Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
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: BPB: Video-Interview mit Lawrence Lessig
: BPB: Video-Interview mit Lawrence Lessig Die Bundeszentrale für politische Bildung hat seit heute ein Videointerview mit Lawrence Lessig online, der vor zwei Monaten in Berlin war.
Copy creates Culture?
Wie der Verfassungsrechtler Lawrence Lessig mit einem neuen Copyright die Kultur retten willSo sieht ein Netzaktivist eigentlich nicht aus: Anzug, Brille und Lackschuh, ein Ex-Kandidat der Republikaner mit einer juristischen Bilderbuchkarriere. Und doch: Heute leitet Lawrence Lessig das Stanford Law School Center for Internet and Society und hat eine eigene Kolumne im kalifornischen Mutterschiff der Internetkultur, dem Magazin WIRED.
Das Video kann man wahlweise per WMV oder Real streamen. Leider schafft es die Bundeszentrale für politische Bildung immer noch nicht, offene Standards anzubieten, die zudem barrierefreier wären. Ansonsten gibt es das Interview auch noch in der Textform.
Sehr nett zu lesen ist auch der Artikel „Die Waldmeister“ im BPB-Jugendmagazin Fluter, welcher die Creative Commons Lizenzen und die Fragen rund um Kultur und Urheberrecht für junge Menschen aufbereitet.
[via Metablocker]
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: Diplomarbeit über die Wikipedia
: Diplomarbeit über die Wikipedia Christian Schlieker hat eine Diplomarbeit zum Thema „Explorative Untersuchung von Wissen in kollektiven Hypertexten“ geschrieben und diese veröffentlicht (3,6MB PDF, ca. 100 Seiten).
Dieses Projekt untersucht wie Wikis Wissen speichern und wie sich Wissen innerhalb solcher Systeme verändert. Dies geschieht am Fallbespiel der Online-Enzyklopädie Wikipedia.org.
Zentrale Fragen sind dabei:
* Welche Unterschiede gibt es zwischen herkömmlichen Universal-Lexika(Brockhaus, Encarta) gegenüber einer communitybasierten Enzyklopädie (Wikipedia)?
* Wie gestaltet sich die Dynamik des Wissen innerhalb von Wikis? Wie verändern sich Artikel über die Zeit?[via Work in Progress]
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: Global Voices Online Relaunch
: Global Voices Online Relaunch „Global Voices Online“ hat seit heute ein neues und übersichtlicheres Design.
Global Voices is an international effort to diversify the conversation taking place online by involving speakers from around the world, and developing tools, institutions and relationships to help make these voices heard.
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: Neue BBC-Webseite für freie Software Projekte
: Neue BBC-Webseite für freie Software Projekte Die BBC hat heute eine Webseite für ihre freien Softwareprojekte gelaunched: bbc.co.uk/opensource
For the BBC, open source software development is an extension of our Public Service remit. Releasing open source software helps our audience get additional value from the work they’ve funded, and also get tools for free that they couldn’t get any other way. It also allows people outside the BBC to extend projects in such a way that may in future be used in the BBC…
* CPAN modules
* Apache Modules
* Dirac
* Media Lounge
* TV-Anytime Java API
* Kamaelia
* Media Dispatch
* MXF File Test Engine
* Video Shot Change DetectorMehr über die BBC Internetstrategie bei netzpolitik.org:
19.5.2005: Wired erklärt die Internetstrategie der BBC
17.5.2005: BBC “interaktive Media Player”
13.5.2005: Have fun: Die BBC-Webseite remixen
15.4.2005: Creative Archive der BBC
13.4.2005: BBC Creative Archiv gelauncht
3.3.2005: BBC documents under Creative Commons licence -
: Clement zitiert die Wikipedia
: Clement zitiert die Wikipedia Clements Redenschreiber im Wirtschaftsministerium recherchieren bei der Wikipedia:
In Dresden wurden von der Hausfrau Melitta Bentz der Kaffeefilter und vom Hause Teekanne der Doppelkammerteebeutel erfunden. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia[1] nennt auch den Zigarettenfilter als Dresdner Erfindung und knüpft daran die Bemerkung: „Dresdner filtern so gut wie alles.“ Jetzt ist endlich klar, wo ich nach politischer Unterstützung für die steuerliche Förderung des Rußpartikelfilters suchen sollte.
Gefunden in einer Rede von Wolfgang Clement anlässlich des Branchenforums „Automobiltag Ostdeutschland“. Was meint er nur mit „Jetzt ist klar… suchen muss“? Will er politische Unterstützung bei der Wikipedia finden? Nur Büssow und die GEMA sitzen nicht in Dresden. Dafür der JAP Anon-Proxy.
[Danke an Mathias]
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: Die Zeit erklärt Open Access
: Die Zeit erklärt Open Access Die Zeit schreibt über Open Access: Drei Wege führen … zum freien Wissen?
So erscheint der Weg zum freien Wissen für alle Wissenschaftler noch steinig. Laut Elmar Mittler schwanken die Schätzungen über den gegenwärtigen Anteil von Open Access zwischen 5 und 25 Prozent, und nach einer – übrigens vorab auf dem Preprint-Server „eprints“ publizierten – DFG-Studie ist drei von vier deutschen Naturwissenschaftlern Open Access als Publikationsweg unbekannt. „Wir müssen alles tun, damit die Autoren ein Bewusstsein entwickeln, was sie da eigentlich tun“, drängt Mittler. Denn mit einer fertigen Arbeit auf dem Rechner, haben die Wissenschaftler die große Auswahl, wo sie das Werk unterbringen. Von ihrer Entscheidung hängt ab, wie nah oder fern Stevan Harnads Traum vom frei fließenden Wissen ist.
Mir persönlich fehlt noch ein Hinweis auf die Creative Commons Lizenzen, bzw. Science Commons, was noch nicht soweit entwickelt ist. Aber da drei von vier Wissenschaftler noch wenig Ahnung von Open Access haben, ist (fast) jeder Artikel dazu sinnvoll. Auf jeden Fall dieser.
[via Die tägliche Link-Show]
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: Copyfight-Konferenz in Barcelona
: Copyfight-Konferenz in Barcelona Eine sehr interessante Konferenz findet vom 15.–17. Juli in Barcelona statt: Copyfight.
If intellectual property had always existed, humanity would have never known the Gilgamesh epic, the Mahbharata and the Ramayana, the Iliad and the Odyssey, the Popol Vuh, the Bible or the Quraan.
Digital technologies for distribution such as p2p networks, projects rewriting copyright and author’s rights such as Creative Commons, or movements such as the one behind free software are turning this cultural period into a moment that demands a revision of the system regulating culture for the last three hundred years. COPYFIGHT is a series of activities about the unstoppable crisis of the contemporary model for intellectual property, and the emergence of free culture.
COPYFIGHT will open for three days several areas for documentation and debate as a contribution to the general effort to inform cultural producers and consumers. Panels and keynote presentations, workshops, screenings, download areas and legal counseling open to all visitors will take place in a decentralized way for three days focused on creativity in such areas as digital production, music, literature, and audiovisual culture.
Zur Konferenz wird wohl die halbe US-Aktivisten-Szene eingeflogen: Redner sind u.a. Lawrence Lessig, John Perry Barlow, Jimbo Wales, Downhill Battle, Cory Doctorow, Illegal Art…
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: Freie Software Aktivisten in Süd-Amerika
: Freie Software Aktivisten in Süd-Amerika Meike Richter, eine der Mit-Organisatorinnen der Download-Culture Veranstaltungsreihe in Lüneburg, hat das Fair-Code Blog gestartet:
Es ist Sommer. Alle sitzen – ein Eis in der rechten, ein kühles Bier in der linken Hand – in der Sonne. Außer mir. Ich sitze am Computer, im Internet, zwischen vielen Büchern und schreibe meine Magisterarbeit über Freie/ Open Source Software und den Digital Divide. Aber bitte kein Mitleid! Das Thema ist spannend. Damit das noch mehr Menschen mitbekommen, gibt es nun den Blog Fair Code. In dem alles veröffentlicht wird, was mit Freier/ Open Source Software, Politik, dem Internet und dem Digital Divide zu tun hat. Viel Vergnügen!
Erster Eintrag: Freie Software-Aktivisten aus Lateinamerika berichten über ihre Arbeit
Am Rande des Linuxtag in Karlsruhe habe ich mich mit den Aktivisten Fernanda Weiden (Brasilien), Beatriz Busaniche und Federico Heinz (beide aus Argentinien) über ihre Arbeit unterhalten. Brasilien ist weit vorn in Sachen GNU/Linux, das färbt auf die Nachbarn ab. Weil Microsoft wie immer schon vorher da war, ist die Arbeit der Drei mühsam. Lest oder hört selbst.
Zu dem Artikel gibt es auch noch alle Interviews in Audoform, wahlweise als Ogg oder MP3, zum Download.
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: Vergleich von DRM- und MP3-Shops
: Vergleich von DRM- und MP3-Shops Tonspion geht der Frage nach, welche Art von Formaten Verbraucher beim Kauf von Musik bevorzugen: DRM kills Music
Und so ist auch in Zukunft kaum abzusehen, dass sich die Majors von der vermeintlich lukrativen Geschäftsidee des DRM verabschieden werden. Im Gegenteil: die Branche wird sich weiterhin zweiteilen. In diejenigen, die ihren Kunden vertrauen und in die Verantwortung nehmen und in diejenigen, die ihren Kunden misstrauen und deshalb bevormunden. Welche Strategie sich am Ende als erfolgreicher erweist, liegt einzig und allein in der Hand der Kunden.
Ich kann nur empfehlen, keine DRM-Formate zu kaufen. Diese sind nicht nachhaltig und behindern nur die Verbraucher in ihrem Medienkonsum. Für das gleiche Geld gibts meist einen Klick weiter bei Stores wie EMusic „richtige“ MP3s oder wie bei Finetunes wahlweise sogar das freie Ogg-Format. Ganz ohne Restriktionen. Deshalb: Gib DRM keine Chance!
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: Negativland – Interview
: Negativland – Interview Die Künstlergruppe Negativland gaben dem „The Onion A.V. Club“ ein Interview.
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: Alternative Freedom – Trailer
: Alternative Freedom – Trailer Das kalifornische Digital Rights Projekt „Free Zarathustra“ sitzt an einer Dokumentation über „Alternative Freedom. A documentary about the invisible war on culture“, die demnächst erscheinen soll. Interessante Menschen wie Richard Stallman, DJ Danger Mouse oder Lawrence Lessig gaben dem Projekt ein Interview. Jetzt gibt es den ersten 6,5MB grossen Trailer (Leider nur .mov) zu sehen, der auf ourmedia.org gehostet wird. Ich bin auf die Langfassung gespannt. Der Trailer ist schonmal echt cool.
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: William Gibson in Wired über Remix-Culture
: William Gibson in Wired über Remix-Culture Der grosse William Gibson in Wired über Remix-Culture: God’s Little Toys
We seldom legislate new technologies into being. They emerge, and we plunge with them into whatever vortices of change they generate. We legislate after the fact, in a perpetual game of catch-up, as best we can, while our new technologies redefine us – as surely and perhaps as terribly as we’ve been redefined by broadcast television.
„Who owns the words?“ asked a disembodied but very persistent voice throughout much of Burroughs’ work. Who does own them now? Who owns the music and the rest of our culture? We do. All of us.
Though not all of us know it – yet.
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: Ars Electronica 2005
: Ars Electronica 2005 Vom 1. – 6. September findet in Linz / Österreich die Ars Electronica 2005 statt. Ich wollte da schon immer mal hin und freue mich, dass die Veranstalter mich eingeladen haben, an einer Diskussion zu „Digital Communities“ teilzunehmen:
Digital Communities – Welche Bedürfnisse / Interessen treiben eine Community an?
Von Akshaya, das in Kerala Zugang zur IT-Infrastruktur schafft, bis zur Free Software Foundation: So unterschiedlich die Beweggrunde zur Vernetzung sind, gemeinsam ist ihnen die Vision einer lebendigen Netzkultur abseits profitorientierter Interessen. Diskutiert wird ihre Bedeutung fur die offentliche Meinungsbildung und ihr Beitrag zur Kommunikationskultur.
Zeit: 6. September, 10.30 bis 13.30
Ort: Linz /Österr, Brucknerhaus
Moderation: Ina Zwerger, Sonja BettelSteven Clift (e‑democracy.org)
Roman Bleichenbacher (codecheck.ch)
Franz Schmidbauer (Jurist)
Donatella della Ratta (ital. Medienspezialistin)
Georg Pleger (Creative Commons Österreich)
Markus Beckedahl (netzpolitik.org) -
: Die Welt beschreibt die Wikipedia
: Die Welt beschreibt die Wikipedia Mit dem Gewinn des Grimme Online-Awards nimmt nun auch „Die Welt“ die Wikipedia wahr. Ergebnis ist der Artikel: Der Ketwurst eine Chance geben, indem der Autor seine Erlebnisse auf einem Berliner Wikipedia-Treffen verarbeitet.
Die Energie der Wikis ist enorm und ihre Fortschritte sind beeindruckend. Sicherheit gibt es trotz aller Mühe bislang nicht. Letzte Gewißheit gibt es zwar nirgends, aber wenn bei herkömmlichen Publikationen ein Fehler auftaucht, dann weiß man wenigstens, wer dafür verantwortlich ist. Das gilt natürlich auch bei diesem Artikel.
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: Ergebnis der grünen Wiki-Programmdiskussion vorgestellt
: Ergebnis der grünen Wiki-Programmdiskussion vorgestellt Die Grünen haben nun das Ergebnis ihrer Wiki-Programmdiskussion vorgelegt:
Wir fördern das Potential Neuer Medien für mehr Demokratie und weniger Bürokratie. Wir wollen die „digitalen“ Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher ausbauen und stellen der Wirtschaft die notwendigen Rahmenbedingungen für die Entfaltung von Innovationen zur Verfügung. Und wir unterstützen Offene Innovationen für eine offene Informationsgesellschaft.
Der Beschluss basiert auf dem ersten Wiki-Prozess einer politischen Partei in Europa. Dieses politische Experiment ist geglückt. Etwa 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich konstruktiv eingebracht – dabei blieb das Wiki von Vandalismus weitestgehend verschont und hat sich selbst reguliert. Wer neue Wege geht, lernt aber auch dazu. So hätte es einer inhaltlichen Moderation bedurft. Wir mussten den Text am Ende stark kürzen, sowie inhaltlich und sprachlich überarbeiten. Trotzdem finden sich zahlreiche inhaltliche Anregungen von TeilnehmerInnen im Beschluss des Bundesvorstandes wieder.“
Die Endversion gibt es anscheinend leider nur als PDF: „Offen und vielfältig – Grüne Wege für die digitale Gesellschaft“. Liest sich aber besser als alles andere von den übrigen Parteien.
Immer noch aktuell: Meine Analyse der Wiki-Programmdiskussion
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: SZ: Trusted Computing und die Folgen
: SZ: Trusted Computing und die Folgen Ein Thema, welches die Debatte um Musik im Netz, DRM und Broadcast-Flag immer weiter begleitet und kaum Beachtung findet, ist Trusted Computing. Die Süddeutsche Zeitung hat vergangenen Freitag dazu einen lesenswerten Artikel veröffentlicht: Trusted Computing und die Folgen
Wir müssen draußen bleiben
Die Musik- und Filmindustrie muss wegen illegaler Downloads nicht mehr verzagen: Bald stoppen die Computer missliebige Dateien von ganz alleine. Bitte wenden Sie sich dann an den Zensor Ihres Vertrauens!
Spannend ist dabei folgender Absatz:
Der einleuchtende, positive Aspekt von TC ist – und so wird es vermutlich auch beworben werden: Viren, Spam und so ziemlich alles andere Schlimme aus dem Cyberspace, von der Kinderpornographie bis zu extremistischen Inhalten, könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Rechner ferngehalten werden. Der negative Aspekt: Alle Anbieter von Nicht-TC-Programmen und ‑Betriebssystemen wären dann draußen. Denn wenn PCs nur noch ausführen lassen, was sie ausdrücklich anerkennen, dann sind Open-Source-Alternativen wie Linux und seine Anwendungen wegen dieser Hardware-Schleuse vom Betrieb ausgeschlossen. Seitdem Apple-Chef Steve Jobs angekündigt hat, dass auch die Macintosh-Rechner künftig mit Chips von Intel bestückt werden, scheint indes auch auf der Insel der seligen Macs ein Einschwenken auf das TC-Konzept möglich.
Die Linux-Frage ist tatsächlich nicht gelöst. Auf DRM-Konferenzen sieht man immer nur zuckende Schultern von Wissenschaftlern, wenn man mal fragt, wie sich das Ganze mit Freier Software verträgt. Das ist noch alles unklar und gerne wird dann erwähnt, dass man doch das Linux von HP oder IBM nutzen könnte, die sicherlich ein eigenes Linux zertifizieren lassen. Aber wer nutzt denn schon HP Linux? Gibts das überhaupt und was ist mit freien Projekten wie Debian oder Ubuntu? Alles noch unklar und sicherlich einer der Gründe, weshalb ich sehr kritisch bei diesem Thema eingestellt bin.
Eine andere Aussage findet sich auch in dem SZ-Text. Natürlich kann man mit TCPA rechtsradikale Inhalte ausblenden, genauso wie die Chinesische Regierung sich auf TCPA udn DRM freut, weil sie dann alle Berichterstattung über den Dalai Lama oder Menschenrechte einfach mal ausblenden kann. Schöne neue Trusted Welt!
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: Global Voices Online Interview zu netzpolitik.org
: Global Voices Online Interview zu netzpolitik.org Bevor ich mich gleich für einen Kurzurlaub auf mein Lieblingsfestival ohne Netz bewege: Rebecca MacKinnon, Fellow am Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School, hat mich gestern via Skype für GlobalVoicesOnline im Rahmen der Freedom Blog Awards Berichterstattung zu netzpolitik.org und meiner Arbeit befragt . Das Interview gibt es mittlerweile in englischer Sprache als 27min langes MP3 zum downloaden (13MB). Irgendwann wird auch noch mein Name richtig geschrieben.
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: Erste deutsche Vinyl-EP unter Creative Commons veröffentlicht
: Erste deutsche Vinyl-EP unter Creative Commons veröffentlicht Gibt es schon eine in Deutschland unter den Creative Commons lizenziertes Vinyl-Veröffentlichung? Wenn nicht, dann hat das Berliner Live-Label „Brothers in Music“ mit „Fishing 4 Compliments“ die erste 4‑Track EP als Mini-Album veröffentlicht. Und das ist toller minimal-elektronischer Sound in einer Vinyl-Auflage von 1000 Stück!
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: BusinessWeek-Interview mit Lessig über Grokster
: BusinessWeek-Interview mit Lessig über Grokster Die BusinessWeek hat mit Lawrence Lessig ein interessantes Interview zu der Grokster-Entscheidung geführt: „Ten Years of Chilled Innovation“
Q: Do you think in fact we’ll see a dampening of innovation?
A: Yes. Now, I don’t think we’re going to see tons of litigation. What you’re going to see is innovation that’s channeled in ways the copyright owners can agree to, or channeled in ways that avoids any kind of possibility of this kind of litigation.That has already had its effect in the Valley, and already money has shifted into places which will avoid any conflict with the copyright holders. Why buy a lawsuit when you can buy a new innovation that doesn’t get you a lawsuit? And you don’t even see it – you don’t even know what you don’t get because people are afraid.
Wäre Creative Commons eine börsennotierte Firma, würden durch die Entscheidung die Aktien in die Höhe gehen:
Q: So this court decision could actually focus more attention on your efforts at Creative Commons?
A: If we had a stock price, our stock price would have shot up after the decision. One very effective way to architect your product to control illegal use would be to add Creative Commons licenses to it. So here we are, open for business, giving away free tools for avoiding Grokster liability. -
: Telepolis über Grokster und die Folgen
: Telepolis über Grokster und die Folgen Zwei Tage nach Grokster bietet Stefan Krempl bei Telepolis einen guten Überblick, was jetzt wie entschieden wurde: Grokster und das Gedankenverbrechen
Das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA zu Tauschbörsen lässt viele Fragen offen und könnte ungeahnte Nebenwirkungen auch in Europa entfalten.
Ein Technologiehersteller, der Nutzer zum Rechtsbruch verleitet, handelt selbst illegal und muss für die Folgen der Anwendung seiner Erfindung gerade stehen. Das ist die Quintessenz des „Grokster-Urteils“ des Supreme Court in Washington. Der Richtspruch ist äußerst umstritten: Technische Innovationen sind nicht bedroht, auch wenn sie als Nebeneffekt Urheberrechtsverletzungen ermöglichen, glauben die einen. Skeptiker fürchten dagegen, dass sich angesichts der letztlich auch die Hintergedanken eines Entwicklers abstellenden Begründung ein rechtliches Minenfeld inklusive einer neuen Klageflut gegen Technologieanbieter und Nutzer öffnet.
Das Grokster-Special auf netzpolitik.org:
Grokster verfahren verloren – P2P jetzt illegal in den USA?
Grokster Special Teil 2
Grokster Special Teil 1