Falschmeldungen im Netz: Den Fakes auf der Spur

Die Sendung „Der Hintergrund“ auf Deutschlandfunk hat am Samstag über „Falschmeldungen im Netz – Den Fakes auf der Spur“ berichtet.

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Ob bei Videos aus der Ukraine, aus Syrien oder Bildern von Terroranschlägen: In den sozialen Netzwerken ist die Zahl der manipulierten Fotos oder Aufnahmen, die aus dem Zusammenhang gerissen werden, massiv gestiegen. Besonders im Journalismus wird deshalb die Überprüfung der Inhalte und Quellen von Tweets und Postings immer wichtiger.

Hier ist die MP3.

7 Kommentare
    1. …ist nun eher ein unpassendes Beispiel. Diese Zweimannorganisation in London ist zwar bekannt für einseitige Meldungen (der Gründer ist erklärter Assad-Gegner), aber nicht für Falschmeldungen.

      Sollte dir etwas anderes bekannt sein, Belege, bitte.

      1. Belege: Die regelmäßigen sehr kreativen Kreationen aus dem Londoner Zeitungsladen. z.B.: Der vorgebliche russische Angriff auf den Hilfskonvoi – der Schuldnachweis für Russland ist bis heute ebensowenig erbracht wie die letzte Behauptung, die Russen hätten eine Schule in Aleppo angegriffen – dumm nur, dass die angegebenen Koordinaten zeigen, dass die Schule noch steht…!

        Mir scheint eher, der DLF, neigt zur Selbstironie mit solchen Beiträgen…

      2. Es geht doch hier auch um Manipulation. Und dafür ist die Verwendung der „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ durch den ÖR ein herausragend tolles Beispiel. Ich war nämlich selbst einer der Gutgläubigen, die die Legitimation der SOHR allein aus der vielfachen Erwähnung derselben in den Tagesthemen begründet sahen. Bis mich mal ein informierter Leser sozialer Medien darauf hinwies, dass das wohl nur eine OneManShow eines Assad-Gegners in Form eines Klamottenhändlers aus Coventry sei.
        Und bis sich erst sehr viel später auf der Tagesschauwebsite dazu ein recht verbrämt formulierter Rechtfertigungshinweis fand. Und wie das dieselbe Tagesschau trotzdem nicht daran hinderte, auch nachträglich die Ansagen der SOHR als bare Münze in alle Welt hinauszuposaunen.
        Seitdem fungieren die sozialen Medien für mich als Korrektiv im Hinblick auf den ÖR.

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