jetzt ist aber auch bald gut mit Chaos Communication Congress, könnte man meinen. Es ist immerhin schon der 5. Januar. Aber es gab einfach so viele motivierende Inhalte beim jährlichen Hacker:innentreffen in Hamburg, deshalb lest und hört ihr bei uns weiterhin einiges davon.
So etwa eine Live-Aufzeichnung unseres Podcasts Off/On mit Einblicken in drei großartige Recherchen. Oder einen Talk, der Mut macht, mit Datenauskunftsanfragen Plattformen auf den Zahn zu fühlen und so die europäischen Digitalgesetze mit Leben zu füllen. Gerade jetzt, wo der Druck auf die Regulatorien zunimmt.
Auf dass uns Mut und Motivation in diesem Jahr nicht ausgehen.
Euer Ingo
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Zwei Forschende haben verschiedene Wege genutzt, um an die Daten großer Plattformen zu kommen. In einem Vortrag auf dem 39. Chaos Communication Congress berichten sie von Hindernissen, aber auch davon, wie wertvoll das Recht auf Datenzugang ist.
Die 1. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 14 neue Texte mit insgesamt 80.230 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Der Podcast zum Jahreswechsel: Auf dem 39. Chaos Communication Congress haben wir Blicke hinter die Kulissen einiger unserer Lieblingsrecherchen des Jahres 2025 geworfen und kleine Ausblicke auf 2026 gewagt. Außerdem haben wir so viele Hörer:innenfragen wie noch nie beantwortet!
Lesenswert, wichtig und spannend – hier fasst die Redaktion netzpolitische Meldungen von anderswo als Linktipps zusammen.
DiPLab
Das Forschungsprojekt "Digital Platform Labor" hat eine Befragung unter Datenarbeiter:innen in Ägypten durchgeführt. Bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 1,22 US-Dollar können viele nicht von der Arbeit leben, die sie für KI-Konzerne erledigen.
Wired
Nach dem US-Angriff auf Venezuela wird das Netz mit Desinformation überschwemmt. Vieles davon ist mit KI generiert, alte Videos aus anderen Ländern tuns zur Not aber auch.
heise online
Wegen der landesweiten regierungskritischen Proteste hat das iranische Regime das Internet eingeschränkt. Am Wochenende ging der Traffic im Iran infolgedessen um rund ein Drittel zurück.
Golem
Die Trump-Regierung fordert von allen Teilnehmern des Visa-Waiver-Programms, direkten Zugriff auf deren nationale Polizeidatenbanken inklusive der biometrischen Informationen zu erhalten. Das Programm erlaubt eine visafreie Einreise in die USA für bis zu 90 Tage.
The Guardian
Viele Nutzer:innen der Google-Suchmaschine verlassen sich inzwischen auf die „KI-Übersichten“, die automatisiert generiert und prominent angezeigt werden. Die Snippets enthalten jedoch viel Unsinn, der im Gesundheitsbereich gefährlich werden kann.
Fox News
US-Außenminister Marco Rubio, der kritischen Student:innen oder anderen unbequemen Leuten Visa entzieht, sorgt sich angeblich darum, dass US-Tourist:innen in Europa wegen Postings in sozialen Medien verhaftet werden könnten.
Techspot
Die Polizei darf bei Google liegende Suchdaten zur Aufklärung von Kriminalfällen nutzen, hat das Verfassungsgericht des US-Bundesstaates Pennsylvania entschieden. Solche „Schleppnetz-Anfragen“ hat auch Colorado abgesegnet.
Spiegel
Elon Musks Chatbok Grok hat zuletzt mit KI-generierten und sexualisierten Bildern von Minderjährigen Schlagzeilen gemacht. Frankreich hat deshalb Ermittlungen eingeleitet, während die Expertin Riana Pfefferkorn die rechtlichen Implikationen einordnet.
Liebe Leser:innen, ich hoffe, ihr hattet erholsame Ostertage. Während Feiertage für viele die lang ersehnte Zeit für ihre Lieben und Angehörigen bringen, sind sie für manche eine Zeit, in der sich häusliche Gewalt zuspitzt und in der Hilfsangebote wie Frauenhäuser noch mehr als sonst an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Im heutigen Interview erzählt Isa Schaller, Gründungsmitglied […]
Liebe Leser*innen, ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Kind Ostereier gesucht habe. Auf einmal waren allerlei rundliche oder farbige Objekte im Garten verdächtig. Manchmal ging mein Griff zu einem Kieselstein – Fehltreffer! Manchmal fand ich nur bemalte Hühnereier, die meine Oma wohl für gesund hielt. Langweilig! Die Suche nach Ostereiern ist harmlos. […]
Liebe Leser:innen, ein Social-Media-Verbot einzuführen, ist gar nicht so einfach, wie es sich manche wünschen. EU-Recht und das Grundgesetz stehen dem entgegen. Das schreiben die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages. Entscheiden können die Fachleute darüber nicht. Das wird wohl der Europäische Gerichtshof tun. Oder die EU-Kommission selbst macht noch einen Vorstoß, der dann für alle […]
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