Markus Reuter
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: Gegen Überwachung demonstrieren auf der G20-Großdemo in Hamburg
Protest gegen Überwachung. : Gegen Überwachung demonstrieren auf der G20-Großdemo in Hamburg Die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg beginnen. Demonstriert wird gegen viele Dinge – auch gegen Überwachung. Auf der Großdemo am Samstag machen Bürgerrechtler einen eigenen Block mit Wagen zum Thema.
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: Ferngesteuerter Drucker wirft Flugblätter gegen Erdoğan am Gezi-Park ab
Ein Drucker am Fenster druckt Flugblätter gegen Erdogan. Sie fliegen aus aus dem Fenster auf die Straße. (Screenshot Video) : Ferngesteuerter Drucker wirft Flugblätter gegen Erdoğan am Gezi-Park ab Aktionskünstler vom Zentrum für politische Schönheit haben mit einer technisch raffinierten Installation Flugblätter auf den Gezi- Park in Istanbul herabregnen lassen, auf denen sie „Tod dem Diktator!“ fordern. Die türkische Polizei leitete Ermittlungen ein und fahndet nach einem Verdächtigen. Wir veröffentlichen exklusiv zwei Videos des ferngesteuerten Druckers in Aktion.
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: Bundestag beschließt Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Heiko Maas bei der Debatte zum NetzDG im Bundestag. (Screenshot) : Bundestag beschließt Netzwerkdurchsetzungsgesetz Das „Facebook-Gesetz“ kommt: Nach Monaten der erbitterten politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung stimmt die große Koalition am letzten Sitzungstag der Legislaturperiode für ein Gesetz, das „Hate Speech“ bekämpfen soll, aber gleichzeitig auch die Meinungsfreiheit gefährden könnte.
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: Wundervolle Stock-Fotos des Grauens
Stockphoto: Hacker bei der Arbeit. : Wundervolle Stock-Fotos des Grauens Patrick Beuth hat bei Zeit Online über einen wunderschönen Twitter-Account geschrieben, der „Dark Stock Photos“ kuratiert.
Beuth hat den Betreiber von @darkstockphotos gefragt, warum er das macht und warum die Bilder so komisch sind:
„Das Mysterium ihrer Existenz macht sie so schreiend komisch. Mir vorzustellen, was dem Fotografen dabei durch den Kopf gegangen ist, finde ich so lustig wie die Bilder selbst.“
Viel Spaß!
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: Bürgerrechtler protestieren in Berlin gegen Vorratsdatenspeicherung
: Bürgerrechtler protestieren in Berlin gegen Vorratsdatenspeicherung Bei strömendem Regen haben heute Bürgerrechtler und Datenschützer vor dem Bundestag in Berlin für die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung demonstriert.
Das Bündnis fordert:
- Aufhebung der Vorratsdatenspeicherung, jetzt
- europaweites Verbot der Vorratsdatenspeicherung
- verbindliche Versprechen der Provider, nicht zu speichern
Zum Bündnis gehören neben Digitalcourage unter anderem der AK Vorrat, FIfF, Freifunk und die Humanistische Union.
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: Chaplins „Großer Diktator“ in Thailand auf Youtube vorübergehend zensiert
Ausschnitt aus dem Film. : Chaplins „Großer Diktator“ in Thailand auf Youtube vorübergehend zensiert Youtube hat auf Anweisung der Regierung in Thailand einen Videoausschnitt aus Charlie Chaplins „Der große Diktator“ zensiert, berichtet die Bangkok Post. In dem Film parodierte Chaplin 1940 den Aufstieg Adolf Hitlers.
Laut einem Bericht bei Global Voices war das Video vom 24. Juni an nicht mehr aufrufbar. Statt des Videos wurde die Nachricht gezeigt: „This content is not available on this country domain due to a legal complaint from the government.“ Nachdem die Zensurmaßnahme, die mit dem thailändischen „Democracy Day“ zusammenfiel, medial große Wellen geschlagen hatte, ist das Video seit dem 27. Juni wieder verfügbar.
https://www.youtube.com/watch?v=B8DDvRbffeE
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: Mann muss Strafe für Fake-News zahlen
: Mann muss Strafe für Fake-News zahlen In Schleswig-Holstein ist ein Mann zu einer Strafe von 500 Euro wegen der Verbreitung von Falschnachrichten verdonnert worden. Während eines Familiendramas hatte er mehrere Falschmeldungen verbreitet, unter anderem, dass die Polizei mit Spezialeinsatzkräften im Einsatz sei und, dass es sich um einen Amokläufer handele.
Die Kieler Nachrichten berichten:
Erstmals hat ein Schleswig-Holsteiner der Landespolizei rund 500 Euro zahlen müssen, weil er eine Falschmeldung zu einem Polizeieinsatz in der Gemeinde Pronstorf (Kreis Segeberg) verbreitet hatte. Diese Fake News richtigzustellen, hatte die Beamten Zeit und Personalaufwand gekostet – wofür der Verursacher der Falschmeldung nun aufkommen musste.
Dem Mann wurden Einsatzkosten für die Alarmierung und den Einsatz von zwei Beamten in Rechnung gestellt. Dies ergab insgesamt eine Forderungssumme von rund 500 Euro.
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: Warum Facebooks Löschregeln weiße Männer schützen, aber nicht schwarze Kinder
Wer ist hier eine geschützte Kategorie? Weiße Männer. : Warum Facebooks Löschregeln weiße Männer schützen, aber nicht schwarze Kinder Das Regelwerk, nach dem Facebook Inhalte löscht, ist in den letzten Jahren von einer einfachen Seite auf mehr als 15.000 Wörter angewachsen. Die investigative Plattform ProPublica geht nun der Geschichte der Privatzensur bei Facebook – auch mit neuen Leaks aus dem Moderationshandbuch – auf den Grund.
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: Europäische Bürgerrechtler kritisieren Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Bürgerrechtler in Brüssel sehen das Hate-Speech-Gesetz kritisch. Im Bild: Eine Detailaufnahme des Atomiums. : Europäische Bürgerrechtler kritisieren Netzwerkdurchsetzungsgesetz Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist wieder einmal international in der Kritik. Der europäische Dachverband der digitalen Bürgerrechtsorganisationen EDRi befürchtet, dass zu viel gelöscht wird und europäische Internetunternehmen diskriminiert werden. Die Bürgerrechtler empfehlen den Bundestagsabgeordneten, das Gesetz abzulehnen.
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: Vorratsdatenspeicherung: Große Provider speichern erstmal nicht
Kunden von Providern, die trotzdem Vorratsdaten speichern, könnten klagen oder von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, sagen Juristen. : Vorratsdatenspeicherung: Große Provider speichern erstmal nicht Die Vorratsdatenspeicherung kippelt. Nachdem die Bundesnetzagentur jetzt die Speicherung auf Eis gelegt hat, kündigen große Provider an, erst einmal keine Daten vorzuhalten. Verbände und Unternehmen fordern, dass der Gesetzgeber die Rechtsunsicherheit beendet. Bürgerrechtsorganisationen haben schon das Ende des ungeliebten Überwachungsgesetzes vor Augen.
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: Porträt über den Chaos Computer Club: „Tschunk schmeckt besser als es klingt“
: Porträt über den Chaos Computer Club: „Tschunk schmeckt besser als es klingt“ Bloomberg hat eine Foto-Love-Story über den Chaos Computer Club (CCC) veröffentlicht. Mit vielen Bildern wird die Erfolgsgeschichte des CCC, die schönsten Hacks und der Einfluss des Vereins auf die deutsche Politik skizziert. Fazit des Artikels: Der CCC hat die Demokratie im Land stärker gemacht – auch wenn er das selber gar nicht glaubt.
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: Bundesregierung mauert bei Kleinen Anfragen
: Bundesregierung mauert bei Kleinen Anfragen 99 Prozent aller Kleinen Anfragen im Bundestag werden von der Opposition gestellt. 3.621 waren es in der vergangenen Legislaturperiode, davon 2.026 von der Linken, 1.595 von den Grünen, 38 von CDU/CSU und SPD gemeinsam sowie eine von der Unionsfraktion alleine.
Im Tagesspiegel beklagt sich die Fraktionsgeschäftsführerin der Linken, Petra Sitte, über eine zunehmende Geheimniskrämerei der Bundesregierung:
[..] sieht sich die Linksfraktion bei ihrer Regierungskontrolle nach eigener Darstellung zunehmend behindert – weil die Regierung Anfragen nicht korrekt beantwortet habe, lückenhaft oder auch gar nicht. Allein in den vergangenen zwei Jahren seien 53 Antworten bzw. größere Antwortkomplexe auf schriftliche Fragen, mündliche Fragen sowie Kleine Anfragen der Linksfraktion als vertraulich, geheim oder „Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft worden, berichtet Sitte.
Kleine Anfragen des Bundestages und der Länderparlamente werden auf kleineanfragen.de gesammelt, darüber hinaus sind sie auf den Webseiten der jeweiligen Parlamente verfügbar.
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: Studie: Smartphone auf dem Tisch reduziert Denkvermögen
Wenn das Smartphone auf dem Tisch liegt, denkt es sich schlechter. : Studie: Smartphone auf dem Tisch reduziert Denkvermögen Eine Studie der Universität Chicago hat untersucht, wie sich die Präsenz von Smartphones auf das Denkvermögen auswirkt. Die Studie (PDF) geht von der Annahme aus, dass die Präsenz des Gerätes einen „Brain Drain“ verursacht, so dass dabei weniger Ressourcen für andere Aufgaben zur Verfügung stehen und das Denkvermögen abnimmt. In zwei unterschiedlichen Tests mit mehreren hundert Probanden konnten die Wissenschaftler diese These bestätigen.
Die stärkste Einschränkung im Denken erfuhren diejenigen Probanden, die sich selbst als handysüchtig bezeichneten und deren Gerät auf dem Tisch angeschaltet vor ihnen lag. Ein Smartphone in der Tasche beeinträchtigte das Denkvermögen weniger, ein Smartphone im Nebenzimmer am wenigsten. Die Probanden hatten in der jeweiligen Situation Tests am Computer machen müssen, mit deren Hilfe ihre kognitiven Fähigkeiten gemessen wurden.
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: Global Internet Forum: Internetkonzerne wollen gemeinsam gegen Terrorismus vorgehen
Die britische Regierung fordert mehr Überwachung und Regulierung des Internets. : Global Internet Forum: Internetkonzerne wollen gemeinsam gegen Terrorismus vorgehen Facebook, YouTube, Twitter und Microsoft haben die Gründung des „Global Internet Forum“ verkündet. Es soll sich gegen Terroristen und gewalttätige Extremisten und deren Propaganda auf den Plattformen richten. Das neue Forum baue auf Initiativen wie dem EU Internet Forum und der zuletzt geschaffenen gemeinsamen Inhalte-Datenbank auf, sowie auf Gesprächen mit der britischen Regierung und den Schlussfolgerungen des G7 und des Europäischen Rates, heißt es weiter.
Soziale Netzwerke stehen in Deutschland durch das bevorstehende Netzwerkdurchsetzungsgesetz, in Großbritannien durch Ankündigungen von Theresa May und in Frankreich durch Emmanuel Macron unter dem Druck härterer Regulierung und Einschränkungen der Meinungsfreiheit.
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: Bürgerrechtler starten Klage-Serie gegen die Vorratsdatenspeicherung
Könnte umfallen wie Dominos: Die deutsche Vorratsdatenspeicherung. : Bürgerrechtler starten Klage-Serie gegen die Vorratsdatenspeicherung Die Vorratsdatenspeicherung hat durch das Urteil des Oberverwaltungsgerichts NRW einen herben Rückschlag einstecken müssen. Das nutzt jetzt die Gesellschaft für Freiheitsrechte für eine Mitmach-Aktion, um die anlasslose Massenüberwachung zu kippen.
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: Hate-Speech-Gesetz: Neuer Entwurf gefährdet weiterhin die Meinungsfreiheit
: Hate-Speech-Gesetz: Neuer Entwurf gefährdet weiterhin die Meinungsfreiheit Die große Koalition hat sich offenbar geeinigt und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in einigen Punkten entschärft. Trotz dieser Nachbesserungen bleibt das Gesetz eine Gefahr für die Meinungsfreiheit.
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: „Arrogant, befremdlich, enttäuschend“ – Reaktionen auf das neue Staatstrojaner-Gesetz
Kommentatoren in Presse und Zivilgesellschaft fanden das Trojaner-Gesetz weniger erfreulich als dieser Mann im Zeitungskiosk. (Archivbild) : „Arrogant, befremdlich, enttäuschend“ – Reaktionen auf das neue Staatstrojaner-Gesetz Die Ausweitung von Staatstrojanern und Online-Durchsuchung hat abseits der Regierungsparteien vor allem kritische und empörte Reaktionen hervorgerufen. Ein Überblick.
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: Große Koalition beschließt Ausweitung bei Staatstrojaner und Online-Durchsuchung
Der CDU-Abgeordnete Patrick Sensburg bei der Debatte um den Staatstrojaner. : Große Koalition beschließt Ausweitung bei Staatstrojaner und Online-Durchsuchung Die als Trojaner in ein anderes Gesetz geschmuggelte Ausweitung des Einsatzes von Staatstrojanern und Online-Durchsuchungen ist beschlossene Sache. Heute gab der Bundestag grünes Licht für den weiteren Ausbau des Überwachungsstaates.
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: Knight Foundation finanziert 20 Projekte gegen Fake News
: Knight Foundation finanziert 20 Projekte gegen Fake News Die Knight Foundation finanziert mit einer Million Dollar 20 Projekte, die sich gegen die Verbreitung von Fehlinformationen richten. 800 Projekte aus den Bereichen Bürgerjournalismus, Medienkompetenz und Faktenchecking hatten sich seit März um die Fördergelder beworben.
Unter den Gewinnern sind Projekte, die sich für das Durchbrechen von Filterblasen einsetzen, Suchmaschinen für Aussagen aus Audio- und Videoinhalten sowie Tools, die die Verbreitung von Fehlinformationen messen.
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: Wenn die Polizei SPD-Lokalpolitiker beim Ausbau der Videoüberwachung stoppt
"Sehr weit von einem Kriminalitätsschwerpunkt entfernt" - hier eine historische Ansicht aus Bissingen. : Wenn die Polizei SPD-Lokalpolitiker beim Ausbau der Videoüberwachung stoppt Die Datenschützer Rhein-Main haben eine eine ganze Reihe von Artikeln veröffentlicht, in denen Lokalpolitiker mit ihren Videoüberwachungsforderungen am Realitätssinn der örtlichen Polizei scheitern. Dass der Ausbau der Videoüberwachung keine CDU/CSU-Domäne ist, zeigt sich auch an SPD-Politikern, die von Polizisten zurückgepfiffen werden. Im badischen Friesenheim, einer Gemeinde mit 12.000 Einwohnern, wollten die auf ein einstelliges Ergebnis geschrumpften Sozialdemokraten jetzt Videoüberwachung installieren. Der zuständige Polizeichef verwies auf klassische Ermittlungsmethoden und erteilte dem Ansinnen wegen fehlender Verhältnismäßigkeit eine Absage. Der SPD-Rat Fred Kletzin (SPD) ließ das laut Badischer Zeitung nicht durchgehen: „Eine Videoüberwachung würde die gefühlte Sicherheit im Dorfzentrum von Friesenheim erhöhen.“
Auch in der Kleinstadt Bietigheim-Bissingen wollte die SPD-Fraktion den Bahnhof videoüberwachen und begründete diese auch mit Vorkommnissen in der Berliner U‑Bahn. Der örtliche Polizeichef lehnte die Einführung ab und sagte, man sei in Bietigheim-Bissingen „noch sehr weit davon entfernt, dass der Bahnhof ein Kriminalitätsschwerpunkt ist.“
Die Beispiele zeigen, dass Erfahrungswerte und Besonnenheit von Praktikern vor politischem Aktionismus und Überwachung schützen können.
