Teile und verdiene – Die Sharing Economy

Die Sendung „Der Tag“ auf HR2 hat vor kurzem über „Teile und verdiene – Die Sharing Economy“ berichtet.


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Teilen ist ein hoher moralischer Wert. Er begrenzt den natürlichen Egoismus und setzt auf das Interesse am Mitmenschen. Doch in einer Gesellschaft, die nahezu vollständig in ihrer Verkaufbarkeit aufgegangen ist, hat auch das Teilen eine Umwertung erfahren. Autos, Sofas, Gartengeräte und journalistisches Wissen werden bargeldlos oder kostenreduziert zum Tausch angeboten. Ein neuer Markt ist entstanden, in dem kräftig und vielfach steuerfrei verdient wird. Der „historischen Hoffnung? des amerikanischen Ökonomen Jeremy Rifkin auf einen neuen, ressourcenschonenden Kreislauf, steht ein neuer brutaler Kapitalismus des Netzzeitalters gegenüber.

Hier ist die MP3.

7 Kommentare
  1. Die „Sharing Economy“ ist wie immer ein Silberstreif der Hoffnung am Horizont, wird aber i.m.h.o. vom Turbokapitalismus wie immer weggefegt. Die Kraft des Kapitalismus schöpft sich aus einer Ur-Menschlichen Eigenschaft : Der Gier!

  2. Sharing Economy, wenn über das Internet betrieben, ist die ultimative Gelegenheit an valide Daten der Nutzer zu kommen. Inklusive Bewertung des Nutzerverhaltens und der finanziellen Bonität.
    Sind die Verlockungen groß genug, kriegen sie wieder mal fast alle. Es entstehen die nächsten oligarchischen Systeme, wie wir sie sonst auch aus dem IT-Bereich kennen.
    Welche Daten verrät die Nutzung eines „gesharten“ Pkw? Dagegen sind Kennzeichenscanner laue Beta-Anwendungen.
    Während sharing auf grass-root-Ebene sehr sinnvoll sein kann, birgt die neoliberale Variante totalitäre Gefahren, länderübergreifend.

    „Social“ and „sharing“ are commercial brainfuckers .

  3. und die ganzen Lessing Look alike schauen nueuerdings betreten zu Boden, und schämem sich wg. Ihrer Infantilität. Ach ne, tun die gar nicht, die tun ja jetzt so, als wären Sie nie als laute Promoter des neoliberlaen Turbo – Kapitalismus – Technokraten – Fascho Unsinns unterwegs gewesen. Zeit der wirbelosen Tierchen.

      1. Meint wohl Lawrence Lessig. Und das die bekannten Gesichter der D64, Digitale Gesellschaft, Creative Commens etc etc., allesamt mit Lessig geklonten Haarschnitt und ähnlicher Brille unterwegs sind, stimmt schon ( auch wenn eher skurril witzig, als inhaltlich relevant ).Zum eigentlichen Thema, der Schauspieler Russel Brand bringt die Verlogenheit der Sharing Economie unterhaltsamer auf den Punkt , als ein dröger HR2 Beitrag http://www.russellbrand.com/videos/support-cabbies-vs-tax-avoiding-uber-the-trews-e355/

        1. Möglicherweise verwechselt Du da jemand. Aber wann hast Du das letzte Mal die Frisur von Lawrence Lessig gesehen und wer von D64, Digiges oder CC soll denn eine vergleichbare Frisur tragen? Mir fällt da gerade niemand ein.

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