Linkschleuder

Uber verklagt Seattle, weil sich dort Fahrer gewerkschaftlich organisieren dürfen

Straßenszene in Seattle. Foto: CC0 1.0 Erik Ringsmuth

Die Stadt Seattle hatte im Jahr 2015 ein Gesetz erlassen, das es Fahrern von Unternehmen wie Uber oder Lyft erlaubt, sich gewerkschaftlich zu organisieren und so gemeinsam bessere Arbeits- und Lohnbedingungen auszuhandeln. Gegen dieses Gesetz geht Uber jetzt juristisch vor. Vor Gericht verhandelt soll der Fall im März werden, berichtet The Verge.

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Das Unternehmen Uber hatte zuletzt mehr als 200.000 Nutzerinnen und Nutzer verloren, weil es sich als Streikbrecher in New York betätigt hatte. Dort hatten Taxifahrer aus Solidarität mit den Protesten gegen den „Muslim Ban“ gestreikt.

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5 Kommentare
  1. Die Fahrer bilden eine Gewerkschaft?
    Das klingt doch mal Gleich nach mafiösen Strukturen!
    Klar, das Uber dagegen vorgehen möchte, das schmälert den Gewinn, wenn die Fahrer sich erdreisten einen Gewinn abschöpfen zu wollen!

        1. Das letzte mal, als ich das nachgeschaut habe, hat Uber Milliardenverluste geschrieben. Zumindest war das 2016 noch so. Wenn die in den letzten 30 Tagen einen Turnaround geschafft hätten, wäre das sicherlich irgendwo in den Nachrichten gewesen.

          1. Ich habe die Zahlen jetzt nicht überprüft und nehme diese jetzt so hin.

            Dann steckt sich „einer“ diese „Verluste“ in die Tasche!
            Anders macht es keinen Sinn!
            Da die Fahrer nicht klagen, sollte sich das FBI mal darum kümmern, oder?
            Bei einem Milliarden Verlust, stinkt da etwas gewaltig, nicht?
            Welches lose Geschäft, macht Milliarden Verlust, keiner Verdient angeblich daran und klagt sich Rechte ein?
            Das ist wie bei einer Pizzeria, die Miete und Personal nicht bezahlen kann, aber der Vermieter und die Angestellten sind voll auf zufrieden!

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