Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
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: Die Medienkompetenz der Planetopia-Redaktion
: Die Medienkompetenz der Planetopia-Redaktion Die Planetopia-Redaktion beweisst ein weiteres Mal ihre nicht vorhandene Medienkompetenz:
Napster, Kazaa & Co sind out. Der neuste Kick im Internet heißt „BitTorrent“. Auf dieser Internettauschseite lassen sich brandaktuelle Filme runterladen. Super schnell, in super Qualität, aber auch super illegal. Hinzu kommt, dass gerade die schnellen Downloads extrem hohe Datenvolumen verursachen. Zudem schätzen Experten, dass mittlerweile ein Drittel des weltweiten Internet-Datenverkehrs über diese eine Seite läuft!
Ist ja nicht das erste Mal, dass sie neue Techniken nicht verstehen. Ein Blick nach Wikipedia würde ja schon reichen, um sich über Bittorrent zu informieren.Dort lernt man u.a., dass Bittorrent keine Internetseite ist, über die ein Drittel des Internetverkehrs gehen soll. Und nicht alles, was über Bittorrent läuft, ist „super illegal“. Sehr vieles ist sogar „super legal“.
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: Grüne Wiki Programmdiskussion abgeschlossen
: Grüne Wiki Programmdiskussion abgeschlossen Die Wiki-Diskussion über die netzpolitischen Diskussionen ist um 18h abgeschlossen worden:
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN bedanken sich bei allen, die in den letzten fünf Tagen am ersten Polit-Wiki in Deutschland mitgearbeitet haben. Es wurden insgesamt 34.467× Seiten aufgerufen und von 453 angemeldeten BenutzerInnen 1.715× Seiten bearbeitet. Wir erhielten zahlreiche neue Anregungen und inhaltliche Impulse und einen Text, der alle Facetten der „Digitalen Gesellschaft“ beleuchtet. Der Text wird nun der Redaktionsgruppe für das grüne Wahlprogramm zugeleitet. Ein herzliches DANKE auch noch mal von den sysops, die kaum eingreifen mussten.
Die grosse Frage ist noch, ob der letztendliche Text qualitätiv hochwertiger ist als der Entwurf. Zwischenzeitlich war dies auf jeden Fall so, vor allem in den ersten 24h nach Veröffentlichung. Auch kam mir die Diskussion höherwertiger vor, als nur Blogs, Heise und Telepolis darüber berichteten. Nach dem Spiegel-Artikel sank die Qualität eher nachhaltig bis zum Schluss. Der Wochenend-Effekt tat ein übrigens, da viele Beteiligte konstruktive Beiträge zur Arbeitszeit geschrieben haben. Zum Schluss konnte noch ein kleiner „Ebay-Effekt“ gesehen werden. Auf jeden Fall sind zahlreiche neue Aspekte hinzu gekommen. Natürlich gabs auch Trolle, die beispielsweise vehement die Abschaffung von bargeldlosen Transfers waren, um wieder Gold- und Silbermünzen einzuführen. Aber sie waren eindeutig die Minderheit, wie im „normalen“ Leben auch.
Trotz der Kürze der Zeit ist es ein spannendes Experiment gewesen. Für das nächste Mal ist wohl ein längerer Zeitraum für den Aufbau einer konstruktiven Community zur Moderation und Lenkung notwendig .
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: Brockhaus und Wikipedia – Bericht von der Pressekonferenz
: Brockhaus und Wikipedia – Bericht von der Pressekonferenz Vorgestern nachmittag fand in Hamburg eine Veranstaltung des Vereins “Wissenschaftspressekonferenz” statt. Eingeladen waren Alexander Bob, Vorstandssprecher beim Verlag Bibliographisches Institut und F.A. Brockhaus und Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia.
Das Treffen unter dem Motto “Schneller versus besser? Wikipedia und Brockhaus – Lexika im Vergleich” war eine Idee des WPK-Mitgliedes Marcus Franken, der als Journalist bereits einige Artikel zu dem Thema Lexika geschrieben hatte.
Mathias Schindler war dabei und berichtet ausführlich in seinem Blog.
Der Deutschlandfunk war anscheinend auch da:Zukunft der Enzyklopädie
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: Mailbox-Dokumentation unter Creative Commons
: Mailbox-Dokumentation unter Creative Commons Jason Scott hat eine 5‑stündige Dokumentation über die goldene Ära der BBS/Mailboxsysteme gedreht. Die Dokumentation ist als DVD erhältlich und der Regisseur erklärt, warum er eine Creative Commons Lizenz gewählt hat:
Even if you are honest, open, friendly, making a kick-ass product and totally changing the world with your little whooziz, some people, on principle, do not pay for media. This is what they do and they have tools to get media for free, tools that are better than your tools are and which are much more ubiquitous and better updated. In realizing this, perhaps you will stop treating every single person who purchases your product like a scumbag, guilty until proven innocent, beneath and below you. A number of people do not pay. This happens at the circus, the rock concert, your local supermarket and at your job. To turn your customer base into a constantly-on-alert totalitarian wasteland is not the effective solution. Instead, assume that if you’ve actually made a unique, interesting product and put your heart into it and made something that can’t truly be duplicated, people will pay. And if you treat them like they’re human beings, they’ll ask other people to pay too.
Result: You save a lot of lawyers fees, and people feel like customers and not shotgun targets. Also, your breath will smell better.
[via BoingBoing]
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: Tolles Comic über Filesharing, Piraten und Künstler
: Tolles Comic über Filesharing, Piraten und Künstler Passend zu den Themen Klagewellen, Piraten und fehlende Innovation gibt es hier ein tolles Comic zur Thematik:

Gefällt mir, schön umgesetzt. Und das Bild ist nur ein kleiner Ausschnitt.
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: Mal wieder Klagewellen der Filmindustrie
: Mal wieder Klagewellen der Filmindustrie Aus Heise: US-Filmindustrie klagt erneut gegen Tauschbörsen-Teilnehmer:
„Wir würden natürlich lieber sehen, dass die Leute Kinokarten oder DVDs im Laden kaufen als ihr Geld für Anwälte auszugeben“, fügt Malcolm hinzu. „Doch wir werden nicht eher ruhen, bis auch der letzte Internet-Filmdieb außer Gefecht gesetzt wurde.“
Vielleicht sollte die Filmindustrie mal lieber in neue Technologien investieren, wonach sich die Verbraucher sehnen. Also beispielsweise On-Demand mit Offenen Standards statt die nächste Videothek aufzusuchen. Aber die Strategie scheint wohl eher zu sein, das Geld in Anwälte zu stecken anstatt in neue Technologien. So wird das nichts, denn irgendwann sind sie pleite, können sich keine Anwälte mehr leisten und die Verbraucher ziehen sich Filme und Serien immer noch über Tauschbörsen, weil ihnen keine Alternativen zur Verfügung gestellt werden. Bittorrent würde sich anbieten, damit scheinen ja viele schon gute Erfahrungen gemacht zu haben.
Naja, passend zu den Innovationen gibt die MPAA ihre Pressemitteilungen in einem DOC-Format raus…
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: Spiegel über BBC: Filesharing für Fernsehzuschauer
: Spiegel über BBC: Filesharing für Fernsehzuschauer Spiegel liefert heute den zweiten Teil über BBC-Internetstrategie: Filesharing für Fernsehzuschauer
„Der BBC stehen dafür offensichtlich angemessene Mittel zur Verfügung. Die ARD kann für ihre Onlineangebote nicht mehr als 0,75 Prozent des ARD-Gesamtaufwands einsetzen“. Bei einem Gesamtbudget von 7,1 Milliarden Euro für die Aktivitäten von ARD und ZDF bleibt zwar trotz allem noch ein erkleckliches Sümmchen übrig, doch bei der BBC gehen rund drei Prozent der Gebühreneinnamen für den Web-Auftritt drauf. Gerechnet auf einen Gesamtetat von 4,1 Milliarden Euro bleibt das wohl das üppigste Online-Budget des Kontinents.
An den knappen Mitteln wird sich bei der „Ersten Reihe“ in Deutschland auch nicht viel ändern. Der VPRT „Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation“ macht massiv Lobbying dafür, dass ARD und ZDF noch weniger Geld für ihre Online-Aktivitäten bekommen. Und steht der CDU/CSU und FDP sehr nahe…
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: Spiegel über BBC: Revolution im Auftrag ihrer Majestät
: Spiegel über BBC: Revolution im Auftrag ihrer Majestät Spiegel Online berichtet über die BBC-Internetstrategie: Revolution im Auftrag ihrer Majestät
Mit einem revolutionären Projekt präsentiert die BBC „ein Modell für den öffentlichen Rundfunk des 21. Jahrhunderts“. Ab sofort dürfen Privatpersonen Nachrichten, Sport, Wetterinfos und andere Daten übernehmen, sie verändern und beliebig mit anderen Inhalten kombinieren. Kostenlos.
Mehr zur BBC-Strategie auf netzpolitik.org:
19.5.2005: Wired erklärt die Internetstrategie der BBC
17.5.2005: BBC “interaktive Media Player”
13.5.2005: Have fun: Die BBC-Webseite remixen
15.4.2005: Creative Archive der BBC
13.4.2005: BBC Creative Archiv gelauncht
3.3.2005: BBC documents under Creative Commons licence -
: Netzpolitik-Wahlprogramm der Grünen im Wiki diskutieren
: Netzpolitik-Wahlprogramm der Grünen im Wiki diskutieren Innovativ und neu: Die Grünen stellen ihre netzpolitischen Positionen in einem Wiki bis zum kommenden Samstag zur Diskussion. Ziel der Aktion ist es, durch die Netzcommunity Feedback und Ergänzungen zu bekommen. Ausserdem ist die Aktion ein erstes Experiment, ob und wie ein offenes Wiki von einer Partei eingesetzt werden kann.
Wir werden also weder um ein Kürzen herum kommen noch können wir garantieren, dass alle Vorschläge letztendlich aufgenommen werden. Wir gehen trotzdem dieses Wagnis ein, unsere Positionen auf diesem Weg zur Diskussion zu stellen und sind gespannt auf die Ergebnisse und den sozialen Prozess der nächsten Tage.
Update:
Nach wenigen Stunden scheint sich in dem Wiki ein konstruktiver Prozess heraus zu bilden. Trolls waren wohl noch nicht da. Ok, die Trolle kommen wohl jetzt gleich, das Wiki wird gerade geheist: Wiki-Diskussion um grünes Wahlprogramm
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: Berlin05 – Festival für junge Politik
: Berlin05 – Festival für junge Politik Zehn Jahr jünger und ich wäre Zielgruppe: Vom 10.–12. Juni findet in das „Berlin05 – Festival für junge Politik“ statt. Die Bundeszentrale für politische Bildung organisiert dieses Festival in Zusammenarbeit mit dem Bundesjugendring und vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen. 5000 – 8000 Jugendliche werden erwartet, die für 29 Euro mit der Bahn aus ganz Deutschland an- und zurückreisen können, um daran teilzunehmen. Es gibt ein Konzert mit Tocotronic, den Fantastischen Vier, Klee und weiteren Künstlern, sowie viele Workshops, Vorträge und Diskussionen.
Der Chaos Computer Club baut ein kleines Camp auf und bietet neben Internet ein durchgehendes spannendes Vortragsprogramm. In diesem Rahmen werde ich einen Vortrag über „Linux, Freie Software und Open Source“ halten. Es gibt auch noch eine Podiumsdiskussion zum Thema “ Filesharing nach der Digitalen Revolution“, wo neben mir noch Julius Mittenzwei, Matthias Mehldau und Janko Röttgers teilnehmen. Johnny Haeussler moderiert die Diskussion. Die Grüne Jugend hat mich eingeladen, einen Workshop zu „Politisches Bloggen“ durchzuführen. Wahrscheinlich werde ich auf Einladung des Camp-Radios auch noch einen Vortrag über die Creative Commons Lizenzen halten und bei dem Wikipedia-Zelt soll auch noch was laufen. Ich hoffe, ich bin danach nicht heiser. Finde aber die Idee gut, dass jungen Menschen mit so einem Festival einen Überblick über verschiedenste Politikfelder gegeben wird und mache gerne mit. Unter Kohl gab es das nicht, als ich noch zur Zielgruppe gehört hätte.
Das Programm wird wohl nächste Woche endgültig stehen. Bis dahin sei noch auf das Berlin05-CCC – Wiki und – Weblog verwiesen. Und Tim berichtet auchnoch ausführlich von den Vorbereitungen des „Camp Discordia“.
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: Heute Chaosradio: Traumberuf Hacker?
: Heute Chaosradio: Traumberuf Hacker? Heute ist wieder Chaosradio, 25.05.2005, 22–1 Uhr auf Fritz.
102: Traumberuf Hacker?
Immer mehr Firmen legen Wert auf Sicherheit – Ruf und Geschäftsergebnis stehen auf dem Spiel. Bezahlte Einbrüche in Computersysteme durch „berufsmäßige Hacker“ sollen den Firmen Hinweise auf Sicherheitslöcher im eigenen Haus aufzeigen, bevor es jemand mit unlauteren Absichten tut.
Die Branche sucht händeringend Nachwuchs, aber nicht jeder Hacker ist auch ein guter „Security-Consultant“.Chaosradio beleuchtet den Beruf „Hacker“ und zeigt auf, wie der Arbeitsalltag wirklich ist. Wir sprechen über die Motivation der Firmen, einen solchen Check durchführen zu lassen und wie man die schwarzen Schafe der Branche erkennen kann.
Ist Hacker euer Traumberuf? Und wie wichtig ist euch ein „Sicherheitsprüfsiegel“ für Computersysteme? Diese und viele andere Fragen stellen wir euch im chaosradio 102.
Fragen und Kommentare zu dieser Sendung sowie allgemeine Anfragen bitte an chaosradio@ccc.de
Außer im Radio könnt ihr Chaosradio während der Sendung auch per Livestream empfangen. Danach liegen die Streams mit einigen Tagen Verzögerung unter ftp://ftp.ccc.de/chaosradio, oder siehe http://www.ccc.de/club/ftp
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: Jimbo Wales hält Keynote auf dem LinuxTag 2005
: Jimbo Wales hält Keynote auf dem LinuxTag 2005 Jimmy Wales, seines Zeichen Mit-Initiator der Wikipedia, wird auf dem kommenden LinuxTag 2005 mit einer Keynote das Freie Vortragsprogramm starten. Die Keynote trägt den Titel: „Free Content in a Free World: The Wikipedia Phenomenon“. Stattfinden wird die Rede am Donnerstag, den 26.6. um 10h morgens auf dem LinuxTag in Karlsruhe. Am Vortrag eröffnet Staatssekretärin Ute Vogt im Rahmen des Business- und Behördenkongress den LinuxTag.
Jimmy Wales will discuss the growth of Wikipedia and how it fits into the free culture movement more generally. He will discuss ways in which free software and free content can work together to leverage GNU/Linux onto the desktop.
Das Freie Vortragsprogramm bietet mehr als 160 Vorträge zu den unterschiedlichsten Aspekten Freier Software, Open Source und Linux. Ich werde Freitags Nachmittag einen Vortrag über die Creative Commons Lizenzen halten.
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: Bei den „Freedom blog Awards“ abstimmen
: Bei den „Freedom blog Awards“ abstimmen
Die meisten werden es schon gelesen haben: netzpolitik.org ist bei den „Freedom Blog Awards“ von Reporter ohne Grenzen in der Kategorie „Best international Blog“ nominiert worden. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 1. Juni und jeder Besitzer einer e‑Mailadresse kann dort abstimmen. netzpolitik.org ist als einziges nicht-englischsprachiges Blog in dieser Kategorie nominiert worden. Mit dem Wettbewerb sollen Blogs geehrt werden, die sich für Meinungsfreiheit einsetzen. Insgesamt sind ca. 60 Weblogs in verschiedenen Kontinent-Kategorien nominiert. Viele davon sind echt lesenswert und interessant. Demnächst erscheint noch ein „Guide to Blogging“ von Reporter ohne Grenzen, für das ich gebeten wurde, einen Beitrag beizusteuern. Der Guide soll mit Unterstützung durch die UNESCO in verschiedene Sprachen übersetzt werden und wird sicherlich auch zum downloaden online gestellt. Heise hatte schonmal darüber berichtet: Menschenrechtsorganisation sucht engagierteste Blogger. Über ein bisschen Werbung würde ich mich freuen.
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: Keine Überregulierung neuer Publikationsformen
: Keine Überregulierung neuer Publikationsformen Wir haben heute eine Netzwerk Neue Medien – Pressemitteilung zum Thema „Telemediengesetz“ veröffentlicht, die ich hier spiegeln werde:
Keine Überregulierung neuer Publikationsformen
Zur geplanten Einführung eines Telemediengesetzes und der Änderung des Rundfunkstaatsvertrages in einen „Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien“ erklärt Markus Beckedahl, Vorsitzender des Netzwerk Neue Medien:
„Die geplante Einführung eines Telemediengesetzes und die damit verbunden Änderungen am Rundfunksaatsvertrag dürfen nicht zu einer Überregulierung von neuen Publikationsformen im Netz führen.
So dürfen Weblogs nicht mit redaktionellen Angeboten gleichgesetzt werden. Weblogs sind keine Online-Tageszeitungen, sondern entsprechen vielmehr in der Realität oftmals persönlichen Tagebüchern. Eine Trennung von redaktionellen Inhalten und Meinungen ist dem Medium Blog nicht angemessen und für die Entstehung einer vielfältigen Blogosphäre in Deutschland kontraproduktiv. Hier scheint dem Gesetzgeber nicht bewußt zu sein, auf welche Weise gesellschaftlicher Wandel mit den neuen Techniken einhergeht. Ein Gegendarstellungsrecht, wie wir es aus dem Printbereich kennen, liefern die meisten Blogs durch eine Kommentarfunktion bereits mit. Journalistische Pflichten sollten wenn nur mit den jeweiligen journalistischen Rechten für Blogger einhergehen.
Neue demokratische Kommunikationsformen und ‑techniken wie Streaming oder Podcasting dürfen nicht durch bürokratische Hürden und Anmeldeprozeduren in ihrer Existenz bedroht werden, die Rundfunkanstalten könnten mit der Geschwindigkeit der Netzcommunity ohnehin nicht Schritt halten. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder gestreamte Vortrag oder jeder neuer Audio-Blog Beitrag bei den Landesrundfunkanstalten angemeldet werden müsste?
Auch darf das Telemediengesetz nicht dazu dienen, das bei der Änderung des Telekommunikationsgesetzes verhinderte Auskunftsrecht für Provider nun an dieser Stelle zu verankern. Internetprovider dürfen keine Auskunfts- und Informationsdienste sein, sondern müssen den Datenschutz ihrer Kunden gewährleisten.“
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: Morgan Freeman kritisiert Filmbranche
: Morgan Freeman kritisiert Filmbranche Nettes Zitat, der Schauspieler Morgan Freeman kritisiert die Filmbranche:
„And it’s being driven by technology – like the rest of the world. If we can position ourselves to change with it, then we can gain from it. And make money. In this new technology lies salvation for everybody. The studios think they’re listening to the consumer, but they aren’t – they’re trying to dictate.“
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: Die Burnstation
: Die Burnstation Freie Musik oder Linux-Distributionen selbst zusammenstellen, vorhören und dann brennen: Die Burnstation machts möglich. In Graz wird sie schon verwendet. Ein Wiki gibts auch. Natürlich komplett als Freie Software.
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: Artikel zur Google-Gesellschaft
: Artikel zur Google-Gesellschaft Gestern fand in der Heinrich Böll Stiftung die „Google-Gesellschaft“ – Veranstaltung statt. Mehr als 150 Personen waren da und sprengten fast den Raum, so dass einige eine Etage darunter auf einer Leinwand der Diskussion folgen mussten. Leider hatte der Moderator die Diskussion nicht wirklich im Griff und im Publikum waren dann doch einige, die eher als Querulanten auffielen, obwohl das, was sie sagten nicht falsch war. Aber es kommt immer darauf an, wie man das rüberbringt und auf welche Art. Bisher hab ich drei Artikel über die Veranstaltung gefunden:
de.internet.com: Google wehrt sich gegen Monopolvorwürfe
Heise: Schöne neue Welt der Google-Gesellschaft
Telepolis: Hauptversammlung der „Google-Gesellschaft“
Netzeitung: Google: «Wir sind nicht die Internetpolizei»Das Buch ist jetzt draussen und wird in einem Jahr unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Womöglich werden die Texte auch noch in einem Wiki zur Weiterentwicklung freigegeben, mal schauen.
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: Wired erklärt die Internetstrategie der BBC
: Wired erklärt die Internetstrategie der BBC Cory Doctorow beschreibt auf Wired die Internetstrategie der BBC, die ich hier schon oftmals in einzelnen „Modulen“ vorgestellt habe: The Beeb Shall Inherit the Earth
Artikel zur BBC-Internetstrategie auf netzpolitik.org:
17.5.2005: BBC “interaktive Media Player”
13.5.2005: Have fun: Die BBC-Webseite remixen
15.4.2005: Creative Archive der BBC
13.4.2005: BBC Creative Archiv gelauncht
3.3.2005: BBC documents under Creative Commons licence -
: Radio Open Source
: Radio Open Source Am 30. Mai startet in den USA offiziell das erste Podcast-Programm zum Thema „Open Source“: Radio Open Source . Im Moment gibt es schon eine Beta-Phase mit einigen Interviews, darunter einen Beitrag zum Thema „Bloggers Without Borders“. Darin gehts um die „Freedom Blog Awards“ von „Reporter ohne Grenzen“, wo die besten Weblogs, welche sich für Meinungsfreiheit einsetzen, prämiert werden. netzpolitik.org ist bei diesem Wettbewerb in der Kategorie „Best international Blog“ nominiert. Interessant ist, dass man im Vorfeld anrufen kann, um Fragen zu stellen. Die Anrufe werden dann in die Sendung integriert. Aks nächster Interview-Gast wird Jimbo Wales von Wikipedia dabei sein.
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: Bittorrent ohne Tracker
: Bittorrent ohne Tracker Bittorrent ist in einer neuen Beta-Version verfügbar, die ohne Tracker auskommt. Damit könnte zukünftig das Problem beseitigt sein, dass man Bittorrent-Files anbieten kann, ohne die derzeit noch notwendige Tracker-Infrastruktur zu haben. Find ich praktisch für Podcasts und andere Dinge.
Mehr Infos gibts hier:
Heise: Tauschbörse BitTorrent kommt ohne Tracker aus
Golem: BitTorrent nun auch ohne Tracker
intern: Bit Torrent – ohne Tracker