Deutschlandfunk-Hintergrund: Mit Faktencheck gegen Fake News

Der Hintergrund im Deutschlandfunk hat gestern ausführlich über die Fake News Debatte berichtet: Mit Faktencheck gegen Fake News.

Falschnachrichten und falsche Behauptungen sind so alt wie die Menschheit und wurden schon immer verbreitet. Neu ist, dass auf Facebook oder Twitter jeder Nutzer Inhalte posten kann und diese dann einem Millionenpublikum zur Verfügung stehen. Das ist zwar demokratisch, birgt aber auch zahlreiche Tücken, denen sich die Anbieter und die Politik stellen müssen.

Hier ist die MP3.

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

8 Ergänzungen

  1. Obwohl die Zusammenhänge durchaus grundsätzlicher Natur sind, ist es kein Zufall, dass es sich im Wesentlichen um Facebook dreht.
    Wenn man betrachtet wie Facebook angefangen hat, erkennt man das Prinzip.
    Mark Zuckerberg verschafft sich illegal Bilder seiner Kommilitonen und stellt sie auf seine Plattform zur Bewertung der Mitstudienerden. Natürlich muss jetzt jeder auf diese Plattform, allein schon um das eigne Image in der Öffentlichkeit wieder unter die eigene Regie zu bekommen. Dazu noch die gewinnträchtige Ausschlachtung persönlicher Daten und Vorlieben und schon hat man einen Tummelplatz menschlicher Abgründe.

  2. Bei dieser Zensur geht es nicht nur um Facebook-Poste von Nazis, sondern „nebenbei“ (oder eigentlich) darum, kritische Magazine und Blogs zu bekämpfen, deren Artikel bei Facebook geteilt werden.

  3. Ich hätte vielleicht noch eine andere Idee als Gegenstrategie. Da ich nicht so auf sozialen Netzwerken unterwegs bin, müssten das andere übernehmen, aber vielleicht bietet das folgende einen Anreiz.

    Es geht um „Medienkompetenzerziehung“. Vielleicht könnte man diese erreichen, indem man die Leute mit „offensichtlichen“ FakeNews überflutet. Ich denke da an Geschichten im Stile der Münchhausen-Erzählungen; Geschichten, die wie Tatsachenberichte dargeboten werden, aber so offensichtlicher Unfug sind, dass es selbst ein Blinder mit einem Krückstock merkt. Wenn diese einen intelligenten Witz darstellen, erlangen diese Geschichten vermutlich auch einen hohen Beliebtheitsgrad, worüber sich sicher auch die Werbeindustrie freuen würde…
    Es könnten auch aktualisierte Varianten der Schildbürger-Geschichten sein.

        1. Wetter != Klima. Vergleiche stattdessen die Jahresmitteltemperatur mit Wetteraufzeichnungsdaten und z.B. Eisbohrkernen, Vegetationsdaten, ….
          Def.: „A fact is a piece of information presented as having objective reality.“, Merriam Webster
          Wenn (viele) Leute, Wissenschaftler, … ihre subjektiven Eindrücke abgleichen und überprüfen (z.B. Messung), werden sie objektiv, da sie ja offensichtlich nicht vom Subjekt selbst abhängen. Daher handelt es sich in diesem Fall im Großen und Ganzen maßgeblich eben nicht um Interpretation.

          1. Was ist die optimale Temperatur für diesen Planeten?
            Jedes wissenschaftliche Konstrukt fällt dann,
            und immer dann, wenn die Grundannahmen murks sind. Egal wie schlüssig es in sich erscheint.

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.