#WirvsVirus-Hackathon der Bundesregierung

Wenn sich die Zivilgesellschaft organisiert, um gesellschaftliche Probleme zu lösen

Der #WirvsVirus-Hackathon der Deutschen Bundesregierung wollte die Zivilgesellschaft mobilisieren, um digitale Lösungen für die Bewältigung der Herausforderungen in der Corona-Krise zu entwickeln. Eine Reflexion und Bilanz aus TeilnehmerInnensicht.

Screenshot der WirvsVirus-Abschlussveranstaltung
Eine Abschlussparty mit virtuellem Bier und Tele-Techno. Screenshot: YouTube

Thomas Gegenhuber (@gegenhuber) ist Juniorprofessor für Digitale Transformation an der Leuphana Universität Lüneburg. René Lührsen und Laura Thäter sind Masteranden an der Leuphana und setzten sich mit neuen Organisationsformen und Plattformen auseinander. Clara Scheve ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leuphana Universität in einem von der Europäischen Union geförderten Projekt zum Thema Digital Entrepreneurship.

Bei 42.968 angemeldeten TeilnehmerInnen aus vielen Bereichen der Gesellschaft, die an 48 Problemstellungen arbeiteten, muss man von einem Massen-Onlinehackathon sprechen. Das Potenzial dieser Masse beim #WirvsVirus-Hackathon der Deutschen Bundesregierung zu kanalisieren und produktiv umzusetzen, ist eine organisatorische Herausforderung. Kernstück jeder Organisation ist es, Aufgaben zu verteilen und diese wieder zusammenzuführen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Diese Koordination ermöglicht es Organisationen, Ziele zu erreichen, die für einzelne Menschen oder unkoordinierte Aggregate unerreichbar sind.

Im Gegensatz zu einer traditionellen Organisation mit elaborierter Arbeitsteilung, Rollenbeschreibung und klarer hierarchischer Weisungskette ist ein Hackathon eine fluide und flexible Organisationsform. Diese lebt vom Koordinationsmechanismus der gegenseitigen Abstimmung und muss es schaffen, Aufgaben zu verteilen und zuzuweisen sowie Informationen bereitzustellen. Die hohe intrinsische Motivation – gegeben durch die freiwillige Teilnahme und lösen eines gesellschaftlichen Problems – wirkt unterstützend beim Koordinieren.

Um flexible Prozesse zu ermöglichen, braucht es einen gewissen Grad an Struktur. Ohne Rahmen drohen Orientierungslosigkeit und Chaos. Das Organisationsteam (bestehend aus Code for Germany, Initiative D21, Impact Hub Berlin, Prototype Fund, Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland, Tech4germany und ProjectTogether) hat vor dem Start des Hackathons mit 30 Freiwilligen aus den vorab gesammelten 1.900 Herausforderungen „in einer verrückten Nachtschicht die besten 588 herausgearbeitet und diese für [die TeilnehmerInnen] in mindestens 48 Herausforderungen [Problem bzw. Fragestellungen] zusammengefasst“. Exemplarische Herausforderungen waren medizinische Versorgung, Krisenmanagement für Unternehmen und digitales Lernen.

Das Team hat die Herausforderungen vorab veröffentlicht und jede dieser Herausforderungen wurde von ein bis drei ModeratorInnen begleitet. Darüber hinaus gab es außerdem 2.922 MentorInnen, deren Aufgabe es war, einzelne Teams mit ihrer Expertise zu unterstützen.

Ein inspirierender, wenn auch holpriger Start

Im Eröffnungs-Call erklärten die OrganisatorInnen die Zielsetzungen und den Ablauf des Hackathons. Christina Lang (Tech4Germany) startete bekräftigend: „Wir wollen an diesem Wochenende gemeinsam ein Zeichen gegen Corona setzen“. Der grobe Ablauf des Hackathons: Teambildung Freitag Abend/Samstag Vormittag, dann Arbeiten an den Herausforderungen und Einreichung der Lösungen (mit Videopitch und Eintrag in Devpost) bis Sonntag Nacht. Begleitet war der Prozess mit vier Check-in Live-Youtube-Calls. Auch die Bundesregierung, vertreten durch Digitalstaatssektretärin Dorothee Bär, begrüßte die zahlreichen TeilnehmerInnen.

Screenshot der Begrüßung auf YouTube
Schon beim Welcome Call schauten viele Leute zu. Screenshot: YouTube

Begeistert von dem Ansturm an TeilnehmerInnen zeigte sich Adriana Groh und entschuldigte sich für die technischen Startschwierigkeiten zu Beginn mit Slack. Freitag Abend wurden die ersten 20.000 TeilnehmerInnen zum zentralen Kommunikationskanal Slack eingeladen, der Rest folgte im Laufe des Samstags. Schließlich tummelten sich dann 26.581 UserInnen im Slack-Kanal.

Ärgerlich: Im offenen Youtube-Live-Chat beim Eröffnungs-Call konnten es einige nicht lassen, sexistische Kommentare zu hinterlassen, wie Forderungen nach einer Männerquote oder die Frage, warum hier nur Frauen gezeigt werden. Zu Recht kam prompt die Antwort: #sexistenraus.

Zurechtfinden im Informationsfluss

Eine Herausforderung zu Beginn war, die Flut an Informationen zu verarbeiten und sich innerhalb des Slack zu orientieren, um ein passendes Team bzw. ein Projekt zu finden. Das Organisationsteam war sich dessen bewusst: ”Besonders wuselig wird die Teamfindung heute.” Daher hat das Team die Slack-Channels entlang der 48 Herausforderungen wie Lebensmittel-Matching, e-Anträge, eLearning strukturiert – mit je vier Channels pro Herausforderung. Dies half etwas dabei, sich zu orientieren und ein Team im eigenen Interessensgebiet zu finden.

Die ModeratorInnen sorgten bei den Channels für Ordnung, um das ganze übersichtlich zu halten, manchmal sorgte die Archivierung wenig aktiver Channels für Verwirrung. Was wieder dazu führte, dass Gruppen neue Channels öffneten. Für jene UserInnen, die erst später in den Prozess eintauchten, oder für Teams, die noch Informationen oder Skills brauchten, waren die allgemeinen Channels Unterstützung anbieten und Unterstützung erfragen hilfreich.

Hier war zu beobachten, dass Teams mit Programmierkompetenzen beispielsweise nach UX-DesignerInnen, Personen mit medizinischer Expertise oder VideoproduzentInnen suchten, wohingegen Teams ohne IT-Skills nach ProgrammiererInnen Ausschau hielten – insgesamt war das Matching durch eine hohe Hilfsbereitschaft gekennzeichnet. In diesem Matching- und Koordinationsprozess waren auch die MentorInnen hilfreich, welche Leute direkt miteinander verknüpft haben und bei der Koordination unterstützt haben.

Die Teams entwickeln ihr Potential

Drei der AutorInnen haben von Beginn an in Teams mitgearbeitet und ähnliche Beobachtungen gemacht. Nach dem anfänglichen Zurechtfinden und einem ersten Kennenlernen in Videokonferenzen entstanden aus vielen vereinzelten Suchenden Teamstrukturen, wie sie sonst auch in gewöhnlichen Unternehmen zu finden sind. So äußerte eine Teilnehmerin nach kurzem Einarbeiten: “Wow, ich bin beeindruckt! Wir arbeiten wie ein Unternehmen!”

Viele Teams begegneten zu Beginn der Herausforderung, sich auf zusätzliche Collaboration-Tools wie Google Drive, Trello, Zoom, Mindmeister o.ä. zu einigen, um so die Basis für den entsprechenden Informationsfluss zu schaffen. So äußerte beispielsweise ein Teilnehmer nach Abgabe des Projekts: “Ja, die vielen unterschiedlichen Tools waren eine Herausforderung (…)”.

Die Teams bedienten sich ihrer Diversität und zogen Menschen mit verschiedenen Skills, Backgrounds und Erfahrungen an – von jungen SchülerInnen, die erste Programmiererfahrungen gesammelt haben, bis zu älteren UnternehmerInnen – alle zogen gemeinsam an einem Strang. Probleme in der Entscheidungsfindung wurden in der Regel demokratisch mit internen Abstimmungen gelöst, aber auch die informelle Führung von jenen, die das Team gestartet haben, half Entscheidungen zu treffen. Kommunikationsprobleme zwischen den Disziplinen wurden offen und verständnisvoll angegangen. So zum Beispiel die Bitte einer Herausforderungspatin an die Programmierer, “die vielen Abkürzungen weiter zu erläutern”.

Die Teams fungierten in Gruppengrößen von etwa 5 bis 100 Mitgliedern in den Slack-Channels. Je nach Kompetenz und Motivation arbeitete jede/r an jenen Aufgaben die er/sie am besten kann. Wer Kapazitäten frei hatte, wechselte in andere Arbeitsgruppen und bot Hilfe an: “Hallo, wobei braucht ihr noch Unterstützung?”. Für jene, die kein Team gefunden haben oder aus einem bestehenden Team ausgestiegen sind, gab es dennoch genügend Möglichkeiten, die Arbeit anderer Teams zu unterstützen. Es gab im Slack Aufrufe zur Teilnahme an Umfragen (um Feedback auf bestehende Ideen zu geben und User-Bedürfnisse besser zu verstehen), oder klar abgegrenzte Aufgaben wie: Kann jemand eine Stimme für das Pitch-Video leihen?

Beeindruckt von der spontanen und gleichzeitig funktionierenden Koordination teilten einige Gruppen ihre “magischen” Wege der Zusammenarbeit, wie beispielsweise ein kollaboratives Brainstorming oder die vielen gemeinsamen Videokonferenzen.

Der Abschluss

Am Sonntagabend, nach Danksagungen unter anderem vom Chef des Bundeskanzleramtes, Prof. Dr. Helge Braun, und Ankündigungen über weitere Schritte, startete die gemeinsame Abschlussparty mit virtuellem Bier und Live-Techno via United We Stream auf YouTube.

Bis Donnerstag, den 26. März, kann die breite Öffentlichkeit über die Projekte abstimmen (Public Voting). Gezählt werden die Likes von Videos einer eigenen YouTube-Playlist (voraussichtlich online ab Montag Nacht). Eine Jury bestehend aus Bundesregierung, Tech-Community und Zivilgesellschaft zeichnet bis Sonntag Abend eine Auswahl von Projekten, welche die Kriterien Innovationsgrad, Skalierbarkeit, Fortschritt, und Verständlichkeit sehr gut erfüllen. Dies soll laut Organisationsteam gewährleisten, “allen und nicht nur den direkt öffentlichkeitswirksamen Projekten gerecht zu werden”.

Welche Ideen hat der Hackathon gebracht?

Laut der DevPost-Plattform haben die TeilnehmerInnen an 1.494 Projekten aus verschiedenen Themenfeldern gearbeitet. Dabei haben die Projekte eine unterschiedliche Qualität: manche sind ausgereifter als andere. Auf Youtube stellen sich alle Projekte noch einmal vor. Zwei exemplarische Projekte werden hier kurz vorgestellt: MedPrint und LernIT.

MedPrint will den Engpass bei medizinischen Materialien (z.B. Infusionsschlauchhalter) mit Hilfe der 3D-Druck-Technologie verringern und zur Gewährleistung der medizinischen Versorgung beitragen: “Wir bringen dazu Krankenhäuser mit den dezentralen Fertigungskapazitäten der Maker-Community zusammen!”

Dafür bietet MedPrint eine Plattform, auf der sich medizinische Institutionen mit der Maker-Community über Bedarfe austauschen, woraufhin die Maker Community mit 3D-gedruckten (Ersatz-)Teilen ein passendes Angebot schafft. Dabei stellt MedPrint sicher, dass die 3D-Druck-Teile alle Anforderungen erfüllen, sodass der Einsatz in den medizinischen Einrichtungen sicher ist.

Ein anderes Beispielprojekt ist LernIT, eine interaktive Lernplattform für LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Dabei erleichtert die Plattform nicht nur den digitalen Unterricht, sondern ermöglicht auch individuelle Online-Betreuung und Material und interaktive Aufgabenstellung. Die Plattform wurde in einem Team von über 50 LehrerInnen, Designern und Entwicklern erstellt und ermöglicht intuitives, lehrplankonformes digitales Lernen.

In den Einreichungen wird auch die Schwachstelle jeglicher Selbstorganisation sichtbar: Es kommt zu Doppelungen. Zum Beispiel überschneiden sich einige Herausforderungen wie etwa Nachbarschaftshilfe und Lebensmittelmatching. Es entsteht der Eindruck, dass manchmal das Rad neu erfunden werden sollte, obwohl die OrganisatorInnen darauf hinwiesen, dass auch bestehende Initiativen verbessert werden können. Es ist sicherlich auch dem Zeitdruck des Hackathons geschuldet, dass dies etwas untergegangen ist. Im Nachgang arbeiten die OrganisatorInnen nun daran, Synergien zwischen den Projekten zu suchen.

Andere Projekte sind zu hinterfragen, da sie das Potential haben, unsere Freiheit innerhalb einer liberalen Demokratie zu untergraben. Dies zeigt sich in der Kategorie Corona-Tracking. Die Ideen reichten vom Check-in bei öffentlichen Orten bis dazu, dass Corona-Infizierte freiwillig ihre Userdaten hochladen, damit potentielle Personen die angesteckt werden können, benachrichtigt werden. Zwar denken die meisten Ideen in dieser Kategorie darüber nach, wie Corona-Tracking mit europäischen Datenschutzregeln kompatibel sind. Jedoch bleibt das Problem der individuellen Nachvollziehbarkeit und die Gefahr, dass der Staat unsere Grundfreiheit einschränkt. Wollen wir diese Büchse der Pandora nach dem Vorbild einiger asiatischer Staaten öffnen? Was während einer Krise gekommen ist, kann auch nach einer Krise bleiben (vergleiche dazu auch die Debatten zur Datenweitergabe von Mobilfunkunternehmen an den Staat).

Wie geht es mit den Projekten weiter?

Ein Hackathon bringt etwas in Bewegung, aber gute Ideen müssen auch verstetigt werden. Das braucht Ressourcen und viel Arbeit. Daher ist die Ankündigung gut, dass in Abstimmung mit der Bundesregierung ein Förderprogramm aufgesetzt werden soll. Je rascher, desto besser.

Trotz des Engagements und der Geschwindigkeit in der Ideenentwicklung ist im Nachgang auch Realismus angebracht. Wir wissen aus der Innovationsforschung, dass von vielen guten Ideen oft nur wenige umgesetzt werden. Wenn nach diesem Hackathon 30 bis 40 Projekte realisiert werden, dann war er jedenfalls ein Erfolg. Einige Projekte könnten durch intrinsische Motivation getragen werden, andere Projekte brauchen finanzielle Unterstützung (oder ein Geschäftsmodell, dass die Kosten abdeckt).

Ein weiterer Faktor ist, ob die Projekte weitestgehend unabhängig umgesetzt werden können, oder ob deren Erfolg von der Vernetzung bzw. Zusammenarbeit mit bestehenden (öffentlichen) Institutionen abhängig ist. Gerade dieser Überführungs- und Verstetigungsprozess – also wenn fluide dynamische Projektteams mit etablierten Organisationen zusammentreffen – braucht Unterstützung, Vermittlungsarbeit, viel Ausdauer und in manchen Fällen auch zusätzliche fachliche Expertise. Selbst Unternehmen mit einer ausgereiften Open-Innovation-Strategie scheitern daran, junge Start-ups zu integrieren. Deshalb ist diese Herausforderung, insbesondere im öffentlichen Sektor, nicht zu unterschätzen.

Eine positive Bilanz

Unter dem Strich bleibt jedoch eine positive Bilanz: Die Zivilgesellschaft wurde erfolgreich mobilisiert, der Hackathon wird zu einigen neuen innovativen Lösungen führen, Digitalisierung und das Potential der Zivilgesellschaft wurde sichtbar für wichtige politische EntscheidungsträgerInnen und zwischen den TeilnehmerInnen entstanden neue Netzwerke, die auch nach dem Wochenende wirken werden. Eine beeindruckende Leistung aller TeilnehmerInnen und der OrganisatorInnen. Das Organisationsteam am Tag nach dem Hackathon: “Der Hackathon ist vorbei, aber die #wirvsvirushack-Bewegung hat gerade erst angefangen.“

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6 Ergänzungen
  1. schon lustig, dass hier ausschließlich US-Tools zum Einsatz kommen, wo sich doch die Deutsche Bundesregierung um die deutsche Daten im Ausland sorgt…

    …Stichwort CLOUD ACT…

    1. Hallo, wie währe es mit einer app, die jeder Handybesitzer auf seinem Handy haben muss. In dieser app beschreibt jeder seinen Gesundheitszustand nur auf den Virus bezogen. Diese Daten werden zentral gesammelt und ausgewertet. Bester Covid liveticker ever. Gruß HP Schlieper

    2. Das ist mir auch komplett schleierhaft. Datenschutz wird nach wie vor als hinderlich betrachtet, obwohl europäische oder OpenSource-Alternativen zur Verfügung stehen.

  2. Hackathon – ein beeindruckender Prozess!

    Wäre er vielleicht auch geeignet, die politische Willensbildung weiter zu entwickeln?

    Statt endlosem populistischem Palaver in Parlamenten könnten Sachverhalte, ihre Bewertungen und Schlussfolgerungen in einem Hackathon zusammengetragen bzw. bearbeitet werden. Die Ergebnisse werden auf YouTube dokumentiert. Jede Arbeitsgruppe wählt eine Person, die die Arbeitsergebnisse in der politischen Diskussion, insbesondere in den Parlamenten vorträgt und dann wird über deren Anträge Beschluss gefasst. Das Ergebnis muss die Regierung umsetzen.

    Vorteile: Parteipolitik tritt zugunsten der Sache in den Hintergrund; Ideologien können ausgeschlossen werden; Entscheidung basiert auf mehr Sachkunde und Fachkompetenz, Lobbyismus sowie Gruppenegoismen werden ausgeschlossen, die Mitwirkung der Bürger wird gestärkt….

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