silicon.de berichtet über: „Schwunghafter Handel mit Social-Networking-Daten“

    Das US-Start-up Rapleaf hat ein System entwickelt, bei dem per Webcrawler die Nutzerprofile diverser Social-Networking-Seiten ausgelesen werden. Diese Daten werden dann nach verschiedenen Kriterien sortiert und an Vermarktungsfirmen weiterverkauft. Insbesondere wird dabei auf die Nutzerdaten der Webseiten Facebook, Myspace und Linkedin zugegriffen.

    Die Ausgabe der gesammelten Informationen erfolgt auf verschiedenen Wegen. So kann man auf Rapleaf nach Eingabe einer E‑Mail-Adresse den Namen, das Alter und andere Daten zum sozialen Netzwerk einer Person erhalten. Auf der ebenfalls zu Rapleaf gehörenden Webseite Upscoop kann man erfahren, in welchen Online-Netzwerken sich die gesuchte Person präsentiert. Dazu muss man jedoch den eigenen Nutzernamen und das Passwort seines E‑Mail-Kontos bei Gmail, Hotmail, Yahoo oder AOL preisgeben. Rapleaf liest daraufhin die unter dem angegebenen Account abgespeicherten Adressbücher zur Eigennutzung aus. Durch das Ansammeln dieser E‑Mail-Adressen sind in der Rapleaf-Datenbank mittlerweile über 50 Millionen Profile gespeichert, die Informationen wie Geburtstage, Adressen, Universitäten, Freunde, Lieblingsfilme und politische Einstellungen enthalten.

    Für die kommerzielle Verwertung der Daten hat man ein Geflecht aus verschiedenen Vertriebsfirmen geschaffen. Die Daten können für Direktmarketing gekauft werden oder für Data-Mining. Die ohnehin schwachen Datenschutzbestimmungen in den USA meint man damit einzuhalten, indem Direktmarketing-Unternehmen ihre Listen mit Mailadressen von potentiellen Spam-Opfern zu Rapleaf bringen und dort die Mailadressen mit den Datensätzen abgeglichen werden. Damit hat man dann einige Möglichkeiten mehr für das „Targeting“ von Zielgruppen.

    Cnet hat schon vorher darüber und viel ausführlicher berichtet: At Rapleaf, your personals are public.

    In the cozy Facebook social network, it’s easy to have a sense of privacy among friends and business acquaintances. But sites like Rapleaf will quickly jar you awake: Everything you say or do on a social network could be fair game to sell to marketers.

    [Danke Falk]

    4. September 2007 4
  • : Sicherheit erfordert Freiheit.
    Sicherheit erfordert Freiheit.

    Bei jetzt.de gibt es ein Interview mit Werner Hülsmann vom AK-Vorratsdatenspeicherung: Sicherheit erfordert Freiheit.

    Das Motto der Demo heißt Freiheit statt Angst. Denken Sie, dass es Menschen gibt, die ihre Freiheit aufzugeben bereits sind, um keine Angst mehr zu haben?

    Genau auf diesen Mythos zielen wir ab. Es ist ja nicht so, dass durch diese Maßnahmen mehr Sicherheit entstehen würde. Letztes Jahr hat es ein Datenschutzranking gegeben, bei dem Deutschland noch als eines der liberalsten Länder gelistet wurde und selbst Angela Merkel hat ja gesagt, dass Deutschland eines der sichersten Länder der Welt sei. Man könnte also folgern, dass Sicherheit Freiheit erfordert. Ein anderes Beispiel ist Großbritannien, ein Land mit einer sehr hohen Dichte an Videoüberwachung – jeder Londoner Bürger wird im Schnitt 300 mal täglich gefilmt, trotzdem ist die Stadt nicht sicher. Außerdem wird 80 Prozent des Etats für Kriminalitätsprävention für die Überwachung ausgegeben, andere Projekte, die mit Sicherheit mehr erfolg versprechen würden, bleiben auf der Strecke.

    4. September 2007 3
  • : NetzpolitikTV 023: Constanze Kurz über Online-Durchsuchung und Bundestrojaner
    NetzpolitikTV 023: Constanze Kurz über Online-Durchsuchung und Bundestrojaner

    In data-epi-spacing NetzpolitikTV data-epi-spacing Folge data-epi-spacing 23 data-epi-spacing geht data-epi-spacing es data-epi-spacing um data-epi-spacing die data-epi-spacing Online-Durchsuchung data-epi-spacing und data-epi-spacing den data-epi-spacing Bundestrojaner. data-epi-spacing Mein data-epi-spacing Gast data-epi-spacing war data-epi-spacing Constanze data-epi-spacing Kurz data-epi-spacing vom data-epi-spacing Chaos data-epi-spacing Computer data-epi-spacing Club. data-epi-spacing In data-epi-spacing dem data-epi-spacing ca. data-epi-spacing 22 data-epi-spacing Minuten data-epi-spacing langem data-epi-spacing Interview data-epi-spacing geht data-epi-spacing es data-epi-spacing ausführlich data-epi-spacing um data-epi-spacing die data-epi-spacing technische data-epi-spacing und data-epi-spacing politische data-epi-spacing Debatte data-epi-spacing rund data-epi-spacing um data-epi-spacing die data-epi-spacing Online-Durchsuchung data-epi-spacing und data-epi-spacing den data-epi-spacing Bundestrojaner data-epi-spacing im data-epi-spacing Rahmen data-epi-spacing des data-epi-spacing BKA-Gesetzes. data-epi-spacing Gleichzeitig data-epi-spacing werden data-epi-spacing Möglichkeiten data-epi-spacing aufgezeigt, data-epi-spacing wie data-epi-spacing man data-epi-spacing sich data-epi-spacing selbst data-epi-spacing schützen data-epi-spacing kann.

    Das data-epi-spacing Video data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing als data-epi-spacing OGG data-epi-spacing Theora, data-epi-spacing MP4-Flash data-epi-spacing zum data-epi-spacing selbst data-epi-spacing einbinden, data-epi-spacing 3GP data-epi-spacing fürs data-epi-spacing Handy data-epi-spacing und data-epi-spacing als data-epi-spacing MP3 data-epi-spacing zum data-epi-spacing anhören.

    Hier klicken, um den Inhalt von de.sevenload.com anzuzeigen.


    Link: data-epi-spacing sevenload.com

    Im data-epi-spacing Netzpolitik-Podcast data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing ein data-epi-spacing längeres data-epi-spacing Interview data-epi-spacing mit data-epi-spacing Constanze data-epi-spacing Kurz data-epi-spacing zu data-epi-spacing Datenschutz data-epi-spacing im data-epi-spacing Allgemeinen.

    Am data-epi-spacing Anfang data-epi-spacing gab data-epi-spacing es data-epi-spacing etwas data-epi-spacing Tape-Salat, data-epi-spacing daher data-epi-spacing fehlt data-epi-spacing die data-epi-spacing kurze data-epi-spacing Einleitung data-epi-spacing von data-epi-spacing mir data-epi-spacing inklusive data-epi-spacing der data-epi-spacing ersten data-epi-spacing Frage. data-epi-spacing Es data-epi-spacing beginnt data-epi-spacing direkt data-epi-spacing mit data-epi-spacing der data-epi-spacing Antwort. data-epi-spacing Zum data-epi-spacing Schluss data-epi-spacing ist data-epi-spacing leider data-epi-spacing der data-epi-spacing Akku data-epi-spacing ausgefallen, data-epi-spacing so data-epi-spacing dass data-epi-spacing die data-epi-spacing letzte data-epi-spacing Frage data-epi-spacing und data-epi-spacing Antwort data-epi-spacing sowie data-epi-spacing die data-epi-spacing Verabschiedung data-epi-spacing nicht data-epi-spacing mehr data-epi-spacing verfügbar data-epi-spacing ist. data-epi-spacing Hier data-epi-spacing ging data-epi-spacing es data-epi-spacing um data-epi-spacing die data-epi-spacing Möglichkeit data-epi-spacing von data-epi-spacing politischem data-epi-spacing Engagement data-epi-spacing für data-epi-spacing digitale data-epi-spacing Bürgerrechte. data-epi-spacing Da data-epi-spacing machen data-epi-spacing wir data-epi-spacing einfach data-epi-spacing irgendwann data-epi-spacing nochmal data-epi-spacing eine data-epi-spacing einzelne data-epi-spacing Folge data-epi-spacing zu. data-epi-spacing Eine data-epi-spacing Möglichkeit data-epi-spacing war data-epi-spacing auf data-epi-spacing jeden data-epi-spacing Fall data-epi-spacing die data-epi-spacing kommende data-epi-spacing Demonstration data-epi-spacing gegen data-epi-spacing Überwachung data-epi-spacing und data-epi-spacing Vorratsdatenspeicherung data-epi-spacing am data-epi-spacing 22. data-epi-spacing September data-epi-spacing in data-epi-spacing Berlin.

    4. September 2007 8
  • : Anti-Schäuble Aktion auf der IFA
    Anti-Schäuble Aktion auf der IFA

    Auf der IFA gab es heute eine kleine Anti-Schäuble Aktion. Dabei wurde auch die Aufmerksamkeit genutzt, um neue Zielgruppen auf die Demonstration gegen mehr Überwachung am 22.9. in Berlin hinzuweisen:

    schaeuble_ifa.jpg

    Hier gibts das Bild in Gross. (Alle Fotos lizenzfrei, auch kommerziell, abdruckbar bei Quellnennung „CCC“. Bitte!)

    Und hier ist ein kleiner Bericht:

    „Während der Internationalen Funkausstellung Berlin wurde am 4. September 2007 gegen 15:30 Uhr von Aktivisten des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und dem Chaos Computer Club ein spontanes Go-in über dem Stand der Telekom durchgeführt. Die Aktion erregte bereits im Vorfeld unbeabsichtigterweise Aufmerksamkeit, wurde jedoch nach einem Dialog zunächst vom Standbetreiber geduldet. Da der Versuch ein Transparent mit dem Slogan „Nie wieder Überwachungsstaat“ in mitten der Veranstaltungshalle aufzuhängen, zeitgleich mit einer Bühnenshow erfolgte, wurde es jedoch bevor es vollständig gehisst werden konnte von einem Telekom-Mitarbeiter entwendet. Weitere Aktivisten fanden Zugang zur Empore und konnten ein Transparent mit der Aufschrift „Big Schäuble is watching You“ und dem Konterfei von Wolfgang Schäuble, sowie einen Aufruf zur Demonstration gegen die zunehmende Überwachung durch Staat und Wirtschaft am 22. September in Berlin entrollen und mittels Megaphon einen kurzen Redebeitrag halten, bis sie nach etwa 5 Minuten von dem Sicherheitspersonal des Platzes verwiesen wurden.“

    4. September 2007 12
  • : N24-Emnid: 62 Prozent der Bürger sind gegen Online-Durchsuchung
    N24-Emnid: 62 Prozent der Bürger sind gegen Online-Durchsuchung

    Eine aktuelle N24-Emnid-Umfrage bringt das Ergebnis, dass 62 Prozent der Bürger gegen die Online-Durchsuchung sind:

    Bundesinnenminister Schäuble kommt unterdessen im Urteil der Wähler eher schlechter weg: Nur 34 Prozent der Befragten bescheinigen ihm eine gute, 45 Prozent aber eine schlechte Arbeit. Auch die von Schäuble massiv geforderte Online-Durchsuchung von Computern ohne Richtererlaubnis stößt bei den Bürgern auf Skepsis: 62 Prozent sind gegen diese Pläne. Nur 36 Prozent meinen, dass das Bundeskriminalamt zukünftig diese Option erhalten solle.

    Umfragezeitraum: 3. September 2007 Befragte: ca. 1.000 Fehlertoleranz: +/- 2,5

    Da scheint die Sommerloch-Kampagne der Union mit der gebetsmühlenartigen Wiederholung der Notwendigkeit nicht geklappt zu haben. Freut mich.

    4. September 2007 10
  • : Der Terrorist als Gesetzgeber
    Der Terrorist als Gesetzgeber

    Heribert Prantl schreibt über den Wandel zum Präventivstaat im NZZ-Folio: Der Terrorist als Gesetzgeber.

    Wenn sich dann ergibt, dass der so Beobachtete, Registrierte, Belauschte und Geprüfte nicht gefährlich ist, wird er wieder zum Bürger. Jeder Einzelne gilt als potentiell verdächtig – so lange, bis sich durch die Kontroll- und Über­wachungsmassnahmen seine Entlastung ergibt. Bisher war das umgekehrt: Wer keinen Anlass für staatliches Eingreifen gegeben hatte, wurde in Ruhe gelassen. Jeder konnte also durch sein eigenes Verhalten den Staat auf Distanz halten. Man nannte das Rechtsstaat.

    Es geht der Politik, welche die neuen Sicherheitsgesetze schafft, nicht mehr um die Verfolgung begangener Straf­taten, auch nicht mehr primär um die Verhinderung einzelner krimineller Handlungen. Es geht vielmehr darum, ein Frühwarnsystem zu errichten. Zwischen Polizei und Geheimdienst wird dabei nicht mehr unterschieden. Es entsteht ein einheitliches vernetztes Sicherheitssystem, in dem geheimdienstliche (also rechtsstaatlich kaum kontrollierte) Ermittlungsmethoden allgemeiner Standard werden. Es werden, und das ist der Preis dieses Frühwarn­systems, Mittel und Methoden angewendet (heimliches Abhören und heimliche Kontrollen), die im Strafrecht nur gegen Verdächtige möglich waren.

    So werden Grundrechte banalisiert. Der neue Präven­tionsstaat zehrt von den Garantien des Rechtsstaats; er entsteht, indem er sie verbraucht. Das ist – weltweit – das Grundproblem der derzeitigen Politik der inneren Sicherheit: Der Präventionsstaat muss, das liegt in seiner Logik, dem Bürger immer mehr Freiheit nehmen, um ihm dafür Sicherheit zu geben; das trägt den Hang zur Mass­losigkeit in sich, weil es nie genug Sicherheit gibt.

    4. September 2007 2
  • : Chaosradio: Der Bundestrojaner Reloaded
    Chaosradio: Der Bundestrojaner Reloaded

    Letzte Woche Mittwoch gab es eine Sondersendung des Chaosradio mit dem Thema „Der Bundestrojaner Reloaded“. Hier ist die MP3 dazu.

    4. September 2007
  • : Europäisches Koordinierungstreffen zur Vorratsdatenspeicherung
    Europäisches Koordinierungstreffen zur Vorratsdatenspeicherung

    Am vergangenen Freitag gab es ein europäisches Strategietreffen zur Vorratsdatenspeicherung im newthinking store in Berlin. Da Samstag und Sonntag die jährliche Generalversammlung von European Digital Rights (EDRi) stattfand, hatten wir einen Tag zuvor ein Extra-Treffen zur Vorratsdatenspeicherung veranstaltet. Interessant war, dass Deutschland mit dem AK Vorratsdatenspeicherung die aktivste Community hat. Dafür sind manche andere Länder etwas erfolgreicher im Verhindern dieser Massnahmen, z.B. Irland.

    Zu dem Treffen gab es zwei Presseberichte:

    Telepolis: Deutschland kommt beim Widerstand gegen die Vorratsdatenspeicherung Pilotfunktion zu

    Der Widerstand gegen die Vorratsdatenspeicherung wird zur Zeit auf verschiedenen Ebenen koordiniert. In Berlin trafen sich am Freitag und Samstag Vertreter von Bürgerrechtsgruppen aus sieben europäischen Ländern zu einer Strategietagung. Beraten wurden weitere Schritte gegen die Vorratsdatenspeicherung. An dem Treffen waren [extern] European Digital Rights, die Europäische Dachorganisation von Datenschutzgruppen, sowie die AG Vorratsdatenspeicherung federführend beteiligt.

    Heise: Zivilgesellschaft wappnet sich gegen die Vorratsdatenspeicherung

    Nicht-Regierungsorganisationen wollen mit einer internationalen Kampagne für Anonymisierungsnetze und der Vorbereitung einer Verfassungsbeschwerde der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internetdaten entgegenwirken. „Deutschland hat eine Leuchtturmfunktion“ im Kampf gegen die verdachtsunabhängige Aufzeichnung von Nutzerspuren, erklärte Ricardo Remmert-Fontes vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung am Freitag bei einem Pressegespräch über ein Aktivistentreffen unter dem Dach der „European Digital Rights“-Initiative ( EDRi ) in Berlin. Es handele sich um eines der letzten Länder in der EU, in dem es noch nennenswerten Widerstand gegen die pauschale Protokollierung der Telekommunikation gebe.

    3. September 2007 6
  • : Hände weg vom Ich
    Hände weg vom Ich

    Es data-epi-spacing ist data-epi-spacing ja data-epi-spacing mal data-epi-spacing nett, data-epi-spacing wenn data-epi-spacing die data-epi-spacing eigenen data-epi-spacing Positionen data-epi-spacing auch data-epi-spacing von data-epi-spacing CDU-Mitgliedern data-epi-spacing geteilt data-epi-spacing werden. data-epi-spacing Auch data-epi-spacing wenn data-epi-spacing es data-epi-spacing Michel data-epi-spacing Friedman data-epi-spacing ist, data-epi-spacing der data-epi-spacing in data-epi-spacing einem data-epi-spacing Video-Statement data-epi-spacing liberale data-epi-spacing Positionen data-epi-spacing in data-epi-spacing Sachen data-epi-spacing Online-Durchsuchung data-epi-spacing und data-epi-spacing Überwachung data-epi-spacing vertritt data-epi-spacing und data-epi-spacing sagt: data-epi-spacing „Hände data-epi-spacing weg data-epi-spacing von data-epi-spacing meinem data-epi-spacing Ich“.

    Hier klicken, um den Inhalt von www.watchberlin.de anzuzeigen.

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    1. September 2007 11
  • : Sicherheit durch Transparenz: Usbekistan rulez!
    Sicherheit durch Transparenz: Usbekistan rulez!

    Das funktioniert dann, wenn Passwörter offengelegt werden und man sofort sieht, das so ein Passwort unsicher, albern und, ähm, streng kontextbezogen ist. So sind die Sicherheitsworkshops auf Konferenzen, wo live der WLAN-Verkehr mitgeschnitten und öffentlich gebeamert wird, auch ignoranzbefreiend. Wollen wir hoffen dass es den betroffenen ~100 Botschaften in den genannten Staaten auch ein heilsamer Schock ist.

    The list contains the login credentials for official email addresses belonging to some 100 foreign embassies from countries including Russia, India, Japan and Iran. They are used to conduct official, sometimes confidential business, from sending ambassadors’ schedules to transmitting information relating to lost passports.
    Click here to find out more!

    The consultant, Dan Egerstad, says the list is only part of a much bigger problem that allowed him to gain credentials for more than 1,000 email accounts around the world, including at least one belonging to an employee of a company that generates more than $10bn in annual revenue. He declined to offer specific details for fear they would be misused by criminals.

    „It will only take 10 minutes and every script kiddie is going to be using the exact same method,“ he told The Reg. „I’m probably not the first one grabbing these passwords, but I’m absolutely the first one publishing them.“ …

    Egerstad’s list offers a rare glimpse into the password robustness, or lack thereof, of various countries. At the top of the list was Uzbekistan, where a typical password looks something like „s1e7u0l7c.“ Surprisingly, the ultra-secret Iran was near the bottom of the list; passwords for its various embassies tended to be the city or country in which the embassy resides. The Hong Kong Liberal Party used „12345678“ while one Indian embassy was simply „1234.“

    Vom Register: Security SNAFU exposes email logins for 100 foreign embassies (and counting)

    31. August 2007 2
  • : Kommentare zur Online-Durchsuchung
    Kommentare zur Online-Durchsuchung

    Heribert Prantl kommentierte gestern in der Süddeutschen Zeitung: Wanze eins, Wanze zwei.

    Das Wanzenspektakel damals dauerte über ein Jahrzehnt – vom Beginn der Debatte bis zur Grundgesetzänderung; der Lauschangriff war Hauptthema einer ganzen politischen Generation. Es taugte den Innenpolitikern der Union hervorragend dazu, den politischen Gegner zu drangsalieren. Zur Kriminalitätsbekämpfung taugte der Lauschangriff viel weniger, wie Regierungsvertreter viel später vor dem Bundesverfassungsgericht einräumen mussten. Die Lauschangriff-Kampagne war vor allem ein Propaganda-Instrument zur politischen Profilierung auf Kosten der Grundrechte.
    […]
    Schäuble und Co. rechnen damit, dass das, was schon einmal politisch funktioniert hat, heute wieder funktioniert: Mit der Wanze zwei soll der politische Erfolg der Wanze eins wiederholt werden. Wie die windelweiche Reaktion einiger SPD-Politiker zeigt, ist das Kalkül nicht ganz unberechtigt. Trotzdem ist es falsch. Der Widerstand in der Bevölkerung gegen die Online-Wanze ist wesentlich größer, als er gegen die Wohnungs-Wanze gewesen ist. Der PC gilt, weit mehr als das Telefon, vielleicht sogar mehr als das Schlafzimmer, als Inbegriff der Privatheit.

    Christian Rath kommentiert die Debatte rund um die Online-Durchsuchung in der TAZ: Neue Tabus für Sicherheitsbehörden.

    Um diesem Misstrauen gegen den Staat zu begegnen, sind neue Tabus für die Sicherheitsbehörden erforderlich. Die Politik muss zeigen, dass sie das Bedürfnis derjenigen ernst nimmt, die nicht nur einen relativen, sondern einen absoluten Schutz ihrer Privat- und Intimsphäre verlangen. Hier müsste die SPD ansetzen, wenn sie in den Verhandlungen mit der Union nicht nur das Schlimmste verhüten, sondern eigene Akzente setzen will.

    So wäre es naheliegend, das gesprochene Wort in der privaten Wohnung und das handschriftliche Tagebuch für absolut geschützt zu erklären. Beides betrifft althergebrachte und zutiefst persönliche Orte der Reflexion, die zugleich für die Kriminalitätsbekämpfung von verschwindend geringer Bedeutung sind. Der große Lauschangriff, also das Abhören der Wohnung mit Mikrofonen, hat trotz gewaltiger Versprechungen bei seiner Einführung 1998 kaum praktische Relevanz entwickelt. Auch das Tagebuch muss die Polizei nicht lesen. Es erstaunt, dass das Verfassungsgericht die Verwertung vor Gericht bisher zugelassen hat, wenn es um Aufzeichnungen über schwere Verbrechen geht.

    31. August 2007 4