2017
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: Studie zu Belästigung in der Wikipedia belegt Defizite bei Moderation
3D-Darstellung der Einträge binnen 30 Tagen auf Wikipedia-Diskussionsseiten, von denen 1092 verunglimpfende Sprache ("toxic language") aufwiesen (als rot angezeigt, wenn sichtbar, als grau, wenn revertiert) sowie 164.102 nicht-toxische Kommentare (Punkte). <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Demonstrative_visualization_of_personal_attacks_on_Wikipedia.png">Darstellung</a> von Hoshi Ludwig, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>. : Studie zu Belästigung in der Wikipedia belegt Defizite bei Moderation Eine großzahlige Studie zu Belästigung unter Wikipedianern zeigt, dass registrierte Nutzer für einen größeren Teil von Belästigungen verantwortlich sind als unregistrierte. Außerdem wird nur ein geringer Teil der Belästigungen sanktioniert.
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: Gerichtsurteil: Routerfreiheit auch für Bestandskunden
Die Routerfreiheit gilt auch für Bestandskunden. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/sacabezas/5829340509/">Santiago Cabezas</a> : Gerichtsurteil: Routerfreiheit auch für Bestandskunden Obwohl der leidige Routerzwang bereits im August 2016 gefallen ist, sahen das einige Netzbetreiber offenbar nicht so: Sie gaben ihren Bestandskunden die erforderlichen Zugangsdaten einfach nicht weiter. Bei manchen Anschlussvarianten sind diese aber notwendig, um den selbst gekauften Router auch tatsächlich einsetzen zu können.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen war deshalb letztes Jahr gegen den Anbieter Gelsen-Net vor Gericht gezogen und konnte das Verfahren bereits im September gewinnen. Nun haben die Verbraucherschützer das Urteil des Landgerichts Essen zum Herunterladen [PDF] bereitgestellt. Darin heißt es:
Die Netzbetreiber dürfen den Teilnehmern zwar nach wie vor Router überlassen, deren Anschluss und Nutzung jedoch nicht zwingend vorschreiben. Bereits aus diesen Regelungen lässt sich eine allgemeine, nicht auf Neukunden beschränkte Informationspflicht der Netzbetreiber bezüglich der Zugangsdaten ableiten. Denn die Daten sind zwingende Voraussetzung, um einen nicht von dem Netzbetreiber gelieferten Router anzuschließen. […] Nach alledem spricht die systematische Auslegung dafür, dass die Zugangsdaten auf Anforderung allen Kunden zur Verfügung zu stellen sind.
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: USA: Smart-TV-Hersteller Vizio spionierte Nutzer aus
Bildunterschrift. Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a> via unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/ngMtsE5r9eI/">Jens Kreuter</a> : USA: Smart-TV-Hersteller Vizio spionierte Nutzer aus Die Smart-TVs des US-amerikanischen Herstellers Vizio haben elf Millionen Kunden detailliert ausspioniert, ohne sie gefragt oder informiert zu haben. Wie die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) in ihrer Klageschrift [PDF] schreibt, hätten die Fernseher zunächst sekundengenau aufgezeichnet, was geschaut wurde.
Dabei ermittelte Daten hat das Unternehmen mit personenbezogenen Daten wie Geschlecht, Alter, Einkommen und Bildungsstand verknüpft und anschließend an Dritte weiterverkauft. Diese wiederum haben die Informationen gezielt für Werbung eingesetzt, auch für geräteübegreifende.
Nun hat die FTC bekannt gegeben, dass sich Vizio verpflichtet, eine Strafzahlung von 2,2 Millionen US-Dollar zu leisten und die erhobenen Daten zu löschen.
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: Island: Der Traum einer „Insel der Freiheit“ stagniert
Einst auf dem Weg zu einer weitreichenden Pressefreiheit, stagniert Island seit einiger Zeit. Foto CC-BY-2.0 Flickr/ flom ar. : Island: Der Traum einer „Insel der Freiheit“ stagniert Die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) in Island, 2010 als Oase der Aufklärung und Insel der Freiheit bezeichnet, war ein parlamentarischer Entschluss der Isländer, welcher als Ziel hatte, die Meinungs- und Informationsfreiheit zu stärken. Die Idee: einen sicheren Hafen für Journalismus zu schaffen. Doch wie sieht der Stand der Dinge sieben Jahre später aus? Die Krautreporter gingen dieser Frage nach und berichten über die Inhalte, welche ursprünglich geschützt werden sollten:
- Journalistische Quellen. Nicht einmal Richter sollen darauf zugreifen können.
- Whistleblower. Menschen sollen durch Gesetze dazu ermutigt werden, Missstände zu veröffentlichen, statt kriminalisiert zu werden.
- die Kommunikation zwischen Journalisten und ihren Informanten. Vorratsdatenspeicherung adé! (Auf die gehe ich unten noch einmal genauer ein)
- Medien in Gerichtsprozessen. Auch kleinere Medien, mit wenig Geld sollen sich eine Verteidigung leisten können. Sie sollen nicht wegen fehlender finanzieller Mittel Veröffentlichungen scheuen oder zurückziehen müssen.
- Archive im Netz. Niemand soll sie im Nachhinein verändern können.
Nun, Jahre später, scheint das Projekt zum Stillstand verdammt zu sein. Weder das Parlament noch die Regierung setzen sich noch für die vollständige Umsetzung ein. Stattdessen scheint das Gesetzespaket in ungeöffneten Schubladen zu verstauben.
Immerhin konnten Teilerfolge im Bereich des Whistleblowerschutzes und der Informationsfreiheit erreicht werden. Die Sprecherin der IMMI, Birgitta Jónsdóttir, denkt zwiespältig über die stagnierende Entwicklung, aber ist dennoch nicht gewillt, den Traum vom sicheren Hafen, aufzugeben.
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: Uber verklagt Seattle, weil sich dort Fahrer gewerkschaftlich organisieren dürfen
Straßenszene in Seattle. Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">CC0 1.0</a> <a href="https://unsplash.com/collections/374682/seattle?photo=OGRESs26bF8">Erik Ringsmuth</a> : Uber verklagt Seattle, weil sich dort Fahrer gewerkschaftlich organisieren dürfen Die Stadt Seattle hatte im Jahr 2015 ein Gesetz erlassen, das es Fahrern von Unternehmen wie Uber oder Lyft erlaubt, sich gewerkschaftlich zu organisieren und so gemeinsam bessere Arbeits- und Lohnbedingungen auszuhandeln. Gegen dieses Gesetz geht Uber jetzt juristisch vor. Vor Gericht verhandelt soll der Fall im März werden, berichtet The Verge.
Das Unternehmen Uber hatte zuletzt mehr als 200.000 Nutzerinnen und Nutzer verloren, weil es sich als Streikbrecher in New York betätigt hatte. Dort hatten Taxifahrer aus Solidarität mit den Protesten gegen den „Muslim Ban“ gestreikt.
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: Zukunft von Open Government: Drei Thesen für mehr Offenheit in Nordrhein-Westfalen
Alles offen? : Zukunft von Open Government: Drei Thesen für mehr Offenheit in Nordrhein-Westfalen Offene Daten werden zunehmend auf großen Plattformen statt Insellösungen veröffentlicht. Open Government wirkt nicht nur nach außen, sondern vor allem auch nach innen. Aber inklusive Offenheit braucht mehr als bloße Daten. Drei Thesen zur Zukunft von Open Government.
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: Merkel-Selfie-Prozess: Fremdenfeindliche Gerüchte als Türöffner für Zensur
: Merkel-Selfie-Prozess: Fremdenfeindliche Gerüchte als Türöffner für Zensur Dass sich der Geflüchtete Anas M. gegen Verletzungen seiner Persönlichkeitsrechte durch rechte Hetzer auf Facebook wehrt, ist richtig. Doch der Prozess könnte den Ausbau von Zensurfiltern in sozialen Netzwerken befördern. Schuld daran sind auch diejenigen, die fremdenfeindliche Inhalte verbreiten. Ein Kommentar.
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: Großbritannien: Besserer Schutz für Kinder im Netz
Image provided by flickr via CC https://www.flickr.com/photos/outsourcetechndu/8244547406/ : Großbritannien: Besserer Schutz für Kinder im Netz 5.000 Wörter und Schachtelsätze, die nur ein
Hochschulabsolvent verstehen kann: In Großbritannien setzt sich die Arbeitsgruppe „Growing Up Digital“ für verständlichere Nutzungsbedingungen und bessere Kinderrechte im Netz ein. -
: Google-Nutzerdaten: Urteil zugunsten des FBI
Google beobachtet seine Nutzer. Jetzt zieht das FBI nach und möchte eine bessere Einsicht in die Daten. Foto CC-BY-SA 2.0 flickr/pbarry : Google-Nutzerdaten: Urteil zugunsten des FBI Wie Reuters berichtet, hat ein Amtsgericht in Philadelphia entschieden, dass das FBI (Federal Bureau of Investigation) auf die Daten von Google-Kunden, welche auf ausländischen Servern liegen, zugreifen darf. Das Urteil widerspricht einer vorigen Entscheidung im Fall von Microsoft. Dieses bekräftigte letztes Jahr, dass im Ausland gespeicherte Kommunikationsinhalte von Microsoftkunden nicht an Strafverfolger ausgeliefert müssen.
Google vertritt die Position, dass sie den Forderungen zur Bereitstellung von E‑Mails auf amerikanischen Servern schon zur Genüge nachkämen, immerhin jährlich 25.000 Aufforderungen von US-Behörden. Aufgrund technischer Gegebenheiten bei der Verteilung der Daten auf verschiedene Server sei nicht exakt feststellbar, wo welche Inhalte lägen.
Der Richter hielt dagegen, dass nichts gegen eine Übermittlung der elektronischen Kommunikationsinhalte einzuwenden ist. Mögliche Verletzungen der Privatsphäre schloss er aus, da das Öffnen der E‑Mails im Inland geschehe, nicht aber schon im Ausland. Google kündigte an, in Berufung zu gehen und das Urteil anzufechten.
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: Ägypten: Ausgefeilte Hacking-Angriffe auf Menschenrechtler
Demonstration gegen Mubarak in der ägyptischen Hauptstadt Kairo im Frühjahr 2011. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a> via <a href="https://www.flickr.com/photos/darkroomproductions/5410376035/">Dan H/flickr</a> : Ägypten: Ausgefeilte Hacking-Angriffe auf Menschenrechtler Unbekannte Hacker versuchen seit letztem November, in die Online-Accounts von Dutzenden ägyptischen Menschenrechtsaktivisten einzubrechen. Das berichten Forscher des kanadischen Citizenlab der Universität Toronto in einem neuen Bericht.
Über Wochen hinweg hätten die Menschenrechtler E‑Mails mit gefälschten Links erhalten, mit denen die Unbekannten versuchten, ihre Login-Daten zu Online-Plattformen auszuspähen. Das Citizenlab entdeckte mindestens 92 E‑Mails der unbekannten Hackergruppe, die sie „Nile Phish“ taufte. Die Angreifer schickten die E‑Mails oftmals direkt infolge von Verhaftungen durch Polizeikräfte, wie in dem Fall der Anwältin Azza Soliman:
Am 7. Dezember 2016 wurde die bekannte ägyptische Rechtsanwältin und Direktorin des „Center for Women’s Legal Assistance“ Azza Soliman in ihrer Wohnung festgenommen. Innerhalb weniger Stunden – während Soliman noch auf der Polizei-Station verhört wurde – erhielten mehrere ihrer Kollegen anderer Organisationen eine E‑Mail, die vorgab, einen Dropbox-Link auf den Haftbefehl zu enthalten. [Eigene Übersetzung]
Viele der von den Phishing-Attacken betroffenen Menschenrechtsgruppen und Aktivisten sehen sich gerade mit „Drangsalierung und Einschüchterungsversuchen“ konfrontiert, wie Amnesty International in einem Solidaritätsaufruf schreibt. Den bekannten Aktivisten würden haltlose Vorwürfe gemacht, die darauf zielen, ihre Arbeit zu verhindern. Aus diesem Grund machen einige der Phishing-Opfer staatliche Behörden für die Angriffe verantwortlich.
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: Deutschlandfunk-Hintergrund: Mit Faktencheck gegen Fake News
: Deutschlandfunk-Hintergrund: Mit Faktencheck gegen Fake News Der Hintergrund im Deutschlandfunk hat gestern ausführlich über die Fake News Debatte berichtet: Mit Faktencheck gegen Fake News.
Falschnachrichten und falsche Behauptungen sind so alt wie die Menschheit und wurden schon immer verbreitet. Neu ist, dass auf Facebook oder Twitter jeder Nutzer Inhalte posten kann und diese dann einem Millionenpublikum zur Verfügung stehen. Das ist zwar demokratisch, birgt aber auch zahlreiche Tücken, denen sich die Anbieter und die Politik stellen müssen.
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: Open-Access-Transition von Lingua zu Glossa: Wider „die gnadenlosen Geschäftspraktiken Elseviers“
Screenshot Glossa : Open-Access-Transition von Lingua zu Glossa: Wider „die gnadenlosen Geschäftspraktiken Elseviers“ Ein Jahr nach dem Umstieg vom Elsevier-Journal Lingua zum Open-Access-Journal Glossa darf die Entscheidung der Herausgeber zur Neugründung als Erfolg gelten. Im Interview berichtet Waltraud Paul, Interimherausgeberin von Glossa zur Gründungszeit, über Erfahrungen beim Umstieg.
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: Gutachten: Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung erfüllt Vorgaben des EuGH nicht
Blick auf den Deutschen Bundestag aus Richtung des Bundeskanzleramtes. Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/130017599@N05/21919860429/sizes/c/" target="_blank">vizcaino.jimenez</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC-BY-2.0-Lizenz</a>. : Gutachten: Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung erfüllt Vorgaben des EuGH nicht Die deutsche Vorratsdatenspeicherung ist laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags nicht mit EU-Recht vereinbar. Gleich in mehreren Punkten verstoße das neue Gesetz gegen die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 5: leise Beschränkung des Datenschutzes
Reaktionen auf den geplanten Abbau des hohen Datenschutzniveaus gab es diese Woche nur wenige. - <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">CC0</a> via unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/g8a9oCVI_TA">Jeannie Blackmer</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 5: leise Beschränkung des Datenschutzes Die Woche im Überblick: Die geplante Datenschutz-Reform in Deutschland führt zum Abbau von Grundrechten und die meisten Experten halten Debatte um Fake News und Social Bots für vollkommen übertrieben.
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: 57. Netzpolitischer Abend am 7. Februar in Berlin
Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin : 57. Netzpolitischer Abend am 7. Februar in Berlin Wie an jedem ersten Dienstag im Monat findet kommende Woche, am 7. Februar, der Netzpolitische Abend des Vereins Digitale Gesellschaft in der c‑base Berlin statt.
Auf dem Programm stehen diesmal:
- Markus Reuter: Alles nur Hype? Was die Debatte um Social Bots & Fake News so gefährlich macht
Volker Tripp: Schutz der Privatsphäre: Nötige Nachbesserungen am Entwurf der E‑Privacy-Verordnung- Alexander Lehmann: Filmvorführung: Onlinebetrug — Gefahren erkennen und abwehren
- CryptoParty: Put the private back into the Internet
- Daniel Moßbrucker: Paradigmenwechsel beim Handel mit Überwachungstechnologie? Die Reform der EU-Exportkontrolle
- E‑Punc: Filmvorstellung: Traceroute – Ein Roadmovie über die Geschichte des Nerdtums
Die c‑base findet sich in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Der Einlass ist ab 19:15 Uhr, los geht es gegen 20:00 Uhr. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, gibt es einen Live-Stream auf c‑base.org. Der Eintritt ist frei.
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: Norwegen: Ministerin sprintet für Verbraucherrechte im Internet der Dinge
Verbraucherschützer warnen schon seit längerem vor sogenannten "Wearables". - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/pestoverde/16677320349/">Maurizio Pesce</a> : Norwegen: Ministerin sprintet für Verbraucherrechte im Internet der Dinge Elf Kilometer in 68 Minuten: So lange rennt die norwegische Verbraucherschutzministerin auf dem Laufband, während ihr die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Fitness-Armbands vorgelesen werden. Zusammen mit dem norwegischen Verbraucherschutzverband will sie damit für bessere Verbraucherrechte im Internet der Dinge werben.
Bereits im November 2016 berichtete der norwegische Verbraucherschutzverband über diverse Gesetzesverstöße bei Fitness-Armbändern. Sie stellten zudem zehn Forderungen auf, mit denen Unternehmen Verbraucherrechte besser schützen können. Auch in Deutschland berichteten Datenschutzbehörden in der Vergangenheit über Mängel bei sogenannten „Wearables“.
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: Futurezone löscht kritischen Artikel zu Überwachungsplänen von Innenminister Sobotka (Update)
: Futurezone löscht kritischen Artikel zu Überwachungsplänen von Innenminister Sobotka (Update) Ein sehr scharfer Kommentar zu den Überwachungsplänen von Innenminister Wolfgang Sobotka ist von der Seite von Futurezone.at verschwunden. Offenbar hat die konservative ÖVP beim Herausgeber der Publikation interveniert.
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: Ermittlung in der „Cloud“: Innenministerium will keine Zahlen nennen
Niemand weiß umfänglich, wie Ermittlungen im digitalen Raum ablaufen. <br /> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/5u6dk7mSZk8">Elena Prieto Landaluce</a> : Ermittlung in der „Cloud“: Innenministerium will keine Zahlen nennen Um keine Ermittlungsmethoden offenzulegen, hält die Bundesregierung geheim, bei welchen US-Diensteanbietern wie oft welche Anfragen gestellt werden. Dabei hat die EU-Kommission bereits teilweise solche Zahlen veröffentlicht. Eine Nachlieferung kommt deshalb vielleicht vom Justizministerium.
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: Statistik zu Überwachungsmaßnahmen: Bundesverfassungsschutz verschickt wieder mehr stille SMS zur Handyortung
Die israelische Firma ist für das Hacken von Smartphones bekannt. - <a href="https://creativecommons.org/pub1licdomain/zero/1.0/deed.de">CC0</a> via unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/pb_lF8VWaPU">Gilles Lambert</a> : Statistik zu Überwachungsmaßnahmen: Bundesverfassungsschutz verschickt wieder mehr stille SMS zur Handyortung Seit 2014 fragen Bundestagsabgeordnete der Linkspartei die Überwachungsmaßnahmen von Bundesbehörden ab. Dabei geht es um sogenannte stille SMS, Funkzellenabfragen, IMSI-Catcher und WLAN-Catcher. Die Antworten enthalten auch Angaben zu anderen digitalen Fahndungsmethoden.
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: Amerika zuerst, wer wird zweiter? Europäische Satire-Sendungen antworten auf Donald Trump
: Amerika zuerst, wer wird zweiter? Europäische Satire-Sendungen antworten auf Donald Trump Nach dem viralen Erfolg des Videos der niederländischen Satire-Sendung „Zondag met Lubach“ als Antwort auf Donald Trumps „America First“-Rede zur Amtseinführung, erscheinen jetzt kontinuierlich weitere Videos im selben Stil aus anderen europäischen Ländern. Die Videos werden auf everysecondcounts.eu, der Facebookseite „It’s Great EU“ sowie auf Twitter unter #everysecondcounts und bei @itsgreateu gesammelt.
Den deutschen Beitrag steuerte gestern Jan Böhmermann in der aktuellen Ausgabe von Neo Magazin Royale bei:
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Hier die Links zu den anderen bislang erschienenen Videos:
Die österreichische Bewerbung um Platz 2 werden kommenden Dienstag Stermann und Grissemann in ihrer Sendung „Willkommen Österreich“ beisteuern.
