Markus Reuter
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: Demo gegen Überwachung am Bahnhof Südkreuz zum Minister-Termin
: Demo gegen Überwachung am Bahnhof Südkreuz zum Minister-Termin Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will sich am Donnerstag um 10 Uhr den Pilotversuch mit Gesichts- und Verhaltensscannern am Berliner Bahnhof Südkreuz persönlich anschauen. Der Versuch steht seit Monaten in der Kritik, seit gestern steht zudem der Vorwurf im Raum, dass das Innenministerium die Probanden des Versuchs getäuscht habe.
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: Medienmagazin Zapp hat einen Filterblasen-Simulator gebaut
Aus der eigenen Blase herauszukommen, ist gar nicht so einfach. (Symbolbild) : Medienmagazin Zapp hat einen Filterblasen-Simulator gebaut Algorithmen von Facebook sorgen dafür, dass Nutzer bevorzugt die Inhalte angezeigt bekommen, die Facebook für die Nachrichten hält, die beim Nutzer am Besten ankommen – und am meisten Interaktionen und Aufenthaltszeit auslösen. Das kann dazu führen, dass die eigene Weltsicht bestärkt wird und die Nutzer in einer Filterblase oder Echokammer feststecken.
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: Sollen Internetkonzerne Nazis die Infrastruktur entziehen?
Von der Infrastruktur abgeklemmt. (Symbolfoto) : Sollen Internetkonzerne Nazis die Infrastruktur entziehen? Mehrere große IT-Unternehmen haben zuletzt einer amerikanischen Neonazi-Webseite die Infrastruktur entzogen. Jetzt wird diskutiert: Dürfen marktmächtige Unternehmen in die Inhalte eingreifen oder sollten sie sich neutral verhalten? Unser Überblick zu einer komplizierten Debatte.
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: Videoüberwachung: Vorerst keine Gesichts- und Verhaltensscanner in Görlitz
Sicherheit durch Täuschung: Die Attrappe eines Polizeifahrzeugs in der Türkei soll Autofahrer zum Langsamfahren bewegen. : Videoüberwachung: Vorerst keine Gesichts- und Verhaltensscanner in Görlitz Mit „Hightech gegen Kriminelle“ will Sachsens CDU vorgehen. In der Grenzstadt Görlitz sollte ein Pilotversuch für „intelligente Videoüberwachung“ starten. Bislang steht nur eine hochauflösende Kamera.
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: Oberlandesgericht München: Adblocker erlaubt
Draußen auf der Straße gibt es noch keine Adblocker. : Oberlandesgericht München: Adblocker erlaubt Das Oberlandesgericht München hat in Verfahren von Süddeutscher Zeitung, ProSiebenSat.1 und einer RTL-Tochterfirma gegen Adblock Plus zu Gunsten des Werbeblockers entschieden.
Die Kläger warfen der Adblocker-Firma Eyeo Marktmissbrauch, Verstöße gegen Urheberrechte und die Aushöhlung der Pressefreiheit vor. -
: Kampf gegen den Islamischen Staat: Youtube löscht offenbar zu viele Videos
Szenerie nach einem Luftschlag in Raqqa. : Kampf gegen den Islamischen Staat: Youtube löscht offenbar zu viele Videos Nichtregierungsorganisationen beklagen, dass Youtube bei der Löschung von „extremistischen Inhalten“ auch Videos löscht, die den Krieg in Syrien dokumentieren. Ein unabhängiges Archiv hat jedoch die Videos gespeichert.
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: Indien blockiert Archive.org und tausende andere Webseiten
Die Sperre geht auf eine Klage von indischen Filmproduktionsfirmen zurück. (Symbolbild) : Indien blockiert Archive.org und tausende andere Webseiten Wegen angeblicher Urheberrechtsverstöße werden in Indien 2.650 Webseiten blockiert. Unter den gesperrten Seiten ist auch das Internet Archive, berichtet die BBC. Das Archiv ist das Gedächtnis des Internets und hat mehr als 300 Milliarden Webseiten gespeichert.
Die Sperrung geht auf Urheberrechtsklagen von Filmproduktionsfirmen aus Bollywood und eine Gerichtsentscheidung des Madras High Court zurück. -
: Leo Fischer wirft Atombombe auf den Twitter-Account des Zeit-Magazins
: Leo Fischer wirft Atombombe auf den Twitter-Account des Zeit-Magazins Satire darf dann doch nicht alles. Das Zeit Magazin stoppt die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Titanic-Chefredakteur.
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: Stiftung Wissenschaft und Politik warnt vor Schwächung der Verschlüsselung
Deutschland soll nachdrücklicher für sichere Software und Verschlüsselung plädieren, fordert die SWP. (Symbolbild) : Stiftung Wissenschaft und Politik warnt vor Schwächung der Verschlüsselung Die einflussreiche SWP warnt vor einem globalen Trend, der sich gegen Verschlüsselung und IT-Sicherheit richtet. Die Bundesregierung solle sich zusammen mit anderen Staaten für sichere Software und Verschlüsselung einsetzen.
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: Orban will den ganz großen Datentopf
Viktor Orban baut Ungarn seit 2010 autoritär aus. (Archivbild) : Orban will den ganz großen Datentopf Wie der deutschsprachige Pester Lloyd berichtet, plant die rechtskonservative Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán, „die Daten aller Ungarn in einer einzigen zentralen und von allen Behörden abrufbaren Datenbank zu speichern“.
Im Artikel heißt es:
Gespeichert werden sollen alle vorliegenden Daten, von den Melderegistern bis zur Stadtbibliothek, den Computern der Krankenhäuser und Arztpraxen, Arbeitsamt, aber auch Video- und Audioaufnahmen der Polizei, die Aufnahmen von Verkehrs- und Überwachungskameras, die Daten von Reisebüros, Hotels, Fluglinien, Internet- und Telefonanbietern usw. -
: UN-Sonderberichterstatter löchert Apple-Chef wegen Löschung von VPN-Apps
Tim Cook in einer Zeichnung von Álvaro Tajada Portalo. : UN-Sonderberichterstatter löchert Apple-Chef wegen Löschung von VPN-Apps Der UN-Sonderberichterstatter für die Meinungsfreiheit, David Kaye, stellt kritische Fragen zur Entscheidung des Unternehmens Apple, VPNs aus dem chinesischen App-Store zu nehmen.
In einem Brief an Apple-Chef Tim Cook (PDF) verweist er auf die Menschenrechtslage in China und indirekt auf die Verantwortung des Unternehmens und fragt beispielsweise nach, ob Apple überhaupt eine direkte Aufforderung zum Entfernen der Apps bekommen habe. -
: Dubai: Wohin die Reise mit der Gesichtserkennung führt
Der Roboter "Reem" von PAL Robotics wurde gerade in Dubai als Polizist der Zukunft vorgestellt. : Dubai: Wohin die Reise mit der Gesichtserkennung führt Derzeit wird am Berliner Bahnhof Südkreuz Videoüberwachung mit Gesichtserkennung erprobt. Im arabischen Emirat Dubai hingegen ist die Überwachung schon weiter fortgeschritten.
In der Süddeutschen Zeitung beschreibt Paul-Anton Krüger, wie dort unter dem Begriff „Smart City“ der Polizeistaat ausgebaut wird:
Seit Anfang Juli werden autonom fahrende Streifenwagen vom Typ O‑R3 des Herstellers Otsaw Digital aus Singapur getestet, die an eine auf eineinhalb Meter gequetschte Version eines Smart-Kleinwagens erinnern. -
: Protest gegen Hate Speech: Tweets vor Twitter-Zentrale gesprüht
: Protest gegen Hate Speech: Tweets vor Twitter-Zentrale gesprüht Der Satiriker und Autor Shahak Shapira hat in den letzten Monaten mehr als 300 volksverhetzende und anderweitige Hass-Tweets an Twitter gemeldet. Nur wenige wurden laut Shapira vom Unternehmen gelöscht, nur neun Mal bekam er eine Antwort.
Aus Protest ist Shapira nun zur Twitter-Zentrale nach Hamburg gefahren und hat direkt vor dem Eingang 30 Tweets auf den Boden gesprüht. -
: Bürgerrechtler ziehen gegen Bayerisches Verfassungsschutzgesetz nach Karlsruhe
Auch eine wunderbare Natur - wie hier am Königsee - kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in Bayern gerade mit den Grundrechten bergab geht. : Bürgerrechtler ziehen gegen Bayerisches Verfassungsschutzgesetz nach Karlsruhe Als erstes Bundesland erlaubt Bayern seinem Inlandsgeheimdienst den Zugriff auf die Vorratsdaten. Dagegen klagt jetzt die Gesellschaft für Freiheitsrechte vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
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: Strategiewechsel: Facebook will Fake-News jetzt unauffälliger bekämpfen
: Strategiewechsel: Facebook will Fake-News jetzt unauffälliger bekämpfen Nachdem die auffällige Markierung von Falschmeldungen auf Facebook offenbar gescheitert ist, sollen Richtigstellungen jetzt subtiler als „verwandte Inhalte“ eingeblendet werden.
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: Dateien verschicken: Alternative zu WeTransfer & Co vorgestellt
Anders als bei diesem Paket muss man bei send.firefox.com den Empfänger nicht auf das Paket schreiben, sondern in einer separaten Mail. : Dateien verschicken: Alternative zu WeTransfer & Co vorgestellt Mozilla hat mit send.firefox.com eine Alternative zu Datenversendern wie WeTransfer vorgestellt. Bis zu 1 Gigabyte große Dateien lassen sich mit dem neuen Dienst verschicken. Send.firefox fragt keine E‑Mailadressen von Sender und Empfänger der Datei ab, sondern liefert einen einmaligen Link aus. Dieser Link ist für einen Download oder 24 Stunden gültig, danach wird die Datei von den Servern von Firefox wieder gelöscht und der Link wird ungültig.
